Endlich konnte ich den Film "The Air I Breathe" sehen!! Damit ist meine Lust und Neugier auf den Film endlich befriedigt. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an den Film durch seine anfänglich guten Kritiken, jedoch dauerte es nicht lange und ich bekam nur noch Schlechtes zu lesen. Trotzdem wollte ich mir natürlich ein eigenes Bild von dem Film machen.
"The Air I Breathe" hat mich mehr als nur begeistert und ist schon jetzt einer meiner Lieblingsfilme! Ich liebe Dramen über alles und "The Air I Breathe" hat wirklich alles, was ein gutes Drama ausmacht: Super Schauspieler, eine wunderschöne Story und einen himmlischen Score. Lange ging mir kein Film so sehr unter die Haut...
Die Story ist wirklich das Herzstück dieses Films. Allein die Idee, dass es sich bei 4 Schauspielern um 4 Emotionen dreht, finde ich mehr als gelungen - Glück, Freude, Sorge und Liebe. Der Film bewegt einen zum Nachdenken. So zum Beispiel bei der Geschichte rund um Brendan Fraser. Er hat die Fähigkeit, für einige Augenblicke die nahe Zukunft zu sehen. Mit dieser Eigenschaft, die sich ein normaler Mensch vielleicht wünscht und gerne hätte, wird Brendan Fraser einfach nicht glücklich. Besonders emotional ist die Geschichte um Forest Whitaker, der einem einfach nur Leid tut und man richtig mit ihm mitfühlen kann. Sarah Michelle Gellar als aufsteigender Pop-Star hat auch "die Scheiße am Schuh kleben". Sie verfällt dem Mafioso "Fingers" Andy Garcia und hat eine Zeit lang wirklich nichts zu lachen. Besonders hier hat mich eine Szene sehr zum Nachdenken bewegt, die die Nachteile eines Pop-Stars verdeutlicht: Man steht immer in der Öffentlichkeit. Aber auch die Kritik an der Sensationsgeilheit der Menschen hat mir sehr gut gefallen.
Kevin Bacons Rolle ist eher kurz geraten, aber auch sie weiß zu berühren. Man fühlt mit jedem Charakter mit und es ist einem einfach nicht egal, was mit den Leuten passiert (was ja meistens das große Manko in Filmen ist). Die Schauspieler tragen allesamt mit ihrer Leistung das Übrige dazu bei.
Ein riesen großes Plus des Films ist aber der Score. Die musikalische Untermalung bei den (meist) dramatischen Szenen lässt einen nur noch emotionaler werden.
Fazit:
"The Air I Breathe" ist ein wunderschöner Film mit einem klasse Score geworden, bei dem die Schauspieler, aber besonders die Story zu begeistern weiß.



