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Indiana Jones 5

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      TheKillingJoke schrieb:

      Eine Nachfrage hätte ich da doch noch. Als Lord und Miller beim "Han Solo"-Film rausfielen und wenig später durch Howard ersetzt wurden: Wie weit warst du da davon entfernt, ein Urteil über das Projekt im Vorfeld zu fällen? Oder war das kein Urteil, sondern Spekulation?

      Kein Urteil und ich bin weit davon entfernt, ein Urteil über das Projekt zu fällen. Sie wurden halt gefeuert, Howard engagiert und jetzt schauen wir mal, was daraus wird. "Spartacus" ist ein Klassiker und hat Kubrick hat den Film als neu eingesetzter Regisseur gut gemacht.

      TheKillingJoke schrieb:

      Das heißt, irgendeine Form von Urteil muss es auch im Vorfeld des Films geben: Schau ich ihn oder nicht? Und da ist es halt die Frage, was einem konkret bei diesem nötigen Urteil im Vorfeld hilft. Trailer sind es ja nicht immer, da sie ja hin und wieder nicht wirklich dem Endprodukt entsprechen.

      Das ist dann aber kein Urteil über den Film sondern eher eine auf eine auf einem Versprechen beruhenden Entscheidung deinerseits. Das ist wie bei Werbung: Du kannst dir einen Audi dank der Fernsehwerbung kaufen aber ob er dann auch gut ist, erweist sich erst in der Praxis. Was mich viel eher interessiert: Nach welchen Parametern schätzt du das dann im Vorfeld ein?

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
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      GregMcKenna schrieb:

      Nach welchen Parametern schätzt du das dann im Vorfeld ein?


      Genau das würde mich auch interessieren, beziehungsweise ist das genau die entscheidende Frage im Vorfeld. :)

      Ich denke, es ist bei mir ein Mix aus Faktoren, die ich aber je nach Situation relativieren oder einschränken muss. Es gibt Projekte, wo ich von Anfang an interessiert bin. Wenn es beispielsweise die Verfilmung von einem Buch ist, welches ich mag, oder eine Fortsetzung, auf die ich wirklich warte, weil mir der Erstling gefallen hat und ich offene Fragen einer Thematisierung würdig empfinde. Gleichzeitig weiß ich aber natürlich, dass Buchverfilmungen tricky sind und Fortsetzungen auch gerne mal meine Erwartungen enttäuschen. Manchmal werde ich auch neugierig wegen bestimmter Schauspieler, wobei ich da die letzten Jahre für mich gelernt habe, dass selbst geniale Schauspieler einen Film nicht retten können, wenn da sonst nix funktioniert. Von daher orientiere ich mich momentan lieber an Regisseuren. Doch auch hier schränke ich ein, denn in manchen Fällen scheint mir das Studio mehr Mitspracherecht zu haben als der Regisseur, beziehungsweise gehen unterschiedliche Studios verschieden mit ihren Regisseuren um. Wenn Villeneuve was für Disney mit einem entsprechenden Namen drehen würde, wäre ich vorsichtig - wenn er dagegen einen kleinen Film ohne Franchise im Rücken macht, wäre ich grundsätzlich optimistischer. Und letztendlich beeinflusst mich wohl doch auch ein Trailer. Ein gutes Beispiel war da der erste "Es"-Trailer, der damals viel meiner Skepsis im Vorfeld reduziert hat. Aber wie bereits erwähnt sind auch Trailer tricky und können in die Irre führen.

      Es ist also nicht leicht, wie man sich im Vorfeld eines Films orientieren soll. Wenn der Film erstmal draußen ist, gibt es dann natürlich Kritikerseiten und einzelne Stimmen aus dem Bekanntenkreis, auf die man was gibt. Aber auch hier habe ich schon erlebt, dass die eigene Meinung davon abweichen kann, wenn man den Film dann doch selbst sieht.

