Hallo Filmfan, du schaust gerne hier vorbei und möchtest uns unterstützen?
Wenn du bereits Amazon.de Kunde bist, kannst du uns ganz einfach und mit minimalem Aufwand helfen!

Dazu musst du bei deinem nächsten Einkauf die gewünschten Artikel lediglich über unseren Online-Shop in den Warenkorb legen. Der weitere Bestellvorgang findet dann natürlich direkt über Amazon.de statt und ist für dich mit keinerlei Kosten verbunden. Wir erhalten für jeden Einkauf eine kleine Provision und danken dir für deine Unterstützung.

Pain & Gain (Michael Bay)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Sorry, habe nicht gesehen, dass man das Video direkt einfügen kann. Kannst du mir das bitte kurz erklären?
      Ich kann auch beim nächsten Mal die schriftliche Review noch ausführlicher machen, wenn es gewünscht ist.
      ANZEIGE
      Na das war ja mal ein krasser Ausfall der Qualität und des Spaßes. Pain & Gain bietet Stoff für einen guten Thriller von einem geeigneten Regisseur und Autor, bei dem dann sogar was richtig Gutes bei rauskommen könnte, Michael Bay allerdings hat aus dem Stoff etwas gemacht, was man keinem Genre zuordnen kann und sich wirklich keinen Spaß entnehmen lässt.

      Ganz erlich nach dem Trailer hatte ich einen lustigen Buddy-Movie mit drei Buddies erwartet, die zwar relativ zwielichtige Dinge anstellen um ans große Geld zu kommen, aber trotzdem stets sympathisch genug bleiben, um mit ihnen mitfiebern zu können. Was ich bekommen habe, ist ein tempoloser Film, der drei ohnehin schon unsympathische Charaktere mit völlig absurden Geschehnissen und Entscheidungen noch unsympathischer macht, und es einem somit nicht schwer macht, sich schnell zu fragen, wieso man mit ihnen mitfiebern sollte bzw wieso man sie toll finden sollte.

      Ernsthaft, die entführen im Film Leute, die ihnen nichts getan haben, und so auf's erste auch nicht verabscheuungswürdig wirken - ja, teilweise wirken sie sogar besser als die Protagonisten - fesseln sie, foltern sie, und lassen sie leiden, ohne wirklichen Grund. Und als wäre das nicht genug, fangen sie irgendwann auch noch an die Leute umbringen zu wollen und all das ohne wirklich gut geschriebene Motivation.

      Im übrigen bleibt halt zu sagen, dass es rein inszenatorisch ein echter Michael Bay-Film ist. Slow Motion Shots von langsam aufstehenden Männdern von schräg unten, das Miami-Logo vor der untergehenden Sonne, Miami selbst in etlichen Luftaufnahmen und halbnackte Plastikweiber wohin man nur sieht (die einzigen nicht körperlich "perfekten" Menschen im Film sind die, die auch als solche dargestellt sind, und völlig überzogen geschrieben sind). Das alles hat man in Bad Boys, Transformers und Co. zwar auch, aber die haben wenigstens noch relativ geile Action und geil gemachte Zerstörung. Da Pain & Gain das auch nicht hatte, bleibt unter'm Strich eigentlich gar nichts übrig, als ein langweiliger, viel zu langer Film, der nicht so ganz weiß, was er erzählen möchte bzw worauf er sein Hauptaugenmerk legt, mit unsympathsichen Protagonisten und einer im Grunde zwar verfilmungswürdigen Story, die aber von Bay vollkommen emotionslos und schlicht schlecht inszeniert wurde.

      Und dabei hatte ich nach den ganzen Riesenrobotern eigentlich gehoft, dass Bay mal wieder was gutes auf die Leinwand zaubert..da weiß ich auch gar nicht mehr so sehr, ob ich mir Bad Boys 3 aus seinen Händen noch wünsche...

      4.5 von 10
      :stern: :stern: :stern: :stern: :halbstern: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „GoinBlind“ ()