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Into the Forest (Page, Rachel Wood)

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      Into the Forest (Page, Rachel Wood)

      Bewertung für "Into the Forest" 1
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      Wie Variety meldet, werden Ellen Page und Evan Rachel Wood im gleichnamigen Roman "Into the Forest" von Jean Hegland die Hauptrollen spielen.

      Im futuristischen Drama, dass in der nahen Zukunft nach dem Zerfall der Zivilisation angelegt ist, erzählt das Überlebensdrama der Schwestern in einem entlegenen Wald in Nordkalifornien.

      Patricia Rozema wird nach ihren eigenen Drehbuch die Regie übernehmen.


      „Wonder Woman 2“

      13. Dezember 2019

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Trailer online.




      „Wonder Woman 2“

      13. Dezember 2019

      ein wirklich herausragender und sehr emotionaler Film!

      ich liebe dystopische Filme sehr. gern kann dei Welt mit einem Knaller untergehen, muss sie aber nicht. manchmal passiert das ganz leise. auch in diesem Film bekommt man nicht viel von der Apokalypse zu sehen und doch glaubt man daran. es äußert sich in vielen Kleinigkeiten. die Anspannung wächst, die Vorräte gehen zur Neige.

      und ich fiebere mit der der betroffenen Familie, die es mit der Abgeschiedenheit im Wald zumindest anfänglich ganz gut getroffen hat, sehr mit. von Anfang an ist man den Figuren sehr nahe, lernt sie kennen und vor allem für ihren vorbildlichen Familienzusammenhalt zu schätzen. vor allem die Beziehung der beiden Schwestern erscheint mir als selbst große Schwester sehr authentisch. man reibt sich gern wegen Kleinigkeiten aneinander auf, hat verschiedene Anschauungen und ist dann doch füreinander da, wenn es nötig wird. beide Mädels haben eine wirklich überzeugende und sehr einfühlsame Darstellung abgeliefert. von Ellen Page bin ich das gewöhnt, aber auch Evan Rachael Wood spielt ihr Zerbrechlichkeit gepaart mit einer unendlichen Stärke sehr gut. überhaupt freue ich mich sehr, sie wieder mal nach „13" in einer starken Rolle zu sehen. gibt es viel zu wenig. um so mehr bin ich natürlich auf Westworld gespannt.

      Optik und Musik runden den Film perfekt ab. der Wald ist wunderschön eingefangen. mal helfend mal gefährdend untermauert er die Geschichte. zeitweise wurde ich etwas an „survivalist" erinnert. hier ist die Natur aber nicht ganz so rau inszeniert.

      das Ende ist dann etwas philosophisch gehalten. kann vlt nicht jeder nachvollziehen. für mich hat es gepasst. kommt auf jeden Fall mit in meine Filmsammlung!!

      8,5/10
      Deutscher Trailer.



      Der Film erscheint am 17.02.2017 auf DVD und Blu-ray.


      „Wonder Woman 2“

      13. Dezember 2019

      mondsuechtiges schrieb:

      @joerch yay! dir gefällt, was ich schreibe! :knuddel:
      will den auch unbedingt kaufen, is mir aber noch zu teuer.
      das dazugehörige Buch liegt schon auf meinem Nachttischchen.


      Das Buch könnt mich auch interessieren...
      Hab grad mein letztes Buch auf Vorrat angefangen... und das krieg ich wohl schnell durch....

      Muss noch vervollständigt werden....
      Was da an Geld drinsteckt :gruebel: :uglylol:
      Ich bin bei dem Film hin und her gerissen.
      Pro:
      Schön gedreht, gute Darsteller, starke Figuren die sichtbar wachsen in ihrer Persönlichkeit, interessante Idee.

      Contra:
      Alles andere! Und das ist leider nicht wenig.

      Punkt 1 - und das für mich größte Manko des Films ist der "Grund" für die "Apokalypse", wenn man das so nennen darf.

