Hallo Filmfan, du schaust gerne hier vorbei und möchtest uns unterstützen?
Wenn du bereits Amazon.de Kunde bist, kannst du uns ganz einfach und mit minimalem Aufwand helfen!

Dazu musst du bei deinem nächsten Einkauf die gewünschten Artikel lediglich über unseren Online-Shop in den Warenkorb legen. Der weitere Bestellvorgang findet dann natürlich direkt über Amazon.de statt und ist für dich mit keinerlei Kosten verbunden. Wir erhalten für jeden Einkauf eine kleine Provision und danken dir für deine Unterstützung.

Das Fenster zum Hof

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Das Fenster zum Hof

      Bewertung für "Das Fenster zum Hof" 9
      1.  
        7 (1) 11%
      2.  
        4 (0) 0%
      3.  
        10 (4) 44%
      4.  
        6 (0) 0%
      5.  
        9 (3) 33%
      6.  
        5 (1) 11%
      7.  
        2 (0) 0%
      8.  
        3 (0) 0%
      9.  
        8 (0) 0%
      10.  
        1 (0) 0%
      Nachträglich eingefügt von Samo
      Das Fenster zum Hof
      (Rear Window)






      USA: 1954
      Darsteller: James Stewart, Grace Kelly, Raymond Burr
      Regie: Alfred Hitchkock


      Der nach einem Unfall mit einem gebrochenen Bein an den Rollstuhl gebundene Fotograf L.B. Jeffries (James Stewart) verbringt aus Langeweile die heißen Tage damit, aus seinem Hoffenster die übrigen Nachbarn zu beobachten, in deren Wohnungen er auf der gegenüberliegenden Seite Einblick hat.
      Einer seiner Nachbarn ist ein weißhaariger Mann mit streitlustiger, kränkelnder Ehefrau. Eines Nachts sieht er den Mann mehrfach seine Wohnung verlassen und zurückkehren. Tags darauf ist die Frau verschwunden. Jeffries ahnt einen Mord und spannt seine Verlobte Lisa (Grace Kelly) ein, die Sache zu untersuchen. Der Mieter hat ein gutes Alibi, doch Jeffries bleibt mißtrauisch und wird immer überzeugter, daß er recht hat. Schließlich läßt er sich auf ein riskantes Spiel ein und gerät in Todesgefahr...

      ____________________

      Für mich DER Hitchcock! Ich bin vor Spannung hin und her gelaufen,
      mich hats förmlich zerrissen 8o
      und wenn das ein über 50 Jahre alter Film schafft, gibt es nur ein Wort:
      MEISTERWERK!

      10/10 Fernrohren
      ANZEIGE

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Samo“ ()

      Habe den Film damals im Kino gesehen, also nicht in den 50ern sondern in der Wiederaufführung in den 80ern so alt bin ich ja doch noch nicht, und hatte wirklich bis dato keinen so spannden Film gesehen. Mit einfachsten Mitteln, Kammerspielartig hat Hitchkock eine unglaubliche Spannung erzeugt.
      Einer seiner Besten Filme!!!! :goodwork:

      9 von 10
      Oh ... noch gar nichts zu "Rear Window" gepostet! 8o

      Ganz klar einer von Hitchocks besten Filme. An meinen persönlichen Liebling "Psycho" kommt er zwar nicht ganz ran, aber das ist auch keine Schande (dazu ist dieser einfach zu genial). Was ich wieder einmal absolut faszinierend finde, ist, wie Hitch es jedesmal von neuem geschafft hat, einen abenfüllenden Spielfilm zu machen, der in nur einem Raum stattfindet - und den Zuschauer dabei nie langweilt!

      Jimmy Stewart und Grace Kelly geben ein absolut klasse Leinwandteam ab. Der Schluss ist der absolute Hammer,
      Spoiler anzeigen
      als der Mörder in Stewarts Appartment steht und ihn frägt, warum er ihn die ganze Zeit beobachtet hat! :hammer:
      Hier machte Hitchcock mal wieder sein ganzes, enormes Talent geltend, das ihn in den meisten seiner Filme auszeichnete: Hervorragende psychische Analysen mit einer mords Spannung zu vereinen.

