Orange Is the New Black - Unser Special zur Serie von Netflix

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  • Netflix
    Pünktlich zum Start der 3. Staffel von Orange Is the New Black haben wir ein weiteres Special für euch parat. Die von Jenji Kohan ("Weeds") kreierte 'Netflix'-Serie, die ab dem 12. Juni 2015 in die dritte Runde geht, handelt von einer vielfältigen Gruppe von Häftlingen, die ihre Gefängnisstrafe im Frauengefängnis absitzen. 'Netflix' stellt selbstverständlich wieder alle Folgen auf einmal zur Verfügung, so dass jeder für sich entscheiden kann, ob er die Serie in einem Rutsch guckt, eine Folge täglich oder es völlig anders dosieren möchte.

    Wir haben uns nun also gedacht, dass es an der Zeit ist, diese tolle Serie mit einem Special zu würdigen, bei dem ihr mehr über die Figuren, die Besetzung und die Köpfe dahinter erfahren werdet. Außerdem haben wir unsere Galerie mit einigen Bildern zur Serie gefüllt. Doch nun beginnen wir zunächst mal mit dem Trailer zur aktuellen dritten Staffel.




    Offizieller Trailer zur 3. Staffel:

    Verrückte Geschichte:Bevor wir zur Besetzung kommen, hier ein interessanter Fact: In Staffel 2 singt Emma Myles in ihrer Rolle der Insassin Leanne Taylor einen kurzen Song, aus dem anschließend ein sogar richtiger Song entstanden ist. Tre Coast unterlegte das ganze mit einem Beat, zudem rappt er selbst. Die weibliche Stimme aus seinem Mix stammt von Lycia Faith. Das Lied trägt den Namen "Don't Talk To Me (Loser Lameo Wannabe)" und zählt bereits über 11,5 Millionen Klicks auf YouTube.


    Tja, und was dachte sich nun der Cast von Orange Is the New Black? "Das können wir auch!". Und prompt nahmen sie ein Video auf, wodruch sich der Kreis nun wieder schließt. Am Ende des kurzen Clips ist übrigens das Original aus der 2. Staffel zu sehen.


    Die Serienschöpferin:
    Jenji Kohan

    Jenji Kohan ist die Macherin und Produzentin von Orange is the New Black. Sie war zudem die Drehbuchautorin der ersten und letzten Folge der 1. Staffel. Kohans Karriere begann nach ihrem Studium an der Columbia University als Drehbuchautorin für die Kultserie "Der Prinz von Bel Air". Als Co-Drehbuchautorin hat sie außerdem an den Serien "Mad About You", "Tracy Takes On", "Sex and the City" und "Gilmore Girls" mitgewirkt. Im Jahr 1999 wurde sie für ihre Arbeit als Drehbuchautorin für die Serie "Tracy Takes On" in der Kategorie "Outstanding Comedy Series" mit einem Emmy® ausgezeichnet. Sie hat eine Vielzahl verschiedener Pilotfolgen und Serien erschaffen und produziert, so auch die Kultserie "Weeds – Kleine Deals unter Nachbarn" des US-amerikanischen Kabelnetworks 'Showtime', die ganze acht Staffeln umfasst und ihr für die Pilotfolge mit dem Titel "Bärenjagd" (engl. Originaltitel: "You Can't Miss The Bear") in der Kategorie "Beste Serienkomödie" ["Best Episodic Comedy"] den Writers Guild Award einbrachte. Kohan ist die Tochter des Drehbuchautors und dreizehnfachen Emmy®-Preisträgers Buz Kohan und der erfolgreichen Schriftstellerin Rhea Kohan. Sie lebt mit ihrem Ehemann, dem Journalisten und Schriftsteller Christopher Noxon, und ihren drei Kindern Charlie, Eliza und Oscar in Los Angeles.

    Die Besetzung und ihre Rollen:Ganz nach dem Motto "Zwei Lügen und eine Wahrheit" möchte 'Netflix' uns einen Vorgeschmack auf die 3. Staffel bieten. Einige Figuren erzählen in den folgenden Clips drei Tatsachen, die in der kommenden Staffel eintreten werden, doch nur ein Drittel dessen, was behauptet wird, soll dann letztendlich auch geschehen. Wir sind gespannt!

    Piper Chapman - gespielt von Taylor Schilling

    In Orange is the New Black spielt Schilling die Hauptrolle der Piper Chapman. Die Serie basiert auf der Autobiografie von Piper Kerman mit dem Titel "Orange is the New Black: My Year in a Women’s Prison" und handelt von einer verlobten New Yorkerin namens Piper Chapman. Eine bereits zehn Jahre zurückliegende Beziehung mit einer Drogenschmugglerin im College führt nun zu ihrer Festnahme und einer mehrjährigen Haftstrafe in einem Bundesgefängnis. In der Serie ist Schilling zusammen mit Jason Biggs, Kate Mulgrew, Natasha Lyonne und Laura Prepon zu sehen. Alle 13 Folgen der 1. Staffel von Orange is the New Black wurden erstmals am 11. Juli 2013 auf Netflix ausgestrahlt. Bereits vor der Premiere kündigte Netflix die Verlängerung der Serie um eine zweite Staffel an, die am 6. Juni 2014 online ging. Die dritte Staffel der Serie wird am 12. Juni 2015 Premiere feiern.

    Schilling beendete kürzlich abseits vom Broadway ihre befristete Rolle an der Seite von Peter Dinklage im Stück "A Month in the Country", das von der Classic Stage Company inszeniert wurde. Das Stück lief vom 9. Januar bis zum 28. Februar 2015. Als Nächstes ist Schilling neben Ada Scott und Jason Schwartzman in der Komödie "The Overnight" von Patrick Brice zu sehen. Der Film feierte beim Sundance Film Festival am 23. Januar 2015 Premiere. Der Film kommt am 19. Juni 2015 in die US-Kinos. 2012 war Schilling in dem oscargekrönten Thriller "Argo" zu sehen. Schilling spielt darin die Rolle der "Christine Mendez", die Ehefrau der von Ben Affleck verkörperten Figur. Anfang 2012 spielte Schilling an der Seite von Zac Efron die Hauptrolle in dem mit Spannung erwarteten "The Lucky One ‒ Für immer der Deine" von Regisseur Scott Hicks. Der Film beruht auf dem Roman von Nicholas Sparks.

