Hallo Filmfan, du schaust gerne hier vorbei und möchtest uns unterstützen?
Wenn du bereits Amazon.de Kunde bist, kannst du uns ganz einfach und mit minimalem Aufwand helfen!

Dazu musst du bei deinem nächsten Einkauf die gewünschten Artikel lediglich über unseren Online-Shop in den Warenkorb legen. Der weitere Bestellvorgang findet dann natürlich direkt über Amazon.de statt und ist für dich mit keinerlei Kosten verbunden. Wir erhalten für jeden Einkauf eine kleine Provision und danken dir für deine Unterstützung.

Der seltsame Fall des Benjamin Button

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Original von -=Zodiac=-
      ...
      Oben hab ich jetzt trotzdem mal acht von zehn Punkte gegeben, weil auch wenn ich was ganz anderes erwartet und erhofft habe, der Film dennoch für sich gesehen eigentlich ziemlich gut ist...


      Bei mir tritt jetzt ein ähnlicher Fall ein wie bei goodspeed, anfangs war ich zwar im Gegensatz zu Goodspeed Euphorie, enttäuscht über den Film aber hab ihn dennoch 8 von 10 Punkte gegeben aufgrund der Dinge die ich geschrieben habe. Inzwischen ist ja einiges an Zeit vergangen und hin und wieder, wenn ich z. B. Beiträge hier gelesen habe, hab ich dann auch nochmal über den Film nachgedacht. Ich halte es dem Film extremst zu Gute, dass er gänzlich ohne irgendwelchen beschissenen Kitsch und so auskommt, aber wenn ich heute nochmal bewerten könnte, ich würde ihn 6 von 10 Punkten nur noch geben. Irgendwie erkenn ich kaum noch was neues in dem Film. Die Idee wurde nicht ausgeschöpft und mal abgesehen von Pitt's jungen Jahren als alter Greis ist dort überhaupt nichts erfrischendes. Das ein junges Mädchen einen Traum hat und

      Spoiler anzeigen
      dies durch einen Unfall ruiniert wird


      kennt man von zig anderen Filmen. Auch die Liebesgeschichte anversich bedient sich herkömmlichen Methoden. Einzig das Handwerkliche bleibt und da muss ich Button mit allen anderen Filmen einfach gleichsetzen, denen ich genauso mangels innovativen bzw. frischen Inszenierungsstil ohne Handlung Punktabzug geben muss. Fincher hin oder her. Zwar bleibt der Film letztenendes sein handwerklich absolutes Meisterwerk und wirkt größer als seine anderen Filmen die eher konventioneller Natur sind wie z. B. Panic Room der bei mir mehr Punkte bekäm, aber dafür wirkte die Idee dort frischer. Letztenendes wäre Button damit für mich Fincher's derzeit zweitschlechtester (und hoffentlich wird keiner für mich noch schlechter) Film (genaueres zu den Punktevergaben bei seinen Filmen kann man gleich im Fincher Thread lesen)
      ANZEIGE

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „-=Zodiac=-“ ()

      Ein sehr langweiliger Film.
      Dazu noch völlig überraschungsarm ohne jeglichen Wendungen und voraussehbar.
      Die Charactere zeigten keine Entwicklung und das Schauspielerisch hatte man auch nicht viel zu bieten. Vor allem die unterkühlt wirkende Cate Blanchett wirkte fehl am Platz..
      Die "Effekte" waren wirklich verblüffend und einige Szenen regten zum schmunzeln an. Das wars auch !

      Von David Fincher bin ich besseres gewohnt.

      3 von 10
      Bin kein großer DVD-Käufer (mein letzter gekaufter Film war 2007 "Casino Royale"), doch ich habe "Der seltsame Fall des Benjamin Button" eine Chance gegeben und ich muss sagen: schon lange habe ich keinen solch gefühlvollen und dennoch unterhaltsamen Film gesehen. Obwohl die Laufzeit knappe drei Stunden beträgt, wird der Film so gut wie nie langweilig (bis auf wenige Längen im Mittelteil) und die Effekte sorgten dafür, dass mir das eine oder andere Mal der Mund offen stand.

      Die Schauspieler um Brad Pitt und Cate Blanchett waren auch mehr als sehenswert. Besonders Pitt gibt nach "Fight Club" wohl die Vorstellung seines Lebens. Außerdem sind die Nebenrollen (Jason Flemyng, Julia Ormond, Tilda Swinton) gut bis erstklassig besetzt.

      Fazit: David Fincher hat mit "Der seltsame Fall des Benjamin Button" gezeigt, nicht nur im R-Rating-Bereich zu Hause zu sein, sondern auch mal eine etwas gemächlichere Gangart einzulegen. Ein außergewöhnlicher Film, dem jeder Cineast eine Chance geben sollte!
      Irgendwie erinnert mich "Benjamin Button" ganz arg an "Zodiac". Der Film behandelt zwar eine sehr interessante Thematik, kann den Zuschauer auch durchaus für seine Figuren und ihre Geschichten begeistern, aber irgendwie will kein rechtes Tempo aufkommen. Es plätschert so vor sich hin, als würde man einem windstillen Ozean beim windstill sein zuschauen. Hübsch anzusehen aber eben nicht aufwühlend.

      Also die Einzelkritik: Das Drehbuch ist jetzt nicht wirklich der Reißer. Die Grundidee ist gut aber irgendwie nicht so recht ausgebaut worden. Man hat die Grundidee der Kurzgeschichte offenbar irgendwie so nach "Schema F" gestreckt und geschaut, was draus wird. Schade eigentlich, da wäre viel mehr drin gewesen. Fincher bleibt handwerklich makellos, da stimmt alles. Pitt und Blanchett geben sich mit ihren Masken alle Mühe, das will kaum so recht gelingen. Vor allem als junge Frau ist Blanchett nur schwerlich zu akzeptieren, da bringt Pitt den alten Mann schon besser rüber. Tricktechnisch gibts auch absolut nix auszusetzen, da klappt alles wie am Schnürchen. Der Score ist unauffällig aber nett, die Rahmenhandlung um Mr. Kuchen und New Orleans etwas arg angehämmert, auch wenn die Nummer mit den Blitzen schon recht nett anzusehen war. Aber das reißt den Film dann auch nicht aus seiner sanft unoriginellen Melancholie. Wie nach einem "Was muss drin sein?"-Handbuch arbeitet sich Fincher an den Lebensstationen von Daisy und Benjamin ab, ohne sich wirklich Zeit für die beiden zu nehmen. Schade eigentlich, viele nette Ideen wie etwa das mit den Blitzen, die Geschichte um den Taxifahrer oder Benjamins Vater bringen etwas Pep in die Geschichte. Leider zu wenig. Wer Fincher-Fan ist und mal drei Stunden Zeit hat, sollte den Film sehen. Ansonsten: Man hat nix verpasst, wenn man ihn nicht gesehen hat.

      6 von 10 Segelbooten.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      "Der seltsame Fall des Benjamin Button" - [David Fincher / US ´08] = 8,00 / 10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2:

      Damit wäre meine letzte Lücke an Regiearbeiten von Fincher endlich geschlossen. Ein eher untypisches, aber bewegendes Werk seitens des Regisseurs. Trotz der Tatsache, dass man meiner Ansicht nach nicht aus dem Vollen geschöpft hat, komme ich um eine sehr gute Bewertung nicht herum. Musik, Masken und Szenenbild, allesamt äußerst fein und hochwertig. Grundsätzlich hat der Film in meinem Falle eine dankbare Ausgangslage, denn die Idee dahinter übt einfach eine gewisse Faszination auf mich aus. Im engeren Sinne setzt sich die Produktion mit keinen Inhalten auseinander, wie es die Filmwelt nicht schon zur Genüge getan hätte, gibt uns dabei jedoch in Form des imponierenden Konzepts eine Perspektive bzw. einen ganz anderen Zugang zu diesen. Da kreiert man an manchen Stelle herrliche Filmmagie, die im Wechselspiel aus Tragik und Herz recht charismatisch daherkommt.

      Manches ist durchaus etwas arg dramatisiert ausgefallen, allein der gesamte Rahmen der Erzählung, aber es wollte letztendlich einfach passen. Was den Film womöglich noch besser gemacht hätte, wäre eine zumindest etwas knappere Laufzeit. Zudem hätte man die Figuren noch etwas charakteristischer und prägnanter gestalten können, gerade ein Benjamin Button hätte noch ein paar einprägsame Charaktermerkmale mehr vertragen. Im Endeffekt ist er recht blass ausgefallen, was aber durch seine sowieso schon äußerst besondere Position aber nicht sonderlich auffallen mag. Andererseits fiel es dem Zuschauer aber auch gerade dadurch einfacher, sich der ungewöhnlichen Perspektive der Figur hinzugeben, um die Welt mit seinen Augen zu erfahren, gerade weil er eben nun nicht die Persönlichkeit schlecht hin ist, und man daher nicht beschäftigt ist, sich mit der Figur so ausufernd auseinander zu setzen. Vielleicht wäre dem Film ansonsten noch eine Prise mehr Humor ganz gut bekommen. Es bleibt ein sehenswerter und berührender Film, auf dessen skurrile Story ich mich sehr gerne eingelassen habe. Der Drama-Liebhaber in mir kam jedenfalls sehr auf seine Kosten.