      Spoiler anzeigen
      Eines Tages gibt es keinen Strom mehr und weil (in der Zukunft) die ganzen Häuser nur mit Strom funktionieren (Wasser, Licht, alles ist sprachgesteuert), liegt alles lahm. Die Menschen plündern Supermärkte, leeren Tankstellen, Jugendliche sammeln sich an brennenden Mülltonnen (wegen der Wärme? dem Licht?), Anarchie scheint auszubrechen, jeder ist sich selbst der nächste, es wird klar dass der nächste Schritt definitiv der Zusammenbruch der Zivilisation ist: Die Menschen gehen zurück in Höhlen, rauben, jagen, vergewaltigen.

      Was mich WAHNSINNIG stört, ist der Grund für all das: Das Stromnetz ist anscheinend zusammengebrochen. Der Kontakt zur Außenwelt bricht zusammen. Es ist kein Virus, keine Invasion durch Aliens, keine Zombies, keine künstliche Intelligenz die sich der Computer bemächtigt, nein: das Stromnetz ist zusammengefallen. Es ist ja nicht gerade so, als könnte man mit ganz einfachen Mitteln neuen Strom erzeugen. Windkraft, Wassermühlen, Kohlekraftwerke, ein Gewitter, Solarzellen... jedes Kind kann im Kinderzimmer mit einer Kartoffel Strom erzeugen, aber auf die Idee kommt anscheinend keiner? Ist die Menschheit bereits so abhängig von der Technik, und kann sie doch nicht mehr verstehen? Weiß niemand mehr, wie man eine Glühbirne zum leuchten bringt.


      Wahrscheinlich kommt gleich jemand um die Ecke und erklärt mir, dass es gar nicht darum geht, warum es zum Zusammenbruch der Zivilisation kommt, sondern nur darum, wie die Menschen darauf reagieren. Ich finde aber, der Grund ist schon wichtig.

      Spoiler anzeigen
      Die Tatsache, dass es ein so "simpler" Grund ist, soll es vielleicht realistischer machen... ich aber halte es für umso unrealistischer. Da wären mir Aliens lieber gewesen. Wenn das Netz zusammenfällt, gibt es ein paar Tage, Wochen, vielleicht Monate der Improvisation, keine Frage, dass die Menschheit wahnsinnig schnell den Bach runter gehen würde (siehe aktuell G 20). Aber früher oder später spingt das "Notstromaggregat" an, oder jemand holt die Dampflok aus dem Museum oder die Dynamomaschine. Oder, da der Film ja in der Zukunft spielt, man tut das, was schon längst bei all der Technik hätte passieren sollen: Jeder versorgt sein Haus selber über Solarzellen.


      Nun gut, genug zum Hauptproblem. Es gibt noch weitere kleinere Dinge, die meiner Meinung nach den Film nicht realistisch erscheinen lassen:

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      Das Dach des Hauses der Schwestern. Nach einem halben Jahr ist es praktisch durchlöchert, bei jedem Regen tropft es rein. Nach einem Jahr bricht es zusammen.
      Finde ich völlig übertrieben. Der Vater hat das Haus gut in Schuss gehalten, das Dach war einwandfrei. Es hätte wesentlich länger dauern müssen, bis es undicht wird. Aber gut, sagen wir es wird undicht. Die Schwestern haben (zufällig) zig Lehrbücher, wie man ohne Strom überleben kann (essbares aus der Natur, Haltbarkeit von Lebensmitteln, Schwangerschaft - war der durchschnittliche Haushalt eben so hat) und bringen sich ständig neues bei, was ihnen helfen kann zu überleben. Da schaffen die es nicht, auf das verdammte Dach zu steigen und das Leck zu reparieren? Ein paar Schindeln auszutauschen oder etwas Plane (von der sie ebenfalls genug haben) über die undichten STellen zu spannen? Nein, sie stellen lieber an 20 STellen im Haus Töpfe und Eimer auf, die das Wasser auffangen. Sorry, aber so selten dämlich kann man nicht sein.


