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The Counselor (Ridley Scott)

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      Original von freido
      Mich würde mal interessieren, ob's eher am Regisseur oder eher am Drehbuch liegt.

      Den Reviews nach zu urteilen: Eindeutig Drehbuch. Die Regie wird eigentlich nirgendwo erwähnt. Weder gut noch schlecht. McCarthys Drehbuch soll eben genau das sein, was man eigentlich erwartet. Nur scheint seine Dialogführung und sein Minimalismus als Film selbst nicht zu funktionieren. So wird immer wieder angeführt, dass die Figuren im Grunde kaum Bindung zum Zuschauer aufbauen und das die Dialoge so lebensecht wie tote Wiesel seien. Poetisch durchaus und McCarthy-like absolut. Aber das sei eben nicht geeignet für einen Kinofilm.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
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      Den Streifen hatte ich mir ja eigentlich schon als Kinobesuch vorgenommen, aber jetzt habe ich mich mal durch die ein oder andere Kritik gelesen und die kommen ja alle irgendwie auf das selbe Fazit: Der Film ist Schund. :D

      Allein wenn man die Rezension auf Filmszene.de liest.

      Aber auf Blu-ray werde ich ihn mir irgendwann doch geben.

      25 millionen produktion, 40 millionen hat er schon eingespielt,
      zum film, er ist eine WUCHT,
      aber er soll nicht unterhalten, er soll einfach zeigen, man soll mit dem glücklich sein was man hat und das leben genießen, ich glaub ridley scott verarbeitet hier seine depression, nein ich weiß das er es tut, weil der film in keinster weise unterhält, man ist nur glücklich das er dann zu ende ist und am leben,
      der film wär für jugendliche gut, die glauben gangster zu sein, wär cool
      der film regt auch zum nachdenken an!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Minimal Man“ ()

      Original von Scholleck
      Allein wenn man die Rezension auf Filmszene.de liest.

      Für McCarthy ist der Mensch kaum mehr als Müll, der sich dessen nicht recht bewusst ist, bevor er einen sinnlosen, grausigen Tod stirbt. Danke, Herr McCarthy, aber nein danke. Diesen missratenen Film kann man immerhin gleich mit dazu auf die Müllhalde werfen.

      Leider hat aber S. Staake auch ziemlich nachgelassen. Seine Zerrisse von früher (siehe Inland Empire) waren vereinzelt zum niederknien. :D

      La Vampire nue (1970) de Jean Rollin

      Gerade gesehen und für nicht sonderlich gut befunden. Irgendwie war das alles sehr zäh und die Dialoge waren häufig ziemlich hochtrabend oder seltsam. Der Film hat es auch nicht geschafft, dass ich Interesse an der Handlung entwickle oder eine Orientierung bekomme, wer jetzt eigentlich genau was tut und in welchem Hierarchieverhältnis zum anderen steht. Ohne die großartigen Schauspieler (vor allem Bardem und Fassbender) wäre das ziemlich rausgeworfenes Geld gewesen.

      Bardems Vergleich von Diaz mit einem Saugwels war allerdings göttlich.
      Boah Ridley, ich will die 2h meines Lebens zurück.
      Das waren 120 min nur reden, reden, reden, reden, bissl Handlung, reden, reden und gaaaaaanz viel langeweile. Wenn meine Freundin nicht gewesen wäre, hätte ich nach 15 min abgebrochen....
      Ich dachte schon es liegt an mir das der Film so Scheiße wäre, aber als er zu Ende war meinte sie nur "was war denn das fürn Müll" :goodwork:
      ´´Ist nicht schlimm´´. Ein magischer Gedanke....

      Bevor dem Counselour ( Michael Fassbender ) diese melancholisch tragische Antwort über die Lippen huscht vergehen für ihn schlimme Tage der Paranoia und des Leidens. Schmerz und die Angst im Kopf als ultimative körperliche Erfahrung. Als machtloser Vogelfreier in einer Welt gefangen, die keine moralischen Grenzen kennt. In der man nicht nur Zuschauer sein kann sondern unweigerlich Teil der Welt wird. Teil einer Welt jenseits der Vorstellungskraft des Counselour.

