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Klaus Kinski

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      Klaus Kinski

      Klaus Kinski




      BIOGRAPHY


      Klaus Kinski (* 18. Oktober 1926 in Zoppot, Freie Stadt Danzig; † 23. November 1991 in Lagunitas, Kalifornien; eigentlich Klaus Günter Karl NakszyDski) war ein deutscher Schauspieler und der Vater von Nikolai, Pola und Nastassja Kinski. Er war auf die Darstellung psychopathischer und getriebener Charaktere spezialisiert und zählte in diesem Rollenfach auch international zu den gefragtesten Filmschauspielern. Als künstlerisch herausragend gilt seine jahrelange Zusammenarbeit mit dem deutschen Regisseur Werner Herzog, der ihn in Filmen wie Nosferatu – Phantom der Nacht, Aguirre, der Zorn Gottes und Fitzcarraldo besetzte.



      Kindheit, Jugend und Karrierebeginn [Bearbeiten]
      Der Sohn des Apothekers Bruno NakszyDski und dessen Frau, der Krankenschwester Susanne NakszyDski geb. Lutze, wurde in Zoppot geboren und hatte drei ältere Geschwister; Inge, Arne und Hans-Joachim („Achim“). 1930 zog die Familie nach Berlin und bezog eine Wohnung in der Wartburgstraße 3 in Berlin-Schöneberg.[1] Schon während der Schulzeit musste er nach eigenen Aussagen Geld zum Unterhalt selbst verdienen. Dass Kinski, wie er erwähnte, Schuhputzer, Laufjunge und Leichenwäscher gewesen sei, ist nicht weiter belegt. Im Zweiten Weltkrieg wurde er 1944 zu einer Fallschirmjägereinheit eingezogen und geriet an der Westfront in Holland in britische Gefangenschaft. Bereits im Gefangenenlager „Camp 186“ in Berechurch Hall bei Colchester spielte er erste Theaterrollen auf der provisorischen Lagerbühne.
      Ab 1946 wirkte Kinski, obwohl er nicht klassisch ausgebildet war, als Schauspieler an prominenten Berliner Bühnen, u. a. an dem von Boleslaw Barlog geleiteten Schlossparktheater. Als er einmal vor Wut die Scheiben des Theaters einschlug, wurde er von Barlog entlassen.[1] Arbeitslos geworden, besuchte Kinski kurz die Schauspielschule von Marlise Ludwig, wo er unter anderem mit Harald Juhnke Szenen aus William Shakespeares Romeo und Julia einstudierte.[1]
      Privat unterhielt Kinski Beziehungen zu Berliner Schieber- und Homosexuellenkreisen. Vorübergehend wohnte er bei dem Regisseur, Maler und Bühnenbildner Eduard Matzig in der Berliner Künstlerkolonie am Laubenheimer Platz.[1] Seine erste Filmrolle erhielt er in Morituri, gedreht zwischen September 1947 und Januar 1948. Produzent war Artur Brauner, Regisseur Eugen York. Morituri erzählt von geflohenen KZ-Insassen, die sich vor den deutschen Häschern versteckten. Der Film war umstritten, es gab Drohbriefe und ein Hamburger Kino wurde zertrümmert[1].