      Also auch hier ein Fehler, wie ich finde. Hätte ich denen eher abgekauft, wenn statt ein paar Monaten schon Jahre vergangen wären.

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      Das Ende finde ich dann auch ziemlich überzogen. Die Erklärung, dass Mensche 100000 Jahre lang nicht in Häusern gewohnt haben und nur wenige Hunderte bzw. Tausende Jahre in Häusern, befriedigt mich nicht. Ein solcher Rückschritt der Menschheit ist unwahrscheinlich. Klar, gezwungernermaßen kann es passieren dass es nötig wird aber der Mensch wird sofort wieder versuchen, sich in Gruppen zu einer Art Gesellschaft zu formieren und eben neue Häuser zu bauen. Für etwas anderes ist der Mensch nicht (mehr) gemacht.


      Somit habe ich nun einen Film ganz schön zerrissen, der potentiell so gut hätte sein können, denn wie oben erwähnt, mir gefiel der Film ansich gut mit starken Charakteren und einer guten Stimmung und und und... aber mit dem was ich verdeckt geschrieben habe, kann ich mich einfach nicht abfinden, daher bleibt unterm Strich nur ein Ungenügend, leider.

      Oder ich habe den Film nicht verstanden, kann auch sein.

      Kiddo schrieb:

      Spoiler anzeigen
      Windkraft, Wassermühlen, Kohlekraftwerke, ein Gewitter, Solarzellen... jedes Kind kann im Kinderzimmer mit einer Kartoffel Strom erzeugen, aber auf die Idee kommt anscheinend keiner? Ist die Menschheit bereits so abhängig von der Technik, und kann sie doch nicht mehr verstehen? Weiß niemand mehr, wie man eine Glühbirne zum leuchten bringt.

      Ich gehe darauf mal ein, weil ich mich ja gerade mal etwas näher mit apokalyptischen Szenarien befasse. Bei Strom ists in der Tat recht interessant. Das Grundproblem ist die zunehmende Abhängigkeit von Strom sowie die Instabilität bzw. konkreter gesagt die Fragilität des Systems. Beispiele dafür sind Hurricane Katrina gewesen oder andere Blackouts. Aus Gewittern lässt sich kein Strom gewinnen und aus Kartoffeln nicht genug. Windkraft wäre ein Argument, müsste aber auch erstmal verteilt werden. Kohlekraftwerken geht nach einem Wochenende der Nachschub aus und man bedenke, dass Kraftwerke eben auch auf den Nachschub angewiesen sind. Okay, Benzin gibts noch lokal aber auch aus Tankstellen was rauszuholen wird schwierig, weil die Zapfsäulen mit Strom fördern. Das gilt auch für Generatoren. Man könnte mit Kernkraftwerken argumentieren aber bei einem längerfristigen Ausfall der Stromversorgung gibts da keine Kühlung des Wassers mehr und würde dort zur Kernschmelze führen. Solarzellen wären ein Argument, sind aber äußerst wetterabhängig. Generell ist Strom als solcher aber ein sekundärer Faktor. Im Winter wäre die Kälte viel schlimmer und im Sommer das Wasser (sowohl Trinkwasser als auch Abwasser).

      Zugegeben: Der Film erzählt all das nicht (sollte er vielleicht?) und konzentriert sich auf die zwei Hauptfiguren.

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      Ist alles richtig, was du sagst. Ich habe einfach drauf los geschossen mit meiner Kritik und ich behaupte auch nicht, dass ich da alles richtig folgere. Nehmen wir tatsächlich Kohlekraftwerke und auch Atomkraft raus (obwohl ich auch hier sagen muss: irgendwie hat das alles ja angefangen mit den Kraftwerken, und das Rad wurde schließlich auch mehrmals erfunden, warum also nicht ein Kraftwerk?). Ich würde davon ausgehen, dass "in der Zukunft", wenn wir noch viel abhängiger von Strom sind als bisher und wirklich alles technisiert ist (wie ja heute in einigen Haushalten schon: per Smartphone die Heizung, Licht, Alarmanlage, was weiß ich nicht noch alles regulieren), dass es dann eben auch "clevereren" Strom gäbe, als heutzutage. Dass man sich komplett auf Solar/Wind usw. umgestellt hätte und zwar so, dass die Zellen auch genug Energie speichern können, dass es mal ein paar Wochen keinen Wind/keine Sonne gibt. Und dass es Selbstversorger gibt, wie auch heute schon, dass somit nicht überall der Strom ausgeht.

