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Big Little Lies [HBO]

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      Big Little Lies [HBO]

      Inhalt: Die Miniserie „Big Little Lies“ basiert auf dem Roman von Liane Moriarty und erzählt die Geschichte dreier Mütter, deren nach außen hin perfekte Leben auf den Kopf gestellt werden, als sie in einen Mord verwickelt werden.

      Madeline (Reese Witherspoon) ist witzig und leidenschaftlich, merkt sich alles und vergibt nichts. Ihr Exmann und dessen neue Frau sind nun in ihre Nachbarschaft, eine Stadt am Strand, gezogen und schicken die Tochter in den gleichen Kindergarten. Madelines Tochter will außerdem lieber bei ihrem Vater als bei ihrer Mutter sein.

      Celeste (Nicole Kidman) ist eine wunderschöne Frau, die von den Menschen immer angestarrt wird. Ihre beiden Zwillinge sind wild und ungestüm. Da die beiden nun mit der Schule anfangen, versuchen Celeste und ihr Mann, zu Vorsitzenden der Elternschaft gewählt zu werden. Doch das fordert seinen Tribut. Ist sie bereit, den Preis zu bezahlen?

      Jane (Shailene Woodley) ist neu in der Stadt und eine alleinerziehende Mutter. Sie ist so jung, dass sie für eine Nanny gehalten wird. Allerdings ist sie tieftraurig und hat insgeheim Zweifel wegen ihres Sohnes. Doch wieso?

      Madeline und Celeste nehmen die junge Mutter unter ihre Fittiche, wissen aber noch nicht, dass die Neue und ihr rätselhafter Sohn ihr Leben noch nachhaltig verändern werden. (serienjunkies)


      Darsteller: Nicole Kidman, Reese Witherspoon, Shailene Woodley, Alexander Skarsgard, Laura Dern, Adam Scott, Zoe Kravitz



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      Habe heute die Minserie beendet, und es hat mir sehr gut gefallen. Die Story ist zwar beliebig austauschbar, bzw. recht dünn, aber der grandiose Cast, die Regie, die Dialoge, quasi alles andere, hat das dann doch mehr als rausgerissen. Es war einfach interessant zu sehen, wie diese reichen Vorstadtmütter mit ihrem Leben zu kämpfen haben, das alles andere als Perfekt ist, wie sie es aber gerne erscheinen lassen. Die drei Hauptdarstellerinnen waren allesamt klasse, Shailene Woodley sehe ich ja mittlerweile richtig gerne. Hoffe sie kommt von diesen ganzen Divergent Filmen jetzt mal weg und dreht mehr sowas wie das hier, oder in Richtung von "The Spectacular Now". Dazu noch Nicole Kidman und Reese Witherspoon. Top.

      Die Handlung war nun wirklich nichts tolles oder aufregendes. Ehrlich gesagt war es sogar sehr dünn, austauschbar und der Mord wirkte etwas aufgesetzt. Aber wie gesagt, die Miniserie hat mir sehr gefallen. (Bis auf die Handlung) stimmt hier so ziemlich alles, und ich war Folge für Folge freudig bei der Sache. Hier hat HBO wieder eine tolle Drama-Miniserie auf den Weg gebracht.

      Burning schrieb:


      Die drei Hauptdarstellerinnen waren allesamt klasse, Shailene Woodley sehe ich ja mittlerweile richtig gerne. Hoffe sie kommt von diesen ganzen Divergent Filmen jetzt mal weg und dreht mehr sowas wie das hier, oder in Richtung von "The Spectacular Now". Dazu noch Nicole Kidman und Reese Witherspoon. Top.

      Würde ja sagen, dass es 4 Hauptdarstellerinnen waren, denn Laura Dern gehört definitiv auch mit dazu, auch wenn sie nicht soviel Screentime hatte wie die anderen 3, aber dennoch wichtiger Bestandteil der Geschichte war, denn ohne sie bzw ihre Tochter gäbe es einen Part der Story nicht. Aber ansonsten stimme ich dir zu, die Darstellerinnen waren allesamt extraklasse, sogar Reese Witherspoone, die wie geschaffen für die Rolle war.

      Zu erwähnen ist aber definitiv noch Alexander Skarsgard, den fand ich nahezu überragend in seiner Rolle. Einerseits irgendwo sympathisch wegen dem Umgang mit seinen Kids, andererseits aber auch ein absolut widerliches Scheusal wegen dem Umgang mit seiner Frau. Die Beziehung zwischen ihm und Nicole Kidman war sowieso das, was mich am meisten an der Serie mitgerissen hat, da war jede einzelne Szene Fingernägel kauen, und wenn es nur Gespräche bei einer Therapiesitzung waren.


      Burning schrieb:


      Die Handlung war nun wirklich nichts tolles oder aufregendes. Ehrlich gesagt war es sogar sehr dünn, austauschbar und der Mord wirkte etwas aufgesetzt. Aber wie gesagt, die Miniserie hat mir sehr gefallen. (Bis auf die Handlung) stimmt hier so ziemlich alles, und ich war Folge für Folge freudig bei der Sache. Hier hat HBO wieder eine tolle Drama-Miniserie auf den Weg gebracht.