      Kinski befand sich im Jahr 1950 für drei Tage in psychiatrischer Behandlung in der Berliner Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik, nachdem er eine Ärztin tätlich angegriffen hatte. Dies wurde 2008 durch die datenschutzrechtlich umstrittene Veröffentlichung einer in diesem Jahr gefundenen Akte bekannt.[2] Die Witwe von Klaus Kinski, Minhoi Loanic, erstattete nach der Veröffentlichung Strafanzeige gegen das Berliner Landesarchiv, den Gesundheitskonzern Vivantes und „alle weiteren in Betracht kommenden Personen“.[3]
      Ab 1952 wurde Kinski einem stetig wachsenden Publikum als „Ein-Mann-Wanderbühne“ in Berlin, München und Wien bekannt. Er rezitierte auf kleinen Bühnen Arthur Rimbaud, François Villon, Friedrich Nietzsche, Kurt Tucholsky und das Neue Testament und kam mit Bertolt Brecht sowie der Theaterregie-Ikone Fritz Kortner in Berührung. 1955 verursachte Kinski einen Autounfall, außerdem kam es zu einem Bootsunfall auf dem Starnberger See. Gerichtsverfahren und Strafen schlossen sich an, die finanziellen Folgen belasteten den Schauspieler jahrelang.[4]
      Im Sommer 1955 drehte Kinski mit Kortner in Wien den Film Sarajewo. Seine Partnerin war die österreichische Schauspielerin Erika Remberg. Sie verliebten sich während der Dreharbeiten und wurden vorübergehend ein Paar. Zu einem in der Presse vielbeachteten Skandal kam es, als Kinski und Remberg einander vor einem Münchner Freibad küssten. Seine Karriere erlitt in dieser Zeit einen Knick, und er unternahm zwei Selbstmordversuche. Die Bild sprach von der „Tragik des Klaus Kinski“. Sein Kollege O. W. Fischer eilte ans Krankenbett und versprach, ihm eine Rolle in seinem nächsten Film zu verschaffen.[4]
      Kinskis Rezitationen, beispielsweise aus Werken von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Brecht, wurden auf über 25 Sprechplatten eingespielt und 2003 als Box-Set „Kinski spricht Werke der Weltliteratur“ mit 20 CDs neu veröffentlicht. Spätestens durch die deutschen Edgar-Wallace-Verfilmungen wurde Kinski dem Kino-Publikum und damit der breiten Öffentlichkeit bekannt. Die Aufmerksamkeit des internationalen Publikums erregte vor allem seine eindrucksvoll gespielte Nebenrolle in David Leans Doktor Schiwago (1965).
      Werke [Bearbeiten]
      Kinski spielte in Filmen wie Fitzcarraldo, Für ein paar Dollar mehr, Doktor Schiwago, Nosferatu – Phantom der Nacht, Leichen pflastern seinen Weg, in 16 Edgar-Wallace-Filmen und, gemeinsam mit Romy Schneider, in Nachtblende. 1979 erhielt er das Filmband in Gold für den besten Schauspieler Deutschlands. Er erschien aber nicht zur Preisverleihung. Der Film Fitzcarraldo wurde für den „Golden Globe“ nominiert. Kinski spielte auch in mehreren Hollywood-Spielfilmen mit. Unter anderem drehte er mit Jack Lemmon und Walter Matthau den letzten Billy-Wilder-Film Buddy, Buddy. In Little Drummer Girl (Die Libelle) spielte er neben Diane Keaton die Hauptrolle. In The Beauty and the Beast war er Hauptfigur neben Susan Sarandon und Anjelica Huston.



      Kinskis Schallplatten verkauften sich weltweit mehrere Millionen Mal. 1983 trat er unter anderem in der Talkshow von David Letterman auf[5] und erschien 1985 im amerikanischen Playboy mit einer Titelgeschichte.[6] Das amerikanische Filmmagazin American Film titelte im Jahr 1982: „Ist Kinski der größte Schauspieler der Welt?“. Sein Buch Kinski Uncut wurde in den USA ein Bestseller.
      Mitte der 1980er Jahre drehte er die Action-Filme Codename: Wildgänse und Kommando Leopard mit Lewis Collins in der Hauptrolle. Die beiden Schauspieler kamen aber nicht miteinander klar, sodass im zweiten Film keine einzige Szene mit beiden zusammen gedreht wurde. 1989 stellte er mit Kinski Paganini sein letztes Filmwerk fertig. Nachdem er den Stoff über Jahre hinweg vergeblich Produzenten und Regisseuren angetragen hatte, übernahm er schließlich Regie, Drehbuch, Schnitt und Hauptrolle selbst. Werner Herzog hatte zuvor mit der Begründung abgelehnt, das Drehbuch sei „unverfilmbar“. Nach vereinzelten Aufführungen in Europa anlässlich des Todes Kinskis kam der Film in den späten 1990er Jahren doch noch in die Kinos. Im Jahr 2003 erschien ein DVD-Set, das neben der Kinofassung auch eine variierende Schnittfassung aus Kinskis Nachlass enthält.
      Als Synchronsprecher lieh Kinski seine Stimme unter anderem Pavel Kadotschnikow in Sergej Eisensteins Iwan der Schreckliche und Sabu (Die schwarze Narzisse).
      Privatleben [Bearbeiten]



      Kinski war dreimal verheiratet. 1951 lernte er Gislinde Kühlbeck auf dem Schwabinger Fasching kennen. Nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Pola heirateten die beiden 1952. Die Ehe wurde 1955 geschieden. 1955 bis 1960 lebte er in Wien. Danach siedelte Kinski nach Berlin über und traf dort die 20-jährige Ruth Brigitte Tocki, die in dem Jazzlokal Eierschale auftrat. Sie heirateten 1960. Aus dieser Ehe, die 1968 geschieden wurde, ging die Tochter Nastassja Kinski hervor. Von 1964 bis 1969 lebte Kinski in Rom. Auf einer Party in seiner Villa an der Via Appia lernte er 1969 die 19-jährige vietnamesische Sprachstudentin Minhoï Geneviève Loanic kennen, die er 1971 heiratete. Von 1969 bis 1980 lebte er in Paris. Am 30. Juni 1976 kam der Sohn Nanhoï Nikolai zur Welt. Im Februar 1979 ließen sich Klaus und Minhoï Kinski scheiden. Ende 1980 zog er nach Los Angeles in den Stadtteil Bel Air.[7] Im Frühjahr 1981 kaufte er ein Grundstück in Lagunitas-Forest Knolls, Marin County, und ließ dort ein Haus errichten, in das er einzog.[7] Von 1987 bis 1989 war Kinski mit der italienischen Schauspielerin Debora Caprioglio liiert.
      Persönlichkeit [Bearbeiten]
      Kinski hatte einen exzentrischen Charakter, der von liebenswürdiger Sanftheit bis zu fürchterlichen Zornesausbrüchen mit wüsten öffentlichen Beschimpfungen reichte. Seine Reifejahre waren von hypochondrischen Befürchtungen geprägt. Zugleich litt er tatsächlich an gesundheitlichen Problemen, die ihm zu schaffen machten. Bei den Dreharbeiten zu Cobra Verde brach er einmal zusammen, später in Südamerika konnte er mehrere Tage lang nicht drehen.[7]
      In dem Dokumentarfilm Mein liebster Feind schildert der Regisseur Werner Herzog das Verhältnis zwischen sich und Kinski, mit dem er in seiner Jugend kurze Zeit in derselben Pension gelebt hatte. Herzog berichtet, dass er einerseits von Kinski verachtet und bei Dreharbeiten oft gedemütigt und wüst beschimpft wurde. Andererseits habe sich in ihrem Verhältnis eine kreative und künstlerische Kraft entwickelt, die sich auf ihre gemeinsamen Filme Aguirre, der Zorn Gottes (1972), Nosferatu – Phantom der Nacht (1978), Woyzeck (1978), Fitzcarraldo (1981) und Cobra Verde (1987) übertrug. Herzog beschreibt Kinski auch als außerordentlich fleißigen Schauspieler, der seine Rollen tagelang einstudierte, allerdings auch (oft grundlose) Wutanfälle hatte, insbesondere dann, wenn er den Eindruck hatte, nicht genügend Aufmerksamkeit zu bekommen. In ruhigen Momenten habe Kinski seine harschen Ausbrüche und auch die Skandale als Versuche ausgegeben, Aufmerksamkeit zu erregen.
      Besonders heftig verliefen die Auseinandersetzungen zwischen Herzog und Kinski während der Dreharbeiten zu Cobra Verde. Kinski verlangte die Absetzung von Kameramann Thomas Mauch. Herzog gab nach und ließ einen tschechischen Kameramann nach Ghana einfliegen. Herzogs Regie wurde von Kinski heftig kritisiert. An manchen Tagen versuchte Kinski, selbst Regie zu führen. Ein Abbruch der Dreharbeiten konnte verhindert werden.[7]



      Oft verkörperte Kinski Schurken und Psychopathen und bestätigte dieses Image durch sein exzentrisches, aggressives Auftreten in der Öffentlichkeit. Bekannt wurde sein Auftritt in der WDR-Talkshow Je später der Abend im Jahr 1977, in der er dem Moderator Reinhard Münchenhagen keine einzige Frage beantwortete, ihn aber immer wieder mit „Herr Münchhausen“ anredete und sich mit einem Zuschauer anlegte. Ebenso legendär war die Berliner Vorstellung seiner polarisierenden „Jesus Christus Erlöser“-Bühneninszenierung, in der er Zwischenrufer aus dem Publikum wütend mit „Du dumme Sau“ und „Scheiß-Gesindel“ beschimpfte. Seine von Armut und Verzicht gezeichnete Kindheit und Jugend glich er später durch einen aufwändigen Lebensstil aus. Dennoch oder gerade deswegen übernahm er nach eigener Aussage den größten Teil seiner Rollen aus Geldnot und trat in Produktionen des europäischen Horror- und Softsexfilms der 1970er und des internationalen B-Actionfilms der 1980er Jahre auf.
      In einem Interview mit der Zeitschrift Stern erzählte Nikolai Kinski, er habe kein einziges Mal erlebt, dass sein Vater privat je aggressiv oder ausfallend geworden sei, und sagte über ihn: „Mein Vater war privat der sanfteste Mensch, den man sich vorstellen konnte“.[8] Auch Alfred Vohrer und Joachim Fuchsberger, die in den 1960er Jahren häufig mit Kinski gedreht hatten, beschrieben ihn rückblickend als ruhigen und unauffälligen Kollegen mit liebenswürdigen Zügen.
      Tod [Bearbeiten]
      Kinski starb am 23. November 1991 im Alter von 65 Jahren in seinem Anwesen im kalifornischen Lagunitas an einem Herzproblem.
      “Preliminary autopsy results suggested that Mr. Kinski 'apparently died of natural causes due to a heart problem,' a spokeswoman for the Marin County coroner's office said.”
      „Die vorläufigen Ergebnisse der Autopsie ergaben, dass Herr Kinski offenbar eines natürlichen Todes aufgrund eines Herzproblems starb“
      – Sprecherin des Büros des amtlichen Leichenbeschauers von Marin County.[9]
      Auszeichnungen [Bearbeiten]

      Kinski erhielt mit dem Filmband in Gold 1979 seinen einzigen deutschen Filmpreis für seine darstellerische Leistung in Nosferatu: Phantom der Nacht. Für dieselbe Rolle erhielt er auch einen Darstellerpreis beim Filmfestival von Cartagena. Am 5. Februar 1986 gab der französische Kulturminister Jack Lang die Ernennung Kinskis zum Commandeur de l'Ordre des Arts et des Lettres bekannt. Dieser Orden ist eine der höchsten Ehrungen der Republik für einen ausländischen Künstler.[7]
      Rezeption in der Musik [Bearbeiten]



      Die US-amerikanische Band Kinski und die Duisburger Punkband Die Kinskis benannten sich nach dem deutschen Schauspieler, ebenso wie die Formation Hello Kinski aus den USA. Beide sind bereits in den US-amerikanischen Charts mit Singles vertreten. Die amerikanische Band Elastic No-No widmete im Jahr 2006 ihrem Idol den Song I am Klaus Kinski. In dem Song Glaubenskrieg, der deutschen Band Feindflug, werden Samples von Jesus Christus Erlöser verwendet: „Ich bin nicht der offizielle Kirchenjesus, ich bin nicht euer Superstar“. Luke Haines verwertete 2009 das gleiche Zitat. Rex Joswig verarbeitet die Rezitation in seinem Stück: Kinski in Dub. Der Rapper Kool Savas platzierte auf seinem 2010 erschienenen Album "John Bello Story 3" den Song "Mach doch deinen Scheiss", in welchem eine Vielzahl von Kinskizitaten eingebaut sind.