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      Und falls wirklich alles einbricht und es keine Chance gibt, die modernen Stromerzeuger zu retten, dann müssten spätenstens nach einigen Wochen oder Monaten die Menschen von vorne anfangen und sich den Strom auf die altertümliche Weise wieder holen - das macht scheinbar aber keiner. Klar, vielleicht ist es auch nur in dem Wald so schlimm und in Europa funktioniert noch alles. Oder sogar im Rest des Landes. Man erfährt hier ja nichts drüber, auch übrigens ja nichts über die Ursache des Ganzen (keine Naturkatastrophe o. ä., soweit man weiß). Das aber über größere Entfernung alles hin ist, merkt man ja daran, dass die Radios nicht senden, was die eine Schwester ja regelmäßig prüft. Aber ich kann einfach nicht glauben, dass das gesamte Stromnetz auf einmal lahmgelegt werden kann. So, als wäre das ganze Land nur mit einer Hauptzentrale gesteuert, und wenn die hin ist, ist halt alles hin. Nein, man baut doch für den Fall der Fälle etwas so Essentielles fail-safe. Und falls nicht, dann repariert man es.


      Was deinen letzten Punkt angeht, das gilt ja nur für die hier nicht gezeigten Großstädte. Nur dort, wo viele Menschen dicht gedrängt leben, wird es einen (Trink-)Wassermangel und ein Abwasserproblem geben. Im Wald mit den paar Leutchen gibt es genügend Regen (scheinbar, denn die beiden schwestern leben ja das ganze Jahr dort ohne Durst zu leiden). Feuer sorgt im Winter für Wärme. Wohin das Wasser vom Klo allerdings hingeht, damit hast du mir einen weiteren Kontra-Punkt auf die LIste gesetzt, den ich gar nicht bedacht hatte :D

      Also. mir ist schon klar, dass es in dem Film um etwas anderes geht, als um das warum, wie kam es dazu, warum kümmert sich niemand. Aber ich kann nun mal nicht über die von mir aufgezählten PUnkte hinweg sehen. Verzeiht es mir, ich bin nun mal Realist und kein Philosoph.

      Kiddo schrieb:

      . Aber ich kann nun mal nicht über die von mir aufgezählten PUnkte hinweg sehen. Verzeiht es mir, ich bin nun mal Realist und kein Philosoph.

      Das ist ja auch okay. Aber Strom herzaubern geht dennoch nicht so einfach. Was wäre denn die von dir erwähnte "altertümliche Methode"? Verbrennungskraftwerke sind quasi die Wurzel und die brauchen Brennstoff. Nun lässt sich Kohle aber nicht einfach so in die Kraftwerke zaubern, er muss transportiert werden. Aber wie, ohne Benzin? Denn das steckt ja in den schon verausgabten Notstromgeneratoren oder lässt sich aus Tankstellen oder aus dem Nahen Osten nicht mehr rankarren oder gar produzieren - denn dazu bräuchte es Strom. Noch dazu kommt die Frage, wer so ein Kraftwerk bedienen sollte. Nehmen wir mal an, die betreffenden Personen im näheren Umkreis wären tot. Wie soll eine unkundige Person ohne Gebrauchsanleitung (und ohne Internet-How-To) ein Kohlekraftwerk in Gang kriegen?