      "Rear Window" ganz klar angucken - wer ihn noch nicht kennt, der hat ganz klar ne filmische Bildungslücke.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry."

      David Chase

      "Rear Window" ist sogar mein persönlicher Favorit unter den Hitchcockfilmen. Allein schon die wunderbare, edle Umgebung mit den schönen Farben und die tolle Kameraführung sind erstklassig. Die Schauspieler James Stewart, Grace Kelly oder der junge Raymond Burr (Perry Mason) machen ihre Sache exzellent.
      Eines der spannendsten Filme für mich, mit den einfachsten Mitteln bewerkstelligt.

      Das Remake von 1998 mit Christopher Reeve ist mau.

      10/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Hainz“ ()

      ich habe mich noch nie zum fenster zum hof geäußert?! 8o das geht ja mal gar nicht.
      inzwischen einer meiner lieblingshitchcocks, aber das war nicht immer so. hatte relativ lange eine eher verhaltene meinung zum master of suspense; ich akzeptierte zwar seinen ruf als regiegenie, dennoch konnten mich seine filme nie großartig mitreissen oder gar im schrecken hinter das sofa treiben. das fenster zum hof hatte daran durchaus seinen anteil: erst im zweiten anlauf "schaffte" ich es überhaupt, den film fertig zu sehen und dann war ich doch recht enttäuscht vom ende. für unsere heutigen sehgewohnheiten nach einer ganzen welle von filmen, die mit einem twistende noch mal alles umdrehen,
      Spoiler anzeigen
      wäre es vielleicht eindrücklicher gewesen, dass es für thorwalds verhalten und die abwesenheit seiner ehefrau eine ganz einfache erklärung gäbe und jeff sich das nur alles eingebildet hätte. für die zuschauer in den 1950ern aber war es sicher viel schockierender, es tatsächlich mit einem mörder zu tun zu haben.

      von uniwegen musste ich mir den film allerdings mehrfach wieder anschauen und schließlich auch eine arbeit drüber schreiben (im vergleich zu blondinen bevorzugt, den ich übrigens gnadenlos zerissen habe als misogynes hollywoodblabla, hitchcock kam da ungleich besser weg ;) ) und so wurde bei wiederholter und vor allem näherer betrachtung hitchcocks großartige kunst klar: wie subtil er vorgeht, mit nuancen umgeht, durchaus auch mit gesellschaftskritik spielt ist schon eine überaus reife leistung. das erzähltempo ist eher niedrig - muss es aber auch sein, um jeffs langeweile zu verdeutlichen und auch das ende stört mich inzwischen gar nicht mehr.
      hitchcock und ich - das mag so lansgam doch ein happy end haben und das fenster zum hof hat wiederum auch daran seinen anteil!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „kane“ ()

      Original von kane
      ich habe mich noch nie zum fenster zum hof geäußert?! 8o das geht ja mal gar nicht.
      inzwischen einer meiner lieblingshitchcocks, aber das war nicht immer so. hatte relativ lange eine eher verhaltene meinung zum master of suspense; ich akzeptierte zwar seinen ruf als regiegenie, dennoch konnten mich seine filme nie großartig mitreissen oder gar im schrecken hinter das sofa treiben. das fenster zum hof hatte daran durchaus seinen anteil: erst im zweiten anlauf "schaffte" ich es überhaupt, den film fertig zu sehen und dann war ich doch recht enttäuscht vom ende. für unsere heutigen sehgewohnheiten nach einer ganzen welle von filmen, die mit einem twistende noch mal alles umdrehen,
      Spoiler anzeigen
      wäre es vielleicht eindrücklicher gewesen, dass es für thorwalds verhalten und die abwesenheit seiner ehefrau eine ganz einfache erklärung gäbe und jeff sich das nur alles eingebildet hätte. für die zuschauer in den 1950ern aber war es sicher viel schockierender, es tatsächlich mit einem mörder zu tun zu haben.



