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Helge Schneider

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      Helge Schneider

      Ja sag mal hier gibt's ja noch gar keinen Helge Thread 8o - Na jetzt aber :nono:



      Geboren am 30.08.1955 in Mülheim a. d. Ruhr wo er auch heute noch lebt.

      Allgemein

      Seit 1977 verdiente er seinen Unterhalt durch Auftritte mit Peter Bursch’s Bröselmaschine sowie mit verschiedenen eigenen Bandprojekten (Schneider/Weiss Duo aka El Snyder & Charly McWhite, Helge Schneider Trio), als Studiomusiker (z. B. für Albert Mangelsdorff, Eckard Koltermann, DaCapo Movie Band und Marie Deutschland), mit Kompositionsaufträgen (für Werner Nekes), als Stummfilmbegleiter und als Schauspieler.
      1986 spielte er die Hauptrolle in Werner Nekes Film Johnny Flash. Im Jahr darauf drehte er seinen ersten eigenen Film, den Kurzfilm Stangenfieber. Es folgten Auftritte in Filmen von Christoph Schlingensief.

      1985 bis 1991 war Schneider Co-Moderator der Fernseh-Musik-Sendung Offshow des WDR, in der er kleine Sketche zeigte und Musiker interviewte. In der Sendung Queens Palace des Hessischen Rundfunks trat er mit Sketchen auf, teilweise begleitet von Hans Werner Olm.
      1989 veröffentlichte Schneider seinen ersten Tonträger: Seine größten Erfolge mit Songs aus dem Film Johnny Flash. Es folgten die Platten Hörspiele 1 & 2 und New York I’m coming.

      Ab 1990 stieg Schneiders Bekanntheit in Deutschland durch seine Auftritte unter seinem selbstzugelegten Beinamen „Die singende Herrentorte“. Auf der Bühne zelebrierte er eine Mischung aus absurden Geschichten, parodistischen Schlagern und Jazzmusik. Er trat solo und mit „seiner kleinen Band“ Hardcore, bestehend aus Buddy Casino und Peter Thoms, auf.

      1992 gelang ihm mit dem halb live, halb im Studio aufgenommenen Album Guten Tach der kommerzielle Durchbruch. 1994 wurde Schneider durch einen TV-Auftritt bei Wetten, dass..? einem Millionenpublikum bekannt, und das Stück Katzeklo platzierte sich in den deutschen Charts. Schneider begann, mit seinen Programmen größere Säle zu füllen. Das Doppel-Album Es gibt Reis, Baby, für das er eine Goldene Schallplatte erhielt, und der erste Kriminalroman erschienen. Mit dem Kinostart von Texas – Doc Snyder hält die Welt in Atem erreichte der Kult um Schneider seinen Höhepunkt. 1994 drehte er seinen zweiten Film, 00 Schneider - Jagd auf Nihil Baxter.
      Nach einer zweijährigen Pause gab Schneider 1995 parallel zum Album Es rappelt im Karton sein Bühnen-Comeback. Er ging mit einer Bigband, bestehend aus alten Freunden und Musiker-Kollegen aus Mülheim, auf Tour. Seitdem stand Schneider regelmäßig mit wechselnden Besetzungen (mit der Rockband Helge & the Firefuckers, mit Hardcore sowie solo) auf der Bühne. Weitere Bücher und Alben wurden veröffentlicht.

      Nach dem in Schneiders Augen misslungenen Film Praxis Dr. Hasenbein (1996), der von der Kritik durchaus wohlwollend aufgenommen wurde, wollte er keine weiteren Filme drehen. Der „Stress“ sei ihm zu groß und das Ergebnis von den vielen Mitarbeitern so stark beeinflusst, dass er seine Handschrift nicht mehr erkenne. 2004 machte er jedoch mit dem Film Jazzclub - Der frühe Vogel fängt den Wurm einen weiteren Versuch in diesem Medium.

