Avengers 4 - Wie geht es weiter? Wir haben aktuelle Theorien für euch *SPOILER* *UPDATE*

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    Seit vergangenem Donnerstag läuft endlich Avengers: Infinity War in den deutschen Kinos. Die 'Marvel'-Verfilmung hat schon die ersten Rekorde an den Kinokassen gebrochen und es ist davon auszugehen, dass weitere folgen werden.

    Und auch wenn Produzent Kevin Feige stets betont hat, dass der Film schockierend sein wird und sich einiges ändern wird, so liegt die Comicverfilmung einigen noch immer schwer im Magen. Zu wenig versprochen hat Feige jedenfalls nicht.

    Die größte Herausforderung für das Publikum ist vermutlich, dass das Ende von Avengers: Infinity War relativ offen ist. Allerdings waren wir auch hier drauf vorbereitet, schließlich war der Film ursprünglich als Zweiteiler geplant, der sich mit "Avengers: Infinity War Part 1" und "Part 2" auch in den Titeln niederschlug. Bis man letztlich dazu übergegangen ist, die Filme hinsichtlich ihrer Titel und auch inhaltlich mehr zu trennen - eine Verbindung ist aber nach wie vor gegeben, wie man als Zuschauer unweigerlich feststellen musste. Und jetzt steht die große Frage im Raum, die die Fans bis zum Start von Avengers 4 am 25. April 2019 beschäftigen wird: Wie geht es weiter? Ganz genau wissen dies nur die Eingeweihten, aber es gibt schon einige Theorien, die sich mit dem möglichen Ausgang der Situation beschäftigen. Es versteht sich von selbst, dass der nachfolgende Text Spoiler zu Avengers: Infinity War enthalten wird.





    Die naheliegendste Theorie, die schon etwas älter ist, besagt, dass Thanos zu stark ist, um besiegt zu werden (mehr dazu: Avengers: Infinity War - Fantheorie schlägt Brücke zu "Avengers 4" und zur Zukunft des MCU *SPOILER*). Ja, stimmt soweit, wenn man den Film im Hinterkopf hat. Als Ausweg nutzen die Avengers eine Zeitreise mithilfe des Zeitsteins. Hier wird es aber nun kritisch: Den Zeitstein hatte Thanos im Film bereits an sich genommen (und auch im Handschuh benutzt) und Doctor Strange, der den Stein am ehesten hätte nutzen können, ist aktuell nicht-existent.

    Hinweise darauf, dass diese Fantheorie dennoch in irgendeiner Form stimmt, gibt es allerdings einige: So ist bereits bestätigt, dass in Avengers 4 einige Szenen in den 1940er Jahren spielen. Des Weiteren sind Rückblenden zum ersten Avengers-Film von 2012 bekannt. Hinzu kommt, dass Produzent Kevin Feige stets betont hatte, dass Avengers 4 als Abschluss von Phase 3 einen Bruch innerhalb des 'Marvel Cinematic Universe' darstellen wird und danach nichts mehr so sein wird, wie es
    war - was bedeuten könnte, dass alles nach Avengers 4 eine Art Reboot ist, was in diesem Fall zutreffend wäre.

    Daher ist es möglich, dass die Zeitreisenthematik durchaus doch noch zum Tragen kommt, aber eben ohne das Auge des Agamotto und den darin enthaltenen Zeitstein, oder Doctor Strange, den es aktuell nicht mehr gibt. Passenderweise gibt es seit einigen Tagen eine neue Fantheorie, die sich dem Thema annimmt und erklärt, wie man da doch noch hinkommen könnte:

    Das neue Gerücht besagt, dass fünf Jahre zwischen dem Ende von Avengers: Infinity War und Avengers 4 liegen. Dies würde auch erklären, weshalb eine ältere Darstellerin für die Rolle von Cassie Lang, Scott Langs Tochter, gecastet wurde. Des Weiteren gibt es Setphotos, die einen Tony Stark mit graueren Haaren zeigen. Übrigens trägt Stark hier auch eine Uniform von S.H.I.E.L.D. Des Weiteren gibt es ja auch die Setphotos von der Schlacht in New York ("The Avengers"), die weiter oben bereits genannt wurden. Hier ist Stark gemeinsam mit Captain America und Scott Lang (Ant-Man) zu sehen, der zu dem Zeitpunkt ja eigentlich noch nicht an Bord der Avengers war.

