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Enemy (Jake Gyllenhaal)

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      Enemy (Jake Gyllenhaal)

      Gut oder schlecht? 8
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      Jake Gyllenhaal spielt in Enemy einen Geschichtslehrer, der von seinem Leben gelangweilt ist. Dies ändert sich schlagartig, als er in einem Film einen Schauspieler entdeckt, der haargenau so aussieht wie er. Von nun an ist er davon getrieben, sein anderes Ich kennen zu lernen. Doch als ihm das schließlich gelingt, ist dies nur der Anfang eines Verwirrspiels um Identität und Einzigartigkeit im Angesicht des fremden Selbst....

      Regisseur ist Denis Villeneuve (Prisoners)

      Kinostart ist der 15. Mai 2014

      Trailer: youtube.com/watch?v=Yna3k14koOM



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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Mächtig starker Film von Denis Villeneuve, der mich vor ein paar Monaten erst mit "Prisoners" schon sehr angesprochen hat. "Enemy" ist allerdings viel weniger massentauglich. Der Film ist seeeehr ruhig, benutzt nur triste Farben und hat eine unheimlich intensive Atmosphäre. Zwar bleibe ich mit einigen Fragen zurück und möchte "Enemy" daher demnächst noch einmal sehen (alleine die letzte Szene war sowas von wtf), aber auch das spricht für den Film. Gyllenhaal spielt zudem mal wieder gewohnt erstklassig. In einem anderen Forum habe ich gelesen, "Enemy" habe etwas von Lynch und Cronenberg. Finde ich eigentlich auch recht passend. Absolute Empfehlung.

      8/10





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      Der Geschichtsprofessor Adam Bell (Jake Gyllenhaal) führt ein eintöniges Leben: Während er tagsüber mit wenig Motivation seine Vorlesungen hält, hat er abends routinierten und gefühlslosen Sex mit seiner Freundin Mary (Mélanie Laurant). Eines Tages wird Adam von einem Kollegen ein Film empfohlen. Überrascht muss er feststellen, dass einer der Statisten ihm bis aufs Haar gleicht. Adam gelingt es, Kontakt zu dem Schauspieler aufzunehmen. Es handelt sich um einen Mann namens Anthony Claire (Jake Gyllenhaal), der mit seiner hochschwangeren Ehefrau Helen (Sarah Gadon) zusammenlebt. Anthony möchte zunächst nicht auf Adams Anrufe eingehen, doch schließlich lässt er sich auf ein Treffen ein. Dies ist der Beginn eines wahnsinnigen Trips in die tiefsten Abgründe der Psyche beider Männer.

      Regisseur Denis Villeneuve machte letztes Jahr durch seinen Selbstjustiz-Thriller „Prisoners“ auf sich aufmerksam. „Enemy“ wurde vorher gedreht und eröffnet nun einen weiteren Blick auf das interessante Werk des kanadischen Filmemachers – und was für einen!

      Allein der Beginn des Films versetzt den Zuschauer in ein diffuses Gefühl des Unwohlseins: Nackte Frauen räkeln sich in einem dunklen Raum und werden dabei von einigen Männern beobachtet, unter denen sich auch Jake Gyllenhaal befindet. Die Eröffnungsszene endet mit einer Vogelspinne, die auf einem Tablett der anwesenden Gesellschaft präsentiert wird. Das Motiv der Spinne zieht sich auf beunruhigende Weise durch den gesamten Film und sorgt für einige wirklich verstörende Szenen. Kameraführung und gelb-brauner Farbfilter tragen ihren Teil zur stets präsenten Unwirklichkeit und Bedrohung bei. Alles in „Enemy“ wirkt gefährlich, egal, ob es sich um Häuserschluchten, Wohnungen oder einzelne Möbelstücke handelt. Kurze Einschübe mit extrem harten Schnitten und disharmonischen Klängen machen die grausame Stimmung perfekt.

      Inmitten dieses finsteren Settings erleben wir Jake Gyllenhaal in einer Doppelrolle. Der Hauptdarsteller macht dabei eine äußerst gute Figur und es gelingt ihm in der ersten Hälfte des Films sehr gut, Adam und Anthony verschiedenartig darzustellen. Gyllenhaal lässt aber dann – wohl ganz im Sinne des Drehbuchs – allmählich die Grenzen zwischen den Charakteren verschwimmen. Ebenso überzeugend spielen die Frauen. Mélanie Laurant (den meisten wohl als jüdische Kinobesitzerin aus Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ bekannt) mimt die attraktive Affäre, während Sarah Gadon mit ihren hinreißenden Augen die schwangere und bedürftig wirkende Ehefrau spielt. Beide Damen sprechen in ihren Rollen unterschiedliche Instinkte eines Mannes ein – ein Punkt, der für die Handlung wohl nicht unwesentlich ist – und werden dementsprechend mit ihren Vorzügen sehr ästhetisch in Szene gesetzt.