      Lange Zeit waren, abgesehen von vereinzelten Zeitungsartikeln, Kinskis Autobiografien die einzigen Quellen zu seinem Leben. In den beiden Verkaufsschlagern Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund (erschienen 1975) und Ich brauche Liebe (1991) stellte er sich mit einem Schuss dichterischer Freiheit vor allem als den Libertin und Sexualprotz dar, der er über Jahrzehnte wohl auch tatsächlich war. 1992 erschien Paganini. In den 1980er Jahren veröffentlichte Philippe Setbon ein Buch, das sich vor allem mit Kinskis Filmen beschäftigte, aber auch biografische Details lieferte. 1995 drehte Dagmar Cuntze für den SFB die Dokumentation Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund und sprach dafür mit Kollegen Kinskis (z.B. Brigitte Grothum). 1998 erschien Kinski, Werk der Leidenschaft von Georg Wend, das sich vorrangig den Filmen widmete, jedoch auch neue Informationen zur Person bot. 1999 verarbeitete Werner Herzog erstmals seine Erfahrungen mit Kinski zum Dokumentarfilm Mein liebster Feind, unterhielt sich u.a. mit ehemaligen Mitwirkenden in dessen Filmen und besuchte Schauplätze gemeinsamer Filme. 2001 wurden zum zehnten Todestags Kinskis zwei Ausstellungen organisiert, die mit Buchpublikationen verbunden waren. Für arte und den WDR entstand der Dokumentarfilm Ich bin kein Schauspieler von Christoph Rüter, der auch Kollegen Kinskis zu Wort kommen ließ (z.B. Mario Adorf). 2003 erschien im Brandstätter-Verlag der Bild- und Textband „Ich bin so wie ich bin“, herausgegeben von Peter Reichelt und Ina Brockmann, die auch eine an verschiedenen Orten gezeigte Kinski-Ausstellung organisierten.
      Zum 80. Geburtstag Kinskis erschienen 2006 zwei Bücher über den Schauspieler, die neue Seiten ans Tageslicht brachten. Der Wiener Filmwissenschaftler und Kritiker Christian David stellte Kinski. Die Biographie vor, die erste große Biografie, die sich auf rund 450 Seiten detailliert, mit Interviews von Zeitzeugen, Kollegen und Freunden (darunter Bruno Ganz, Peter Berling, Judith Holzmeister, Peter Hajek u. a.) sowie unter Verwendung bisher unbekannter Dokumente und privater Briefe dem Leben und Werk des Schauspielers widmet. Kurz darauf veröffentlichte Kinskis Nachlassverwalter Peter Geyer das Taschenbuch Klaus Kinski, das auf 160 Seiten Leben und Werk zusammenfasst und mit Aufsätzen zum Schaffen des Künstlers sowie Interpretationen von Kinskis Filmen aufwartet. (Text-Quelle: Wikipedia)