      2003 erschloss Schneider mit seinem Stück Mendy - das Wusical das Theater für sich. Mit der Single Helges Mörchen-Lied landete er einen weiteren Chart-Hit.
      Am 11. Januar 2007 startete Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler von Regisseur Dani Levy mit Schneider als Adolf Hitler in der Hauptrolle in den Kinos. Im Winter 2007 und 2008 war er mit seiner Band auf Akopalüze Nau!!!-Tour durch Deutschland. Eine gleichnamige Live-CD erschien Ende 2007.
      Die Grundlage von Helge Schneiders Arbeit ist die Improvisation, die bei ihm zum künstlerischen Selbstausdruck und zur Lebenseinstellung wird und die er nach den Grundlagen des Jazz in alle Bereiche der Kunst überträgt. Die Texte seiner Lieder sowie die Inhalte seiner Erzählungen sind nur in einem Grundgerüst angelegt und werden bei jedem Auftritt frei variiert und weiterentwickelt.
      In Interviews bezeichnet sich Schneider als einen, der „Sinn im Unsinn“ findet. Erwartungen des Publikums werden dabei nach Möglichkeit nicht bedient. Schneider bewegt sich hemmungslos zwischen Hoch- und Subkultur, zwischen Kindersprache und Literatur, verbindet Alltag und Albernheiten mit einem breiten kulturellen Hintergrund und verliert sich in ausufernden anarchischen Erzählungen.

      Musik

      Helge Schneider wird von vielen Seiten eine außerordentliche Musikalität bescheinigt, sowie die Fähigkeit, praktisch jedes Instrument in kürzester Zeit zu lernen und es, wenn auch nicht technisch perfekt, so doch authentisch spielen zu können. Schon als Kind begann er aus eigenem Antrieb heraus Klavier zu spielen. Außerdem beherrscht er ua Saxophon, Vibraphon, Akkordeon, Gitarre, Geige, Hawaiigitarre, Blockflöte, Schlagzeug, Trompete,Hammondorgel, Cello. 2008 wurde Helge Schneider vom Bundesverband Klavier zum «Klavierspieler des Jahres 2008» ausgezeichnet.

      Schneider ist Jazzmusiker und stark beeinflusst von Künstlern wie Thelonious Monk, Louis Armstrong, Duke Ellington und Dave Brubeck. Er legt überzeugende Interpretationen von Jazzstandards wie Summertime, 'Round Midnight und Take Five vor. Von Anfang an war ihm die Musik das Wichtigste in seinen Shows, den Klamauk und die Erzählungen fügte er hinzu, um „die Leute abzuholen“. Schneider erreicht mit seiner Musik ein Publikum, das sonst kaum mit Jazz in Berührung kommt, und sieht sich selbst ein wenig als Botschafter des Jazz.

      Helge Schneider dürfte wohl der bislang einzige Solo-Künstler sein, der gleich seiner ersten Platte den Titel „Seine größten Erfolge“ gab.:tlol:1999 gründete er die Band Firefuckers und machte einen kurzen Ausflug in die Rockmusik.
      2006 hatte Schneider auch einen Gastbeitrag auf der Jubiläumsplatte 26 1/2 der Fehlfarben. 2008 entstand ein Duett mit Udo Lindenberg auf dessen Album Stark wie zwei. Schneider hatte Lindenberg zuvor jahrelang in seinen Liveprogrammen parodiert.

      Hörspiele

      Von 1979 bis 1984 entstanden Schneiders frühe Hörspiele. Die im Keller seines Freundes Haym Hüttner auf einem 8-Spur-Gerät aufgenommenen, von Schneider allein gesprochenen Stücke sind atmosphärische Momentaufnahmen, die z. T. autobiografisch aus dem rauen Alltag des Ruhrgebiets schöpfen und diesen persiflieren.

      Filme

      Wie auch Schneiders Bühnenarbeit wurden seine Filme weitestgehend improvisiert und teilweise mit einfachsten Mitteln realisiert. Film-Genres wie der Western oder der Kriminalfilm werden von Schneider persifliert und in ein kleinbürgerliches Ruhrgebiets-Ambiente mit autobiografischen Anteilen übertragen.
      In den 1980er Jahren war Schneider als Musiker und Schauspieler an Filmen von Werner Nekes (Johnny Flash, 1986) und Christoph Schlingensief (Menu Total, 1987, Mutters Maske, 1988 und andere) beteiligt. Vor allem die Zusammenarbeit mit Schlingensief wurde für Schneider zu einer wichtigen stilistischen Inspirationsquelle. Die Düsternis von Schlingensiefs Filmen und seine exzessive, am Theater orientierte Dramatik ersetzte er durch eine fröhliche, oft gewollt infantile Heimat-Atmosphäre und die augenzwinkernde Darstellung des Ruhrgebiets-Alltags.
      Schneiders erste eigene Filmarbeit ist der Kurzfilm Stangenfieber (1987), der vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert und teilweise mit demselben Stab wie die Schlingensief-Filme realisiert wurde.
      Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler erschienen im Januar 2007 unter der Regie von Dani Levy. Schon vor dem Filmstart distanzierte sich Helge Schneider von diesem Werk. Die vor allem nach den Dreharbeiten vorgenommenen Änderungen am Ursprungskonzept sowie die Ästhetik des Films entsprächen nicht Schneider’s Vorstellung von Humor und Komik.

      Bücher

      Schneiders Romane zeichnen sich durch einen unkonventionellen und kreativen Umgang mit Sprache, insbesondere dem „Ruhrpott“-Deutsch, und die Überwindung jeglicher literarischer Konventionen aus. Das anarchische Element, dem mit Mitteln der klassischen Literatur-Kritik kaum beizukommen ist, sowie Schneiders Vorliebe für überdrehte Gewaltdarstellungen und Obszönitäten veranlassten Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, sich lautstark zu weigern, ein Buch von Schneider zu lesen.
      In Schneiders Kriminal-Romanen ermittelt Kommissar Schneider in obskuren Fällen, die durch ihre irrealen Wendungen und oft stark übersteigerte Beschreibung von Gewalt dadaistische Züge annehmen. 2004 erschien der Sammelband Arschfahl klebte der Mond am Fenster, der die ersten vier Kriminalromane enthält. Im ersten Teil seiner Autobiografie Guten Tach - Auf Wiedersehen (1992) beschreibt Schneider seine Kindheit und Jugend im kleinbürgerlichen Ruhrgebiet der 1950er Jahre, sowie seinen langsamen, von vielen Fehlschlägen und manchem kuriosen Erlebnis gesäumten Aufstieg vom Versager ohne Schulabschluss zum erfolgreichen Künstler. In seinem Buch Eiersalat - Eine Frau geht seinen Weg (1999) nimmt Schneider die Rolle einer Frau an und schreibt ein – ins Absurde überzogenes – feministisches Pamphlet gegen die Männerwelt. In Globus Dei (2005) berichtet Schneider von einer fiktiven Weltreise, die ihn vom Nordpol nach Patagonien führte, und von der Begegnung mit vielen verschiedenen Kulturen und Menschen. Die Memoiren des Rodriguez Faszanatas (2006) handeln von den Bekenntnissen eines Heiratsschwindlers. Eine Liebe im Sechsachteltakt (2008 ) dreht sich um den versoffenen Chefarzt Wolfgang Kollendorf und ist teils Roman, teils Krimi und auch ein wenig Schmonzette.

      Theater

      Helge Schneiders erstes Stück für das Theater, Mendy - das Wusical, war eine Auftragsarbeit für das Schauspielhaus Bochum und feierte dort am 17. April 2003 Premiere. Nach dem Erfolg des Musicals wurde am selben Haus am 21. Januar 2005 Helge Schneiders zweite Theaterproduktion, Aprikose, Banane, Erdbeer – Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur, ein Kriminalstück nach seinem gleichnamigen Roman, uraufgeführt.

