Nachdem euch Hugh Jackman ("Real Steel") schon vor einiger Zeit mitgeteilt hat, welche Pläne und Wünsche er für das Sequel hegt, meldet sich nun auch Regisseur James Mangold ("Knight and Day") zu Wort. So ergibt sich langsam ein komplettes Bild für den mit Spannung erwarteten Nachfolger von "X-Men Origins: Wolverine" namens The Wolverine. Hier ein Auszug aus dem Interview:
James Mangold hat den Job vor allem angenommen, weil es für ihn ein großes Abenteuer ist, solch einen einzigartigen Charakter in einer ebenso speziellen Umgebung agieren zu lassen. Wie schon vorher bekannt, wird The Wolverine zu großen Teilen in Japan spielen. Dieses neue Terrain für Superheldenverfilmungen, verbunden mit einer Detektivstory, die zu gleichen Teilen aus Drama und Film Noir-Elementen besteht, macht die Arbeit am Projekt sehr spannend. Zudem hat er sich mit Darren Aronofsky ausgetauscht, der vor ihm den Regieposten übernehmen sollte. Das Drehbuch stammt weiterhin von Christopher McQuarrie, wurde allerdings von Mangold und Drehbuchschreiber Mark Bomback komplett überarbeitet.
Der Film wird sich sehr stark mit der Frage beschäftigen, wie Logan in dieser isolierten Welt der japanischen Gangster- und Ninjakultur zurechtkommt. Für die Action bedeutet dies: Asiatische Kampfkünste werden einen Großteil der Auseinandersetzungen bestimmen und sollen ihnen so etwas unverwechselbares geben. Weniger Superhelden-Hokuspokus - mehr handfeste Action. In den Kampfpausen soll besser als im Vorgänger darauf eingegangen werden, wie es sich für Logan anfühlt, unsterblich zu sein. Wie ist es, alle geliebten Menschen an den Tod, an Kriege oder an Krankheiten zu verlieren? Kann diese Bürde überhaupt jemand tragen?
Ihr seht - die Pläne für The Wolverine sind groß. Ebenso groß ist der Weg, der noch beschritten werden muss. Erst im nächsten Jahr beginnen die Dreharbeiten, weshalb mit dem Kino-Release wohl nicht vor 2013 zu rechnen ist.