      Viel mehr möchte ich über die Story aber gar nicht sagen. Der Film nimmt einen mit, spielt mit der Erwartungshaltung des Zuschauers und fährt mit ein paar wirklich faszinierenden Wendungen auf. Den ein oder anderen zähen Moment gibt es dennoch, was beim Sehen schon strapazieren kann – eine Prise mehr Tempo wäre möglicherweise nicht schlecht gewesen. Mir persönlich kam der Film unmittelbar nach der Sichtung eher durchschnittlich vor, allerdings fällt mir nun auf, dass er rund einen Tag später seine Wirkung entfaltet. Man beginnt, sich seine Gedanken zu machen und eine eigene Interpretation aufzustellen, wobei ich einräumen muss, dass ich es dringend nötig hatte, mir Erklärungen von Regisseur und Schauspielern durchzulesen. Inzwischen würde ich „Enemy“ als komplexe, aber clevere Analyse der menschlichen Psyche sehen und ihn von seiner Art her mit einem Kafka-Roman vergleichen.

      Fazit: „Enemy“ trifft sicher nicht jedermanns Geschmack, aber wer bereit ist, sich auf einen anspruchsvollen und künstlerischen Thriller einzulassen, wird mit Sicherheit dafür belohnt werden. Man sollte sich aber darauf einstellen, das Ganze etwas sacken lassen zu müssen – und dies erfordert nicht zwangsweise einen Kinobesuch, sondern kann auch gut im Rahmen eines Heimkinoabends geschehen. Es gibt 8 von 10 Popcornguys!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TheKillingJoke“ ()

      "Enemy" ist ein Mindfuck im Stile von Franz Kafka, David Lynch und Alejandro Jodorowsky. Der Film gibt keine Antwort auf die Fragen, die er stellt, sondern lässt den Zuschauer nachdenken. Die starken symbolischen Figuren, epische Kameraeinstellungen und eine wundervolle Symbiose von auditiven und visuellen Elementen machen diesen Film zu einem wichtigen Beitrag im Mindfuckbereich. Das Ende des Films schließt mit einer tollen Erkenntnis. Unbedingt anschauen mit Freunden und danach diskutieren wie der Film von euch verstanden worden ist.
      Mein Letterboxd Profil: letterboxd.com/patrick_suite/
      Hat eigentlich wer außer mir diese Limited-Edition gekauft? Sie ist recht hübsch, im Buchformat und Villeneuves Erstwerk ist auch dabei - habe ich allerdings noch nicht gesehen. Meine Frage dreht sich allerdings um das Booklet. Es ist bei mir so schräg angeschnitten, dass man den Inhalt mancher Seiten gar nicht richtig lesen kann. Die Sätze sind einfach abgeschnitten. Ist das so gewollt oder hab ich irgendwie ein Mangelexemplar erwischt?
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      Bei mir ist auch alles in Ordnung.

      Ist mein erstes Mediabook und ich finde das Teil auch echt schick. Ausschlaggebend für den Kauf war der günstige Preis (17,99€) und natürlich "Polytechnique". Bin seeehr gespannt auf Villeneuve's Regiedebüt. Mit " Enemy" und "Prisoners" hat er mich in kürzester Zeit zu einem kleinen Fan gemacht.

      Danke für die Rückmeldungen! Dann kam es mir wohl nicht umsonst spanisch vor. Ich dachte halt, dass bei so einem Psycho-Film vielleicht auch das Booklet nicht ganz normal ist und es ein gewollter Gag ist, dass man sich die Enden der Sätze denken oder eben mit dem, was am Anfang der nächsten Zeile steht, selbst zusammen reimen muss. :) Gut, dann werde ich mal Amazon kontaktieren...
      Gestern gesehen und bin am Ende (krasser WTF-Moment) sehr verwirrt zurückgeblieben. Aber nachdem alles nun ein wenig gesackt ist und ich mir einige Gedanken machen konnte, wird die Aussage des Films schon etwas klarer. Es bleibt immer noch viel Interpretationsspielraum und es ist halt auch wieder einer dieser Filme, die man mehrmals sehen muss. Symbolik spielt hier eine wirklich große Rolle und vieles ist mir beim ersten Sehen sicher entgangen. Deshalb bleiben noch einige Fragen offen.
      Aber ich hab den Film trotzdem sehr genossen (Mindfuck liebe ich allgemein total), die bedrückende Atmosphäre war super und Jake Gyllenhaal sowieso. Ein paar Längen hab ich aber wahrgenommen, manchmal scheint einfach mal gar nichts zu passieren. Kann gut sein, dass diese Szenen dennoch wichtig sind, wenn man sie richtig deuten kann, was bei der Erstsichtung aber vermutlich kaum einer vermag :P
      Deswegen etwas schwierig zu bewerten, ich gebe aber erstmal 8 von 10. Wiederschauwert ist auf jeden Fall vorhanden.

