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Master of None (Netflix)

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      Master of None (Netflix)

      In der Suche nichts gefunden, es gibt wohl noch keinen Thread zu dieser Serie. So erstelle ich mal einen.

      Die Tage mal komplett gesehen. Hat mir sehr gut gefallen. Gute Comedyserie mit intelligenten Witzen, teilweise zynisch, teilweise melancholisch. Die Serie kommt überwiegend ohne Klischees aus und behandelt selbst wichtige Themen wie Rassismus und Sexismus augenzwinkernd und mit klugem Humor, ohne jemals aufdringlich zu sein. Diese unaufgeregte und teils nüchterne Erzählweise gefällt mir sehr, da ich mit Sitcoms, wie How I Met Your Mother und Co. nie sonderlich viel anfangen konnte.

      Meiner Meinung eine der besten Netflix Eigenproduktionen. Hoffentlich wird da noch ne zweite Staffel kommen.

      Hat sie denn noch keiner hier gesehen?
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      Ich habe vor ein paar Tagen auch den Thread dazu gesucht und auch nichts gefunden (Genau wie Mozart in the Jungle). Habe jetzt mit der Serie angefangen und die ersten 4 Folgen gesehen, die mir richtig gut gefallen haben. Lustig, aber auf eine etwas andere Art und Weise. Nicht dieser Sitcom Humor, sondern eher alles ohne Klischees und Übertreibungen. Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickeln wird, da ich noch am Anfang bin. Mein Interesse ist auf jeden Fall geweckt.
      Trailer zu Staffel 2



      „Wonder Woman 2“

      13. Dezember 2019

      Nachdem mich Staffel 1 nicht so ganz überzeugen konnte und ich sie auch maximal nur so ganz ok bis teilweise gut fand, hatte ich eigentlich kein großes Verlangen nach einer Fortsetzung. Gestern habe ich mal spontan reingeschaut, weil ich nichts anderes zu tun hatte und auf meine anderen Serien keine Lust hatte. Und was soll ich sagen, gerade eben habe ich die zweite Staffel beendet.

      Absolut genial, von der ersten Minute an. Schon allein die erste Folge, komplett in schwarz weiß gehalten, war ein wunderbarer Auftakt. Die Geschichten sind richtig schön einfühlsam, wichtige Themen werden angesprochen, und das mit so viel Feingefühl. Besonders Eindruck hinterlassen hat in dieser Hinsicht vor allem die Thanksgivingepisode, die war grandios. Oder die Pork-Episode.

      Aber das absolute Highlight waren die letzten beiden Folgen. Folge 9 ging einfach mal 57 Minuten, und ich klebte am Bildschirm wie noch nie bei einer "Comedy". Hier wird die wohl schönste Liebesgeschichte erzählt, die ich seit Jahren gesehen habe. Wenn das Wort 'schön' in irgendeinem Zusammenhang mit Serienepisoden verwendet werden sollte, dann definitiv für diese beiden Folgen. Das, was dort erzählt wurde, wurde durch das tolle Schauspiel, die tollen Bilder und die überragend guten Dialoge so gekonnt an den Zuschauer weitergegeben, dass man fast schon selbst verliebt war. Und mal ehrlich, ist diese Frau nicht absolut liebenswert? Zumindest in dem Zeitrahmen, der dort abgebildet wird? Ich kann Dev voll und ganz verstehen. Auch wenn man sich nicht unbedingt für Master of None interessiert, aber diese beiden Folgen sollte man unbedingt gesehen haben. Besser als jeder Liebesfilm. Komplett ohne Kitsch, einfach nur wahre und aufrichtige Gefühle, keine 08/15-Liebesgeschichte wie man sie aus x Filmen kennt, mir ging das Herz auf und ich wünschte in jeder einzelnen Minute den beiden einfach nur das beste. Grandios. Einfach nur grandios. Anders kann man diese Staffel, und speziell die letzten 93 Minuten der Staffel, nicht bezeichnen. Absolute Empfehlung von mir, Master of None Staffel 2 gehört mit zu dem besten, was Netflix je produziert hat. Würde ich Serien bewerten, wäre hier auf jeden Fall die volle Punktzahl drin. Perfekt.

      The_Ghost schrieb:

      Mir hat ja schon die erste Staffel sehr gut gefallen


      Staffel 1 fand ich noch etwas zu episodisch, bzw. war sie mir über weite Strecken zu sehr ohne Ziel. Zum Ende hin hat sich das dann etwas gefangen, aber so richtig überzeugend fand ich sie nie. Mag aber auch daran liegen, dass ich kurz zuvor Louie gesehen hatte, und nach einem Ersatz suchte, was ja Master of None allerhöchstens vom Ansatz her ist, und ansonsten doch recht anders ist. Aber jetzt mit Staffel 2 hat sich das nun komplett geändert, und ich bin sehr froh, diese Staffel doch nicht auf die allzu lange Bahn gelegt zu haben. Hoffentlich wirds irgendwann auch eine Dritte geben, aber Ansaris Aussagen waren da ja jetzt nicht sooooo hoffnungsmachend.
      Auf eine dritte Staffel hoffe ich auch. Vielleicht lässt sich Ansari auch wieder 2 Jahre oder mehr Zeit.


      Habe auch mal eine Kritik für die Hauptseite geschrieben.