      The Counselor sendet in der ersten Hälfte der Laufzeit Boten der Apokalypse aus, die Verderben, Tod und Leid verkünden. Boten in Form von Partnern des Counselour die ihn warnen, ihn aber zu gleich faszinieren. Die ihm von einer Welt berichten, die er nicht kennt. Einer Welt anders der seinen. Seiner Welt der schönen Sakkos und klugen Sprüche. Jenseits von der ihm vertrauten Moral. Habgier wird es dennoch nicht sein, die den Counselour in den Srtudel des Verderbens zieht, sondern seine Naivität und zu guter Letzt seine Arroganz.

      ´´Jeder, ist er noch so klein kann zum Problem werden´´. Diese wenn auch so simple Floskel aus dem Mund Westrays ( Brad Pitt ) ist der Schlüssel des Dilemmas in der sich der Counselour eines Morgens wiederfindet. Aus dem es auch kein gutes Erwachen mehr gibt, denn in dieser der anderen Welt trifft man nicht mehr selbst die Entscheidungen sondern die Entscheidungen werden getroffen.

      Ridley Scotts ( Gladiator, Alien, Blade Runner ) Counselour ist so was wie der Wein in seiner Vita. Um den vollen Umfang, die meistens Zweideutigen und philosphischen Dialoge zu erfassen genügt eine Sichtung nicht. Vielmehr erschließen sich bei einer erneuten Sichtung dem Zuschauer das ganze Ausmaß von Aktion und anschließender Reaktion der Personen im Film. Wie ein guter Wein so wird The Counselour er mit der Zeit immer kostbarer und man lernt den wahren Charakter des Films erst später kennen. Es ist definitiv kein Film für den schnellen Genuss. The Counselour setzt Geduld voraus, Geduld die man aufbringen muss um ihn voll zu genießen.

      Das Spiel mit der Angst im Kopf von Michale Fassebender und der sich immer enger zu ziehenden Schlinge um den Hals der Vogelfreien ist das Meisterstück des Films. The Counselour benötigt weder bleihaltige mega Schoutouts noch brechende Knochen im Faustkampf um zu faszinieren. Seine Stärke begründet sich aus den derben Dialogen und den dazu passenden Mündern beziehungsweise schönen Köpfen.

      Schöne Köpfe in Breitbild Format. Schöne Locations und schöne Autos.

      All diese Attriute runden den Film aber nur noch ab. Dialog und Bild verschmelzen zu jenem Gesamtbild das The Counselour so wunderbar macht. So wunderbar erschreckend so wunderbar fesselnd. Allein die schönen Gesichter des Pitt und der Cruz würden wohl nicht reichen um einem Film diese Faszination zu verleihen. Pitt der eine Mischung aus alterndem Cowboy und Frauenschwarm gleicht vermag es aber auch diese Worte und Dialogsätze die aus der Feder von Cormac McCarthy stammen sich zu Eigen zu machen. So wie es jedem der Mietglieder des Castes gelingt die Geschichte zu transportieren. Vor allem der hier zu Lande aus dem Untergang bekannten Hitler Mimen Bruno Ganz gelingt es seine schweren Dialoge so rüber zu bringen als seien es seine eigenen Worte.

      Was oder besser gesagt wer einen Menschen zu Fall bringt können immer unterschiedliche Dinge sein. So wie auch hier im Counselour. Alle Protagonisten die in diesem Dilemma gefangen sind haben unterschiedliche Gründe in ihrem Charakter was sie prädestiniert um eben genau da zu hocken wo sie sich befinden. Auf den Stühlen und nicht dazwischen. Pitt stellt im Laufe des Films immer wieder die richtigen fragen dennoch beherzigt er sie deshalb keines Weges selber seine mahnenden Worte an den Counselour. Moralisch fragwürdig ist auch das Ende des Films wenn im Schluss Akt die einzig Moralisch einwandfreie Person ihr Leben lassen muss für die Arroganz und Naivität des Anderen.