      FILMOGRAPHY

      1. Klaus Kinski - Mein liebster Feind (1999)
      2. Nina Hagen = Punk + Glory (1999)
      3. Bir yudum insan-Ayhan Isik (1998)
      4. Paganini (1989)
      5. Cobra Verde (1987)
      6. Location Africa (1987)
      7. Nosferatu in Venedig (1986)
      8. Killerhaus - Horror der grausamsten Art (1986)
      9. Zeitfalle, Die (1986)
      10. Creature - Die dunkle Macht der Finsternis (1985)
      11. Kommando Leopard (1985)
      12. Star Knight - Der Herr der Sterne (1985)
      13. Geheimcode: Wildgänse (1984)
      14. Libelle, Die (1984)
      15. Secret Diary of Sigmund Freud, The (1984)
      16. Diamant des Grauens (1984)
      17. Hitchhiker, The [TV-Serie] (1983)
      18. Yoman (1983)
      19. Fitzcarraldo (1982)
      20. Android, Der (1982)
      21. Last der Träume, Die (1982)
      22. Faerie Tale Theatre [TV-Serie] (1982)
      23. Söldner, Der (1981)
      24. Schwarze Mamba, Die (1981)
      25. Buddy, Buddy (1981)
      26. Früchte der Leidenschaft, Die (1981)
      27. Schizoid (1980)
      28. Killer-Truck (1980)
      29. Stumme Liebe (1980)
      30. Geld und Liebe (1980)
      31. Nosferatu - Phantom der Nacht (1979)
      32. Woyzeck (1979)
      33. Zoo zéro (1978)
      34. Roland - Die Horden des eisernen Ritters (1978)
      35. Unternehmen Entebbe (1977)
      36. Fall Serrano, Der (1977)
      37. Madame Claude und ihre Gazellen (1977)
      38. Jack the Ripper - Der Dirnenmörder von London (1976)
      39. Nuit d'Or - Die Nacht aus Gold (1976)
      40. Netz, Das (1976)
      41. Nobody ist der Größte (1975)
      42. Nachtblende (1975)
      43. Spuren auf dem Mond (1974)
      44. Amanti del mostro, Le (1974)
      45. Zwei durch dick und dünn (1974)
      46. Geheimnis des Lebens, Das (1974)
      47. Chi ha rubato il tesoro dello scia? (1974)
      48. Eroi all'inferno (1973)
      49. Gnadenlose Hand des Gesetzes, Die (1973)
      50. Mano che nutre la morte, La (1973)
      51. Mörderbestien, Die (1972)
      52. Aguirre, der Zorn Gottes (1972)
      53. Einsamer kehrt zurück, Ein (1972)
      54. Mann mit der Kugelpeitsche, Der (1972)
      55. Drei Amen für den Satan (1971)
      56. Schloß der blauen Vögel, Das (1971)
      57. Black Killer (1971)
      58. Sarg der blutigen Stiefel (1971)
      59. Ich will deinen Kopf (1971)
      60. Lo chiamavano King (1971)
      61. Auge der Spinne, Das (1971)
      62. Nachts, wenn Dracula erwacht (1970)
      63. Spezialkommando Wildgänse (1970)
      64. Dracula im Schloß des Schreckens (1970)
      65. Adios Companeros (1970)
      66. Churchills Leoparden (1970)
      67. Bestie, Die (1970)
      68. Mörder des Klans, Der (1970)
      69. Halleluja pfeift das Lied vom Sterben (1970)
      70. Mir hat es immer Spaß gemacht (1970)
      71. Satan der Rache (1969)
      72. Gesicht im Dunkeln, Das (1969)
      73. Zwei x Judas (1969)
      74. Marquis de Sade: Justine (1969)
      75. Paroxismus (1969)
      76. Im Vorfeld der Hölle (1969)
      77. Sartana - Töten war sein täglich Brot (1969)
      78. Killer, Der (1969)
      79. Mann mit der Torpedohaut, Der (1969)
      80. Leichen pflastern seinen Weg (1968)
      81. Sartana ...Bete um deinen Tod (1968)
      82. Top Job (1968)
      83. Bastard, Der (1968)
      84. Todeskommando Panthersprung (1968)
      85. Western, Italian Style [Kurzfilm] (1968)
      86. Mit Django kam der Tod (1967)
      87. Tolldreiste Kerle in rasselnden Raketen (1967)
      88. Blaue Hand, Die (1967)
      89. Pagode zum fünften Schrecken, Die (1967)
      90. Töte Amigo (1967)
      91. Mister Zehn Prozent - Miezen und Moneten (1967)
      92. Geheimnisse in goldenen Nylons (1967)
      93. Sumuru - Die Tochter des Satans (1967)
      94. Teufelsgarten, Der (1967)
      95. Gern hab ich die Frauen gekillt (1966)
      96. Rätsel des silbernen Dreiecks, Das (1966)
      97. Geheimnis der gelben Mönche, Das (1966)
      98. Gold von Sam Cooper, Das (1966)
      99. Marrakesch (1966)
      100. Für ein paar Dollar mehr (1965)
      101. Neues vom Hexer (1965)
      102. Doktor Schiwago (1965)
      103. Spione unter sich (1965)
      104. Unser Mann aus Istanbul (1965)
      105. Goldpuppen, Die (1965)
      106. Winnetou II (1964)
      107. Verrätertor, Das (1964)
      108. Gruft mit dem Rätselschloß, Die (1964)
      109. Letzte Ritt nach Santa Cruz, Der (1964)
      110. Wartezimmer zum Jenseits (1964)
      111. Geheimnis der chinesischen Nelke, Das (1964)
      112. Schwarze Abt, Der (1963)
      113. Scotland Yard jagt Dr. Mabuse (1963)
      114. Indische Tuch, Das (1963)
      115. Kali Yug: Die Göttin der Rache (1963)
      116. Zinker, Der (1963)
      117. Kali Yug - Aufruhr in Indien (1963)
      118. Schwarze Kobra, Die (1963)
      119. Geheimnis der schwarzen Witwe, Das (1963)
      120. Piccadilly null Uhr zwölf (1963)
      121. Mondvögel, Die (1963)
      122. Gasthaus an der Themse, Das (1962)
      123. Rätsel der roten Orchidee, Das (1962)
      124. Tür mit den sieben Schlössern, Die (1962)
      125. Rote Rausch, Der (1962)
      126. Seltsame Gräfin, Die (1961)
      127. Geheimnis der gelben Narzissen, Das (1961)
      128. Toten Augen von London, Die (1961)
      129. Kurve, Die (1961)
      130. Bankraub in der Rue Latour (1961)
      131. Rächer, Der (1960)
      132. Verrat auf Befehl (1960)
      133. Zeit zu leben und Zeit zu sterben (1958)
      134. Geliebte Corinna (1956)
      135. Waldwinter (1956)
      136. Ludwig II (1955)
      137. Hanussen (1955)
      138. Kinder, Mütter und ein General (1955)
      139. Um Thron und Liebe (1955)
      140. Angst (1954)
      141. Entscheidung vor Morgengrauen (1951)
      142. Morituri (1948)