      Wurde dieses Szenario nicht mal in der "Simpsons"-Episode "Bart of Darkness" parodiert? Find die Folge in Referenz zum Original von Hitchcock auch heute noch immer urkomisch.

      Sicher wäre es nicht verkehrt gewesen, wenn Hitch diese Idee damals so miteingebracht hätte (wer weiß, vielleicht hätte das sogar einen noch größeren Kult um den Film heraufbeschworen), aber wie du schon sagtest, waren die Sehgewohnheiten damals halt andere und darüber hinaus vor allem halt auch das Temperament der Studios, die gerne zensierten, wenn es um offene Enden bzw. um welche, in denen der Täter nicht zur Rechenschafft gezogen wird, geht. Zwar hätten wir hier folglich keinen "Täter" gehabt, aber hätte das Studio sowas trotzdem durchgehen lassen?
      Es wäre zumindest nicht das erste mal gewesen, wenn Hitch sich über solche Taboos hinweggesetzt hätte ...
      Und wenn es so gekommen wäre, würde uns letztlich auch das wirklich spannende und hervorragend inszenierte Finale fehlen, in dem Jimmy Stewart seinen legendären Kampf im Rollstuhl hinlegte inkl. Schlussszene.

      Ach ja: Ich weiß ja, dass die Macher von "Disturbia" es immer wieder abstreiten, aber den Film sehe ich immer noch als ein stark modernisiertes Remake von "Rear Window" an - nur halt wesentlich platter und blöder.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry."

      David Chase

      Original von Data
      Sicher wäre es nicht verkehrt gewesen, wenn Hitch diese Idee damals so miteingebracht hätte (wer weiß, vielleicht hätte das sogar einen noch größeren Kult um den Film heraufbeschworen), aber wie du schon sagtest, waren die Sehgewohnheiten damals halt andere und darüber hinaus vor allem halt auch das Temperament der Studios, die gerne zensierten, wenn es um offene Enden bzw. um welche, in denen der Täter nicht zur Rechenschafft gezogen wird, geht. Zwar hätten wir hier folglich keinen "Täter" gehabt, aber hätte das Studio sowas trotzdem durchgehen lassen?
      Es wäre zumindest nicht das erste mal gewesen, wenn Hitch sich über solche Taboos hinweggesetzt hätte ...
      Und wenn es so gekommen wäre, würde uns letztlich auch das wirklich spannende und hervorragend inszenierte Finale fehlen, in dem Jimmy Stewart seinen legendären Kampf im Rollstuhl hinlegte inkl. Schlussszene.

      wenn ich gerade so drüber nachdenke: als rebecca knapp 15 jahre früher inszeniert wurde, bestand das studio darauf, dass dieses detail im vergleich zur vorlage geändert wurde, dass es sich bei rebeccas tod
      LOGISCHERWEISE EIN REBECCA-SPOILER
      Spoiler anzeigen
      um einen unfall und nicht wie im buch tatsächlich um mord handelte, um dem "armen helden" maxim nicht dunklere seiten zu verpassen.

      so ändern sich die zeiten, schätz ich... andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass das einfach bei den zuschauern durchgefallen wäre, wenn sich das zuvor gesehene
      Spoiler anzeigen
      als illusion herausgestellt

      hätte. wir finden das heutzutage einfach faszinierend. aber naja, wie ich schon sagte, so ändern sich die zeiten ;)
      wobei... hab den film nicht gesehen, aber hat hitch nicht sogar selbst sowas in der art in stage fright inszeniert? hab nur sowas mal gelesen. aber da müsstest du als hitchcock-experte mir jetzt aushelfen, flo. naja, ist leider eh etwas ot, fürcht ich ;)
      ANZEIGE

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kane“ ()

      Original von kane
      wobei... hab den film nicht gesehen, aber hat hitch nicht sogar selbst sowas in der art in stage fright inszeniert? hab nur sowas mal gelesen. aber da müsstest du als hitchcock-experte mir jetzt aushelfen, flo. naja, ist leider eh etwas ot, fürcht ich ;)


      Ähm ... doch.