      Hab mich erneut an Master of None versucht. Season 1 habe ich damals bereits zur Veröffentlichung gesehen, doch damals in einer größeren Gruppe an einem Serien-Binge-Abend, doch schon da dachte ich mir, dass die Serie in diesem Setting evtl. nicht optimal aufgehoben ist. Sicher, der Humor ist präsent und bis auf ein paar Ansätze bleibt es auch eher seicht und einfach verdaulich, aber man jagt eben nicht Szene für Szene dem schneller Lacher hinterher. Und nach solchen hält man an so einem Abend dann doch eher Ausschau.

      Nun gefiel mir die Show tatsächlich nochmal ein bis zwei Klassen besser. Mir gefällt es, wie man sich gewissen Alltagsmomenten annimmt und diese auf charmante Weise aufarbeitet. Eben solche Momente, die in anderen Serien/Filmen regelmäßig übergangen/ignoriert werden und die mir selbst in meinem eigenen Alltag wenig bewusst sind. Da erkenn ich mich durchaus teils selbst wieder. Mit diesem Teilkonzept wirkt die Dramedy-Serie durchaus sympathisch. Hinzu kommt die stilsichere Inszenierung, das solide Schauspiel sowie ein paar nette Referenzen.

      In manchen Momenten wirkt die Serie etwas steif, weil das Überthema der jeweiligen Folge ein wenig zu überbetont wirkt. Da hätte man vieles im Laufe einfach parallel laufen lassen können, was der Dynamik wohl dienlich gewesen wäre. Aber sei´s drum. Eine Dramedy-Serie, die mich oft zum Schmunzeln, manchmal zum Lachen und hin und wieder sogar zum Nachgrübeln bringt. Passt. S2 läuft bereits bei mir. :)

      7 / 10
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      Allora...

      damit hätte ich S2 auch verbucht. Schönes Ding. An ein paar Makeln der ersten Staffel hat man zwar tatsächlich gearbeitet - sehe S2 daher auch leicht vor S1 - jedoch habe ich nun nicht die ganz große Steigerung erlebt. Die musste aber auch nicht her, da ich wie gesagt S1 schon relativ überzeugend fand. Master of None bleibt seinem Konzept treu: Typische, gesellschaftliche Konflikte in kreativer und sehr charmanter Verpackung. Man legt dabei eine gewisse Raffinesse an den Tag, die die Show definitiv aus dem durchschnittlichen "Trott" der vielen weniger ambitionierten Halbstünder-Formate herauskatapultiert.

      Ebenfalls das inszenatorische Austoben gefiel mir gut. Stilsicher war man freilich bereits schon in S1 unterwegs, doch diesmal ging man noch ein paar Schritte weiter. Schwarz/Weiß, dann mal ohne Ton, dazu die unkonventionelle Überlänge - die Rechnung ging auf, ohne dass man dabei zu aufgesetzt und prätentiös wirkt. Am Ende wurde es dann zwar recht beziehungsbetont, aber das war voll okay. Da die Figuren recht gut geschrieben und im Laufe dementsprechend etabliert waren, wurde es dabei nie zu flach. Einmal mehr ein angenehmer Mix aus Schmunzeln sowie hier und da etwas Mitfiebern. Der doppelt feststeckende Arnold war sowieso Situationskomik par exellence. Oben drauf gibt´s dann immer wieder mal nette Referenzen und Winks, von Scientlogy bis hin zu Overwatch. Grundsätzlich widmet die Produktion vielen Details Beachtung und wirft einen angenehm lösgelösten Blick auf alltägliche Momente.

      Zünftiger Job, den Ansari da gemacht hat. Sofern es doch zu einer dritten Season kommen würde, wäre ich definitiv mit von der Partie

      7 / 10
      Ewig auf der Watchlist, endlich geguckt. Also bisher nur Season 1, aber die hat mir schon recht gut gefallen. Master of None präsentiert sich ambitioniert und stilsicher, da kann man nichts sagen. Die Botschaften bringt man zwar nicht selten mit dem Holzhammer rüber, beispielsweise so was wie "Kümmert euch um die Senioren", und oftmals ist mir das alles auch zu sehr romantisiert, da ist noch etwas mehr Feintuning nötig. Andererseits geht man dann auch mal entgegen der erwarteten Richtung; mir fällt da sofort das Ende ein. Man lässt den Zuschauer ganz bewusst glauben, dass
      Spoiler anzeigen
      Dev seiner Ex nachfliegt, aber dann zieht er einfach mal nach Italien.

      Insgesamt aber ne überzeugende und kreative Angelegenheit. Man verfällt in keine Muster, jede Episode fühlt sich anders an und deswegen freue ich mich auch auf Season 2.

      7/10

      Season 2 hat mir noch etwas besser gefallen als die erste Staffel. Weiterhin kreativ in jeder Hinsicht, toll inszeniert, gut geschrieben... Hut ab. Zwar gibt es weniger zu lachen als noch in der ersten Staffel, kommt mir jedenfalls so vor, aber wenn man dafür die Romanze zwischen Dev und Francesca so dermaßen authentisch darstellt, will ich mich mal nicht beschweren. Außerdem war alleine schon das Wörtchen "Allooora" lustiger als viele Serien und Filme insgesamt :D

      7,5/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „freido“ ()

      freido schrieb:

      aber wenn man dafür die Romanze zwischen Dev und Francesca so dermaßen authentisch darstellt


      Jep. Hab da tatsächlich mtifühlen können, wie bei nur ganz wenigen anderen Beziehungsgeschichten im Serienbusiness zuletzt. Null abgedroschen. Einfach stimmig und ehrlich. :thumbup: