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Paterson (Jim Jarmusch, Adam Driver)

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      Paterson (Jim Jarmusch, Adam Driver)

      Bewertung für "Paterson" 6
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      Paterson
      USA 2016

      Regie: Jim Jarmusch
      Drehbuch: Jim Jarmusch
      Darsteller: Adam Driver, Golshifteh Farahani
      Genre: Drama, Comedy
      Laufzeit: 113 Minuten
      Veröffentlichung: 17. November 2016 (DE)
      IMDb: imdb.com/title/tt5247022/?ref_=nv_sr_2

      Inhalt:
      Paterson ist Busfahrer in der 145.000-Einwohnerstadt gleichen Namens in New Jersey. In Paterson lebt er auch gemeinsam mit seiner schwangeren Frau Laura und der Englischen BulldoggeMarvin. Während Paterson ein allseits gutmütiger und ziemlich ruhiger Mann ist, wirkt Laura stets rastlos. Sie gestaltet das Haus
      ununterbrochen um, bemalt Wände und Türen und fertigt Kleider in ihren Lieblingsfarben, Schwarz und Weiß. Während Laura ihre kreative Ader im
      Umgestalten und Dekorieren der Wohnung auslebt, ist es bei Paterson die Poesie, für die er eine Begabung hat. Auch Laura hat sein Potenzial als Dichter erkannt.
      Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Paterson_(Film)

      Trailer:


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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Wahrscheinlich das bodenständigste und nüchternste Drama, das ich dieses Jahr bisher gesehen habe. Eine Einleitung gibt es schon irgendwie, aber Höhepunkt oder Katastrophe? Nö. Einfach nur sieben Tage im Leben eines ganz unspektakulären Paares aus Paterson. Er ist Busfahrer und schreibt gerne Poesie, sie arbeitet ein wenig von zu Hause, backt Cupcakes, die sie auf einem Markt verkauft. Sterbenslangweilig also? Auch ein nö. Tut sogar ganz gut, mal so einen Film zu sehen. Jarmusch sagte dazu, dass er eben kein tragisches Drama, einen Actionfilm oder sonst was machen wollte, sondern einfach nur einen Film über das ganz normale Leben. Adam Driver ist in jeder Szene zu sehen, spielt den ruhigen Busfahrer aber gewohnt souverän. Ist ja nichts Neues, dass er ein guter Schauspieler ist.

      7/10

      Erster Trailer online.



      „Wonder Woman 2“

      13. Dezember 2019

      Deutscher Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      13. Dezember 2019

      Weil derlei Filme ja meistens nur für kurze Zeit auf den Spielplänen zu finden sind, bin ich da heute gleich mal rein. Hatte mich enorm auf den Film gefreut und bin auch richtig happy wieder raus gegangen. Für meinen Geschmack passt hier so ziemlich alles. Keine hochtrabende Geschichte mit ausufernder Dramaturgie, kein omnipräsenter Soundtrack der permanent Stimmungen aufzwingt und auch die Darsteller bleiben auf einem konstant bodenständigen Niveau. Sowas finde ich in Zeiten in denen im Kino ja praktisch jeder in irgendeinen hanebüchenen Krieg zieht unheimlich erfrischend. Auf Jim Jarmusch kann man sich echt verlassen. Wer seine Filme mag dürfte hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Der Humor ist wie gewohnt eher von lakonischer Natur und hält sich die Waage mit tieferen Einsichten über das Leben. Die beiden Hauptdarsteller fand ich einfach klasse und das trotz des eher nüchternen Spektrums. Ein Cameo fand ich richtig cool, und zwar tauchen in einer Szene die beiden Hauptdarsteller aus Moonrise Kingdom zusammen auf und haben eine kurze gemeinsame Szene. Fand ich richtig cool. Aber das war nur eins von unzähligen wundervollen Details eines herrlich schlichten, aus dem Alltag gegriffenen, poetischen Films. Ich fand den absolut großartig.

      9/10
      Lustig und melancholisch, manchmal trivial und doch universell. Alltagspoesie wie sie schöner kaum sein könnte. Driver brilliert. Selten bin ich zufriedener aus einem Film gekommen.

      8.5/10
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      Nach 5x einschlafen hab ich den Film doch noch gepackt. Puh, ganz schön öde. Es passiert... Nichts! Von vorne bis hinten. Abwechslung zum Mainstream Kino, definitiv. Muss man sich das aber ansehen? Nicht wirklich. Da kann ich mir auch ein altes Fotoalbum anschauen, das erzählt sogar mehr als dieser Film hier. Hab echt gedacht, dass ein Höhepunkt kommt, aber denkste. Naja, kann den nur bedingt empfehlen. Auf keinen Fall kurz vorm schlafen gehen reinziehen, sonst geht's euch wie mir.

      6/10




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      Ein wahrlich angenehmer Film, bei dem es auf eine äußerst geerdete Weise ganz, ganz viel zu entdecken gibt. Ein Film über Muster und Regeln und dem Trott, in dem sich dennoch viele bedeutende Details verbergen. Wird man am Ende selbst zu dem Ort, an dem man lebt? Wo fangen die Fesseln unserer Lebenswelt an, und wo hören sie auf? Nur ein Bruchteil von wiedekehrenden Diskursen im Laufe des Fims, die einem schlicht und gleichzeitig schrullig serviert werden. Ich bin nach und nach mit im Alltag der Figuren versunken und habe sie durch die reduzierte Handlung erst recht zu schätzen gelernt. Diese blumige Poesie war nicht ganz mein Ding, doch ich konnte mich durchaus darauf einlassen.

      Durch den Mangel an (oberflächlichen) Höhepunkten und dieser gewissen Müdigkeit, mag der Film den Anschein eines kleinen Downers machen und doch ist Paterson so viel lebensbejahender, als die ganzen groben Feel-Good-Streifen, die in diesen Zeiten sonst so über die Leinwände hetzen. Zwar schätze ich Jarmusch seit jeher als intelligenten Filmemacher ein, jedoch war ich zugegeben nie der aller größte Fan seiner Werke. Vielleicht sollte ich mich nochmal an den einen oder anderen Streifen ransetzen. Diese entschleunigte und sensible Auseinandersetzungen mit dem Alltag hat´s mir diesmal jedenfalls erstaunlich einfach gemacht. Punkte? 7 oder 8 wahrscheinlich. Ist mir aber gerade irgendwie egal. :D
      Nach meinem Einstand mit Only Lovers Left Alive ( grandios! ) musste es es mit der Entdeckungstour weiter gehen.

      Während manche Filme mit ihrer ästhetischen Natur begeistern, schafft es Jarmusch, Belanglosigkeiten zu einer greifbaren Angelegenheit reifen zu lassen. Die einhergehende Melancholie und schräge Charakterzeichnung, die liebenswert wie nachvollziehbar ist, die scheinbar puristische Inszenierung, der Alltagstrott, eingebettet in träumerischen Klängen. Balsam für die Seele. Die kleinen Gedichte geben einen Einblick in das Wesen Patersons und führen den Zuseher durch eine, für Patersons Maßstäbe, aufregende Woche. Er durchlebt seine Routine inmitten einer Shakespeare-artigen Quasi-Romanze die in seiner Stamm-Bar einen fixen Timetable zu haben scheint, einer warmherzigen Frau und eines viel zu knuffigen Boxers. Verfällt man der reservierten und zugleich warmen Atmosphäre des Films, bleibt ein Gefühl der Ruhe und Glücks. Ganz ungezwungen.