      Sonstiges

      Schneiders Zeichnungen, die sich durch Einfachheit und einen rasanten Duktus auszeichnen, finden sich auf den Covers fast aller Alben, in den „Kommissar Schneider“-Büchern, sowie häufig auf seinen Plakaten.
      Die Malerei dagegen ist ein Teil im Werk Schneiders, den er bisher kaum öffentlich gemacht hat. In der vom Westdeutschen Rundfunk produzierten Doku Mister Katzeklo wird 50 (2005) wird ein Bild kurz gezeigt und in Test-Aufnahmen zu einem seiner Kino-Filme (als DVD-Extra veröffentlicht) ist ein anderes Bild im Hintergrund zu sehen. Schneiders Stil zeichnet sich durch flächige Farbigkeit und das unvermittelte Auftauchen fratzenhafter Gesichter, vergleichbar denen in seinen Zeichnungen, aus.

      Alben
      • 1987: The Last Jazz
      • 1990: New York, I’m Coming
      • 1991: Seine größten Erfolge
      • 1991: Hörspiele Vol.1 (1979–1984)
      • 1992: Hörspiele Vol.2 (1985–1987)
      • 1992: Guten Tach
      • 1993: Es gibt Reis, Baby!
      • 1993: Die Geschenkkassette (5 CDs)
      • 1995: Es rappelt im Karton
      • 1997: Da Humm
      • 1998: Helge 100% live • The Berlin Tapes (Livealbum)
      • 1999: Eiersalat in Rock (mit den Firefuckers)
      • 1999: Jazz (mit Hardcore)
      • 2000: Hefte raus – Klassenarbeit!
      • 2003: 22 sehr, sehr gute Lieder („The Best Of“)
      • 2003: Out Of Kaktus!
      • 2004: 29 sehr, sehr gute Erzählungen („The Best Of“)
      • 2004: Füttern Verboten (Livealbum)
      • 2007: I Brake Together
      • 2007: Akopalüze Nau!!! (Livealbum)

      Singles
      • 1992: Ladiladiho
      • 1992: Weihnachten bei Van Den Bergs
      • 1993: Katzeklo
      • 1994: Es gibt Reis, Baby!
      • 1994: Telephonmann
      • 1994: Katzeklo Spectaculair
      • 1995: Klapperstrauß
      • 1995: Gartenzaun
      • 1995: Sex Machine
      • 1997: Fitze Fitze Fatze
      • 1997: Da Humm
      • 1997: Wurstfachverkäuferin
      • 1997: Ich drück die Maus
      • 1997: Bonbon aus Wurst
      • 1998: Allein in der Bar (Promo-CD)
      • 1999: We are The Firefuckers
      • 1999: Copacabana
      • 2000: Ich habe mich vertan!
      • 2002: Helges Mörchen-Lied!
      • 2006: Käsebrot
      • 2007: Mexiko

      Hörbücher
      • 1998: Martin Streletz Martin, sein Vater und die vertraute Stimme (mitwirkend)
      • 2000: Eiersalat − Eine Frau geht seinen Weg (unter dem Synonym Helga Maria Schneiderin)
      • 2003: Alice im Wunderland (mitwirkend)
      • 2004: Mendy, das Wusical
      • 2004: Aprikose, Banane, Erdbeer
      • 2005: Globus Dei
      • 2007: Die Memoiren des Rodriguez Faszanatas

      Eigene Filme
      • 1982: The Privatier Kurzfilm (unveröffentlicht)
      • 1987: Stangenfieber Kurzfilm
      • 1993: Texas – Doc Snyder hält die Welt in Atem
      • 1994: 00 Schneider – Jagd auf Nihil Baxter
      • 1996: Praxis Dr. Hasenbein
      • 2004: Jazzclub – Der frühe Vogel fängt den Wurm

