Uwe Boll hört als Filmemacher auf und engagiert sich in der Gastronomiebranche

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Uwe_Boll.jpg
    Jahrelang hat der Mainzer Uwe Boll mit seinen Verfilmungen und vor allem Spieleverfilmungen wie House of the Dead oder Alone in the Dark das Publikum begeistert, oder auch nicht. In der letzten Zeit kehrte Boll den Spieleverfilmungen den Rücken und konzentrierte sich auf eigene Projekte mit tagesaktuellem und sozialpolitischem Hintergrund wie Rampage oder Assault on Wall Street oder mit historischem Kontext wie Max Schmeling oder Auschwitz. Jetzt will der Wahlkanadier seinen Beruf jedoch an den Nagel hängen, weil die Finanzierung für unabhängige Filmemacher immer schwieriger wird:
    "In den letzten Jahren ist der DVD- und Blu-ray-Markt brutal eingebrochen. Selbst die Vermarktung der Filme auf Streamingdiensten wie Netflix bringt kaum noch Erlöse. Es ist ein erbärmlicher Kampf ohne Gewinnaussichten geworden. Während die großen Studios die gesamte Verwertungskette vom Kino über Fernsehen bis Internet abschöpfen können, ist der Markt für Independent-Filmer tot."

    Stattdessen will Boll jetzt als Gastronom Geld verdienen und hat dafür das Edel-Restaurant Bauhaus in Vancouver eröffnet und konnte dafür sogar den renommierten Sternekoch Stefan Hartmann gewinnen. Die Idee hinter dem Restaurant ist, die in Kanada weitgehend unbekannte deutsche Küche bekannt zu machen. Das scheint recht gut zu funktionieren, denn das Restaurant räumt überall Bestnoten ab, was ihr zum Beispiel bei tripadvisor.de (4,5 von5 Punkten) oder yelp.de (4 von 5 Punkten) nachlesen könnt.

    2.104 mal gelesen

Kommentare 7

  • Benutzer-Avatarbild

    Hito -

    Mal vorbeischauen, wenn ich das nächste Mal in Vancouver bin. Hab einige Filme von ihm gesehen, der Großteil war nicht so schlecht wie sein Ruf

  • Benutzer-Avatarbild

    vincevega73 -

    Ich fand den Postal auch herrlich ! Ok alone in the dark dann weniger...Assault on wall street und Rampage hatten eine gute Message ! Auch wenn die Filme ansich nicht dolle waren ! Postal 2 wäre toll gewesen :) !

  • Benutzer-Avatarbild

    ManWithTheGun -

    Schade. Postal war herrlich. Aber naja, besser ist es wohl.

  • Benutzer-Avatarbild

    joerch -

    Wenn er so kochen würde wie inszenieren.... Aber es scheint ja besser zu laufen :) Schade eigentlich das er aufhört, es war zumindest immer interessant zu verfolgen was er dreht oder sonst so raushaut... die Filme meist eher nicht so interessant...

  • Benutzer-Avatarbild

    Ricky Niebeling -

    Scheint so das er zum ersten mal mit etwas Erfolg hat.Gut das er das Filmemachen sein läßt.Wer gibt dem den noch Geld bei dem was er in den Sand setzt bzw gesetzt hat.

  • Benutzer-Avatarbild

    Frontnase -

    DerMarkt ist groß, aber man immer mehr Probleme einen Film unanbhängig finanziert zu bekommen. Da hat er schon recht, einige andere Indie-Filmer sehen das ähnlich...

  • Benutzer-Avatarbild

    Kaibear -

    Boll... Markt für Independent Filmer tot? Ich würde sogar behaupten, dass der Markt größer denn je ist. Aber okay, Boll ist ja nicht für Realitätsnähe bekannt... Bin aber auch froh, dass er aufhört!