      "Enemy"
      [Denis Villeneuve / ESP, CAN ´13]
      8,50 / 10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :halbstern: :stern2:

      Bereits "Prisoners" gefiel mir gut, wobei "Enemy" alle meine Erwartungen übertroffen hat. Nachdem mich das schicke Media-Book vorgestern erreicht hatte, wollte ich gewiss nicht allzu viel Zeit verstreichen lassen, das Werk endlich zu sehen, das ich leider, leider im Kino verpasst habe. So absurd die Geschichte vorgetragen ist, so einfach könnte sie im Kern sein, oder auch nicht? Dass der Film auf einer unterbewussten Ebene spielt, verdeutlicht bereits das geniale Cover-Bild. Ein Film über die Identitätskrise eines Fremdgehers? Womöglich. Wie man den Plot nun auch deuten will, die Stimmung ist sehr beklemmend und trist eingefangen. Unabhängig des Inhalts, fühlte ich mich gemessen an der Stimmung ein wenig an den Film "Das geheime Fenster" erinnert, zumindest im ersten Drittel, was sicherlich nur als Lob ausgelegt werden kann. Doch der Film offenbart mit der Zeit surrealere Ebenen und rätselhaftere Sätze/Anspielungen, als man zunächst erwarten hätte können. "Enemy" entwickelt sich zu einer intensiven, düsteren Erfahrung, die sich mysteriös und tragisch zugleich anfühlt. Ein Film, bei dem ich es ganz bestimmt nicht nur bei einer Sichtung belassen werde. Wer auf subtile, atmosphärische Spannung steht und kein Problem mit Filmen hat, welche die "breite Masse" als schwer zugänglich betiteln würde, sollte sich mit "Enemy" befassen. Und dass es der Regisseur versteht, Bilder ästhetisch und intensiv in Szene zusetzen, hat er mit diesem Beitrag ein weiteres Mal unterstrichen. Nun freue ich mich ebenfalls auf den in der Edition beiliegenden "Polytechnique"

      By the way, kurzer Hinweis: "Die Frau, die singt - Incendies", Villeneuve´s oscarnominiertes Werk von 2011 kommt diesen Donnerstagabend (06.11.14) auf 3Sat. :)
      Yeah, war ja mit zu rechnen, dass dir "Enemy" gefallen wird. Werde diese Woche endlich die Zweitsichtung angehen.

      "Incendies" steht bei mir auch ganz oben. Wusste bis vor ein, zwei Wochen gar nicht, dass es noch einen Film von Villeneuve gibt, den ich noch nicht kenne. Netflix hat den übrigens auch am Start.

      Ich habe nun aufgrund von @TheKillingJoke s Avatar und dem widerholten Sehen auf der tollen Blu-Ray Edition ( Nur 2 € teuerer, aber mit dem Debütfilm von Denis Villeneuve und einem tollen Mediabook: http://www.amazon.de/Enemy-Blu-ray-Limited-Collectors/dp/B00JLXEREC/ref=sr_1_3?s=dvd&ie=UTF8&qid=1417864522&sr=1-3&keywords=enemy ) nochmal hier reinzuschreiben:

      Wunderbarer Film, der nicht an Kraft verliert und einfach ein tolles Werk ist, im jedem Bereich: Schnitt, Ausleuchtung, Drehbuch und natürlich Schauspiel. Vorallem der subtile, aber einprägende Soundtrack hat es mir angetan.

      Also tut euch was gutes und wenn ihr dieses wunderbare Werk noch nicht habt oder gesehen habt, dann schenkt es euch zu Nikolaus, Weihnachtne oder einfach so. :)
      Mein Letterboxd Profil: letterboxd.com/patrick_suite/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „DerPat“ ()

      Mir hat der Film auch sehr gut gefallen, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich das Ende nicht so ganz kapiert.
      Spoiler anzeigen
      Der Schauspieler-Jake und die Freundin vom Lehrer-Jake sterben beim Unfall. Die Frau vom Schauspieler erkennt iwie das ihr Mann nicht der Schauspieler-Jake ist sondern der Lehrer und verbringt die Nacht mit ihm. Dann kommt doch die Szene mit dem Brief/Umschlag und der Lehrer-Jake sieht dann nur noch die Riesenspinne
      .....und dann ist der Film aus und ich kapier das Ende einfach nicht was jetzt die Bedeutung ist.......Ihr habt es bestimmt verstanden und könnt es mir erklären ?(