Hinsichtlich Spotnitz' Aussage, es sei ein Verbrechen, Akte X keinen runden Abschluss zu schenken, sagt der einstige Mulder-Darsteller:
"Wisst ihr etwas, das ich nicht weiß? Sterbe ich? Nein. Das Buch ist solange nicht geschlossen, bis jemand stirbt, wirklich. Eine der Größen der Serie war ihr offenes Ende. Es ging um Möglichkeiten. Es ging nicht um Auflösungen. Darum konnte es gar nicht gehen. Es gibt nicht sowas, dass die Geschichte jemals enden wird. Diese Charaktere werden immer weitersuchen. Das ist das, was sie tun. Selbst wenn wir ihnen dabei nicht zuschauen, sie sind da draußen, in irgendeiner Dimension. Mulder und Scully machen noch immer ihr Ding, denn das ist ihre Natur."

Das klingt erstmal so, als sei es Duchovny egal, ob ein dritter Film kommt oder nicht. Aber lest weiter, seine Meinung ist dann doch etwas anders:
"Ich würde liebend gern einen weiteren Film machen, oder mehrere. Ich glaube, wir sind alle dafür bereit. Ich weiß, dass ich ein wenig perplex bin, dass Fox nicht enthusiastischer ist. Hier gibt es einen selbst angebauten Besitz, den man nicht noch erst kaufen muss, wie zum Beispiel die Rechte am verdammten Green Lantern oder sowas, um es zu machen. Hier hat man ein Action-Franchise, das sein eigenes ist. Ich finde das seltsam, aber ich bin keine Führungskraft. Ich weiß nicht einmal, wieso die Green Lantern gemacht haben, aber ich nutze das nur als ein Beispiel, dass ich nicht verstehe, wieso man diesen Film macht, anstelle ein exzellentes Franchise weiter auszubauen, das sich bereits als exzellent und interessant erwiesen hat. Ich verstehe das nicht, aber es geht mich auch nichts an."
Auch zum letzten Akte X-Film hatte Duchovny einiges zu sagen. Seine Analyse, wieso der Film floppte, ergab folgendes:
"Ich glaube, Chris [Carter] arbeitet wahrscheinlich gerade an einer Idee für den dritten Film, also werden wir es sehen. Unglücklicherweise haben die beim letzten Film nicht genug Geld investiert, um ihn im Sommer antreten lassen zu können, haben ihn aber im Sommer rausgebracht. Es sollte auch ein Sommer-Film sein. Es sollte ein Actionfilm sein. Aber er war keiner. Es war ein düsterer, nachdenklicher, kleiner 25-Millionen-Dollar-Film. Von den Grundzügen her war es ein Independent-Film. Wenn man gegen Batman antreten muss, passiert aber folgendes: Er wurde deshalb nicht als Independent-Film vermarktet, aber du kannst damit nicht gegen Batman bestehen, wenn er nur 25 Millionen US-Dollar kostete."