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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Samo“ ()

      Der Mann war ein wahnsinniges Genie - oder ein genialer Wahnsinniger - auf alle Fälle war er ein begnadeter Schauspieler mit einem übergroßen Ego. Vielleicht einer der bekanntesen Deutschen Schauspieler der Welt.
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      Original von Ardron
      Klaus Kinski war echt genial nur ich fand der hat fast nur Psycho Rollen gespielt!


      is doch gut... er konnte es wenigstens im gegensatz zu den meisten deppen in hollywood
      "Der Alte Bund ist zerbrochen, der Mensch weiß endlich, dass er in der teilnahmslosen Unermesslichkeit des Universums, aus dem er zufällig hervortrat, allein ist. Nicht nur sein Los, auch seine Pflicht steht nirgendwo geschrieben. Es ist an ihm, zwischen dem Reich und der Finsternis zu wählen."
      - Jacques Monod -

      Ich bin Regisseur und Produzent von Stücken.
      Ich bin ein Autor von Spielfilmen.
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      Ich bin ein Magier.
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      er war auf jeden fall ein genie!!er hat es oft genug bewiesen!!!

      letztens kam ein bericht über ihn im fernsehen. auch thomas gottschalk kam kurz zu wort weil er ein legendäres interview mit klaus kinski geführt hat. gottschalk stellte ihm fragen und kinski sah ihn nicht mal an und wenn er überhaupt antwortete erzählte er einfach was von seinem reifenwechsel den er an diesem tag vollbracht hatte!!gottschalk sagte dass er dieses "gespräch" nie vergessen wird. andere nannten ihn in diesem bericht arrogant bis zum kotzen aber trotzdem auf irgendeine weise sympathisch.
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      Klaus Kinski war immer der Hauptgrund für mich die Edgar Wallace Filme anzusehen.
      Er hatte zwar (um es mal vorsichtig auszudrücken) einen absoluten Knall, aber als Schauspieler hat er alles gegeben und das merkte man seinen Rollen auch deutlich an.

      Ich fands immer gemein, wenn sein Filmcharakter das zeitliche segnen mußte. Gab es überhaupt einen Film, den er mal überlebt hat??
      Kann mich gerade an keinen erinnern.