      TheKillingJoke schrieb:

      Es ist also nicht leicht, wie man sich im Vorfeld eines Films orientieren soll. Wenn der Film erstmal draußen ist, gibt es dann natürlich Kritikerseiten und einzelne Stimmen aus dem Bekanntenkreis, auf die man was gibt. Aber auch hier habe ich schon erlebt, dass die eigene Meinung davon abweichen kann, wenn man den Film dann doch selbst sieht.

      Aber interessant ist an deinen "Vorfeld-Einschätzungs-Parametern", dass du ihnen immer zugrunde legst, einen möglichst guten Film zu sehen, richtig?

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      "Well, I'm known for that."

      GregMcKenna schrieb:

      TheKillingJoke schrieb:

      Es ist also nicht leicht, wie man sich im Vorfeld eines Films orientieren soll. Wenn der Film erstmal draußen ist, gibt es dann natürlich Kritikerseiten und einzelne Stimmen aus dem Bekanntenkreis, auf die man was gibt. Aber auch hier habe ich schon erlebt, dass die eigene Meinung davon abweichen kann, wenn man den Film dann doch selbst sieht.

      Aber interessant ist an deinen "Vorfeld-Einschätzungs-Parametern", dass du ihnen immer zugrunde legst, einen möglichst guten Film zu sehen, richtig?


      Jepp. Das Thema "Lernen aus einem schlechten Film" hatten wir ja auch schon mal. Ich hab da drüber nachgedacht und denke, dass man wohl auch als Konsument was aus einem schlechten Film ziehen kann. Anhand von Negativbeispielen lässt sich ja was über den eigenen Geschmack rausfinden oder es kann auch Spaß machen, zu ergründen, was einen jetzt genau stört. So was kann ja auch Denkanstöße geben. Aber primär geht es mir als Konsument schon darum, aus einem Film was für Herz und/oder Kopf mitzunehmen - und zwar so, dass ich sagen kann, das war ein guter Film. Nach so was suche ich.

      TheKillingJoke schrieb:

      Aber primär geht es mir als Konsument schon darum, aus einem Film was für Herz und/oder Kopf mitzunehmen - und zwar so, dass ich sagen kann, das war ein guter Film. Nach so was suche ich.

      Dann wirst du weiter damit leben müssen, dass Studios auf Nummer sicher gehen und lieber am Reißbrett produzierte Erfolge und Blockbuster machen anstatt ihr Geld in Neues zu pumpen. Denn solange du nicht bereit bist, auch mal dein Geld in vorprogrammierte Fails, in mutige Nischenprodukte und filmische Experimente zu stecken - warum sollten es dann die Studios tun?

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      GregMcKenna schrieb:

      TheKillingJoke schrieb:

      Aber primär geht es mir als Konsument schon darum, aus einem Film was für Herz und/oder Kopf mitzunehmen - und zwar so, dass ich sagen kann, das war ein guter Film. Nach so was suche ich.

      Dann wirst du weiter damit leben müssen, dass Studios auf Nummer sicher gehen und lieber am Reißbrett produzierte Erfolge und Blockbuster machen anstatt ihr Geld in Neues zu pumpen. Denn solange du nicht bereit bist, auch mal dein Geld in vorprogrammierte Fails, in mutige Nischenprodukte und filmische Experimente zu stecken - warum sollten es dann die Studios tun?


      Wenn ich sage, dass ich was für Herz und/oder Kopf mitnehmen möchte, ist das meiner Meinung nach nicht deckungsgleich mit einem Erfolg oder Blockbuster. Drei meiner Lieblingsfilme dieses Jahr sind "Silence", "Sieben Minuten nach Mitternacht" und "Blade Runner 2049". Ich schätz, dass man keinen von denen als großen finanziellen Erfolg oder Blockbuster bezeichnen kann. Klar, Nischenprodukt kann man jetzt so oder so definieren, ich bin weit davon entfernt, meine Abende mit arte und 3sat zu füllen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass ich offen genug für filmische Experimente bin und da auch meinen Spaß dran hab. Ein Großteil der Konsumenten ist das aber viel weniger als ich und das erklärt dann, warum Blockbuster heute so sind wie sie sind.