    Taylor Schilling wuchs in Massachusetts auf und schloss ihre Schauspielausbildung 2006 an der Fordham University mit einem Bachelor of Arts ab. Danach begann sie einen Master-Studiengang an der New York University, den sie aber nach zwei Jahren abbrach, um an ihrer Schauspielkarriere zu arbeiten. Nur vier Monate später ergatterte sie bereits ihre Rolle in der US-amerikanischen Serie "Mercy". Sie lebt derzeit in New York City.


    Suzanne Crazy Eyes Warren - gespielt von Uzo Aduba

    Derzeit ist Uzo Aduba in dem von der Kritik gelobten 'Netflix' Original Orange is the New Black als Suzanne "Crazy Eyes" Warren zu sehen. Ihre schauspielerische Leistung kommentierte Daniel Feinberg von 'Hitflix' mit den Worten: „… Adubas Figur ist zum Zuschauerliebling avanciert und liefert einen unbezahlbaren und offenbarenden Moment nach dem anderen.“ Für ihre Rolle wurde Abuda in der Kategorie "Beste Schauspielerin in einer Komödie" mit dem Screen Actors Guild Award ausgezeichnet sowie zusammen mit der restlichen Besetzung von Orange is the New Black als "Bestes Schauspielsensemble – Komödie" geehrt.

    2014 gewann sie den Emmy der Academy of Television Arts and Sciences in der Kategorie "Beste Gastdarstellerin in einer Komödie" und 2014 den Broadcast Television Journalists Association Award als "Beste Gastdarstellerin in einer Komödie". Aduba war die erste afroamerikanische Schauspielerin, die in den jeweiligen Kategorien eine SAG- und Emmy-Auszeichnung erhielt. Darüber hinaus wurde sie in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin – Serie, Mini-Serie oder TV-Film" für den Golden Globe 2015 nominiert.

    Vor Kurzem schloss Aduba an der Seite von Maggie Grace die Dreharbeiten des Dramas "Showing Roots" von Michael Wilson ab. Aduba gab ihr Fernsehdebüt 2012 in der Hitserie "Blue Bloods – Crime Scene New York". Noch bevor sie die Herzen der Fernsehzuschauer eroberte, feierte Aduba 2007 mit "Coram Boy" ihr Broadway-Debüt, gefolgt von der Neuauflage des Hitmusicals "Godspell" im Jahr 2011. Nachdem sie ihr Gesangstalent bereits früh entdeckt hatte, studierte sie klassische Musik am Boston University College of Fine Arts. Bald darauf wandte sie sich dem Theater zu und hinterließ mit ihren Auftritten am Huntington Theatre in Boston und am A.R.T. großen Eindruck. Unter der Regie von Dianne Paulus wurde sie dafür mit dem renommierten Elliot Norton Award als "Beste Schauspielerin in einem Theaterstück" ausgezeichnet. Für ihre Darstellung in der Theaterproduktion "Translations of Xhosa" des Kennedy Center/Olney Theater wurde Aduba als "Beste Nebendarstellerin in einem Theaterstück" für den Helen Hayes Award nominiert. Darüber hinaus stand sie am Public Theatre im Theaterstück "Venice", am New Repertory Theatre in der Produktion "Dessa Rose", am Papermill Playhouse in "Turnado: Rumble for the Ring"und am Goodspeed Theatre im Theaterstück "Abyssinia" auf der Bühne. Außerdem war sie in den Independent-Kurzfilmen "Over There" und "Notes" zu sehen. Uzo Aduba lebt derzeit in New York City.


    Tasha ‘Taystee’ Jefferson - gespielt von Danielle Brooks

    Danielle Brooks spielt die stets offenherzige und gelegentlich sogar schockierend direkte Tasha 'Taystee' Jefferson.

    Brooks ist eine Absolventin der berühmten Juilliard-Schauspielschule und war kürzlich bei der Premiere der 3. Staffel von "Girls" in der Rolle der "Laura" zu sehen. Vor Kurzem feierte ihr Film "I Dream Too Much" beim South-by-Southwest-Festival Premiere. Im vergangenen Jahr stand sie mit Jena Malone und Richard Gere für den Film "Time Out of Mind" vor der Kamera. 2016 wird Brooks zusammen mit einer Starbesetzung – unter anderem mit Peter Dinklage, Joch Gad und Jason Sudeikis – als Synchronsprecherin an der Verfilmung des beliebten Spiels „Angry Birds“ mitwirken. Brooks ist außerdem eine leidenschaftliche Sängerin und veröffentlichte zusammen mit ihrer Schauspielkollegin Uzo Aduba (ebenfalls aus Orange is the New Black) im Dezember 2013 das Weihnachtsmedley "Jolly Christmas Medley". Brooks lebt derzeit in New York.






    Dayanara Diaz - gespielt von Dascha Polanco

    Die überaus gefragte, unabhängige und hoch motivierte Schauspielerin und Mutter Dascha Polanco spielt das "Gefängnis-Sweetheart".

    Geboren wurde die fließend Spanisch sprechende Künstlerin in der Dominikanischen Republik. Ihre Kindheit verbrachte sie in Miami und im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Polanco ist die älteste Tochter eines Mechanikers und einer Kosmetologin und war bereits früh in vielen Bereichen aktiv, wie Sport, Tanz, Theater und Kunst. In der Highschool war sie Mitglied der Theater-AG, den Gruppen für spanischen Tanz und Steptanz sowie des Softballteams (ab der 7. Klasse) und wurde außerdem zur Ballkönigin gekrönt. Auf der Junior High und in der Kirche sang Polanco außerdem im Chor. Bereits als Teenager und Twen war sie als Filmschauspielerin tätig. Ihr erstes Projekt war ein Kurzfilm in Anlehnung an "The Twilight Zone", der von ihrer Schule gedreht wurde, als sie in der 3. Klasse war. Eine ihrer lustigsten Erinnerungen ist ihre Rolle als "Chuckie" aus Rugrats beim "Santa’s Enchanted Forest"-Winterfest in Miami. Doch erst bei einer Aufführung in den BIH Studios in Manhattan wurde das Fachpublikum auf Polanco aufmerksam und gab ihr die Möglichkeit, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen.

    Demnächst wird Polanco als Adam Sandlers Angebetete in der Komödie "Cobbler" auch auf der Kinoleinwand zu sehen sein. Ihr Kinodebüt feierte sie an der Seite von Vanessa Hudgens im US-amerikanischen Filmdrama "Gimme Shelter“ von 2013. In dem Film spielt Polanco die Rolle der jungen Analphabetin Carmel, die an einer bipolaren Störung leidet. Weitere Auftritte hatte sie in den Fernsehserien "Unforgettable" und "NYC 22", dem Independent-Film "Gangsta Bitches", der Webserie "The Truth About Relationships" und David Mamets "Oleanna". Außerdem ist sie in spanischen Werbespots der Bekleidungsfirma 'Old Navy' zu sehen.

    Als sie ihre Rolle in der Serie Orange is the New Black ergatterte, absolvierte Polanco gerade einen Krankenpflegekurs an der Long Island University und war als Central Sterile Manager in einem Krankenhaus in New York City tätig. Langeweile kommt bei ihr nie auf. In ihrer Freizeit tanzt Polanco gerne (besonders hoch oben über den Dächern der Stadt), schaut Filme und verbringt Zeit mit ihren Kindern im Zoo, Museum, Aquarium und vielen mehr. Außerdem ist sie eine Parfümkennerin und ein eingefleischter Fan der New York Giants. Dascha Polanco lebt derzeit mit ihrer Familie in New York City.

    Galina ‘Red’ Reznikov - gespielt von Kate Mulgrew

    Kate Mulgrew spielt die toughe russische Insassin Galina 'Red' Reznikov, die nichts so schnell vergisst (oder verzeiht).

    Mulgrew ist international als "Captain Janeway" aus "Star Trek: Raumschiff Voyager" bekannt, dem ersten weiblichen Captain des Raumschiffs Enterprise. Ihre Karriere umfasst zahlreiche Rollen in Film, Fernsehen und Theater. Mit nur 23 Jahren wurde die klassisch ausgebildete Schauspielerin für ihre Darstellung als Frau des berühmten Ermittlers 'Columbo' für einen Golden Globe nominiert. Weitere nennenswerte TV-Auftritte hatte sie in: "Kate Loves A Mystery", "Cheers", "Murphy Brown", "Chefarzt Dr. Westphall", "Ryan’s Hope", "The Black Donnellys", "Mercy", "Warehouse 13" und "NTSF:SD:SUV". Zu ihren bisherigen Filmrollen gehören: "Schmeiß’ die Mama aus dem Zug!", "Star Trek: Nemesis", "A Stranger is Watching", "Remo – Unbewaffnet und gefährlich" und "The Response". Mulgrew tourte mit ihrem Bühnenstück "Tea at Five" als Katherine Hepburn durch die Vereinigten Staaten und wurde dafür für den Outer Critics Circle und den Lucille Lortel Award nominiert. Weitere Theaterrollen hatte sie in New York in "Equus", "Der Amerikanische Traum", "The Sandbox", "Iphigenia 2.0" (wofür sie einen Obie Award gewann), "Our Leading Lady", "Black Comedy", "Titus Andronicus" und "Somewhere Fun". In London trat sie in "The Exonerated" sowie auf regionalen Bühnen in "The Royal Family", "The Film Society", "What the Butler Saw", "Hedda Gabler", "Maß für Maß", "The Real Thing", "Another Part Of The Forest", "Major Barbara" und "Antonius und Cleopatra" auf.

    Ihre Biografie mit dem Titel "Born with Teeth" wurde am 14. April 2015 vom Verlag 'Little Brown' veröffentlicht. Mulgrew lebt in New York City.


    Alex Vause - gespielt von Laura Prepon

    Laura Prepon spielt die internationale Drogenschmugglerin und Pipers verführerische Ex-Freundin Alex Vause.

    Laura Prepon ist eine Schauspielerin von ungemeiner Wandlungsfähigkeit, deren Karriere sowohl Film- als auch Fernsehrollen umfasst. Ihr Fernsehdebüt gab sie als "Donna Pinciotti", der Freundin des Nachbarsjungen Eric Forman (Topher Grace), in der beliebten Kult-Sitcom "Die wilden Siebziger!". Im Herbst 2012 war sie gemeinsam mit Bruce Willis und Vince Vaughn im Film "Lady Vegas" von Regisseur Stephen Frears zu sehen. Im gleichen Jahr spielte sie auch in der US-Comedyserie "Are You There, Chelsea?", der Verfilmung des Bestsellers "Hallo Wodka, ich bin's, Chelsea: Neues aus dem Tagebuch einer Schlampe" von Comedian Chelsea Handler mit. Außerdem hatte Prepon vor Kurzem unvergessliche Gastauftritte in "Castle", "Dr. House" und "How I Met Your Mother". Sie spielte zudem gemeinsam mit Bryan Greenberg in der Fernsehserie "October Road" des US-Senders 'ABC' mit. An der Seite von Ashley Judd war sie in dem von der Kritik gepriesenen Spielfilm "Come Early Morning – Der Weg zu mir" zu sehen, der 2006 auf dem Sundance Film Festival Premiere feierte. Weitere Filmauftritte hatte sie unter anderem in "Slackers" an der Seite von Jason Schwartzman und "Lightning Bug".

    Prepon fühlt sich allerdings auch hinter der Kamera wohl. So übernahm sie für Ihre Comedy-Webserie "Neighbros" Regie, Produktion und Schnitt. Momentan laufen Verhandlungen mit einem großen Fernsehsender, der die Serie in Form von 30-minütigen Folgen ausstrahlen möchte. Prepon war bereits zuvor als Produzentin tätig, als sie für den Sender 'E! Entertainment' Ihre Leidenschaft für Poker und Unterhaltung in Form ihrer eigenen Fernsehserie namens "E's Hollywood Hold' Em" kombinierte.

    Prepon wuchs unweit von New York City in Wachtung auf, einer Kleinstadt im US-Bundesstaat New Jersey. Sie ist das jüngste von fünf Kindern. Den Wunsch, Schauspielerin zu werden, hegte sie bereits im Alter von 15 Jahren. Neben der Schauspielkunst war Prepon schon immer eine leidenschaftliche Tänzerin mit Ballettausbildung. Auch wenn die Ostküste stets ihre Heimat bleiben wird, lebt Prepon momentan jedoch in Los Angeles.



    Sophia Burset - gespielt von Laverne Cox

    Die Emmy-nominierte Schauspielerin Laverne Cox spielt die bahnbrechende Rolle der Sophia Burset.

    Cox ist die erste schwarze Transsexuelle, die in einer Mainstream-Serie eine Hauptrolle spielt. Cox weitet ihre Fernsehpräsenz aktuell mit einer Rolle im Justizdrama "Doubt" von den "Grey's Anatomy"-Produzenten Joan Rater und Tony Phelan aus. Auf der Kinoleinwand ist Cox bald neben Lily Tomlin in einer Nebenrolle im Film "Grandma" des angesehenen Drehbuchautoren und Regisseurs Paul Weitz zu sehen. Der Film feierte beim Sundance Film Festival 2015 Premiere.