    Scott Lang und sein alter Ego Ant-Man könnten durchaus mehr für Avengers 4 bereithalten, als zunächst angenommen wurde: Neben "Captain Marvel" ist "Ant-Man and the Wasp" der einzige Film des 'MCU', der zwischen dem Avengers-Zweiteiler in die Kinos kommt. Und wie man bisher feststellen konnte, ist die Veröffentlichungsreihenfolge des 'Marvel Cinematic Universe' weder ausgewürfelt noch einem anderen Zufall überlassen worden. Bei "Captain Marvel" sind die Gründe eigentlich naheliegend: Ihr Charakter ist zu stark, um eine frühere Einführung rechtfertigen zu können. Es ist schon lange offiziell bekannt, dass Carol Danvers in Avengers 4 zugegen sein wird, davon abgesehen, dass sie in der After Credit Scene von Infinity War auch noch angeteasert wurde. Hätte man den Charakter schon vorher dabei gehabt, wäre vieles aus Infinity War obsolet geworden - nun aber, da das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, mag Captain Marvel zwar immer noch äußerst stark sein, wie man die Welt aber wiederherstellt, ist dann doch nochmal eine andere Herausforderung. Nach ihrer Einführung im ersten eigenen Film im März 2019 (der in den 90er Jahren spielt und damit vermutlich nichts vorwegnimmt) wird ihr in Avengers 4 sicherlich noch eine wichtige Rolle zuteil.

    Ist es also auch kein Zufall, dass "Ant-Man and the Wasp" ebenfalls zwischen den beiden Avengers-Filmen startet? Definitiv nicht, so etwas gibt es in der Welt des Kevin Feige nicht. Sicherlich wird "Ant-Man", der bei den Kinoeinspielergebnissen im Gegensatz zu vielen anderen Filmen des 'MCU' nicht unbedingt Rekorde gebrochen hat, aber dennoch solide Einspielergebnisse eingefahren hat (Platz 17 bei aktuell 19 Filmen), durchaus vom Fahrwasser von Infinity War profitieren. Aber auch inhaltlich könnte sich hier etwas auftun, denn ähnlich wie Captain Marvel war auch Scott Lang in Infinty War zwar erwähnt worden, aber nirgends zu sehen. Er wird eine vermutlich nicht unwesende Rolle spielen, und diese könnte diesen Sommer in "Ant-Man and the Wasp" bereits vorbereitet werden. Das aktuelle Gerücht besagt nämlich, dass Scott Lang eine Technologie von Hank Pym nutzt, um die Zeitreise umzusetzen. Möglich also, dass schon in "Ant-Man and the Wasp" entsprechende Weichen hierfür gestellt werden.





    Dann gibt es noch eine andere Theorie, die auf dem Handlungsstrang "Infinity Gauntlet" der Comics basiert: Dort ist Thanos geschlagen, als sein Bewusstsein in eine Astralform übergeht. Nebula findet ihn und nimmt den Infinity-Handschuh an sich, nachdem sie sich erst mit diesem selbst geheilt hat. Thanos wird verbannt und trifft auf Doctor Strange, der die Seele von Thanos in der sogenannten Soulworld studiert hat. Strange stellt fest, dass Thanos dazu bestimmt war, die Kontrolle über die Steine zu verlieren, denn er hat sich ihrer Macht unwürdig gefühlt. Thanos bietet den Helden daraufhin seine Hilfe an, den Handschuh von Nebula zurück zu erlangen.

    Und auch wenn dies der Ausgang der Comics ist, so gibt es durchaus Hinweise darauf, dass die Soulworld auch in der Verfilmung eine Rolle spielt: Nachdem Thanos mit seinen Fingern geschnippt hat, befindet er sich an einem See, wo er auf die junge Version von Gamora trifft. In dieser Szenerie ist ein orangener Schleier zu vernehmen, der auf den Seelenstein zurückzuführen sein könnte, der ja bekanntlich orange ist. Nun stellt sich also die Frage, ob Gamora tatsächlich tot ist oder ob sie nur in der Soulworld gefangen ist? Immerhin ist sie ja nicht einfach so gestorben, sondern als Opfer gegen den Seelenstein ausgetauscht worden.

    Auch bei den anderen Charakteren, die derzeitig nicht-existent sind (Bucky Barnes, Sam Wilson, Wanda Maximoff, Black Panther, Groot, Star-Lord, Mantis, Drax, Doctor Strange, Spider-Man, Nick Fury, Maria Hill) ist es möglich, dass diese sich nur in der Souldworld befinden und damit durchaus noch eine Chance besteht, dass sie zurückkehren werden.

    Die Soulworld ist eine Taschendimension innerhalb des Seelensteins. Oha, Taschendimension? Das klingt nach klein und winzig, also könnte auch hier "Ant-Man and the Wasp" oder zumindest dessen Charaktere eine wesentliche Rolle spielen, denn mit klein kennt sich Ant-Man schließlich besonders gut aus. Gemeinsam mit Captain Marvel (die für solche Dimensionen ebenfalls geschaffen ist) könnten unsere verpufften Helden sowie alle anderen Lebewesen also gerettet werden. Opfer in solch einem Film wie Avengers: Infinity War sind zwar irgendwie schon notwendig, aber es geht ja schon damit los, dass Amy Pascal von 'Sony Pictures' noch Pläne mit ihrem Charakter Spider-Man hat. Black Panther hingegen hat gerade erst seinen ersten Film erhalten, der nicht nur aufgrund seines phänomenalen Einspielergebnisses noch weitere Fortsetzungen erhalten soll. Und ein "Guardians of the Galaxy Vol. 3" ist mit, ähm, nur Rocket vielleicht auch ein wenig zu eintönig.

    Allerdings hieße das auch, dass manch andere Charaktere, die "richtig" gestorben sind, damit wahrscheinlich auch tot bleiben - sorry, Loki-Fans. Bei Vision hingegen besteht noch die Möglichkeit, dass Shuri es geschafft hat, sein Bewusstsein zu retten, bevor die Black Order angegriffen hat. Dieses könnte dann in einen anderen Körper transportiert werden. Hier werden wir abwarten müssen.

    Während man jedoch andere rettet, die ziemlich gewiss noch eine Zukunft haben, könnte man sich jedoch von anderen Charakteren verabschieden. Schon lange sind insbesondere Captain America und Iron Man gute Kandidaten dafür: Cap-Darsteller Chris Evans ließ bereits verlauten, dass er seinen Schild nach Avengers 4 an den Nagel hängen wird (mehr dazu: Avengers 4 - Chris Evans hängt nach dem Film seinen Schild an den Nagel). Im übrigen wäre es auch nicht verwunderlich, wenn Tony Stark, der den Beginn des 'Marvel Cinematic Universe' durch "Iron Man" im Jahr 2008 darstellt, eine wichtige Rolle erhalten wird. Er war stets die Konstante und das verbindene Glied. Dass Pepper Potts in Avengers: Infinity War nochmal darauf hinwies, dass er auf sich aufpassen muss und Tony seit jeher seinen Anzug aufgeben soll, könnte entweder auf seinen Tod oder auf seine Rente hindeuten. Unwichtig ist er aber keinesfalls: Doctor Strange äußerte in Infinity War, dass er Spider-Man und Iron Man für das Auge des Agomotto opfern würde. Am Ende jedoch gab er Thanos den Infinity-Stein für Tonys Leben - nach seinen Blicken in die Zukunft hat er vermutlich gesehen, dass Tony Stark also nochmal entscheidend wird (oder aber es führte absolut kein Weg drum herum, Thanos einfach nur den Stein zu geben).

    Auch wenn hier zwei unterschiedliche Theorien präsentiert wurden, so können in der Tat auch beide eintreten, vielleicht gibt es einen Mix, wo beide ein wenig zum Tragen kommen: Die Nicht-Existenten befinden sich in der Soulworld und werden dort, wie weiter oben beschrieben, gerettet. Trotzdem wird es aufgrund der Setbilder eine Zeitreise geben. Hier könnte übrigens der Tesseact noch eine wesentlichere Rolle spielen, denn dieser war im 'Marvel Cinematic Universe' der präsenteste aller Infinity-Steine: Im ersten "Captain America" spielte er eine Rolle und im ersten "Avengers" ebenfalls. Oh, gab es von "Avengers 4" nicht Setbilder, die auf diese beiden Filme Bezug nahmen? Dies sind aber nicht die einzigen Auftritte des kosmischen Würfels, denn schon in "Iron Man 2" war er kurz als Zeichnung zu sehen. Weitere Auftritte gab es in der Post-Credits-Scene von "Thor", in "Thor – The Dark Kingdom" wurde er im Nachgang zu "The Avengers" erwähnt, und auch in "Guardians of the Galaxy" und "Avengers: Age of Ultron" war er als Hologramm respektive Vision zu sehen. Und dann eben diese Szene in "Thor: Tag der Entscheidung", die die Grundlage für die Eröffnung für Avengers: Infinity War bildete. Der Zuschauer kennt den Tesseract am besten, bei soviel Präsenz, so dass es durchaus möglich ist, dass dieser noch eine wesentlichere Rolle erhält. Es bleibt spannend.