      In den USA sind die Stromnetze übrigens wirklich so marode, dass dort Ausfälle katastrophalen Ausmaßes nicht unwahrscheinlich sind. In Europa ist das Stromnetz stabiler, aber auch da gibt es Vorfälle mit Domino-Effekten. Es gibt im Netz als solchem keine Fail-Safes. Es gibt halt Reparaturmöglichkeiten und Notstrom. Aber ersteres braucht seine Zeit und zweiteres hält nur eine gewisse Zeit.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      GregMcKenna schrieb:


      Verbrennungskraftwerke sind quasi die Wurzel und die brauchen Brennstoff. Nun lässt sich Kohle aber nicht einfach so in die Kraftwerke zaubern, er muss transportiert werden. Aber wie, ohne Benzin? Denn das steckt ja in den schon verausgabten Notstromgeneratoren oder lässt sich aus Tankstellen oder aus dem Nahen Osten nicht mehr rankarren oder gar produzieren - denn dazu bräuchte es Strom. Noch dazu kommt die Frage, wer so ein Kraftwerk bedienen sollte.


      Wie genau kann ich dir nicht sagen, aber irgendwie hat es ja schonmal geklappt. Klar nicht von heute auf morgen, aber doch schneller, als damals (so Ende des 19. Jhd?), denn es existiert ja schon alles, muss nur wieder zum Laufen gebracht werden.

      Das in America das Stromnetz mittlerweile auch schon aus dem letzten Loch pfeift, ist klar. Dort sind heute Stomausfälle noch fast an der Tagesordnung und ein großes Problem, vor Allem im Winter. Aber auch wenn es mal zum absoluten Supergau-Stromausfall kommt, dann betrifft das doch nicht ganz USA sondern nur einen Teil.

      Und nochmal, in der Zukunft sehe ich Verbesserungen und auch eher erneuerbare Ressourcen, statt Kohle und Atomkraft.


      GregMcKenna schrieb:


      Nehmen wir mal an, die betreffenden Personen im näheren Umkreis wären tot. Wie soll eine unkundige Person ohne Gebrauchsanleitung (und ohne Internet-How-To) ein Kohlekraftwerk in Gang kriegen?

      Wie kommst du jetzt darauf? Meines Wissens ist niemand umgekommen, außer durch Mord und Totschlag später. Und wenn, auch hier gehts mir gerade um den näheren Umkreis ... von was denn? Der Haupt-Zentrale der Stomversorgung des ganzen Kontinents? Jede größere Stadt muss fachkundige Leute haben, und eine Art Kraftwerk. Mindestens jeder STaat. Die können nicht alle tot sein.

      Und selbst wenn es möglich wäre, das gesamte Land von einem einzigen Ort aus mit Strom zu versorgen, (was einfach nicht möglich ist), dann wäre es das dümmste, was man machen kann allein schon aus Sicherheitsgründen. Die Terroristen hätten ein leichtes Spiel, nur eine einzige Bombe und man hätte eben diesen Film. Aber dann kommt mir einfach wieder dir Frage, warum man nicht wenigstens versucht, wieder alles aufzubauen. So schnell würde die Menschheit nicht aufgeben.
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      Was mir als Möglichkeit einer Erklärung einfällt, wäre tatsächlich, mich nur auf die Schwestern zu konzentrieren und davon auszugehen, dass die beiden durch ihre Abgeschiedenheit tatsächlich nicht mitbekommen, was wirklich passiert und sie durch ihre Entwicklung letztlich auch kein Interesse weiter daran haben. Dass der Rest der Menschheit aber elend ohne Strom sich selber zugrunde richtet bis auf die paar Cleveren, die lernen zu überleben... ich kanns mir einfach nicht vorstellen. ;)


      Dennoch, ich merke gerade dass der Film trotz allem mich total zum Nachdenken anregt. Ich hab selten so intensiv über einen Film nachgedacht, und das erst recht seit du mit Gegenargumenten kommst. Hat auf jeden Fall etwas, der Film :D

      Kiddo schrieb:

      Die können nicht alle tot sein.