      TheKillingJoke schrieb:

      Wenn ich sage, dass ich was für Herz und/oder Kopf mitnehmen möchte, ist das meiner Meinung nach nicht deckungsgleich mit einem Erfolg oder Blockbuster. Drei meiner Lieblingsfilme dieses Jahr sind "Silence", "Sieben Minuten nach Mitternacht" und "Blade Runner 2049". Ich schätz, dass man keinen von denen als großen finanziellen Erfolg oder Blockbuster bezeichnen kann. Klar, Nischenprodukt kann man jetzt so oder so definieren, ich bin weit davon entfernt, meine Abende mit arte und 3sat zu füllen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass ich offen genug für filmische Experimente bin und da auch meinen Spaß dran hab. Ein Großteil der Konsumenten ist das aber viel weniger als ich und das erklärt dann, warum Blockbuster heute so sind wie sie sind.

      Selbst "Silence" und "Sieben Minuten Nach Mitternacht" sind noch große Filme und über "Blade Runner 2049" mit seinen 150-180 Mio. Budget muss man ja nun wenig weiter sagen. Und ich stell jetzt mal ne steile These auf: Du bist nicht offen für filmische Experimente sondern erklärst nur die Ausläufer von Blockbustern zu Experimenten, damit du nicht in die Extreme gehen musst. Sowas wie "Cremaster Cycle IV", "Short Term 12", "Columbus" oder "Tangerine". Oder die ganzen Hongkong-Filme von Wong Kar-Wai, etc. Von den Ausläufern der Geschichte mal ganz zu schweigen.

      Dazu muss man fairerweise sagen, dass einem solche Filme nicht in Trailern serviert werden - sondern dass man sie suchen muss.

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      Na ja, "Short Term 12" habe ich gesehen und für sehr gut befunden. Wäre schön, wenn solche Filme mehr Aufmerksamkeit bekommen würden. An mir soll das nicht scheitern.

      Sicherlich gibt es extremere Positionen als meine. Aber meine These ist, dass eine Liste mit meinen Lieblingsfilmen der letzten Jahre zu guten 50 Prozent nicht deckungsgleich mit der Masse oder dem Durchschnitt ist.

      TheKillingJoke schrieb:

      Sicherlich gibt es extremere Positionen als meine. Aber meine These ist, dass eine Liste mit meinen Lieblingsfilmen der letzten Jahre zu guten 50 Prozent nicht deckungsgleich mit der Masse oder dem Durchschnitt ist.

      Aber was genau sagt dieser Umstand aus? Nur, dass du dich von der Masse abheben willst. Das ist okay und vermutlich hast du mit deiner Aussage recht. Aber nur, weil du ein bisschen anders als die Masse bist, hast du deswegen noch lange nicht automatisch Einblick über die gesamte Masse an Filmen, die produziert wird. Nur weil ein Filmstudio mal zwei Filme mit Auteur-Ansätzen ("Dunkirk" und "Blade Runner 2049") produziert (bzw. konkreter: vermarktet), ist es gleich Indie. WB will auch - wie du - eine erfolgreiche Auswahl treffen bei dem was sie machen wo du eine erfolgreiche Auswahl treffen willst bei dem was du siehst. Und solange du nicht bereit bist, mit deiner Auswahl auch mal mit Absicht danebenzugreifen - wieso sollte das ein Filmstudio tun? Wieso etwas fordern, was man selbst nicht bereit ist zu tun? Für dich ist es letzten Endes mal ne DVD, die dir nicht so gefallen hat. Für Produzenten kann es schon das Ende der Karriere sein. Insofern wäre es risikoärmer, wenn die Konsumenten ein Zeichen setzen. Wobei das mit dem Siegeszug von A24 ja schon dezent erste Blüten trägt.