    Ihr Engagement als Schauspielerin und Aktivistin der LGBT-Gemeinschaft katapultierte sie bereits auf das Cover des "TIME Magazine" und brachte ihr außerdem eine Emmy-Nominierung in der Kategorie "Beste Gastdarstellerin in einer Comedyserie" ein. Cox sprengt weiterhin Grenzen und schreibt mit verschiedenen Auszeichnungen Geschichte. Sie erhielt beispielsweise den SAG Award in der Kategorie "Bestes Schauspielensemble in einer Fernsehserie – Comedy", eine "Critic's Choice Awards"-Nominierung in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" und eine "NAACP Image Awards"-Nominierung als "Beste Serien-Nebendarstellerin – Comedy". Im vergangenen Jahr hatte Cox etliche herausragende Auftritte in mehreren Fernsehserien, etwa in der Fox-Hitcomedy "The Mindy Project", der Bravo-Sitcom "Girlfriend's Guide to Divorce" und in der 'MTV'-Serie "Faking It". Außerdem war sie als Gastrichterin in der Serie "Project Runway: All Stars" und als Moderatorin der von 'Revlon' gesponserten Serie "#GoBold" über selbstbewusste, provokative und zielstrebige Frauen zu sehen. Ihr Dokumentarfilm mit dem Titel "Laverne Cox Presents: The T Word" erreichte eindrucksvolle Einschaltquoten auf 'MTV' und dem primär an die LGBT-Gemeinschaft gerichteten Kanal 'Logo'. Die einstündige Dokumentation handelt von sieben transsexuellen Jugendlichen aus verschiedenen Teilen der USA und deren Entschlossenheit, ihr Leben als die Menschen zu führen, die sie wirklich sind. Cox war zudem Moderatorin und ausführende Produzentin dieser bahnbrechenden Dokumentation, die für einen GLAAD Media Award und einen Daytime Emmy Award nominiert wurde. Außerdem verlieh sie in "Midnight in the Garden of Good and Evil" für die digitale Plattform 'Metabook' der Figur Lady Chablis ihre Stimme.

    Cox produziert derzeit den Dokumentarfilm "Free CeCe", der die Öffentlichkeit besser mit dem Fall der Transgenderfrau CeCe McDonald bekannt machen soll. CeCe McDonald wurde wegen Totschlags in einem minderschweren Fall zu einer umstrittenen Gefängnisstrafe von 41 Monaten verurteilt, nachdem sie sich gegen einen rassistischen und transphobischen Angriff zur Wehr gesetzt haben soll. Der Dokumentarfilm handelt von McDonalds Prozess, ihren Erfahrungen während ihrer Haft in einem Männergefängnis und den allgemeinen Auswirkungen ihres Falls auf die Transgender-Gemeinschaft.

    Im Jahr 2013 gewann Laverne Cox beim Massachusetts Independent Film Festival den Titel als "Beste Nebendarstellerin" für ihre Arbeit an dem von der Kritik gelobten Film Musical "Chairs" der Regisseurin Susan Seidelman. Weitere Fernsehauftritte hatte Cox in "Law and Order", "Law and Order: Special Victims Unit", "Bored to Death" und den Independent-Filmen "Carla" und "The Exhibitionists".

    Cox ist die erste schwarze Transsexuelle, die in ihrer eigens produzierten Fernsehserie mitspielt ("TRANSForm Me"). Die Serie wurde für einen GLAAD Media Award nominiert. Darüber hinaus ist sie die erste schwarze Transsexuelle, die in der amerikanischen Reality-Serie "I Wanna Work for Diddy" zu sehen ist, für die sie einen GLAAD Media Award in der Kategorie "Beste Reality-Serie" verliehen bekam. 2014 wurde sie bei den GLAAD Media Awards in Los Angeles außerdem mit dem Stephen F. Kolzak Award geehrt.

    Abgesehen von der Schauspielerei ist Cox eine angesehene Rednerin, die Transsexuellen mit ihrer Botschaft, über Geschlechtserwartungen hinauszugehen, landesweit zu einem authentischeren Leben verhelfen möchte. Für ihre Arbeit als Verfechterin der Rechte Transsexueller hat ihr das Magazin "Glamour" den Titel als eine der Frauen des Jahres 2014 verliehen. Für ihre Rolle in der Erfolgsserie Orange is the New Black wurde ihr außerdem der Dorian Rising Star Award, der Courage Award vom Anti-Violence Project, der Community Leader Award vom LGBT Center of New York City und der Reader's Choice Award des an homo- und bisexuelle Frauen und Männer in den USA gerichteten "Out Magazine" verliehen. Außerdem wurde sie von 'The Grio', einem Nachrichten- und Meinungsportal der afroamerikanischen Gemeinschaft, zu einer der 100 einflussreichsten afroamerikanischen Frauen, von der 'Huffington Post' zu einer der "Top 50 Trans Icons" und vom 'Out Magazine' zu einer der "Out 100" ernannt. Sie wurde auch in die "Eboy Power 100" aufgenommen und 2014 in der "Root 100"-Liste auf dem 5. Platz geführt.

    Nicky Nichols - gespielt von Natasha Lyonne

    Natasha Lyonne spielt die schlagfertige und einst heroinabhängige Insassin Nicky Nichols.

    Die sowohl im Theater als auch auf der Leinwand erfolgreiche Emmy-Nominierte beweist auch nach über zwei Jahrzehnten in der Filmbranche noch immer Vielseitigkeit und kreatives Talent. 2014 arbeitete Lyonne ununterbrochen an zahlreichen Filmen. Zu den abgeschlossenen oder noch in Produktion befindlichen Titeln gehören: die Komödie "Sleeping With Other People" an der Seite von Amanda Peet, Jason Sudeikis und Adam Scott; die Horrorkomödie "Yoga Hosers" von Kevin Smith mit Johnny Depp; der Noir-Thriller "#Horror" mit Chloe Sevigny und Balthazar Getty und die Komödie" Fresno" mit Aubrey Plaza und Clea DuVall.

