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Halloween (David Gordon Green, Jason Blum, John Carpenter)

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      Fand Zombies ersten tatsächlich auch noch ziemlich cool. Ich fand Myers "Entmystifizierung" zwar etwas schade, aber ich fand Zombies "Terror"-Stil passend und gut (mag auch House of 1000 Corpses und Devils Rejects). Die Fortsetzung war aber dann ein Totalausfall und die Entscheidung, das Theme nicht zu benutzen, Blasphemie ;)
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      Gambit schrieb:

      Der neue "Halloween"-Film wird einen sterblichen 'Michael Myers' zeigen.

      I think we’re just trying to strip it down and just take it back to what was so good about the original. It was just very simple and just achieved that level of horror that wasn’t corny. And it wasn’t turning Michael Myers into some supernatural being that couldn’t be killed — that stuff to me isn’t scary. I want to be scared by something that I really think could happen. I think it’s much more horrifying to be scared by someone standing in the shadows while you’re taking the trash out as opposed to someone who can’t be killed pursuing you.

      Link(Quelle): bloody-disgusting.com/news/343…make-michael-myers-scary/


      Bei mir tun sich hier nur Fragezeichen auf. Wann bitte war Myers je sterblich? Wenn überhaupt wirkte er am Sterblichsten noch unter Rob Zombie. Seine Größe hat mir hier nie Angst gemacht und schon gar nicht die Waldschrat-Optik. Eher musste ich hier ständig an einen Drogenabhängigen und Alki denken, der sich eh irgendwann selbst abgeschossen hätte. Zombies Interpretation finde ich übrigens nach wie vor grottig!

      Die Wortwahl des 'personifizierten Bösen' beim alten Myers finde ich sehr passend. Myers war für mich nie ein Mensch oder gar menschlich, nur weil er in einer menschlichen Hülle steckte. Er war oder ist 'Das Böse' - eine Allegorie (meinetwegen auch Metapher), die man filmisch am besten so transportiert, indem man das Böse in eine menschliche Hülle steckt. Daher war für mich bei den alten Teilen eigentlich immer klar, dass Myers nicht sterblich ist. Die Reihe hat besonders so lange so gut funktioniert, solang Loomis als 'Das Gute' den Gegenpart gegeben hat, wobei bei ihm von Beginn an klar war, dass er wiederum menschlich und damit auch sterblich ist. Loomis hat für ein Gleichgewicht gesorgt, wenn auch nur von kurzer Dauer. Er hat der düsteren Welt das Fünkchen Hoffnung gegeben. Bei Zombie fällt ja solch ein Part komplett weg.

      Das obige Zitat macht aus meiner Sicht eingentlich keinen Sinn. Jedenfalls hat das mit dem Original-Myers wirklich gar nichts zu tun.

      Alexisonfire8 schrieb:

      Olly schrieb:

      Unverständlich, aber es gibt sie tatsächlich.


      Wie gesagt. siehe oben. Inzwischen kann ich für mich selber, sogar sehr gut mit Zombies Fortsetzung leben. Aber Teil 1 ist wohl unstrittig weit ab von "Schrott". Zombie legt den Fokus eben anders als Carpenter. Aber das ist auch gut so. Ich mag beide Interpretationen

      Dieses User des Jahres immer. Ich sagte doch es gibt Leute die auf Schund stehen. ^^ Im Falle von Bruno Mattei bekenne ich mir selbst schuldig. Außerhalb von Haddonfield kann ich mit Zombie sehr wohl was anfangen ("The Lords of Salem" ist für mich sein bester, da hat er gezeigt er ist ein richtig eingefleischter Genre-Fan und würdigt das Genre mit dem Film wunderbar). Nur was Michael Myers angeht hat der Mann total versagt. Das ist nicht einmal mehr ein wandelndes Frankenstein-Monster, sondern schon irgend eine von einer Perversität angetriebenen Kreatur. Der Versuch ihn mit der Vorgesichte dann doch noch menschlich zu gestalten ist ein netter Versuch, aber da scheitert er gewaltig. Bei Teil II kann man nur noch den Kopf schütteln. Da fehlen die Worte... Da wird auch Danny McBride ein paar Tage brauchen bis sein Kopf wieder richtig tickt. :uglylol:



      Black schrieb:

      Ich finde Zombies Michael Myers persönlich immer noch am Besten, denn dieser Riese konnte wirklich Schrecken verbreiten, wenn er plötzlich im Raum steht und man hat ihm auch die Kraft angesehen, nicht wie beim ersten Michael, wo ich ihm nie ganz abnehmen konnte, dass er so nen Typen einfach so an der Wand festnagelt.


      Türlich hab ich ihm abgenommen das er die Frau da festnagelt...
      Der Film hat doch keine Zweifel daran gelassen, dass man Michael nicht mit normalen Maßstäben messen darf....
      Die beste Szene von Robs Michael war der Ausbruch...
      Ich find Robs Halloween jetzt wirklich nicht schlecht. Ordentlicher Film. Aber für ein Halloween-Remake ist das auch keine Auszeichnung... Ist ja ne gute Vorlage...

      Muss noch vervollständigt werden....
      Was da an Geld drinsteckt :gruebel: :uglylol:

      Belphegor schrieb:

      @joerch: in Halloween wird Lyndas Freund nach dem Sex von Michael mit dem Messer durchbohrt und an die Tür genagelt


      Ich weiß. Was möchtest du mir damit sagen?
      Black hat geschrieben, dass er Myers in Carpenter nicht abgenommen hat, dass er das kann (gut er hat Wand geschrieben statt Tür, aber ich fand das ist ok.) und ich hab geschrieben, dass ich ihm das abkaufe, weil Carpenter klar gemacht hat, dass man Myers nicht mit normalen menschlichen Maßstäben messen darf...