      Und zwar war das so (ich hoff, ich bekomms noch hin):

      Spoiler anzeigen
      Hitch zeigte eine Rückblende, die den Tatvorgang darstellte, sich später aber als Illusion herausstellte, um den Zuschauer zu verwirren. Sprich, der Tatvorgang hat so nie stattgefunden.
      Irgendein Kritiker hat das als "lying flashback" bezeichnet ... schöner Begriff, finde ich.


      Später sagte Hitchcock, dass das der zweite seiner zwei größten Fehler war, die er in seiner Laufbahn als Regisseur begangen hat.
      Ich bin da zwar anderer Meinung (wenn ich ehrlich bin, find ich die Idee und die Umsetzung mehr als genial), aber er bereute es wohl für den Rest seines Lebens.
      Hast also Recht, dass das vielleicht auch ein Grund war, warum er das Ende von "Rear Window" nie anders darstellen wollte (wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass die Idee existierte, den Film jemals anders enden zu lassen).

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry."

      David Chase

      Original von kane
      @flo
      woah, den film muss ich unbedingt sehen! er hat den wirklich als fehler bezeichnet? hm... funktionierts denn nicht oder wie kann man damit unzufrieden sein?


      Ich glaube, er hat das als Fehler bezeichnet, weil sich die Zuschauer sprichwörtlich verarscht gefühlt haben, als sie mit nem falschen Flashback auf falsche Fährten gelockt wurden.
      Funktioniert hats in meinen Augen prima. Wie gesagt, ich liebe die Idee und die Umsetzung ist zu 100% geklückt, wenn du mich frägst. Als die Auflösung dann zum Schluss kam, hatte das bei mir nen richtigen Aha-Effeckt, das für mich nur ein weiteres mal unterstrichen hat, was für ein Genie Hitch eigentlich war - das war für die damalige Zeit nicht nur verdammt ungewöhnlich, sondern gleichzeitig auch noch richtig mutig.
      Und gerade weils so ungewöhnlich war, kann ich durchaus verstehen, warum manche Zuschauer u. U. gesagt haben könnten, dass sie sich veräppelt vorkamen - aber wie gesagt, mir hats gefallen. Ist auch einer der Hauptgründe, warum mir "Stage Fright" besonders positiv in Erinnerung geblieben ist, obwohl er von vielen als zu seicht betitelt wird. Okay, war auch der letzte Film, bevor Hitch in Hollywood endgültig durchstarte und seine goldene Karriere bei Universal Pictures startete.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry."

      David Chase

      Als Fan älterer "echter" Filme habe ich diesen FIlm natürlich auch gesehen. Ich muss allerdings zu meiner Schande gestehen, dass es erst letzten Monat war.

      Ich bin hellauf begeistert gewesen.

      Mal wieder gut gemacht und James Stewart ist wiedermal ein wahrer Sympathieträger.

      Das Fenster zum Hof kommt bei mir auf eine Stufe mit Der unsichtbare Dritte.

      9 von 10
      Lieblingsfilme:

      Aliens - Die Rückkehr
      Leon Der Profi
      Dawn Of The Dead
      Blade
      Stirb Langsam
      Last Boyscout
      Highlander
      GoodFellas
      Rambo - First Blood
      Welcome To The Jungle
      Zombieland
      The Expendables
      Ui, den Film liebe ich ja. Hab ihn merhmals geschaut. Die Story ist gut und der Hauptdarstller einfach lecker^^. Man fiebert eben mit, das haben die Klassiker echt drauf.
      Das Remake damals mit Christopher Reeve ist da natürlich nciht rangekommen, aber übel war der auch nicht. Fand ich toll, dass er in seiner Lage noch nen Film drehte!