    Orange Is the New Black brachte Lyonne ihre erste Primetime-Emmy-Nominierung in der Kategorie "Beste Gastdarstellerin in einer Comedyserie" ein. Auch das Jahr 2013 war für Lyonne sehr erfolgreich. Sie übernahm unter anderem eine Rolle in "G.B.F." von Regisseur Darren Stein. Die Komödie handelt von zwei homosexuellen Schülern und deren Bemühungen, sich in die soziale Hierarchie ihrer Highschool einzugliedern. Der Film feierte 2013 beim Tribeca Film Festival Premiere. Zu ihren neueren Filmprojekten gehören außerdem die düstere Independent-Komödie "Clutter" der Regisseurin Diane Crespo und der Horrorfilm "The Rambler" von Calvin Reeder. Weitere aktuelle Titel sind die Komödien "He’s Way More Famous Than You" mit Ben Stiller, Vanessa Williams und Jesse Eisenberg und "Girl Most Likely" mit Kristen Wiig, Annette Bening und Matt Dillon. Für die Komödie "American Pie: Das Klassentreffen" wurde Lyonne 2012 erneut mit der Besetzung der höchst erfolgreichen "American Pie"-Reihe vereint. Als die Fortsetzung im April 2012 in die Kinos kam, war das Publikum überaus erfreut, die beliebte Besetzung von "American Pie" noch einmal auf der Leinwand genießen zu dürfen. Außerdem konnte Lyonne 2011 in zwei Independent-Filmen auf verschiedenen Filmfestivals bewundert werden – im bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig uraufgeführten Science-Fiction-Drama "4:44 Last Day on Earth" mit Willem Dafoe und in der Komödie "Night Club" mit Mickey Rooney und Ernest Borgnine.

    Am bekanntesten ist Lyonne wohl für ihre allseits gepriesenen Auftritte in der beliebten Komödie "Hauptsache Beverly Hills" mit Alan Arkin und Marisa Tomei; der Coming-of-Age-Komödie "Weil ich ein Mädchen bin" mit Clea Duvall; Woody Allens starbesetzter romantischer Musikkomödie "Alle sagen: I Love You" und dem Holocaust-Drama "Die Grauzone" unter der Regie von Tim Blake Nelson mit David Arquette, Harvey Keitel, Mira Sorvino und Steve Buscemi. Zu Lyonnes zahlreichen Filmauftritten gehören außerdem der Actionfilm "Blade: Trinity", die satirische Komödie "Die, Mommie, Die!", die Teenager-Komödien "American Pie" und "America Pie 2" sowie die Filmkomödie "Detroit Rock City". Erste Beachtung fand Lyonne zu Beginn ihrer Schauspielkarriere in der US-amerikanischen Kinderserie "Pee-wee's Playhouse", in der sie die Rolle der kleinen Opal übernahm. Gastauftritte hatte sie in letzter Zeit in der erfolgreichen Comedy-Serie "New Girl" mit Zooey Deschanel und in einer Folge der gefeierten 'NBC'-Serie "Law & Order: New York". Unter Lyonnes weiteren Fernsehauftritten sind Gastrollen in den US-amerikanischen Sitcoms "Will & Grace" und "Keine Gnade für Dad", in der Filmkomödie "Old School – Wir lassen absolut nichts anbrennen" und "Loving Leah". Darüber hinaus wirkte sie im einstündigen Finale der letzten Staffel von Mary-Louise Parkers Komödie "Weeds – Kleine Deals unter Nachbarn" mit.

    Auf der Theaterbühne abseits des Broadway stand Lyonne zuletzt zusammen mit Ethan Hawke unter der Regie von Scott Elliott für "Blood from a Stone". Zuvor wurde Natasha Lyonne in dem von Kim Rosenstock geschriebenen Stück "Tigers Be Still" für ihre meisterliche Darstellung der untröstlichen "Grace", die es sich auf der Couch häuslich eingerichtet hat, von der Kritik hochgelobt. Darüber hinaus stand sie unter anderem in "Love, Loss, and What I Wore", einer Sammlung intimer Monologe und Geschichten von Nora und Delia Ephron, und unter der Regie von Scott Ellis in dem vom legendären Mike Leigh geschriebenen Familiendrama "Two Thousand Years" auf der Bühne. Lyonne lebt derzeit in New York City.

    Poussey Washington - gespielt von Samira Wiley

    Samira Wiley ist am besten bekannt für ihre Durchbruchsrolle der Poussey Washington, einer moralischen Leitfigur unter den Insassinnen des 'Netflix' Originals Orange is the New Black.

    Zuletzt war Wiley im Spielfilm "Rob the Mob – Hol Dir das Geld bei der Mafia!" in der Rolle der FBI-Agentin Annie Bell zu sehen. Bei dem Film handelt es sich um ein US-amerikanisches Mafiadrama unter der Regie von Raymond De Felitta. Außerdem hatte Wiley Rollen im Filmdrama "Being Flynn" und der Komödie "Bad Sitter". Im Fernsehen stand sie unter anderem für die Science-Fiction-Krimiserie "Person of Interest" und in einer wiederkehrenden Rolle in der US-Krimiserie "Unforgettable" vor der Kamera. Demnächst ist sie in einer Folge von "Law and Order: Special Victims Unit" zu sehen, die erstmals im Mai ausgestrahlt wird. Ihre Schauspielausbildung absolvierte Wiley am weltberühmten Schauspiel- und Musikkonservatorium Juilliard in New York City.






    Gloria Mendoza - gespielt von Selenis Leyva

    Selenis Leyva spielt die Rolle der Insassin Gloria Mendoza, die im spanischen Ghetto den Ton angibt und einen Hang zum Übernatürlichen hat.

    Vor Kurzem war Selenis Leyva neben Melissa McCarthy und Bill Murray in der Komödie "St. Vincent" von 2014 zu sehen. Die Vielseitigkeit der in der Bronx geborenen und aufgewachsenen Schauspielerin spiegelt sich in ihrem Talent und ihren Rollen wider. Jüngere Zuschauer kennen sie wahrscheinlich aus der Nickelodeon-Serie "Taina" als Titi Rose. Einem reiferen Publikum mag sie als Detective Rivera aus "Law & Order" bekannt sein. Als Gastdarstellerin stand sie außerdem in "Good Wife", "Girls", "Die Sopranos", "Law & Order: New York", "Criminal Intent – Verbrechen im Visier", "Blue Bloods – Crime Scene New York", "The Following" und "Person of Interest" sowie unter anderem in den Spielfilmen "Sex and the City 2" und "Maria voll der Gnade" vor der Kamera.

