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Prisoners (Jackman, Gyllenhaal)

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      Bockstarker Film. Starker Balanceakt zwischen Drama und Thriller. Denis Villeneuve gehört sicher zu den interssantesten aufstrebenden Regisseuren und wird von mir im Auge behalten. Über den Film wurde schon viel hier geschrieben z.B. von SamTrautman. Mir hat vor allem die große Intensivität des Films und die Spielfreude der Darsteller gefallen. Ich sehe eine gewisse Versandschaft mit Gone Girl nicht nur bei der Story sondern der Art der Inszenierung. Sehr empfehlenswert...

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      Ich habe den Film erst kürzlich wieder auf Bluray gesehen, zusammen mit zwei Kumpels, die ihn noch gar nicht kannten. Das ist bei Thrillern immer am schönsten, zu merken, wie die Freunde miträtseln und mitfiebern. :) Aber auch ich, der das Ende ja kannte, war gebannt von der Inszenierung, der Bildsprache und der darstellerischen Leistung. Insbesondere Gyllenhaal fasziniert mich inzwischen sehr.

      Einer meiner Kumpels meinte, dass Villeneuve der neue Fincher werden könnte, sollte Fincher irgendwann mal (Gott behüte!) aufhören, tolle Filme zu machen. :)
      Gestern die Zweitsichtung hinter mich gebracht. Dem Film hat das damals recht unruhige Kino (fu) scheinbar mehr gekostet, als zunächst angenommen. Obwohl ich mich natürlich noch gänzlich an die Geschichte bzw. die Auflösung erinnern kann, was bei einem Thriller wohl noch entscheidender sein kann, als in anderen Genres, habe ich "Prisoners" nochmal deutlich intensiver erlebt. Zwar feilt man wohl nicht an tiefgründigen und komplexen Charakterprofilen, aber doch zog mich die Bildsprache, die sehr beklemmend geschilderte Situation sowie das starke Schauspiel (Dano, Gyllenhaal, Jackman..) in einen Sog, und das über die gesamte Überlänge hinweg. In den extremen, aber auch in den subtilen Momenten bärenstark. Bisher war "Enemy" mein Villeneuve-Highlight, doch nach dieser Zweitsichtung ist diese Position doppelt besetzt. Eher selten bei mir, dass ich Filme in einer späteren Sichtung derart anders wahrnehme. Aus den ursprünglichen 7,25 wird..

      8,50 / 10
      Hab den Film gerade eben auf BD gesichtet und bin recht angetan von der dichten, atmosphärischen Umsetzung dieses spannenden Thrillers.
      Nur gegen Ende wirkte es so, als wenn die Auflösung nun endlich erzwungen werden muss. Ich hatte mit der ruhigen Inszenierung keine Probleme und von mir aus hätte sich der Film auch noch einen weitere halbe Stunde Zeit lassen können. Außerdem störte es, dass
      Spoiler anzeigen
      plötzlich das farbige Mädchen entkommen konnte, wo sonst über die Jahre alles penibel genug geplant war. Das wäre doch nie geschehen...

      Schauspielerisch konnte der gesamte Cast überzeugen, nur das Gezwinker von Gyllenhaal ist überflüssig. Auch wenn er scheinbar nie geschlafen hat, macht das insgesamt einen erzwungenen Eindruck und ergibt für die Handlung und den Charakter keinen zusätzlichen Gewinn.
      8/10
      Geiz ist nicht geil! Kino dafür umso mehr...
      Nach der Zweitsichtung des am massivst übergangensten Films 2013 darf ich Villeneuve erneut die Hände schütteln. Wie sich das Schauspiel von Moment zu Moment hangelt und immer drückender und intensiver wird, ist bemerkenswert. Nicht zuletzt Roger Deakin's Bildsprache und seinen Lichtspielen ist die beklemmende Atmosphäre zu verdanken. Nur bei Fincher habe ich dasselbe Gefühl der schnörkellosen Ausführung eines Drehbuchs, welches fesselt und suchen lässt. Zu den Darstellern ist schon alles hunderte Male gesagt worden. Einzigartiger Spitzenfilm.