      Kann die Kritik an der Handlung nicht wirklich teilen. Ja, zugegeben, zu Beginn der Serie dachte ich auch, dass das alles ein bisschen dünn wird, aber mir wurde dann schnell klar, dass da viel Hintergründiges dahintersteckt als es zuerst den Anschein hat. Die Backstory von Shailene Woodley, die bereits erwähnte Beziehung Skarsgard/Kidman, dieses aufgesetzte glückliche und perfekte Schein-Leben von Witherspoone, über das man dann auch eine andere Wahrheit erfährt, und zu guter Letzt noch die ganzen Kids und deren Verhalten, die in Verbindung mit den Müttern stehen.... also da steckte mehr dahinter als es den Anschein hatte zuerst. Zudem noch diese kurzen Interview-Aussagen von "Zeugen" zwischendrin, die im Grunde genommen nichts anderes waren als Lästereien und Gerüchte... einfach klasse gemacht. Der Mord an sich war für mich eher Nebensache in all dem Spiel.

      Mir hats auch sehr gut gefallen und die letzte Folge war schlichtweg genial. Die Serie hätte auch Potenzial für eine zweite Staffel, aber die hat der Showrunner mittlerweile kategorisch ausgeschlossen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „RP_McMurphy“ ()

      RP_McMurphy schrieb:

      Würde ja sagen, dass es 4 Hauptdarstellerinnen waren, denn Laura Dern gehört definitiv auch mit dazu, auch wenn sie nicht soviel Screentime hatte wie die anderen 3, aber dennoch wichtiger Bestandteil der Geschichte war, denn ohne sie bzw ihre Tochter gäbe es einen Part der Story nicht.

      Klar, stimmt natürlich. Aber ich wollte es auf die drei wichtigsten Charaktere beschränken, bzw. die, die mir am meisten zugesagt haben.

      RP_McMurphy schrieb:

      sogar Reese Witherspoone, die wie geschaffen für die Rolle war.

      Jepp, und sie hatte ja mal die geilste Art zu sitzen, könnte mich jedes Mal wegsschmeißen wenn sie mit ihren Freundinen in dieser Art dort saß :D


      RP_McMurphy schrieb:

      Zu erwähnen ist aber definitiv noch Alexander Skarsgard, den fand ich nahezu überragend in seiner Rolle. Einerseits irgendwo sympathisch wegen dem Umgang mit seinen Kids, andererseits aber auch ein absolut widerliches Scheusal wegen dem Umgang mit seiner Frau.

      Bei mir hat dann eher die Abscheu überwogen, da kann er noch so pseudo nett zu seinen Kindern sein.

      RP_McMurphy schrieb:

      Die Beziehung zwischen ihm und Nicole Kidman war sowieso das, was mich am meisten an der Serie mitgerissen hat, da war jede einzelne Szene Fingernägel kauen, und wenn es nur Gespräche bei einer Therapiesitzung waren.

      Ja, die Sitzungen bei der Therapeutin waren wirklich grandios :deal:

      RP_McMurphy schrieb:

      Kann die Kritik an der Handlung nicht wirklich teilen. Ja, zugegeben, zu Beginn der Serie dachte ich auch, dass das alles ein bisschen dünn wird

      Das klingt auch alles viel negativer als es gemeint ist, habe ich gerade festgestellt. Die Story ist wirklich nicht schlecht, nur für eine HBO-Miniserie ungewöhnlich wenig. The Corner, The Night Of oder Show Me a Hero bspw. haben da allesamt mehr zu bieten, und sind wesentlich komplexer. Ich wollte damit nicht sagen, dass es mir zu wenig war, bzw. dass es schlecht war. Es war halt nur ungewohnt "wenig". Aber gefallen hat es mir trotzdem sehr gut ^^

      RP_McMurphy schrieb:

      Die Serie hätte auch Potenzial für eine zweite Staffel, aber die hat der Showrunner mittlerweile kategorisch ausgeschlossen.

      Ja, das stimmt. Aber ich finde es nicht wirklich schlimm, dass hier keine Fortsetzung kommen soll.
      Meine Vorredner haben schon viel gesagt. Auch ich zähle mich zum positiv gesinnten Lager. War mir vorab jedoch nicht ganz sicher, ob die Show auf meinem Nenner sein könnte. Der Inhalt und der Titel versprechen schließlich schon ein wenig Soap-Charakter. Letztendlich demontiert man solche Formate vielmehr oder parodiert sie sogar in manchen Momenten. Tratsch, Intrigen, Beziehungsprobleme und Affären – ja, diese Elemente finden wir auch tatsächlich vor. Aber hey, wir sind immernoch bei HBO und auch was Mini-Serien angeht, ist auf den Sender eigentlich immer Verlass. Und meine Sorgen waren natürlich umsonst.

      Big Little Lies blieb ein seriöses Drama. Die Figuren bekommen genug Substanz, die für den Sender typisch hochwertigen Bilder sorgen für eine melancholische Ästhetik und der brodelnde Thriller-Kern, auf den alles hinausläuft, sorgt für die gewisse Intensität. Durch die lediglich angedeutete, aber offene Pointe, legt man ein paar verschiedene Fährten, die zum Grübeln einladen. Die Handlungsstränge sind nun keine Meisterwerke, aber die Story hat mich abgeholt und das Tempo war richtig ordentlich. Die sieben Folgen gingen runter wie Öl. Das Ensemble lässt sich zudem definitiv sehen und liefert gekonnt ab – insbesondere Witherspoon. Solide bis gute Unterhaltung, mit einem wohl etwas plakativen Ende, aber dafür zünftigem Statement.

      7 / 10