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      joerch schrieb:

      So war das auch nicht gemeint - aber Bond ist als Figur nicht so ungewöhnlich angelegt wie Indy. Bond ist austauschbarer.


      Ist aber auch einfach der Sache geschuldet dass wir es einfach nicht anderes kennen. Bond gibt es seit den 60ern und wir kennen es nicht anders dass der Bond Darsteller immer gewechselt wird. Indiana Jones gibt es seit den 80ern und der wurde bisher immer nur von Harrison Ford verkörpert. Ich verstehe schon den Punkt dass man es sich bisher einfach nicht vorstellen kann einen anderen in dieser Rolle zu sehen, aber man muss einfach realistisch bleiben dass auch diese Figur austauschbar ist weil er eben wie James Bond im Abenteuermodus ist.
      @GregMcKenna

      Jeder Mensch hat doch gerne das Gefühl, sich in irgendeinem Punkt von der Masse abzuheben. Das ist sicherlich nicht immer schön, aber eben menschlich. Trotzdem habe ich nicht behauptet, einen Überblick über die gesamte Masse an Filmproduktionen zu haben. Und nur, weil ich zum Beispiel "Blade Runner 2049" toll finde und es vielleicht auch ein bisschen genieße, dass es andere Menschen nicht tun, heißt das nicht, dass ich ausschließe, dass mir viele tolle oder wirklich experimentelle Filme entgehen.

      Mich stört es gerade aber ein wenig, dass du mir vorwirfst, nicht in die Extreme zu gehen. Dann nennst du vier Titel, von denen ich einen kenne. Das ist wenig, aber immerhin. Wenn ich als Konsument nicht im Vorfeld über ein Filmprojekt urteilen soll, dann möchte ich auch, dass nicht über mich als Konsument geurteilt wird, solange man nicht weiß, was genau ich gesehen habe und was nicht.

      Und wegen dem Danebengreifen: Ich spiele mit dem Gedanken, mir doch dieses Jahr "Justice League" anzusehen, das ist für mich ein ziemlich großes Risiko. Wie ich es mir sonst mit dem Danebengreifen einrichten soll, muss ich erst überlegen. Vielleicht wäre eine Sneak Peak eine Möglichkeit. Ansonsten muss ich mich im Kino vor die Plakate stellen, die Augen zumachen und einen Abzählreim durchspielen.

      Und A24 ist ein super Studio. Einige meiner Lieblingsfilme der letzten Zeit kommen aus deren Ecke ("Enemy", "Ex Machina", "Room", "The Witch", "The Lobster"). Und selbst die Filme von ihnen, die für mich im Endeffekt nicht ganz so genial waren ("Moonlight", "Free Fire") haben Spaß gemacht oder hatten interessante Ansätze.
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      TheKillingJoke schrieb:

      Trotzdem habe ich nicht behauptet, einen Überblick über die gesamte Masse an Filmproduktionen zu haben.

      Doch, genau das hast du getan. Und zwar hier:

      TheKillingJoke schrieb:

      Wenn ich sage, dass ich was für Herz und/oder Kopf mitnehmen möchte, ist das meiner Meinung nach nicht deckungsgleich mit einem Erfolg oder Blockbuster. Drei meiner Lieblingsfilme dieses Jahr sind "Silence", "Sieben Minuten nach Mitternacht" und "Blade Runner 2049".

      Du sagst, dass du Filme außerhalb des Mainstreams ("nicht Erfolg oder Blockbuster") siehst und identifizierst dann drei Filme, die definitiv Mainstream sind als außerhalb des Mainstreams. Das geht schon damit los, dass alle drei aus dem angloamerikanischen Raum und derselben filmischen Richtung strömen. Wenn man die Mitte für extrem hält, dann hat man sich noch nicht ausreichend mit den Extremen befasst. Das musst du nicht. Das erwartet auch niemand von dir. Aber es legt dar, wo du ein Wahrnehmungsproblem hast. Es gibt außerhalb der typischen Feature Film- und Serien-Formate noch sehr viel mehr als das, was du nennst (und das was in diesem Forum behandelt wird). Es mag dich gerne stören, dass ich dir das vorwerfe. Um das abzufedern: Du bist noch jemand von denen, die auch mal eher links und rechts gucken. Genau deshalb halte ich dich aber auch dafür in der Lage, noch weiter links und rechts des Weges zu schauen und in der Lage, meine Forderung auszuhalten.