      Filme (mitwirkend)
      • 1984: Tatort: Zweierlei Blut (Regie: Hajo Gies) (Kurzauftritt als Mitglied einer Rockerbande)
      • 1986: Johnny Flash (als junger aufstrebender Schlagersänger)
      • 1987: Hymen 2 – Menu Total (als der junge, orientierungslose Joe und als junger Hitler in Christoph Schlingensiefs Film)
      • 1988: Drei D (Kurzauftritt als Akkordeonspieler)
      • 1988: Mutters Maske (als „Martin“ in Christoph Schlingensiefs Remake des Films „Opfergang“ von Veit Harlan)
      • 1991: Manta - Der Film (als er selbst)
      • 1993: Ebbies Bluff (als reicher Musikproduzent)
      • 1994: Felidae (als Sprecher des Katers „Jesaja“)
      • 1996: Kleines Arschloch (als Sprecher des Großvaters „Alter Sack“; Musik)
      • 1996: Die 120 Tage von Bottrop (Musik)
      • 2000: Käpt’n Blaubär – der Film (als Sprecher des Bösewichts „Prof. Dr. Feinfinger“; Musik)
      • 2001: Aiii shot the DJ (Gastauftritt im Videoclip von Scooter)
      • 2003: Don't get stuck (als Bestatter; Musik)
      • 2004: 7 Zwerge - Männer allein im Wald (als „Der weiße Helge“)
      • 2004: Traumschiff Surprise (Helge Schneider feat. Santa Maria im Song „Schnuffi Puffi“)
      • 2006: 7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug (als „Der weiße Helge“)
      • 2006: Das kleine Arschloch und der alte Sack • Sterben ist Scheiße (als Sprecher des Großvaters „Alter Sack“; Musik)
      • 2007: Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler (als Adolf Hitler)
      • 2008: Chaostage (Regie: Tarek Ehlail)

      Literarisches Werk
      • 1992: Guten Tach. Auf Wiedersehen. Autobiographie, Teil 1
      • 1994: Zieh dich aus, du alte Hippe – Kriminalroman
      • 1995: Das scharlachrote Kampfhuhn • Kommissar Schneiders letzter Fall
      • 1996: Der Mörder mit der Strumpfhose • Kommissar Schneider wird zum Elch
      • 2001: Der Scheich mit der Hundehaarallergie • Kommissar Schneider flippt extrem aus
      • 2004: Aprikose, Banane, Erdbeer • Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur
      • 2005: Globus Dei - Vom Nordpol bis Patagonien
      • 2006: Die Memoiren des Rodriguez Faszanatas. Bekenntnisse eines Heiratsschwindlers
      • 2008: Eine Liebe im Sechsachteltakt. Der große abgeschlossene Schicksalsroman von Robert Fork
      • 2009: Bonbon aus Wurst: Mein Leben

      Theaterproduktionen
      • 2003: Mendy - das Wusical (als DVD-Mitschnitt erhältlich)
      • 2005: Aprikose, Banane, Erdbeer - Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur

      Quelle :Wikipedia



      Anmerkung

      Helge Schneider gehört für mich zu den wenigen orginellen Entertainern die Deutschland momentan zu bieten hat. Ihm ist es gelungen sein eigenes Ding durch harte Arbeit zu etablieren und zum Teil der gegenwärtigen Kulturlandschaft zu werden.
      Mein persönlich magischer Helge Moment war als ich damals im Kino „Praxis Doktor Hasenbein“ gesehen hab. Weniger der Film als vielmehr das Publikum waren dafür verantwortlich.
      Neben mir saßen 3 Leute denen nicht klar zu sein schien was es heisst in einen Helge Film zu gehen. Das fing schon in den ersten paar Minuten mit Kommentaren an wie „Was iss’n das für’n Quatsch?“ und eskalierte bis zum Ende des Films in den wüstesten Beschimpfungen.
      Der eigentliche magische Moment war als Helge in einer Szene im Film selbst ins Kino geht und sich ne Art Kunstfilm ansieht - den Taubenmann (wer die Szene kennt, weiß das die ohnehin schon extrem skurill ist) dazu jetzt diese Typen neben mir die inzwischen schon richtig mies drauf waren und lauthals durchs ganze Kino geflucht haben. Normal nervt mich so was total, wenn Leute ständig dazwischen reden, aber das war einfach göttlich. :rofl:
      Ich hab ungelogen auf Knien zwischen den Stuhlreihen gehockt und mich unter Krämpfen und Tränen kaputtgelacht über diese Szene und diese 3 Typen die mal so richtig angepisst waren und anscheinend gar nicht gerafft haben das ich wegen denen da unten gehockt hab. :tlol:
      Die dachten wohl die gehen in nen Helge Film und bekommen ne herkömmliche Komödie geboten. Die wusten echt nicht was mit ihnen passierte. Am Ende des Films haben die 3 den Film auch wutentbrannt verlassen und ich hatte eine Leidenschaft mehr - Helge Schneider. Diesen Moment werd ich mein Leben lang nicht mehr vergessen. Hab nie vorher und bis jetzt nicht mehr so gelacht wie bei dieser Kinovorstellung! Danke Helge! Einfach genial.
      Genau das mag ich an Helge. Dieses polarisieren des Publikums. Diese Konfrontatin mit teils dermaßen skurillen Momenten das es keine andere Möglichkeit gibt als darüber zu lachen. Mein Lieblingsfilm von ihm ist 00 Schneider - Eine Aneinanderreihung von Absurditäten die ihres Gleichen sucht.:hammer:
      Ich hab Helge inzwischen schon einige Male live gesehen und respektiere den Mann als Entertainer und Künstler im höchsten Maße, weil er sich von der deutschen, zum Teil sehr einfallslosen, Entertainmentindustrie nicht hat verbiegen lassen und sich seine Kreativität gegen alle Wiederstände bewahrt hat.
      :bow:


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      Oh 8o Es gab ja wirklich noch keinen Helge Schneider Thread. Als ich mir die Zusammfassung der Oscarverleihung angeschaut habe und Mickey Rourke gesehen hab, musste ich sofort an Helge Schneider denken. :freaky: Irgendwie sehen sich die beiden von der Frisur her ähnlich, dann noch die Sonnenbrille. :goodwork:

      Naja nun gut, ich finde Helge einfach erstklassig. Damals fand ich ihn zu abgedreht und er war gar nicht mein Geschmack, doch ich finde ihn schon seit Jahren amüsant. Er ist nicht so wie die anderen. Helge ist anders, er ist abgedrehter verrückter und seine Witze sind manchmal nicht so klar und deutlich heraus zuhören, wie es bei vielen anderen deutschen Comedian nicht ist.

      Für mich ist er einfach als Gesamtperson klasse. Der einzige Ausrutscher den er sich geleistet hat, war der Film "Mein Führer". Der war echt schlecht, aber ansonsten immer TOP. :goodwork:
      Sooo, heute ist der Tag der Tage!! Bin heute in Erfurt, Helge Schneider live!! Das wird ein Fest :grins:
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      3. The Hateful Eight
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      5. Star Wars: The Force Awakens
      6. The Avengers 2
      7. The last Day on Mars
      8. James Bond - Spectre

      Danke, danke!! Hab Helge leider noch nie live gesehen. Aber so einiges schon gehört, wie er live so ist. Beste Geschichte, die übrigens zu 100% der Wahrheit entspricht ist die, dass ein Kumpel von mir in Erfurt Plakate mit der Aufschrift: "Heute live, Helge Schneider liest sein neues Buch" gesehen hat. Gesagt getan, für 20€ die Karte geholt, gute Sitzplätze, zum Empfang einen Sekt, beste aussicht auf die Bühne. Helge kam auch wie versprochen pünktlich, nahm auf den sessel platz, nahm das Buch zur Hand und laß, allerdings leise für sich....ab und zu mal ein blick ins publikum, dann wieder ein schluck Tee, das ganze ging 20min so weiter. Alle haben sich dennoch schlapp geklacht. Nach guten 25min, schlug er das Buch zu und sagte: Ok, tschüss dann! Einfach genial der Typ!! :tlol: :tlol: Übrigens hat keiner gepfiffen oder gebuht, wer zu Helge geht, muss mit so etwas rechnen :D

      PS: Die live DVD von "Haste mal ne Mark" wird auch definitiv geholt :hammer:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Stone“ ()

