Hieß es im Dezember noch, dass sich die Produktion von Paradise Lost verzögern wird, ist das Vorhaben, John Miltons episches Gedicht auf die Kinoleinwände zu bannen, erstmal nur noch eins, nämlich begraben.
Urprünglich sollten die Dreharbeiten des von Alex Proyas inszenierten Films schon vergangenen Monat beginnen, doch hat 'Legendary Pictures' dann festgestellt, dass insbesondere die Spezialeffekte deutlich teurer werden würden und die eigentlich angedachten 120 Millionen US-Dollar Budget ziemlich übersteigen würden. Die geplanten Einsparungen wären nur auf Kosten der Effekte gegangen, was man jedoch vermeiden wollte. Man hätte Fortschritte bezüglich der technologischen Entwicklungen machen müssen, was bei dem Budget einfach nicht möglich gewesen wäre.
Die literarische Vorlage von John Milton aus dem 17. Jahrhundert erzählt die Geschichte von Luzifers Fall und dem Sündenfall von Adam und Eva. Allerdings wichen die Drehbuchautoren Phil DiBlasi, Stuart Hazeldine sowie Byron Willinger von dem Adam & Eva-Aspekt ab und konzentrieren sich mehr auf den Krieg der Erzengel Michael und Luzifer - den Kampf im Himmel zwischen den Armeen von Gott und Satan. Das Ziel ist auch, den Charakter von Luzifer interessanter zu machen.
Als Darsteller waren bereits unter anderem Bradley Cooper, Dominic Purcell, Dijmon Hounsou und Benjamin Walker bestätigt.