    So oder so, wir werden uns bis zum 25. April 2019 gedulden müssen, wenn Avengers 4 in den deutschen Kinos startet. Dann wissen wir endlich, wie es weitergeht. Für mögliche weitere sachdienliche Hinweise steht euch "Ant-Man and the Wasp" ab dem 26. Juli 2018 in den deutschen Kinos zur Verfügung, und "Captain Marvel" könnt ihr ab dem 7. März 2019 kennenlernen.

    Wer sich bis dahin übrigens nach der Beschäftigung mit der Zukunft noch einmal ausgiebig mit Avengers: Infinity War im Jetzt beschäftigen möchte, sollte sich unseren Videobeitrag dazu nicht entgehen lassen: Avengers: Infinity War - Unser Spoiler-Talk zum Film



    Update 06.05.2018:
    Mittlerweile hat einer der beiden Regisseure des Films, Joe Russo, bestätigt, dass die orangene Farbgebung am Ende des Films in der Tat ein Indiz auf die Soulworld ist: "Ja, das soll den Seelenstein implizieren. Es ist alles orange, und [Thanos] ist innerhalb des Seelensteins mit der Menge an Kraft, die er dazu benötigte, mit den Fingern zu schnippen. Als er im Seelenstein ist, hat er diese Konversation mit der jungen Gamora."

    Da sich Thanos nun also im Seelenstein befindet, wie sieht es also mit Gamora aus? Ist damit bestätigt, dass sie ebenfalls noch im Seelenstein lebt, wie wir weiter oben bereits gemutmaßt haben? Auch hierzu bezog Russo Stellung: "Ja, das tut sie. Es war ein Versuch unsererseits, denn wir mögen keine zweidimensionalen Rollen oder dreidimensionale Bösewichte, denn jeder Bösewicht ist in seiner eigenen Geschichte auch ein Held. Und so verrückt, psychotisch und brutal Thanos auch ist, so ist er ein sehr komplexer Bösewicht, wenn man mit ihm auf eine emotionale Reise geht. Ihm ist nicht alles egal und es ist kompliziert für ihn, seinen Plan umzusetzen, was ihn gleichzeitig auch etwas kostet. Er sagte am Ende, dass es ihn alles gekostet hat, und dass es das einzige, was er liebte, Gamora sei. Deshalb haben wir die beiden am Ende wieder zusammengeführt. Ich möchte dem Publikum nur nochmal vor Augen führen, dass er wahre Emotionen fühlt, auch wenn er ein Monster ist."

    Gamora ist in einer weiteren Theorie der Schlüssel zum Besiegen von Thanos, und nachdem sie also nun doch noch lebt, wenn auch nur in der Soulworld, dann könnte auch diese Theorie eintreten. Wenn Gamora in der Soulworld ist, dann ist ihre Seele in eine andere Dimension transportiert worden. Dort existiert sie in ihrer reinsten Form.

    Immerhin war Gamora nicht von Thanos' Fingerschnipps betroffen, als er das halbe Universum auslöschte, da sie ja in der Soulworld existiert. Zudem wäre es eine Möglichkeit für sie, diese Welt zu verlassen. In der Tat passiert dies im Comic "Infinity Gauntlet", wo sie gemeinsam mit Adam Warlock und Pip the Troll durch Warlock in neue Körper geschlüpft ist und letztlich entscheidend dabei war, Thanos zu stoppen. Noch gibt es Warlock im 'Marvel Cinematic Universe' nicht, aber eine ähnliche Vorgehensweise ist für Gamora möglich. Dennoch würde sie das Universum bei einer Flucht erneut ins Ungleichgewicht stürzen, eben weil sie nicht zu der überlebenden oder nicht-überlebenden Hälfte durch den Fingerschnipps gehörte. Damit hätten die Infinity-Steine zwar ihren Job getan, aber das Resultat ist dennoch ein anderes. Dies könnte für Thanos Konsequenzen haben. Ob diese metaphysische Möglichkeit in Avengers 4 herangezogen wird, bleibt abzwarten. Fakt ist jedoch, dass Gamora durchaus ein Comeback erleben kann.





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