      Was das "Danebengreifen" angeht: Nimm Filme, die du 'weird' findest. Sowas wie "Frank" oder aktuell "The Square" vielleicht, um mal ruhiger anzufangen. Die Festivals mal ein wenig anzugucken bzw. was da läuft, ist auch immer ne gute Idee. Alleine schon um mal was anderes als US-Zeug zu sehen.

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      @GregMcKenna

      Also erstmal merci dafür, dass du mir was zutraust. ;) Falls ich durch meine Formulierung den Eindruck erweckt habe, ich wüsste ganz genau, wie man Mainstream und Indie verbindlich für alle Menschen auf diesem Planeten definiert, tut es mir Leid, denn das kann ich natürlich nicht. Es kann aber meiner Meinung nach auch sonst niemand.

      Für mich ist das eine Wahrheit, die von meinem persönlichen Standpunkt abhängt, wie es Obi-Wan sagen würde. Versuch dir mal mein reales, menschliches Umfeld vorzustellen. Könnte ich da mit jemandem "Sieben Minuten nach Mitternacht" schauen? Ja, da fallen mir welche ein. "Silence"? Auch das wäre bei ein paar möglich. "Under The Skin", "Enemy" oder "Frank" (den ich übrigens auch gesehen habe)? Höchstens mit zwei oder drei Personen, mit denen ich regelmäßig Kontakt habe. Da ich aber mehr Leute als zwei oder drei persönlich kenne, ist der durchschnittliche Filmgeschmack meines Umfelds anders ausgelegt. Der Durchschnitt geht vielleicht sieben oder acht mal im Jahr ins Kino, da ist dann grob gesagt der neue "Star Wars" dabei, zwei Comicverfilmungen, eine erfolgreiche französische Romanze und vielleicht noch eine bayerische Komödie. Das war es dann, außer, ich fahre schwere Geschütze auf und mobilisere für etwas anders. Doch die anderen haben andere Ansprüche an einen Film wie ich, beziehungsweise formulieren sie ihre nicht so aus wie ich, beziehungsweise haben einfach andere Hobbys und gestalten ihre Zeit anders. Ich muss mich jetzt allerdings irgendwie in Bezug zu ihnen setzen. Und aus meinem realen Kontext heraus sind dann eben die von mir genannten Filme einfach nicht Mainstream. Sie sind es ja nicht mal außerhalb der Realität. Hier im Forum füllen sich die Threads zu "Silence" oder "Sieben Minuten nach Mitternacht" ja auch nicht gerade mit hunderten Beiträgen.

      Aber auch wenn ich meinen Standpunkt habe und von dort aus Mainstream und Indie definiere, heißt das nicht, dass man es auch anders definieren kann. Du zum Beispiel wirst ein gänzlich anders Umfeld haben als ich. Gekoppelt mit deiner fachlichen Ausbildung ergibt das dann eine andere Definition. Ich wage aber mal zu behaupten, dass es in die Richtung immer weiter geht. Es ist sozusagen niemals fertig definiert. Es wird immer jemanden geben, der etwas ganz exotisches aus der Tasche zieht und
      das ist dann der Film, der für ihn persönlich das markiert, was am Weitesten vom Mainstream entfent ist. Unter diesen Leuten sind dann sicherlich welche, die beispielsweise "Silence" absoluten Mainstream verstehen. Und unter diesen Leuten sind dann möglicherweise welche, die den neuen "Star Wars" nicht mal als Film bezeichnen würden. Aber das wäre dann eben so.