      9/10 =)
      Der große Alfred Hitchcock, der allseits beliebte Jimmy Stewart, die bezaubernde Grace Kelly und das vielleicht schönste Set das jemals gebaut wurde. Eine Kombi welche "Rear Window" zu einem der unverzichtbarsten Werke für alle Filmnarren macht. Der erste (und beste) Film den Hitch für Paramount drehte. Es ist auch der Film den auch ich empfehlen würde, wenn mich einer nach dem Mysterium Hitchcock fragt. "Das Fenster zum Hof" vereinigt sein ganzes Können auf nicht ganz 2 Stunden. Spannungsgeladenes großes Cinema! Jefferies beobachtet seine Nachbarn und du wirst automatisch zum Voyeur, ob es dir nun passt oder nicht. Es ist altehrwürdiges "Bilder-Geschichts-Kino". Aber vom aller feinsten. Jefferies guckt, du siehst was er sieht und dann gibt es die Reaktion von ihm. So wird diese phantastische Geschichte erzählt. Und auch wie der Charakter zu dem Gips kam präsentiert Hitch indem er mit der Kamera ein wenig durch die Wohnung fahren lässt und die Antwort kannst du dir selbst bilden. Kein überflüssiges langes Gerede, nein, ein Schwenk und das ist ausreichend. Eingebürgerter britischer Humor! Auch wenn es einem nicht wirklich danach vorkommt, es ist sein Humor. Ob die liebevollen Zankereien mit einem befreundeten Detective, mit seiner Pflegerin oder seiner Herzensdame - in Stewarts Verhalten erkennt man klar Hitchcock wieder. So richtig humorvoll wird es aber dann, wenn wir die Nachbaren der Apartmentanlage kennenlernen. Komplexität der menschlichen Beziehungen! Die Nachbarn sind es auch die neben all der Spannung und des Humors Hitchcock zeigen so wie man ihn liebt. Da draußen außerhalb der Wohnung, das sind keine (lästigen) Nebenfiguren, das sind alles Geschichten die warten entdeckt zu werden. Der unheimliche Lars Thorwald, "Miss Lonely Hearts", "Miss Torso", die Frischvermählten, der Songschreiber, die Hundebesitzer, die Bildhauerin - alles sind Geschichten die wir zusammen mit Jefferies kennenlernen. Jeder hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Nebenfiguren sind Hitch extrem wichtig. Siehe "Psycho", "Die Vögel", "Das Rettungsboot", ja, im Grunde kannst du jetzt fast all seine Filme aufzählen. Visuell / musikalisch herausstechend! Alles, absolut alles was man sieht und auch was man hört ist hervorragend umgesetzt. Am meisten beeindruckten mich die 4 Tageszeiten welche sich abwechselnd präsentieren. Das ganze Set im Studio ist auf den Morgen, den Nachmittag, den Abend und die Nacht eingerichtet worden. Ob die Kamera oder die Beleuchtung - Hitch und sein strenger Finger gaben alles vor. Streng genommen hat er der Crew gesagt wie und wo alles stattfindet. Sie mussten nur noch ausführen, denn in seinem Kopf hatte er wahrscheinlich schon am Vortag alle Szenen gespeichert. Und so sehen seine Filme auch aus. Von vorne bis hinten bestens durchdacht. Teilweise fast schon fehlerlos. Eigentlich erschreckend...

      - Spannungsgeladenes großes Cinema!
      - Eingebürgerter britischer Humor!
      - Komplexität der menschlichen Beziehungen!
      - Visuell / musikalisch herausstechend!

      TOP, TOP, TOP und nochmal TOP!


      10 / 10 auffallend veränderten Beeten

      One for the Ages !!!

      La Vampire nue (1970) de Jean Rollin

      Für mich eines der besten Werke von Alfred Hitchcock. Obwohl ich Jimmy Stewart nicht so sehr mag - hier finde ich ihn ganz stark. Grace Kelly ist gewohnt gut und den "Chef" sieht man auch mal in ner ungewohnten Rolle. "Das Fenster zum Hof" bietet eine unschlagbare Atmosphäre und Hitch schafft es tatsächlich, die Spannung von Minute zu Minute zu steigern.
      Das Remake mit Christopher Reeve ist nicht so schlecht wie sein Ruf, kommt aber zu keiner Phase an das Original heran. Dann schon eher die 'CSI: NY'-Folge, in der Mac Taylor ein ähnliches Schicksal ereilt wie damals Jimmy Stewart (Episode 6.22 "Point of View). Für das Original gibt's allerdings ohne Frage die volle Punktzahl.