United Passions - 607 $! Film über Geschichte der FIFA in den USA im Abseits

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  • United Passions
    Man hätte annehmen dürfen, dass das erfolgreiche Turnier der amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2014 der Sportart Zuwachs in ihrer Beliebtheit verschafft hat. Entweder missglückte dies den "Klinsmännern" oder die vergangenen Wochen sind (verständlicherweise) nicht spurlos an der FIFA vorbeigangen. Es dürfte sicherlich zum ernüchternden Bild passen, das auch die Verfilmung der Gründung der FIFA, United Passions, seinen US-Start gehörig in den Sand gesetzt hat...

    Man hätte annehmen dürfen, dass das erfolgreiche Turnier der amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2014 der Sportart Zuwachs in ihrer Beliebtheit verschafft hat. Entweder missglückte dies den "Klinsmännern" oder die vergangenen Wochen sind (verständlicherweise) nicht spurlos an der FIFA vorbeigangen. Es dürfte sicherlich zum ernüchternden Bild passen, das auch die Verfilmung der Gründung der FIFA, United Passions, seinen US-Start gehörig in den Sand gesetzt hat.

    Sam Neill ('Jurassic Park', 'Merlin'), TIm Roth ('Reservoir Dogs', 'Der unglaubliche Hulk') und Gerard Depardieu ('1492', 'Der Mann in der eisernen Maske') - eigentlich dürfte man bei diesen Namen erwarten, dass sich zumindest der ein oder andere Cineast gerne in den Kinosaal wagt und dem besagten Film eine Chance gibt. Doch das an diesem Wochenende in den Vereinigten Staaten gestartete Sportlerdrama wurde nur in zehn Kinos ausgestrahlt und kam dementsprechend gerade einmal auf 607 US-Dollar Einspielergebnis am Freitag und Samstag. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung des französischen Films dürfte allerdings hinsichtlich der Korruptions-Ermittlungen des FBI sowie der Charade rund um Wiederwahl und den Rücktritt des Präsidenten Sepp Blatter (im Film gespielt von Tim Roth) sehr unglücklich gewesen sein.

    Mutmaßlich beläuft sich das Budget des teilweise von FIFA-Geldern finanzierten Films auf mehr als 25 Millionen US-Dollar. Doch nicht nur finanziell scheint United Passions ein Flop zu sein, auch bei Kritikern kommt der Film nicht gut davon und wird teilweise als "oberpeinlich und selbstverherrlichend" bezeichnet. Bereits zuvor wurde Tim Roth zitiert, er würde sich für sein Mitwirken am Film entschuldigen und "sein Vater im Grab rotieren". Ob und wann der Film von Frédéric Aubertin auch in Deutschland zu sehen sein wird, ist bisher noch unbekannt.

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