      Müssen sie ja auch nicht. Reicht ja schon, wenn zwei bis drei ausfallen. Stromnetze sind stark voneinander abhängig und aneinander gekoppelt und daher so fragil. Nehmen wir einfach mal an, alle würden noch leben und ihre Kraftwerke wieder instandsetzen können (wie auch immer): Sie müssten sich immernoch über Bundes- oder Europagebiet koordinieren, damit der Strom entsprechend fließen kann. Aber wie sollen sie das tun? Telefon und Handy geht nicht - die haben keinen Strom.

      Kiddo schrieb:

      Wie genau kann ich dir nicht sagen, aber irgendwie hat es ja schonmal geklappt. Klar nicht von heute auf morgen, aber doch schneller, als damals (so Ende des 19. Jhd?), denn es existiert ja schon alles, muss nur wieder zum Laufen gebracht werden.

      Genau da ist der ulkige Knackpunkt: Das ist ein Kartenhaus. Und wenn es zusammenfällt, braucht es wieder bis zu Jahrzehnten, um es aufzubauen. Man kann Dinge nicht einfach wieder so zum Laufen bringen. Man braucht vielleicht Ersatzteile die mittlerweile aber in Fernost gefertigt werden. Wie dorthin kommunizieren, wenn der Strom weg ist? Und wie herausfinden, welches Ersatzteil, wenn die Gebrauchsanleitung digital ist? Woher soll überhaupt jemand wissen, wie im 19. Jhd. Strom produziert wurde, wenn man keinen Zugriff aufs Internet mehr hat? Die Menschheit hat auf Strom umgestellt - in Sachen Kommunikation wie auch Outsourcing von Informationen.

      Bei all dem vergessen wir übrigens auch noch die Kollateralschäden durch Krankheiten, Hysterien und Plünderungen.

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      GregMcKenna schrieb:

      Telefon und Handy geht nicht - die haben keinen Strom.


      Da fällt mir noch das Satellitentelefon ein. Jeder Militärstützpunkt, Forscher auf Expeditionen und mittlerweile auch bestimmt einige private Liebhaber und wer nicht noch alles haben Stellitentelefone. Ja, die können nicht geladen werden mit Strom, aber es gibt Solarladegeräte fürs Handy und ich kann mir vorstellen, dass es die auch für Satellitentelefone gibt, oder zumindest geben sollte, da es ja gerade in Kriegsgebieten nicht unbedingt immer zuverlässig Strom gibt. Die Kommunikation wäre somit zumindest an manchen Orten möglich.

      Also ich kann nicht mehr zu dem oberen Teil schreiben, ich bin da halt anderer Meinung. Ich bin einfach sicher, dass ein Event nicht ausreicht um alles endgültig zu zerstören. Nicht bei der Größe des Landes. Selbst wenn große Teile ausfallen, das restliche Land müsste das mitbekommen.

      GregMcKenna schrieb:

      Bei all dem vergessen wir übrigens auch noch die Kollateralschäden durch Krankheiten, Hysterien und Plünderungen.

      Nö, das ist mir absolut bewusst. Die Städte mit der breiten Masse sind vorerst verloren. Aber es gibt eben die "Führung" des Landes, und der Staaten, und der Städte, die für den Fall der Fälle sicher einen Plan b haben. Und mit dem Aufbau beginnen müssten. Und dann bleiben nur die Überlebenden übrig.

      Das Trinkwasser /Abwasserproblem übrigens ist tatsächlich das größte von allen. In den Städten jedenfalls. Was ich so auf die Schnelle gefunden habe, gilt nur für Deutschland aber es gibt hier wohl bundesweit über 5000 Pumpen die (begrenzt lange) mit Notstromaggregat laufen oder aber mit Handpumpen. Letztere wären dann auch erstmal das Stichwort für die Situation im Film, aber ich weiß halt nicht wie die Situation in Amerika ist.

