Es scheint ein neuer Sport von Regisseuren zu sein, Projekte kurzfristig wieder zu verlassen. Diesmal trifft es die Manga-Realverfilmung Akira, die schon zuvor mit etlichen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatte. Regisseur Albert Hughes ("The Book of Eli") habe laut unserer Kollegen von 'Deadline' aufgrund kreativer Differenzen das Handtuch geworfen. Gemunkelt wird, dass der wahre Grund das Hin und Her in Bezug auf die Besetzung der Hauptrollen Tetsuo und Kaneda ist. Namen Andrew Garfield, Garrett Hedlund, Robert Pattinson und Chris Pine machten die Runde. Einen besonderen Blick warf man auf jüngere Schauspieler, die noch ziemlich am Anfang ihrer Karriere stehen. Und dann tauchte plötzlich Keanu Reeves auf, der sich als Star bereits etabliert hat. Reeves allerdings entschied sich dann doch gegen Akira. Jetzt besinnt man sich daher doch wieder auf die ursprüngliche Liste potenzieller Hauptdarsteller. Dieses Heckmeck könnte Hughes eventuell frustriert haben.
Da 'Warner' den Film möglichst schnell realisieren möchte, kann man davon ausgehen, dass sicherlich schon bald ein Ersatz gefunden wird.
Da die Graphic Novel-Vorlage von Katsuhiro Otomo aus sechs Bänden besteht, plant man zwei Filme zu drehen, die jeweils drei Bände abdecken. Eine filmische Adaption von 1988 gibt es bereits.
Die Story des Anime-Films:
Tokio 1988. In einem Geheimlabor der Armee wird mit Kindern, die über PSI-Fähigkeiten verfügen, experimentiert. Doch die Tests geraten außer Kontrolle, die nur noch mit dem Abwurf einer Atombombe gestoppt werden können. 31 Jahre später. Eine Motorradgang, angeführt von Kaneda, durchstreift Neo-Tokio auf der Suche nach Action. Ungewollt gerät sie an ein Geheimnis, das die gesamte Menschheit bedroht.
Die Neuverfilmung wird von Leonardo DiCaprio und seiner Firma 'Appian Way' produziert. Weitere Produzenten sind Andrew Lazar und Jennifer Davisson Killoran.


