Ex Machina - Unser Kinotipp: Britischer Science-Fiction Film seit 23. April im Kino

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  • Ex Machina
    Science-Fiction Filme sind wieder stark im Rennen und Ex Machina bildet hier keine Ausnahme. Alex Garlands Regie-Debüt hat sich zu einem echten Geheimtipp und einer kleinen Filmperle gemausert und findet dank Mundpropaganda auch in den USA sein Publikum. In Deutschland hat man sich mit dem Kinostart am 23. April keinen Gefallen getan, da an dem gleichen Tag auch der zweite Avengers von Disney / Marvel ins Rennen geschickt wurde. Klar, die Zielgruppe dürfte weitestgehend eine andere sein, trotzdem ging der Film in unseren Kinos etwas unter und landete in der ersten Woche nur auf Platz 7. In der vergangenen Woche schaffte der Film es nicht einmal mehr in die Top 10 der deutschen Kinocharts. Grund genug für uns euch nochmals auf unsere Kritik zum Film aufmerksam machen. Auch in unserer Community schneidet Alex Garlands visionäre Roboter-Evolution gut ab und kommt im Schnitt auf 8,5 von 10 Punkten.

    Wovon handelt der Film?
    Im Chalet eines talentierten Internet-Millionärs wird ein junger Mann Teil eines sehr speziellen Experiments. Er soll die Fähigkeiten künstlicher Intelligenz testen, die sich unter der Hülle einer schönen Roboterfrau verbergen. Doch schon bald mündet der wissenschaftliche Versuch in ein psychologisches Duell, in dem die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen.

    In dem intensiven psychologischen Sci-Fi Thriller spielen Domhnall Gleeson, Oscar Isaac und Alicia Vikander die Hauptfiguren, die in einem spannungsgeladenen Dreiecksverhältnis mit- und umeinander kämpfen. Was bedeutet Bewusstsein, Gefühl, Sexualität, Wahrheit, Lüge sind die Fragen, denen Ex Machina nachgeht.



    „Der Fortschritt der künstlichen Intelligenz könnte das Ende der Menschheit bedeuten.“
    Stephen Hawking

    Der Computer „Deep Blue“ triumphierte 1997 über den damaligen amtierenden Schachweltmeister Garri Kasparow – bis heute einer der großen Durchbrüche der Computer-Evolution. Seitdem wird die Entwicklung einer dem Menschen ebenbürtigen, künstlichen Intelligenz durch Technologiekonzerne wie Google oder IBM vorangetrieben. Bislang jedoch ohne einschneidenden Erfolg. Dennoch gehen Experten davon aus, dass bis zum Jahr 2075 eine Maschine konzipiert wird, die dem menschlichen Verstand in nichts mehr nachsteht.

    Mit seinem Regie-Debüt Ex Machina präsentiert Autor Alex Garland seine eigene Vision dieser Entwicklung, die für ihn lediglich „zehn Minuten in der Zukunft“ angesiedelt ist. In seinem intelligenten Kammerspiel erzeugt er beginnend mit dem ersten Zusammentreffen des Programmierers Caleb und der vom Multimillionär Nathan erschaffenen Roboterfrau Ava eine einzigartig fesselnde Spannung. Dabei bricht der Film mit dem klassischen Science-Fiction-Schema aus Gut und Böse, denn wer in dieser intensiven Ménage-à-trois zwischen Bewusstsein, Wahrheit, Emotion und Sexualität welche Absichten verfolgt, lässt den Zuschauer lange im Ungewissen.

    Garlands innovatives Werk seziert die Debatte über künstliche Intelligenz am Puls der Zeit und führt den Zuschauer zur Frage, wie weit der Mensch bei der Forschung überhaupt gehen darf? Denn tatsächlich befürchten Forscher wie Stephen Hawking, dass durch die Erschaffung der ersten dem Menschen gleichrangigen Künstlichen Intelligenz gar das Ende der Menschheit eingeläutet werden könnte…


    "[...] Das alles wird in äußerst interessant gestaltete Dialoge verpackt, die an ein Kammerspiel erinnern, bei dem man sich ständig mit neuen Situationen und Wendungen auseinandersetzen muss. Die Figuren, grandios gespielt von Oscar Isaac und Domhnall Gleeson, unterhalten sich dabei sogar auf einem ziemlich anspruchsvollen Niveau. In Ex Machina wird weitestgehend darauf verzichtet, alle möglichen Details und Fakten auf den Dümmsten unter den Zuschauern herunterzubrechen. Dadurch bleibt man die gesamte Spieldauer über am Ball, lässt sein Gehirn eingeschaltet und verfolgt den Film gebannt [...]"



    Inhalt:
    Der 24-jährige Web-Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) gewinnt einen firmeninternen Wettbewerb – sein Preis: eine Woche Aufenthalt im privaten Bergdomizil des zurückgezogen lebenden Konzernchefs Nathan (Oscar Isaac). Vor Ort muss Caleb allerdings an einem ebenso seltsamen wie faszinierenden Experiment teilnehmen und mit der weltweit ersten, wahren künstlichen Intelligenz interagieren: einer bildschönen Roboterfrau (Alicia Vikander). Die packende Story verwickelt Caleb in ein kompliziertes Liebesdreieck, in dem es um die großen Fragen der menschlichen Natur geht: Worin unterscheiden sich Wahrheit und Lüge? Was ist das Wesen von Bewusstsein, Emotion und Sexualität?

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