Mad Max: Fury Road - Rechtsstreit zwischen George Miller und Warner Bros

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  • Mad Max
    Mad Max: Fury Road war ein großer Erfolg: Der Film hat an den Kinokassen weltweit nicht nur 378 Millionen US-Dollar eingenommen, sondern kam der Film auch bei den Kritikern gut weg. Obendrauf gab es noch sechs Oscars.

    Eigentlich ist es logisch, dass eine Fortsetzung folgen wird. Und auch wenn George Miller immer wieder bekräftigte, dass er sich hierfür Zeit lassen wird, gibt es momentan noch ein anderes Hindernis: Miller hat einen Rechtsstreit mit 'Warner Bros', weil diese ihm seiner Meinung nach Geld schulden.

    Der Hintergrund ist, dass Millers Produktionsgesellschaft 'Kennedy Miller Mitchell' und 'Warner Bros' eine Vereinbarung hatten, die besagte, dass Miller weitere 7 Millionen US-Dollar erhalte, wenn der Film nach Abzug bestimmter Kosten nicht mehr als 157 Millionen US-Dollar kosten wird. Mad Max: Fury Road kostete letztlich mehr, aber auch nur, weil Entscheidungen von 'Warner Bros' laut Miller zu diesen Kosten führten. Er habe diese Kosten nicht verursacht. Wenn man diese Kosten aufgrund von Verschiebungen und Änderungen außer Acht lässt, dann würde der Film unter dem veranschlagten Budget liegen und Miller würde seinen Bonus bekommen.

    Außerdem gab es eine Klausel in den Verträgen, die 'Kennedy Miller Mitchell' bei der Suche nach weiteren Investoren als erstes berücksichtigt hätte müssen. Man hätte der Produktionsfirma also zuerst anbieten müssen, weiteres Budget bereitzustellen. Dies hat man laut Miller jedoch nicht getan, so dass 'RatPac Entertainment' mit 12,5% am Budget beteiligt wurde, ohne dass man 'Kennedy Miller Mitchell' diese Option gegeben hatte.

    'Warner Bros' stellt sich allerdings quer und möchte den vereinbarten Bonus nicht zahlen, weil deren Kalkulation anderes besagt. Berichten zufolge streiten sich Miller und 'Warner' schon seit einem Jahr. Für alle, die sich auf "Mad Max: Wasteland" freuen, sind dies keine guten Nachrichten. Denn erstmal muss diese Angelegenheit vom Tisch sein.

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