      10 / 10
      Nach "Sicario" dann also der zweite Film von Wunderkind Villeneuve für mich. Und eine herbe Enttäuschung. Wären Kamera und Schnitt (und ein bisschen Gyllenhaal) dabei, wäre das ein Film, der auf einigen Festivals im unteren Durchschnitt rangieren würde. Die Story ist nicht besonders mitreißend gestaltet und der Whodunit-Plot hat sich schon nach einer handvoll Minuten erledigt weil zu offensichtlich wird, wers war. Mit dem Versuch, das noch zu überspielen, reißt sich das Script dann auch noch ne Logiklücke ein. Auch die Dialoge zeugen nicht von Lebensnähe und während Gyllenhaals Figur noch zu Beginn angenehm vielseitig daherkommt, wird sein Verhalten spätestens ab der Mitte höchst unprofessionell und geradezu lachhaft im Angesicht der obsessiven Darstellung seiner Figur. Dazu kommt, dass sich "Prisoners" viel zu lange in seiner Elegie suhlen will und damit nur noch langweiliger wird weil man darauf hofft, dass sich die Figuren doch mal bitte nicht wie Zwölfjährige mit abgebrochenem Grundschulstudium verhalten mögen. Dem gegenüber steht allerdings ein hübsch gefilmtes Bild, das auch angenehm geschnitten wird. Story und Charakterzeichnung allerdings sind eines Konstanz-Tatortes würdig. Einzig Paul Dano kann so wirklich überzeugen, spielt aber die Hälfte des Films mit dem rechten Auge weg.

      4 von 10 roten Trillerpfeifen

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      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Was habe ich da gerade gesehen und das erst jetzt? Eine Perle von Film. Gyllenhaal spielt fantastisch. Besonders seine nervösen Zuckungen finde ich gelungen. Sehr dicht inszeniert und ich habe hier extrem mitgefiebert und auch mitgelitten. Einzig für das Ende könnte ich Villeneuve schon ein wenig an die Wand klatschen. Da stirbt man am Ende vor Spannung an einem Herzkapser und darf dann auch noch weiter sterben oder was? Mein Adrenalinspiegel ist gerade ein bisschen weit oben... Ich brauche jetzt erst einmal ein kaltes Glas Milch zur Abkühlung.

      9/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kruemel_1978“ ()

      Meine Erwartungen wurden völlig übertroffen. Die Verzweiflung der Eltern bei einer Kindesentführung kam sehr gut rüber und diese bedrückende Athmosphäre war dann auch in jeder Sekunde des Films spürbar. Solche Thriller, die bis zur letzten Sekunde spannend sind, gibt es ganz ganz selten. Toll auch das ganze Hin und Her, da es immer wieder Punkte im Film gab, wo man dachte: "Das ist der Entführer" und kurz darauf dann den Entschluss fasste: "Hm, ne doch nicht" auf welchen dann aber wieder die Vermutung "DAS ist er jetzt aber".

      Von den bisher gesehenen Villeneuve-Filmen, wohl der stärkste für mich. 9/10
      Ich hab den Film jetzt schon zum dritten mal gesehen und er wird auch jedesmal besser. Einer der besten Thriller der letzten Jahre. Nur das Ende hätte konsequenter sein müssen. Aber das ist auch der einzige Kritikpunkt für mich. Villeneuve ist im Moment wirklich der konstanteste Regisseur wo nur Bretter abliefert. Blade Runner 2049 könnte in keinen besseren Händen liegen im Moment.

      An meinen 8,5/10 ändern sich nix. Wäre das Ende kompromissloser gewesen wäre locker ne 9/10 drin ;)

      Prisoners Full Slip Edition ab morgen erhältlich!

