Two and Half Men gehört sicherlich nicht nur zu den erfolgreichsten, sondern auch zu den bekanntesten Sitcoms. Vor allem die Skandale des Hauptdarstellers Charlie Sheen haben in letzter Zeit dafür gesorgt, was dann unter anderem schließlich auch die Kündigung für den Schauspieler brachte - und damit auch das wahrscheinliche Aus für die Hitcomedy.
Dies zog unterschiedliche Beschimpfungen verschiedenster Beteiligter nach sich. Unter anderem beschimpfte Sheen auch seinen Kollegen Jon Cryer, der Charlies Bruder Alan Harper spielt. Nichtsdestotrotz soll der Sender CBS einer Quelle gegenüber 'NBC News' zufolge nun doch versuchen, Sheen für die Serie zurückzugewinnen. Bei Twitter ist zu lesen: "Sources close to Charlie Sheen tell NBC News, CBS has offered him his job back. Discussions ongoing. Not a done deal" ("Quellen aus Charlie Sheens Umfeld berichten gegenüber NBC News, dass CBS ihm den Job wieder angeboten hat. Verhandlungen laufen weiter, noch kein abgeschlossener Deal"). Dies mag vor allem daraus resultieren, dass sich Two and a Half Men stets wachsender Beliebtheit erfreut und hervorragende Quoten einfahren kann, respektive konnte. Und vor allem ohne Sheen nicht wirklich denkbar ist.
Leicht dürfte das Unterfangen aufgrund der Vorgeschichte jedoch nicht werden. Sheen verklagt 'Warner Brothers' aktuell auf 100 Millionen Dollar, die die Crew für die letzten acht Episoden, die aufgrund des Disputs gecancelt wurden, erhalten müsse. Und Serienerfinder Chuck Lorre wurde von ihm als "ugly whore", also "hässliche Hure", bezeichnet. Diese wahrlich großen Differenzen müssten daher zunächst ausgeräumt werden.
Ebenfalls existiert noch ein weiteres Problem: Ein weiteres Gerücht macht nämlich derzeit die Runde, denn der Sender 'Fox' habe Sheen ein Projekt angeboten, bei dem es sich - gemunkelt - um eine Late Night Show handeln könnte. Bei einer besseren Alternative wird Sheen möglicherweise noch weniger nach all den Querelen zu Two and a Half Men zurückkehren wollen.
Das letzte Wort ist offenbar noch nicht gesprochen, wir halten euch jedenfalls auf dem Laufenden, falls es wohl doch noch zu einer Einigung zwischen den Streithähnen kommen sollte.