      Mit The Counselour ist Scott ein wahrlich phylosophisch angelegter Thriller gelungen der nicht mit quitschenden Reifen oder klaffenden Wunden punktet sondern der bewusst seine Boten des Untergangs aussendet die im Schlussakt dann wieder kehren und alles ins Verderben stürzen. Verderben müsste man nur für The Counselour noch einmal neu definieren, denn wie ein mahnender Charakter schon sagte `` Sterben wäre zu leicht´´.
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      Ein langsamer, geradezu statischer Thriller. Ich mag ja die Brutalität der Drogenthriller in und um Mexiko weniger, hier zieht man nur leicht über meine Geschmacksgrenze hinweg und das auch nur einmal. Der Streifen gleicht eher einem verfilmten Gedicht in seiner Statik und seinen Dialogen. Ich gebe zu: Einige Dialoge sind in ihrer sich selbstbeweihräuchernden Metaphorig so balla-balla, dass ich kurz vorm geistigen Ausstieg war. Was es wieder rausreißt sind dann aber doch die Schauwerte, die Ridley Scott so gut in Szene setzen kann. Spannung gibts erst ab der Mitte, bis dahin lässt sich der Film jede Menge Zeit. Mein persönliches Highlight:
      Spoiler anzeigen
      Cameron Diaz als dekadent-materialistische schwarze Witwe in der Mitte des Netzes.


      6 von 10 Drahtseilen

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2:

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
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      "The Counselor"
      [Ridley Scott / USA ´13]
      5,75 / 10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :halbstern: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2:

      "The Counselor". Schwierig zu bewerten das Ding. Am Ende nicht mehr als der gute Durchschnitt. Leider. Der Film beherbergte durchaus Reize, wie die teils sicherlich ausdrucksstark eingefangenen Bilder, die markanten Figuren oder aber einzelne, mehr für sich stehende Dialoge. Aber hier liegt auch irgendwo der Hund begraben. "The Counselor" wirkt kaum flüssig. Teils wie eine Aneinanderreihung von Anekdoten, die im metaphorischen Sinne gerne mal etwas zu erzwungen wirken, was dann für mich nicht mehr viel mit philosophischen Anätzen zu tun hat. Das geht subtiler und einfach besser. Vereinzelte Spannungsphasen sowie die guten Darstellerleistungen müssten auf einen guten Film schließen lassen, was mir Over-All aber einfach nicht über die Lippen gehen will. Es entstand kein Fluss, so gelungen die Inszenierung auch war. Ich erwischte mich immer wieder, wie ich mit meinen Gedanken abschweifte, was nicht unbedingt für Ridley Scott´s Film spricht. Ein Thriller darf gern ruhig und behäbiger zu Werke gehen, aber dann muss die nötig Intensität transportiert werden, was hier nicht dem Ausmaße gegeben war, um von einem endgültig sehenswerten Film sprechen zu können. Zwar trauere ich nun der investierten Zeit nicht nach, da es immer wieder gelungene Momente gab, verpasst hätte ich aber wohl auch nichts. Potential für mehr wäre gewiss vorhanden gewesen.
      Das Thema hat mich nun nicht gerade gereizt und wären nicht Ridley Scott und Michael Fassbender, hätte ich mir den Film womöglich gar nicht angesehen - und hätte nichts verpasst. Zu holprig wird die Geschichte erzählt, zu distanziert bleiben die Figuren, zu abgehoben und bemüht tiefsinnig wirken die Dialoge. Die Handlung hat mich daher ziemlich kalt gelassen und der Film zog sich dementsprechend. Punkten konnte der Film bei mir nur mit seinen Schauwerten und guten schaupielerischen Leistungen. Schade, denn die Story hat durchaus Potential.

      5/10
      Fünf Punkte sind bei diesem Film bisschen mager. Seit Gladiator war das mit Abstand das Beste was Ridley Scott in der letzten Zeit gedreht hast. Wenn man mal über die Botschaft im Film nachdenkt und über das Schicksal des Counselor ( Fassbender ) grade mit den Sätzen dieses einen Typen den er um Hilfe bittet kann der Film sehr sehr punkten und wirkt auch noch lange nach dem Abspann. Die Musikuntermalung ist perfekt und hier hat man es sogar geschafft das Cameron Diaz nicht nervt. Fassbender spielt überragend. Also der Film ist viel mehr auf allen Ebenen als durchschnitt.
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