      Inkl. Postkarten, 34-seitigem Booklet und 16-seitigem Fotobuch.

      Quelle: bluray-disc.de/blu-ray-filme/p…e-collection-blu-ray-disc

      Stolzer Preis, aber die Villeneuve-Sammlung soll schick ausgebaut werden. :D

      Nach Zweitsichtung ganz klar - Meisterwerk!

      Bilder
      • Prisoners Full Slip Edition.jpg

        157,44 kB, 1.454×1.080, 29 mal angesehen

      La Vampire nue (1970) de Jean Rollin

      Sehr schick. Der fehlt mir sogar als letzter Villeneuve noch in der Sammlung, aber 37€... da muss ich noch mal drüber nachdenken :|

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      Bavarian schrieb:

      Puh. Muss eigentlich sein.. :love: Meine kleine Villeneuve-Ecke würde sich über schicken Zuwachs freuen.

      movie-infos.net/cms/Attachment…7f85451c135ddac7c8319c7c3

      Zumindest auf Amazon ist die Edition momentan vergriffen. Dennoch mal bestellt.



      Da fehlt klar das "Prisoners"-Steelbook und die "Die Frau, die singt"-DVD. :grins:

      Die Edition dürfte ausverkauft sein.


      La Vampire nue (1970) de Jean Rollin

      Die "Into the Wild"-Edition von steelarchive.de gab es auch kurz in einem anderen Online-Shop. Die tauchen schon immer wieder mal irgendwo auf. Ich verstehe wieso sich damals auch schon bei "Dead Snow 2" viele Fans aufgeregt haben. Hätte ich das gestern nicht gepostet hätte kein Schwein was davon mitbekommen. Mir wäre es eh lieber gewesen. :uglylol:

      Dann bleibe ich beim Steel. Passt besser zu den anderen Filmen von ihm. :D

      La Vampire nue (1970) de Jean Rollin

      Meine Villeneuve-Ecke gedeiht. Danke nochmal @Wucki für den Tipp. Die Prisoners-Full-Slip-Edition ist richtig schick geworden. Die Cover-Farbtöne sind nicht ganz SO kräftig, wie man sich vielleicht das anhand des beworbenen Bildes hätte ausmalen können, aber grundsätzlich macht die Edition definitiv was her. Die Motive (hinten wie vorne) sind top und das textlastige Booklet liest sich auch bestens. Ein gelunger Mix aus Interpretation und Hintergrundinfo, mit ein paar dezenten Grafiken. Einwandfrei. :)



      Alexisonfire8 schrieb:

      Nachdem ich den Thread hier nochmals durchgelesen habe, muss der wohl sehr zeitnah vom ungesehen Stapel runter. Vielleicht packe ich es heute Abend gleich.


      Ich habs gepackt. Und was für eine Granate an Film hatte ich da ewig lange ungesehen zuhause liegen. Eigentlich wurde ja alles schon gesagt zu Darstellern, Location und Story. Aber meine Güte, was hat der Film für eine Atmosphäre. So richtig fies in die Magengrube. Gerade als Eltern fragt man sich, was wäre wenn? Wie weit würde ich gehen? Diese Frage und dazu diese Szenario dominieren hier alles. klar ist der Film richtig spannend und vorallem sehr intensiv inszeniert. Klar zeigen Jackman und Gyllenhaal eine bärenstarke Leistung. Das alles ist präsent, rutscht aber in den Hintergrund dadurch das der Kopf anfängt zu überlegen... Was wäre wenn? Sehr intensiver Film, der trotz seiner ordentlichen Laufzeit für mich so gar keine Länge hatte. Einzig beim Ende sehe ich verschenktes Potenzial. Ich kann nicht mal sagen, welche Art von Ende mir zugesagt hätte. So bleibt ein wenig ein unbefriedigendes Gefühl...


      9/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Alexisonfire8“ ()