Kaum eine Serienfigur hat in den vergangenen Jahren so viel Aufmerksamkeit erregt, wie der Antiterror-Agent Jack Bauer, gespielt von Kiefer Sutherland. Die Serie fiel zum einen durch ihr Real-Time-Konzept auf, zum anderen aber auch durch ihre kompromisslose Darstellung von Gewalt und vor allem Folter. Doch auch eine Serie wie 24 kommt in die Jahre und da man in den vergangenen Jahren zunehmend das Zuschauerinteresse verlor verkündete der ausstrahlende Sender `FOX´ nun, dass die Serie nicht mehr für eine weitere Staffel verlängert würde.
Der Knackpunkt für die Entscheidung gegen den Erhalt der Serie dürfte dabei vor allem in den inzwischen exorbitanten Kosten gelegen haben. Vor allem die Gehälter für Kiefer Sutherland und des Produzententeams haben nach 8 Jahren Höhen erreicht, die keine weitere Produktion mehr rechtfertigen können. Aus eben diesem Grund scheint es auch eher unwahrscheinlich, dass es für die Serie noch zu einem Wechsel zu einem anderen Sender kommt. In den vergangenen Wochen wurde auf genau einen solchen Sendertausch mit dem Ziel `NBC´ immer wieder spekuliert.
Wohin der Weg für Sutherland nun führen wird ist gegenwärtig noch unklar, für ihn gibt es zurzeit keine unmittelbare Projekte. Anders sieht es für die kreativen Köpfe hinter dem wegweisenden 24 aus. Sowohl Howard Gordon, als auch Gideon Raff arbeiten gegenwärtig an der Adaption einer ursprünglich israelischen Serie, die in den USA unter dem Namen "Patriots" laufen könnte und die die Geschichte dreier Soldaten erzählt, die nachdem sie vor 7 Jahren während des Irakkrieges verschwunden sind wieder nach hause zurückkehren.