      Aber natürlich bin ich dankbar für Tipps, ich hab ja dann auch so meine Quellen, die mir so was wie "Under The Skin" oder "Frank" empfehlen, weil diese Streifen einfach nicht so im Fokus sind. Trotzdem denke ich, dass wir an der Stelle langsam aufhören sollten, es geht hier ja eigentlich um was anderes.

      TheKillingJoke schrieb:

      Gekoppelt mit deiner fachlichen Ausbildung ergibt das dann eine andere Definition. Ich wage aber mal zu behaupten, dass es in die Richtung immer weiter geht. Es ist sozusagen niemals fertig definiert. Es wird immer jemanden geben, der etwas ganz exotisches aus der Tasche zieht und das ist dann der Film, der für ihn persönlich das markiert, was am Weitesten vom Mainstream entfent ist. Unter diesen Leuten sind dann sicherlich welche, die beispielsweise "Silence" absoluten Mainstream verstehen. Und unter diesen Leuten sind dann möglicherweise welche, die den neuen "Star Wars" nicht mal als Film bezeichnen würden. Aber das wäre dann eben so.

      Diesen Umstand hab ich bei unserer Debatte schon bedacht und noch gar nicht von Kurz- und Experimentalfilmen angefangen. Oder von Musikvideos. Sind die nun Mainstream? Oder Indie? Oder hängt das von der Musik ab? Und was ist eigentlich mit Werbung? Insofern: Geschenkt. Ich hab mich schon eher auf die Feature-Filme bezogen bzw. das entsprechende Format.

      TheKillingJoke schrieb:

      Trotzdem denke ich, dass wir an der Stelle langsam aufhören sollten, es geht hier ja eigentlich um was anderes.

      Hey, wir reden über "Short Term 12" und "Frank" in dem Thread von "Indy V". Sprache macht Spaß! Aber ja, räumen wir mal wieder das Feld. ^^

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Ich bin dafür, dass man ihm einen Enkel an die Seite stellt, mit dem man auch Leben kann wenn er die Rolle übernimmt...Oder das Ford nur der Erzähler wird, und jetzt schon ein neuer Darsteller die Rolle übernimmt...

      Ich frage mich wie man seinen Sohn und seine Frau aus dem Film fern halten will.... :headscratch:



      Evtl. einen seiner (ehemaligen) Schüler, ein begnadeter Schüler der von Jones in der schule viel gelernt hat. Oder aber man baut ein Bruder von ihm mit ein falls er welche hatte. Interessant find ich jedoch die Geschichte von Indiana Jones and the Iron Phoenix (sollte eine Fortsetzung zu zum Spiel Faith of Atlantis sein was jedoch nie erschien)
      Mehr zu lesen hier
      de.m.wikipedia.org/wiki/Indian…_and_the_Fate_of_Atlantis
      Undzwar im Absatz Nachfolger klingt äußerst interessant und auch warum es nie realisiert wurde.

      -Makaveli- schrieb:

      Ich frage mich wie man seinen Sohn und seine Frau aus dem Film fern halten will....


      Verstorben, zerstritten oder einfach nicht am Ort des Geschehens. Nicht erwähnen geht auch oder sie sind im Urlaub...
      Mir würden noch 1000 Sachen einfallen.
      Am schönsten wäre gleich am Anfang eine Beerdigung von Shias Character - und das wird der Auslöser der Geschichte....

      Muss noch vervollständigt werden....
      Was da an Geld drinsteckt :gruebel: :uglylol:

      joerch schrieb:

      -Makaveli- schrieb:

      Ich frage mich wie man seinen Sohn und seine Frau aus dem Film fern halten will....


      Verstorben, zerstritten oder einfach nicht am Ort des Geschehens. Nicht erwähnen geht auch oder sie sind im Urlaub...
      Mir würden noch 1000 Sachen einfallen.
      Am schönsten wäre gleich am Anfang eine Beerdigung von Shias Character - und das wird der Auslöser der Geschichte....


      Oder den haben die Aliens beim zweiten Anlauf abgeholt... ;)