      Schade, daß er nicht mehr unter uns weilt.
      Der Cobra Verde...
      auf jeden Fall hat er sich nie so lächerlich wie beispielsweise ein Til Schweiger gemacht, weshalb ich ihn schon zu einem der besten deutschen Schauspieler zähle. Besonders in den Western gefiel er mir sehr gut. Er setzte ihnen durch seine Rolle und MImik immer das I-Tüpfelchen auf. (wie vergleichsweise Danny Trejo oder Steve Buscemis Rollen)
      Original von Brause Klaus
      Er war das Enfant terrible des internationalen Films und schon zu Lebzeiten eine Legende. Er war exzentrisch, wirkte krank, ausgemergelt, dem Wahnsinn nahe und gab sich gerne lasziv und ungepflegt mit seinen strähnigen Haaren. Er war der Schrecken der Produzenten und Kollegen, die unter seiner Besessenheit und seinen Launen zu leiden hatten :D


      Dem dürfte wohl nichts mehr hinzuzufügen zu sein - außer, daß er privat wohl seinen Rollen sehr ähnlich war!
      Er war DIE Edgar-Wallace-Filmfigur!!!
      Allerdings kann ich mich ehrlichgesagt an keinen Edgar-Wallace-Film erinnern, in dem er dann wirklich der schuldige war :freaky:

      Muss noch vervollständigt werden....
      Was da an Geld drinsteckt :gruebel: :uglylol:
      auf Wunsch von Samo geb ich dann hier auch mal meinen Senf dazu :D

      Ich bin seit 1982 Fan von Klaus Kinski. Als erstes habe ich von ihm den Film "Stumme Liebe" (Frankreich 1981) gesehen, in dem er einen stummen Gärtner der sich in ein minderjähriges Mädchen verliebt, spielt. Und natürlich die ganzen Edgar Wallace-Streifen. Mit den Jahren hat sich mein Kinski-Faible zu einer großen Sammlung ausgeweitet, die u.a. 330 Original-Videos (zum Teil aus Japan, Australien, Griechenland, Südafrika, Norwegen, Dänemark, Spanien usw.), 64 DVD´s und Bücher, CD´s, Schallplatten, Plakate, Aushangfotos, Artikel, Filmprogramme und vieles mehr enthält.
      Kinski war im Leben wie im Film eine faszinierende Persönlichkeit. Er war egozentrisch, streitsüchtig, liebeshungrig, besessen, geldgeil, warmherzig und genial. Er spielte die meisten seiner Rollen nicht einfach nur sondern lebte sie. Er ging selten Kompromisse ein, und wenn, dann nur wegen der Kohle. Er versuchte nicht, sich beim Publikum oder den Kritikern einzuschleimen.
      Die meisten seiner 133 Filme sind ziemlicher Schrott und eigentlich nur wegen ihm sehenswert. Trotzdem sind einige Klassiker darunter wie z.B. Doktor Schiwago, Für ein paar Dollar mehr oder die 5 Filme, die er mit Werner Herzog drehte (Nosferatu, Aguirre, Woyzeck, Cobra Verde, Fitzcarraldo).
      Meine persönlichen Kinski-Faves sind aber :
      > Schloß der blauen Vögel, in dem Kinski einen Arzt in einem Sanatorium spielt, der mithilft einen irren Frauenmörder zu entlarven
      > Satan der Rache, Italo-Western. Kinski als unschuldig Verurteilter, der sich nach seiner Entlassung an denen rächt, die ihn verraten haben
      > Nachtblende, Drama mit Romy Schneider. Kinski als homosexueller Bühnendarsteller.


      klaus kinski

      Also ich hab kinski durch meinen freund mehr oder weniger aufs auge gedrückt bekommen. stehe noch am Anfang, von daher kann ich das Ausmaß seines Wahnsinns noch nicht hunderprozentig beurteilen. Tatsache ist, dass es zuvor noch keinem Menschen gelungen ist mich in so kurzer Zeit zu beeindrucken, zu faszinieren und zugleich zu erschrecken. Bin neugierig auf alles weitere von kinski.
      [IMG]http://www.n24.de/php-bin/data/cgalerie/content/n24_dokus_de_030124_blitze/01.jpg[/IMG]

      RE: klaus kinski

      Klaus Kinskis Sohn NIKOLAI KINSKI ist heute Abend im Tatort "Rache-Engel" zu sehen. Nachdem Nikolai mittlerweile sehr schnell und gut Deutsch gelernt hat, und zuletzt auch in einigen größeren Produktionen mitgespielt hat, bin ich wirklich mal sehr gespannt auf den Film. =)