    Neben ihrer Arbeit in Film und Fernsehen liebt Leyva das Theater und stand unter anderem in der Titelrolle der New-World-Stages-Produktion "Celia", in "Ana in the Tropics" im Reportorio Español des New Yorker Theaters und in "Dona Flor & her 2 Husbands" auf der Bühne. Außerdem trat sie unlängst abseits des Broadway am Cherry Lane Theatre in "Basilica" auf. Abgesehen von ihrem schauspielerischen Durchbruch mit ihrer Rolle in Orange is the New Black ist Leyva als hispanische Botschafterin für die Gabrielle’s Angel Foundation for Cancer Research tätig (ihr Bruder hat den Krebs bereits zwei Mal besiegt) und engagiert sich für die Rechte Homosexueller, Bisexueller und Transsexueller sowie in Anti-Mobbing-Kampagnen. Selenis Leyva lebt derzeit mit ihrer Tochter in New York City.

    Tiffany ‘Pennsatucky’ Doggett - gespielt von Taryn Manning

    Taryn Manning verkörpert die fanatisch religiösen Insassin Tiffany „Pennsatucky“ Doggett – ein ehemaliger Crystal-Meth-Junkie.

    Vor Kurzem war Manning an der Seite von Raymond Cruz in dem Lifetime-Original "Cleveland Abduction: The Michelle Knight Story" als Michelle Knight zu sehen. Zuvor spielte sie in dem beim Sundance Film Festival nominierten Film "Low Down" (mit Glenn Close, Flea, John Hawkes, Elle Fanning) vom ausführenden Produzenten Mark Ruffalo mit und hat außerdem gerade die Dreharbeiten für das Bildungsdrama "A Light Beneath their Feet" abgeschlossen, in dem sie eine an einer Geisteskrankheit leidende, junge Mutter spielt. Die Kinoleinwand schmückte Manning bisher unter anderem in dem für einen SAG Award nominierten Kinohit "Hustle and Flow"; im Spielfilm "8 Mile"; in "Not a Girl – Crossroads"; "Verrückt/Schön"; "Unterwegs nach Cold Mountain und zuletzt in "The Perfect Age of Rock N’ Roll".

    Doch Manning erobert Zuschauerherzen nicht nur auf der Kinoleinwand. So spielte sie wiederholt Rollen in mehreren populären Serienhits wie "Hawaii Five-0", "Melrose Place", "Practice – Die Anwälte", "Boston Legal", "Burn Notice", "CSI: Miami", "Sons of Anarchy" und "Law & Order: Special Victims Unit", für die sie von der Kritik hochgelobt wurde.

    Ihre Langlebigkeit in der Unterhaltungsindustrie verdiente sich Manning nicht nur als Schauspielerin und Entertainerin, sondern auch als eindrucksvolle Musikerin. Live-Auftritte als DJ sind für die Powerfrau keine Seltenheit. Als Frontfrau der Band "Boomkat", die den vielseitigen Elektrostil ihrer Solotracks widerspiegelt, überzeugt Manning mit einem einzigartigen Sound. Die Musikerin Manning konnte schon mehrfach die Charts erobern, etwa mit ihrem Solotitel "Send Me Your Love", der in den Billboard-Charts den 1. Platz erreichte, und den Chartsstürmern "The Wreckoning" und "What U Do 2 Me" von Boomkat, die als Remix auf den Hot Dance Music/Club Play Charts von Billboard ebenfalls die Spitze erklommen. Im Jahr 2003 erreichte sie auf der Liste der Hot Dance Club Play Artists of the Year vom 'Billboard Magazine' den 5. Platz. Die Nachfrage nach ihrem Musiktalent in Kombination mit ihrem Können als Schauspielerin ist ungebrochen. So werden einige ihrer Stücke immer wieder für Soundtracks angefordert, wie die soulige Single "Wastin’ My Time", die von Eminem persönlich lizenziert wurde und zum Soundtrack von "8 Mile" gehörte, oder das Boomkat-Remake des Blondie-Songs "Rip Her to Shreds", der im Vorspann des Films "Mean Girls" gespielt wird oder auch ihre Single "The Wreckoning", die in der ersten Szene des Films "The Italian Job – Jagd auf Millionen" zu hören war. Außerdem nahm Manning eine Reihe von Solostücken auf, die in "Melrose Place" und "Hawaii Five-0" zum Einsatz kamen. Auf diese Weise bemüht sie sich, ihre Musik- und Schauspielkarriere stets Hand in Hand laufen zu lassen.

    Manning wurde in Los Angeles geboren und verbringt ihre Freizeit mit ihrem Hund Penguin, den sie aus dem Tierheim gerettet hat. Wie wichtig ihr Tiere sind, zeigt sich auch in ihrem Engagement für das Farm Sanctuary und die American Dog Rescue Foundation. Sie lebt derzeit teils zu Hause in Los Angeles und teils in New York.


    Lorna Morello - gespielt von Yael Stone

    Yael Stone gewann 2015 als Besetzungsmitglied der Serie Orange Is the New Black einen Screen Actors Guild Award. Ab der am 12. Juni Premiere feiernden dritten Staffel der Serie gehört Stone zur Stammbesetzung.

    Vor Kurzem hat Stone an der Seite von Charles Dance und Mike Vogel die Dreharbeiten für die Sci-Fi-Miniserie "Childhood's End" abgeschlossen. Die sechsstündige Miniserie basiert auf dem Roman von Arthur C. Clarke aus dem Jahr 1953 und handelt von einer friedlichen Invasion der Erde durch geheimnisvolle Overlords. Der Start der Miniserie ist für Dezember 2015 angesetzt. Aktuell ist sie in einer wiederkehrenden Rolle in "High Maintenance" zu sehen, der ersten Originalserie des Videoportals 'Vimeo'. Die Serie handelt von einem Marihuana-Dealer, der im Leben seiner Kunden – verschiedene New Yorker mit Neurosen so vielfältig wie die Stadt, in der sie leben – ein und aus geht.

    In ihrem Heimatland Australien gehört Stone zu einer der landesweit bekanntesten Bühnenschauspielerinnen. Nach ihrem Abschluss am National Institute of Dramatik Art (NIDA) in Australien arbeitete Stone an der Seite einiger der einflussreichsten Theatermacher und -schauspieler mit sämtlichen großen Theatergesellschaften im Land zusammen. Für ihre Arbeit wurde sie bereits mit zahlreichen Preisen und Nominierungen ausgezeichnet. 2010 war Stone an der Seite von Geoffrey Rush im Zweipersonenstück "The Diary of a Madman" zu sehen. Das allseits gelobte Stück tourte 2011 zur Brooklyn Academy of Music in New York, wo es die komplette Saison lang ausverkauft war. Kürzlich sang Stone die Titelrolle in "The Who's Tommy" von Blues- und Jazzmusiker Eric Mingus und dem legendären Produzenten Hal Willner. Im australischen Fernsehen war Stone im Alter von 13 Jahren mit Rachel Griffiths in dem Film "Mein Leben auf zwei Wegen" zu sehen. Seitdem spielte sie Rollen in einer Reihe beliebter Fernsehserien, Miniserien und Filme. Zusammen mit ihrem Mann, dem Schauspieler Dan Spielman, gründete Stone eine experimentelle Theateragentur, die weiterhin neue Stücke produziert. Stone and Spielman leben derzeit in New York City.