      Nochmal unterm Strich: Klar herrscht erstmal Chaos. Wir wissen auch überhaupt nicht, wie groß die Schäden sind. Vielleicht sind sie wirklich so groß, dass nichts mehr zu retten ist.

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      Aber ich kaufe dem Film einfach nicht die Einstellung der Schwestern ab. Wenn das Dach leckt, repariert man es. Wenn das Haus zusammenbricht, baut man es wieder auf. Am Ende einfach das Haus abzufackeln, und zurück in den Wald zu gehen, wie die Vorfahren, "weil es die wahre Natur des Menschen ist", sorry, dass stimmt nicht. Die Natur des Menschen ist Fortschritt. Immer. Wenn etwas kaputt geht, baut man es wieder auf, und zwar besser als vorher. Deswegen glaube ich in erster Linie auch nicht, dass in der Zukunft das Stromnetz, welches Hunderte Millionen von Haushalten mit Strom versorgt, der ALLES steuert, so marode sein soll, dass es einfach zusammenbrechen kann.


      Nochmal, Stichwort erneuerbare Energien. Die erzeugen nach wie vor Strom.

      Kiddo schrieb:

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      Aber ich kaufe dem Film einfach nicht die Einstellung der Schwestern ab. Wenn das Dach leckt, repariert man es. Wenn das Haus zusammenbricht, baut man es wieder auf. Am Ende einfach das Haus abzufackeln, und zurück in den Wald zu gehen, wie die Vorfahren, "weil es die wahre Natur des Menschen ist", sorry, dass stimmt nicht. Die Natur des Menschen ist Fortschritt. Immer. Wenn etwas kaputt geht, baut man es wieder auf, und zwar besser als vorher. Deswegen glaube ich in erster Linie auch nicht, dass in der Zukunft das Stromnetz, welches Hunderte Millionen von Haushalten mit Strom versorgt, der ALLES steuert, so marode sein soll, dass es einfach zusammenbrechen kann.

      Du musst es dem Film ja auch nicht abkaufen. Und sicher ist der Schluss mit "Wir müssen wieder in den Wald" auch nicht sauber und gut erklärt hergeleitet. Aber das "Wiederaufbauen" ist nicht so einfach und ein Stromnetz sehr fragil. "Die Zukunft" als Argument ist auch sehr wackelig, da die Energiekonzerne der USA ja mit Absicht ihr Stromnetz verrotten lassen um die Konkurrenz zu schädigen. Und in Europa: Indem man eine (!) Leitung an der Ems abgeschaltet hat, waren 15 Mio. Menschen ohne Strom - von der Nordsee bis zum Mittelmeer. Die Parole "Wiederaufbauen" ist zwar lobenswert, lässt sich dann in der Praxis aber kaum umsetzen. Denn es fehlt an Kommunikation (Stromausfall itself) und Ressourcen (Globalisierung). Und Satellitentelefone laufen mit Batterien. Zudem weiß kaum jemand, wie man Solarzellen wartet.

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      Kiddo schrieb:

      Aber das der ernsthafte Versuch unternommen wird, ist definitiv das Mindeste. Und das sehe ich im Film nicht.

      Das ist wohl richtig. Dafür interessiert sich der Film auch nicht und das Haus bzw. dessen Zusammenbrechen steht eher für das Zusammenbrechen der Gesellschaft als das konkrete Zusammenbrechen des Hauses. Das wiederum erzählt der Film aber auch nicht nachvollziehbar. Insofern sind deine Bedenken schon gerechtfertigt.

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      Puh, danke für den letzten Kommentar, ich wüsste sonst nicht wie ich noch weiter argumentieren kann :D

      Einigen wir uns darauf, dass der Film seine Schwächen hat und dass ich zu optimistisch und naiv an Dinge wie landesweite Stromausfälle gehe. Sollte einmal in Berlin das Licht ausgehen, werde ich wohl als erste drauf gehen ;)

      Und jetzt gehe ich los und lege mir einen Jahresvorrat an Wasser zu.