      Original von Stone
      Danke, danke!! Hab Helge leider noch nie live gesehen. Aber so einiges schon gehört, wie er live so ist. Beste Geschichte, die übrigens zu 100% der Wahrheit entspricht ist die, dass ein Kumpel von mir in Erfurt Plakate mit der Aufschrift: "Heute live, Helge Schneider liest sein neues Buch" gesehen hat. Gesagt getan, für 20€ die Karte geholt, gute Sitzplätze, zum Empfang einen Sekt, beste aussicht auf die Bühne. Helge kam auch wie versprochen pünktlich, nahm auf den sessel platz, nahm das Buch zur Hand und laß, allerdings leise für sich....ab und zu mal ein blick ins publikum, dann wieder ein schluck Tee, das ganze ging 20min so weiter. Alle haben sich dennoch schlapp geklacht. Nach guten 25min, schlug er das Buch zu und sagte: Ok, tschüss dann! Einfach genial der Typ!! :tlol: :tlol: Übrigens hat keiner gepfiffen oder gebuht, wer zu Helge geht, muss mit so etwas rechnen :D

      PS: Die live DVD von "Haste mal ne Mark" wird auch definitiv geholt :hammer:


      Geil!
      Ich hab ihn mal in Mönchengladbach Open Air gesehen. Einige Leute kamen da etwas zu spät weshalb Helge dann ausgerastet ist, dass man seine Kunst nicht schätzen würde. Er ist dann beleidigt weggegangen. Viele Anzugsträger sind ihm dann nachgelaufen bis zu seinem Womo. Nach 30 Minuten kam er dann wieder und ist doch noch aufgetreten.
      Hätte ihm aber auch durchaus zugetraut das er einfach weg geblieben wäre.
      bin eigentlich kein großer helge-fan, hab aber meinem freund karten zu weihnachten geschenkt und bin deswegen mit zu seiner show/seinem konzert der tour "buxe voll" in erfurt gegangen. und ich war sehr positiv überrascht, live hat er es echt drauf. er hat punkt acht angefangen, was ich sehr sympathisch fand. es war eine gute mischung, der gute spielt ja an die fünfunddreißigtausend instrumente:) zwischen den songs hat er immer kleine geschichten erzählt, da konnte man sich nur weghauen! auch die lieder waren sehr witzig. und es waren wirklich alle möglichen arten von menschen da, ältere, jüngere, pärchen, gruppen, sogar einzelne personen. neben uns saßen welche, die so seriös aussahen, als wären sie lehrer/ärzte/politiker oder sowas und haben am allerlautesten gelacht.
      also live nur zu empfehlen, auch wenn man ihn sonst vllt nur mittellustig findet.
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      Bin jahrelang an Fastnacht immer nach Köln in die Philharmonie zu Helge gefahren. Ich fand die Shows die er da gebracht hat immer klasse. Die Akustik der Halle ist einfach geil und mit seiner momentanen Band kommen seine Lieder ja ohnehin richtig gut. Grad Pete York's Solos am Schlagzeug fand ich immer episch. Schade das die jetzige Tour seine vorläufig letzte sein soll. Aber das gute daran ist: der Gute will mal wieder einen Film drehen :hammer: . Hat mich ziemlich gefreut als ich das gehört hatte. Er hatte ja lange Zeit gesagt das er keine Filme mehr drehen will. Was ein Glück das sich Meinungen im Lauf des Lebens ändern :goodwork:. Hier mal das Video in dem er davon erzählt.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Dein Vater“ ()

      Heute ist der Gott wieder bei tv total. Vielleicht gibts schon bisschen Werbung für 00 Schneider...
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      auf netflix kann man sich einen ganzen auftritt von helge ansehen ... hab ich schon 3 mal gekuckt ... der neue helge film ist auch dort.

      ganz allgemein: ich glaub helge , bzw herr schneider - ist mein absoluter lieblingsmensch geworden ... auf der ganzen welt xD

      ich hoffe ich komm mal in den genuss einer live Show

      seine Gelassenheit und art die dinge und welt zu sehen, ist besser als jeder Arzt. nur Jim Jarmusch filme und helge schaffen es mich tiefenzuetntspannen und dabei zu lachen wie ein wahnsinniger.

      als nächstes hol ich mir seine bücher


      Für eine Hand voll Scheiße