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    weitere Infos zur 3. Staffel:Bereit mehr Zeit mit den Ladys von Litchfield abzusitzen? Am 12. Juni startet die mit Spannung erwartete 3. Staffel des preisgekrönten Komödiendramas Orange is the New Black mit weiteren packenden, lustigen, überraschenden und sexy Folgen. Während Publikumslieblinge wie Piper, Crazy Eyes, Red, Taystee, Daya, Poussey, Big Boo, Pennsatucky, Alex, Gloria und Sophia wieder in Höchstform auflaufen, gibt es auch einige neue Gesichter, die frischen Wind in die Bude bringen, sei es auf positive oder negative Weise.

    „Diese neuen Figuren bringen viele neue Geschichten mit in die Serie“, meint die Schauspielerin Uzo Aduba. „Sie bringen zusätzliche Energie mit und erweitern den Horizont über die Mauern von Litchfield weiter hinaus als unsere Zuschauer es je erwartet hätten.“ Für ihre Darstellung der Suzanne „Crazy Eyes“ Warren wurde Aduba in der Presse gefeiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter einem Emmy, einem Screen Actors Guild Award, einem Critics’ Choice Television Award und einer Nominierung für einen Golden Globe.

    Als wir die Insassinnen zuletzt sahen, mussten sie mit dem von Vee (Lorraine Toussaint) – der meistdiskutierten Figur der 2. Staffel – ausgelösten Strudel der Gewalt und des Verrats fertig werden. Jetzt, da Vee von der Bildfläche verschwunden ist, bleibt vielen nichts anderes übrig, als ihre zerbrochenen Freundschaften zu kitten und einen Weg zurück zur Normalität hinter Gittern zu finden. „Jede Person wird mit dem Verlust auf ihre eigene Weise fertig“, erklärt die Macherin und ausführende Produzentin der Serie Jenji Kohan. „Da Vee eine richtige Naturgewalt war, hinterlässt sie natürlich ein Vakuum, wenn sie nicht mehr da ist, und es liegt einfach in der menschlichen Natur, diese Leere füllen zu wollen.“

    „Ich würde sagen, dass es eine wunderbare Wendung im Vergleich zur 2. Staffel ist“, so Kate Mulgrew, deren Figur „Red“ in der letzten Staffel besonders zu leiden hatte. „Es ist lustig. Es ist skurril. Es ist zum laut Loslachen. Ich weiß nicht, wie diese Autoren das anstellen, aber sie sind so clever. Sie ködern dich und plötzlich hängst du am Haken, verstehst, worum es geht, und schon bist du an Bord.“ Die Schauspielerin Taylor Schilling (Piper Chapman) stimmt zu und meint: „Diese Staffel fühlt sich wie eine Feier an.“ Trotz der weniger düsteren Atmosphäre behandelt die Serie eine Reihe wichtiger Themen in den kommenden Folgen, wie die Rolle der Religion im Gefängnis und die Auswirkungen der Privatisierung auf den Gefängnisalltag. „Diese neuen Typen sind Geschäftsleute“, erklärt Mulgrew. „Sie haben keinerlei Interesse an den Gefangenen; für sie geht es nur um die Kohle. Wir werden wie Vieh gefüttert und auch so behandelt.“ Auch Fans, die vom komplexen Liebesleben der Insassinnen fasziniert sind, werden nicht enttäuscht. „Das ist bei Weitem die sexyste Staffel“, meint die Schauspielerin Ruby Rose, deren neue Figur „Stella“ mit Piper und Alex zu tun hat. „Ich meine, die Hälfte der Zeit war meine Kinnlade praktisch am Boden.“

    Serienschöpferin Jenji Kohan: „Gibt es Sex? Aber natürlich! Werden die Zuschauer das sexy finden? Das hängt von den Zuschauern ab! Werden wir irgendwas vorher verraten? Nein, ich bin keine Spielverderberin.“

    Orange is the New Black wurde neben anderen Ehrungen mit drei Emmy Awards, zwei Screen Actors Guild Awards, einem Peabody Award, zwei GLAAD Media Awards, drei Critics’ Choice Television Awards, zwei AFI Awards und einem NAACP Image Award ausgezeichnet. Die Serie wird von 'Lionsgate Television' für 'Netflix' produziert. Alle 13 Folgen der 3. Staffel von Orange is the New Black stehen 'Netflix'-Mitgliedern exklusiv ab Freitag, dem 12. Juni zur Verfügung.


    Während sich die ersten zwei Staffeln auf Piper Chapmans Ankunft im Gefängnis, ihre Identitätsfindung und Suche nach Akzeptanz konzentrierten, findet sie laut Schilling dieses Jahr wirklich zu sich selbst. „Piper beginnt dieses Jahr, zu ihrer Macht zu stehen“, erklärt sie. „Sie lässt ihre Muskeln ein bisschen spielen. Sie probiert aus, womit sie davonkommen kann – und hat einen Riesenspaß dabei.“ Pipers Exfreundin und frühere Komplizin Alex (Laura Prepon) mischt diese Staffel wieder mit, aber ihre Beziehung wird von Stella, einer provokativen und selbstbewussten Gefangenen auf die Probe gestellt. „Sie ist extrovertiert und von sich überzeugt. Sie ist kokett und sexy. Sie weiß ganz genau, was sie will“, so Rose. „Nach allem, was ich bisher weiß, glaube ich nicht, dass Stella jemals etwas nicht bekommen hat, das sie wirklich gewollt hat.“

    Darüber hinaus stößt die erfahrene Schauspielerin Lori Petty ("Gefährliche Brandung", "Eine Klasse für sich"), deren Figur Lolly bereits in der letzten Staffel kurz zu sehen war, zum Ensemble. Der Komiker Mike Birbiglia ("Sleepwalk with Me") taucht als einer der neuen Ja-Sager des Konzerns auf, Blair Brown verstärkt die Wachbeamten und Mary Steenburgen spielt die Mutter von George "Pornstache" Mendez. „Ja, diese neuen Figuren wirbeln in der 3. Staffel echt alles ganz schön durcheinander“, bekräftigt Danielle Brooks, die Tasha „Taystee“ Jefferson spielt. „Aber ich denke, es sind die Veteranen in Litchfield, die alles zusammenhalten. Die muss man noch mehr im Auge behalten.“

    Apropos Taystee, sie ist im Begriff, unter den Insassinnen eine führendere Rolle einzunehmen. „Die Dynamik mit der sich Taystee von der 1. Staffel und der 2. Staffel zur 3. Staffel entwickelt hat, ist sehr interessant“, meint Brooks. „Am Anfang hat sie wirklich eine sehr kindliche Mentalität und am Ende der 3. Staffel übernimmt sie eine Art Mutterrolle und kümmert sich um die anderen Frauen.“ Das Auseinanderbrechen der Beziehung von Taystee und Poussey (Samira Wiley) hat in der letzten Staffel zu einem Aufschrei unter den Fans geführt. In dieser Staffel versuchen sich die beiden wieder anzunähern – und Poussey sucht nach einer spirituellen Verbindung. „Alles was sie will, ist etwas, das wirklich ihr Eigenes ist, im Sinne ihrer Suche nach Religion, ihrer Suche nach Glauben, etwas, das ihr Halt gibt“, erklärt Wiley. „Ich meine, Poussey ist noch eine junge Frau, gerade mal über 20. Das ist genau die Zeit, in der man herausfindet, wer man eigentlich ist.“

    Red auf der anderen Seite hat es sich in den Kopf gesetzt, dorthin zurückzukehren, wo sie hingehört: in die Küche. Dabei findet sie unvermutet einen Freund in Sam Healy (Michael J. Harney). Gloria (Selenis Leyva), die derzeitige Küchenkönigin, entwickelt eine unerwartete Verbundenheit mit Sophia (Laverne Cox). „Wir untersuchen, wie tief diese Frauen für das Wohl ihrer Kinder zu gehen bereit sind“, erläutert Leyva. Und ja, Daya (Dascha Polanco) ist noch immer schwanger, und im Laufe der Zeit eskalieren ihre Sorgen mehr und mehr. „Daya steht unter gewaltigem Druck, eine Entscheidung zu treffen, wie es mit diesem Kind weitergehen soll“, meint Polanco. „Sie ist gerade voll und ganz im Elternmodus.“

    Und was ist mit Crazy Eyes? Aduba meint, dass Glaube und Kreativität für ihre Entwicklung eine große Rolle spielen, genauso wie ihre Bindung zu Taystee. „Vorher war sie immer die, die andere angeschwärmt hat, jetzt wird sie mehr zu einer, die angeschwärmt wird“, lässt Aduba einblicken. Von Bettwanzen über koscheres Essen bis hin zum Verkauf von Unterwäsche – diese Staffel hat allerhand zu bieten. Aber das Fundament von Orange is the New Black waren schon immer die starken Figuren mit ihren vielschichtigen und wichtigen Geschichten, und das wird sich auch diese Staffel nicht ändern. „Für mich ist das Schöne daran, dass es Momente gibt, in denen eine Figur sehr leicht zum Bösewicht werden könnte, und dann wird sie zum Helden“, begeistert sich Brooks.

    Für die SchauspielerInnen, AutorInnen und ProduzentInnen von Orange is the New Black geht das Leben seit der Erstausstrahlung der Serie 2013 drunter und drüber – von Preisverleihungen und internationalen Auftritten bis hin zu der täglichen Aufmerksamkeit, die vielen von ihnen jetzt überall von den Fans zuteil wird. „Man kann sich mit der Serie so gut identifizieren, dass es nicht darauf ankommt, wo man ist“, meint Brooks. „Wir machen alle das Gleiche durch: Wir müssen mit Verletzungen fertig werden, mit Kummer, wir haben mit Liebe, Freundschaften, Verlusten und Scheidungen zu tun, mit neuen Beziehungen und Zurückweisung.“ Wie viele Zuschauer, Kritiker und Kollegen betont haben, ist OITNB auf fast allen Ebenen mit keiner anderen Serie zu vergleichen. „Im traditionellen Fernsehen wird man normalerweise mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee belohnt, nicht wahr?“, so Mulgrew. „Am Ende kommen sie zusammen. Am Ende stirbt der Bösewicht. Das passiert hier nicht“, fügt sie hinzu. „Hier wird man damit belohnt, dass wahre Menschlichkeit und manchmal die schlimmsten Schattenseiten des Menschseins unter die Lupe genommen werden.“ Auch Petty, die relativ neu im Ensemble ist, weiß den Ton der Serie zu schätzen. „Ich komme von der Penny Marshall School of Acting: Da wird gelacht, geweint, gelacht, geweint. Ich hab’ das Gefühl, dass wir das hier so ähnlich machen.“ Viele der Darsteller und Darstellerinnen schreiben den Erfolg von Orange is the New Black der Vision von Kohan und dem Rest des Kreativteams zu. 2014 wurde Kohan, die bereits für neun Emmys nominiert war, vom US-Magazin 'Time' unter die 100 einflussreichsten Menschen gewählt. „Ich glaube, dass jede Kunst, die etwas wert ist, Gespräche und Diskussionen auslöst, und genau das ist ihr gelungen“, meint Aduba. Schilling bekräftigt: „Hier gibt es keinen Hochglanz und es ist keine Zeitschriftversion davon, wie das Leben einer Frau auszusehen hat. Es schwingt eine Realität mit, und wenn man das reflektiert sieht, dann fühlt man sich einfach weniger allein.“

    Story:Die von Jenji Kohan ("Weeds") kreierte Serie handelt von einer vielfältigen Gruppe von Häftlingen, die ihre Gefängnisstrafe im Frauengefängnis absitzen.

    Über 'Netflix''Netflix' ist mit über 62 Millionen Mitgliedern in mehr als 50 Ländern, die täglich über 100 Millionen Stunden Filme und TV-Serien – darunter auch Originalserien, -dokumentationen und -spielfilme – genießen, der größte Internet-TV-Anbieter weltweit. Mitglieder können Filme und Serien jederzeit, überall und mit fast jedem beliebigen internetfähigen Endgerät unbegrenzt streamen. Weitere 'Netflix' Originale sind die mit dem Emmy und Golden Globe ausgezeichnete Serie House of Cards; die Emmy-gekrönte Comedydramaserie Orange is the New Black; die Comedyserie Unbreakable Kimmy Schmidt mit Tina Fey als ausführender Produzentin sowie die vierte Staffel der Comedyserie Arrested Development.

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