Das Boot - Bavaria und Sky kündigen Sequel an

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    Bavaria Film und Sky Deutschland entwickeln derzeit gemeinsam eine internationale TV-Serie mit dem Titel Das Boot - Die Serie. Sie basiert auf den Büchern „Das Boot“ und „Die Festung“ von Lothar-Günther Buchheim und ist als Sequel des weltweiten Erfolgstreifens des Regisseurs Wolfgang Petersen von 1981 angelegt. Die Serie knüpft an die Ereignisse am Ende des Kinofilms an: Die Besatzung der „U 96“ kehrt 1942 nach La Rochelle zurück und ist unmittelbar nach ihrer Ankunft einem schweren Luftangriff auf den U-Boot-Hafen ausgesetzt. Ein Teil der Besatzung kommt dabei ums Leben.

    Das Boot – Die Serie blickt – analog zu den Roman-Bestsellern Lothar-Günther Buchheims – vor allem aus Sicht deutscher Protagonisten auf den ab 1942 an Brutalität noch zunehmenden U-Boot-Krieg. Erweitert wird diese Perspektive um die des französischen Widerstands und die der Alliierten zu Land und zur See. Im Mittelpunkt steht das zentrale Thema Buchheims, das heute in Zeiten des Terrors leider nichts von seiner Relevanz verloren hat: blinder Fanatismus, der junge Männer in einen sinnlosen Krieg treibt.

    Tony Saint und Johannes W. Betz treten als Haupt-Autoren der Eventserie auf, die international besetzt werden soll. Anvisiert ist ein Gesamtbudget von etwa 25 Millionen Euro. Als Executive Producers auf Bavaria-Seite sind Oliver Vogel und Moritz Polter verantwortlich, auf Seiten von Sky Marcus Ammon und Frank Jastfelder. Die internationale Erstausstrahlung ist für 2018 geplant.

    Dr. Christian Franckenstein, CEO Bavaria Film GmbH:
    „Eine Anti-Kriegsgeschichte zu erzählen, hat heute mehr denn je seine Berechtigung. Die Begriffe Krieg und Terror sind allgegenwärtig, die Fehlleitung junger Männer durch falsche Ideologien wird bei Terroranschlägen augenscheinlich. ‚Das Boot‘ von 1981 ist einzigartig. Und bei all unserem Schaffen gilt es, dieses Meisterwerk mit größtem Respekt zu beachten. Wir wollen auf die starke Marke ‚Das Boot‘ aufsetzen und die Geschichte in zeitgemäßer Weise fortführen. Dabei werden wir alle film- und erzähltechnischen Möglichkeiten von heute voll ausschöpfen.“

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