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Lion (Rooney Mara, Nicole Kidman)

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      Lion (Rooney Mara, Nicole Kidman)

      Bewertung für "Lion" 5
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      Durch unglückliche Umstände wird der fünfjährige Saroo von seiner indischen Familie getrennt und wächst schließlich bei Adoptiveltern in Australien auf. Jahre später will er seine Wurzeln erforschen und sucht daher mithilfe von Google Earth nach Hinweisen auf seinen Heimatort....

      Regie: Garth Davis

      Cast: Dev Patel, Rooney Mara, Nicole Kidman, David Wenham


      Trailer:





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      da ich schon beim Trailer geweint habe, wurde ich dann von diesem sehr emotionalen Film hinsichtlich seiner menschlichen Tiefe nicht überrascht. meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. von Anfang an wird man zunächst in die indische und sehr arme Welt gezogen, die trotz aller offensichtlichen Widrigkeiten eine ungeahnte Faszination auf mich ausübte. schon von Bekannten, die mal an solch einen Ort gereist sind, wusste ich, dass dort das Leben ganz anders funktioniert als bei uns und ohne es wirklich selbst zu wissen, denke ich, dass der Film diese besondere Atmosphäre sehr gut einfängt. die Hitze und den Schmutz kann man förmlich selbst auf der Haut spüren, den Geruch der vielen Menschen riechen. alles ist laut und irgendwie durcheinander und dann ist da diese kleine Insel namens Familie, welche die alles entscheidende Rolle in dieser Geschichte einnimmt.
      sehr gut gelingt schon die Einführung in die Story des kleinen verloren gegangenen Jungen. nahezu die Hälfte des Film verbringen wir mit ihm. das hatte ich in diesem Umfang nicht erwartet, passt aber genau und stellt für mich sogar den spannenderen Teil des Films dar. der noch sehr junge Sunny Pawar schlägt einen sofort in seinen Bann. wir lachen und wir leiden mit ihm und fürchten ständig um sein Wohl.
      den 2. Teil verbringen wir dann mit dem erwachsenen Saroo und meine Güte, hat sich Dev Patel optisch gemacht!! dass er ein guter Schauspieler ist, wussten wir schon. hier bringt er aber nochmal (oder wieder) so viel Charisma mit in seiner Suche und seiner Sehnsucht, dass mir das Herz weh tat. eigentlich mit einer Kleinigkeit bei einem Studientreffen wird seine Mission so emotional überwältigend ausgelöst, dass durch das ganze Kino ein Raunen ging. und dann begleiten wir ihn wieder auf seinem Weg. wir erfahren, wie er lebt und was aus ihm geworden ist. hier hätte man noch etwas mehr charakterlich in die Tiefe gehen können. sein „Bruder“ hat weniger Screentime und bewegte mich an dieser Stelle mehr.
      ohne zu Spoilern muss ich noch berichten, dass zum Schluss kaum ein Auge trocken blieb …

      der Film ist wirklich sehr gut und zu recht einer der Oscaranwärter gewesen. technisch bleiben da keine Wünsche offen. Kamera und Schnitt lassen das ganze lebendig, irgendwie dokumentarisch wirken. die Musik untermalt vor allem den Sehnsuchtsgedanken ganz wunderbar. der Cast ist auch mit Nicole Kidman (sie kann es halt) und den indischen Darstellern ganz wunderbar gelungen!
      was es allerdings wirklich zu etwas Besonderem macht, sind die Infos zum Leben der vielen armen Kinder auf den Straßen Indiens. man erfährt nochmal einiges darüber und dem Umgang der Regierung damit und merkt immer wieder, wie gut es uns eigentlich im Leben geht.

      8,5/10

      mondsuechtiges schrieb:


      von Anfang an wird man zunächst in die indische und sehr arme Welt gezogen, die trotz aller offensichtlichen Widrigkeiten eine ungeahnte Faszination auf mich ausübte. schon von Bekannten, die mal an solch einen Ort gereist sind, wusste ich, dass dort das Leben ganz anders funktioniert als bei uns und ohne es wirklich selbst zu wissen, denke ich, dass der Film diese besondere Atmosphäre sehr gut einfängt. die Hitze und den Schmutz kann man förmlich selbst auf der Haut spüren, den Geruch der vielen Menschen riechen. alles ist laut und irgendwie durcheinander und dann ist da diese kleine Insel namens Familie, welche die alles entscheidende Rolle in dieser Geschichte einnimmt.

      was es allerdings wirklich zu etwas Besonderem macht, sind die Infos zum Leben der vielen armen Kinder auf den Straßen Indiens. man erfährt nochmal einiges darüber und dem Umgang der Regierung damit und merkt immer wieder, wie gut es uns eigentlich im Leben geht.


      schoen zu lesen, indien ist wirklich etwas faszinierendes, wo man schwer von wegkommt
      aber sachen wie den kontrastprogramm in kalkutta und mumbai das faellt schwer, das geht wirklich zu sehr an die nieren.
      auch wenn man nicht nur mit negativen gefuehlswelten da rauskommt, die sind ueberraschend wenig.

      kannst du was in bezug auf slumdog aussagen? den mochte ich jetzt nicht so.

      WOW, einfach nur WOW. Eine richtige Perle der Film. Wird zukünftig sehr weit oben in meiner Top 50 landen.
      Der Film um den kleinen Seruu hat mich von der ersten Minute an gefesselt. Lag bestimmt auch daran weil der kleine einfach so ein putziges Kerlchen war und auch die Chemie mit seinem Bruder einfach wunderbar funktionierte. Die gesamte Geschichte von Anfang bis Ende war einfach faszinierend, weil ja so in der Art tatsächlich passiert ist. Selbst Dev Patel (den ich eigentlich überhaupt nicht mag) hat für mich eine Top Leistung abgeliefert. Am Ende mussten einfach die ein oder anderen Tränen kullern.....

      Unbedingt ansehen, sehr zu empfehlen!
      Keine neue Geschichte, hat man so sicher schon das ein oder andere mal gesehen. Aber Lion hat das Thema gefühlvoll dargestellt, mit Dev Patel einen guten Hauptdarsteller gecastet und wirklich tolle Akzente gesetzt. Vor allem zu Beginn des Film, als das Ganze noch in Indien spielte. Klasse auch, dass hier so viel auf O-Ton gesetzt wurde und auch die sprachlichen Barrieren innerhalb Indiens Thema der anfänglichen Geschichte waren.

      Hat mir sehr gefallen, Empfehlung meinerseits.


      8/10
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