Am 10. Juni 2012 jährt sich Rainer Werner Fassbinders Todestag zum 30. Mal. Das Genie des deutschen Films starb 1982 viel zu früh im Alter von 37 Jahren an Herzversagen. Ein zerrissenes, aufregendes und aufreibendes Leben hat er geführt und dabei über 40 Filme gedreht.
„Fassbinder ist ein Mythos. Jeder Versuch einen Film über ihn zu gestalten, sieht sich erst einmal dieser Wucht an Ereignissen und geballter Lebensenergie ausgesetzt“, so Produzent Anatol Nitschke, 'deutschfilm'. „Aber wir wollen kein klassisches Biopic produzieren, sondern eine persönliche Geschichte erzählen, die tief berühren soll.“
Regisseur Marco Kreuzpaintner („Trade – Willkommen in Amerika“, „Krabat“) über die Story: „Rainer erzählt die Geschichte eines außergewöhnlich talentierten jungen Mannes, der durch seine schöpferische Kraft, seine ungewöhnliche Stärke und Intelligenz zum Lebensmittelpunkt vieler wird, aber stets auf der Suche nach der unbedingten Liebe brennt und am Ende viel zu jung verglüht.“
Aktuell wird noch am Drehbuch gearbeitet, das Gerrit Hermans in Zusammenarbeit mit Kreuzpaintner schreibt. Demnächst steht die Besetzung der Hauptfigur an.
Anatol Nitschke, 'deutschfilm', produziert federführend die deutsch-luxemburgisch-französische Koproduktion Rainer mit Beteiligung von 'Senator Film Produktion' (Helge Sasse, Berlin), 'Iris Group' (Nicolas Steil, Luxemburg) und 'Rezo Films' (Jean-Michel Rey, Paris). Drehbeginn der Produktion ist im Frühjahr 2013, nach Fertigstellung zeichnet sich 'Senator Film Verleih' für den deutschen Kinostart verantwortlich.