      Muss noch vervollständigt werden....
      Was da an Geld drinsteckt :gruebel: :uglylol:
      Spoiler anzeigen
      Nicht Lynda Van Der Klok wird an die Tür genagelt, sondern ihr Lover Bob Simms.

      Da darf man einfach keine Fehler machen. Jemand sollte sich den Film dringend mal wieder anschauen. Das sind nämlich grobe Patzer. Als Nächstes wird noch geschrieben Loomis schießt 5x auf Michael. Solche Fehler dürfen nicht passieren. :wolvy: :devil:



      Ich habe mir gestern wieder Rob Zombies ersten Halloweenfilm angesehen und man könnte ihn "Michael Myers begins" titulieren...angelehnt an Batman Begins, der ähnlich den Hauptcharakter bis zur Hälfte des Films aufbaut und ihn dann erst auf die Menschheit los lässt. Die grosse Stärke für mich an diesem Film ist nicht etwa den Michael Myers, den wir als mördernden Babysitter Killer sehen, sondern seine Kindheit und seine schwierige Umgebung, angefangen von seinem Vater bis hin in der Zeit in der Klapse wo er immer mehr vereinsamt und seelenlos wird. Da wird natürlich auch viel neuartiges hineininterpretiert, aber dieser Pessimismus in der Zombie-Version hat mich sehr angetan.

      Natürlich zerstört diese Herangehensweise auch etwas den Mythos am Charakter, aber ich finde das war mal eine erfrischende Idee, nachdem eh schon soviele gefühlte Reboots durchgeführt wurden.

      Ich bin da wirklich gespannt, wie Carpenter diesen Mythos wieder neu beleben will...allerdings halte ich nicht viel davon, dass Myers so gross sein muss wie in Zombies Version. Grösse muss nicht immer die Bedrohlichkeit ausdrücken.
      Ich muss mit mal die TV-Fassung von "Halloween II" komplett ansehen, also der Carpenter Produktion. Die ist ja ganz interessant, Härte raus und Grusel rein. Beim schmökern habe ich die eine Szene entdeckt in der Michael Myers sich hinter einem Vorhang versteckt während vor dem Krankenzimmer sich 2 Personen unterhalten. Das ist womöglich noch eine Szene aus dem ursprünglichen Film bevor Carpenter harte Szenen nachdrehen musste. :D

      Diese TV-Fassung ist bei uns auch endlich erhältlich, nämlich im neuen 4-Disc Mediabook. Genauso wie die Genre-Doku "Terror In The Aisles" (1984) mit dem Host Donald Pleasence. Eine schönes Ding, welches in jeder gut geführten "Halloween"- und Carpenter-Sammlung zu finden sein sollte. :)



      Rob Zombie hat Myers als einen White Trash Soziopathen dargestellt, was völlig an der ursprünglichen Intention vorbei geht. Carpenter zeigt ein Kind, dass in behüteter kleinbürgerlicher Umgebung aufwächst und von jetzt auf gleich wird bei diesem unschuldigen Kind ein Schalter umgelegt und es verwandelt sich in ein absolut emotionsloses Monster. Das Böse, dass keine Erklärung zuläßt, keine Antwort auf die Frage: Warum? Und in diese Richtung muss es auch wieder gehen.
      Das ist arrogante Anmaßung!
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      Ich hoffe der neue Myers-Darsteller guckt sich die Bewegungen von Nick Castle nochmals ganz genau an. Die gefallen mir bis heute am besten. Für mich immer noch der rätselhafteste Myers (wenn man sich an der Kinofassung orientiert). Er hält das Kind fest, lässt es wieder entfliehen und verfolgt es dann ...

      Dieses beharrliche Verfolgen würde ich gerne wieder sehen. Welches Myers starke menschliche Züge verleiht. Du, ich, der Nachbar, das könnte jeder von uns sein. Vielleicht sogar meine Lieblingsszene.



      Schwambo schrieb:

      Rob Zombie hat Myers als einen White Trash Soziopathen dargestellt, was völlig an der ursprünglichen Intention vorbei geht. Carpenter zeigt ein Kind, dass in behüteter kleinbürgerlicher Umgebung aufwächst und von jetzt auf gleich wird bei diesem unschuldigen Kind ein Schalter umgelegt und es verwandelt sich in ein absolut emotionsloses Monster. Das Böse, dass keine Erklärung zuläßt, keine Antwort auf die Frage: Warum? Und in diese Richtung muss es auch wieder gehen.


      Genau so siehts aus :)
      Im ersten Film sind auch so 2-3 Szenen in denen Michael irgendwo steht und kurz den Kopf zur leicht zur Seite legt und praktisch die Haltung eines (sehr sehr großen) Kindes hat und dann Sekunden später begeht er was monströses....

      Muss noch vervollständigt werden....
      Was da an Geld drinsteckt :gruebel: :uglylol:

      Olly schrieb:

      Die Messerspitze auf Coming 2018 gerichtet. Wären die Weinsteins noch die Produzenten, dann wüsste man was das zu bedeuten hat.


      :tlol:


      Ja das Poster ist schlicht und einfach passend. Zudem hat man den Original Schriftzug gewählt. Gute Entscheidung.

      Am meisten gespannt bin ich auf das Design von Myers.