Guardians of the Galaxy Vol. 3 - Gerücht: Marvel sucht Kompromiss im Fall Gunn

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    Zugegeben, da blickt kaum noch einer durch: Es vergeht kaum ein Tag, an dem es keine neue Meldung zu Guardians of the Galaxy Vol. 3 und James Gunn gibt. Kaum hieß es nach Gunns Rauswurf, er hätte noch eine Chance, zurückzukehren, gab es nur wenige Tage später Berichte, 'Disney' habe das letzte Wort bereits gesprochen.

    Nun sieht alles wieder ganz anders aus, hier die aktuellen Entwicklungen: Gestern Morgen gab es Gerüchte, die besagten, dass Gunns Drehbuch definitiv nicht verwendet wird. Über den Regieposten braucht man an dieser Stelle erst gar nicht reden. Da fragt man sich natürlich schon, ob Drax-Darsteller Dave Bautista ernst macht und aus seinem Vertrag entlassen wird, so wir er es angekündigt hat (mehr dazu: Guardians of the Galaxy Vol. 3 - Dave Bautista droht mit Ausstieg).

    Doch nur einige Stunden später gibt es weitere Neuigkeiten, die gar nicht mal so uninteressant sind, denn daran merkt man, wie es hinter den Kulissen laufen kann: Gunn habe den Angaben zufolge einen sogenannten "Pay or Play"-Status gehabt. Dies bedeutet, dass er seine volle Gage erhält, ganz egal, ob seine Dienste letztlich noch verwendet werden. Oftmals erhalten Filmemacher diesen Status, wenn es schon grünes Licht für den entsprechenden Film gibt oder aber kurz vor Produktionsbeginn. Im Fall von Guardians of the Galaxy Vol. 3 traf beides nicht ein, allerdings habe Gunn auch nicht seinen Vertrag gebrochen, denn die Tweets, die der Grund allen Übels sind, fanden Jahre vor der ersten Vertragsunterzeichnung mit 'Marvel' statt.

    Dies ist eine äußerst außergewöhnliche Situation, so dass man davon ausgeht, dass Gunn mit etwa 7 bis 10 Millionen US-Dollarn ausgezahlt wird, vielleicht sogar noch mehr. Dann könnte er auch jedes Projekt annehmen, welches ihm angeboten wird und ihm zusagt. Die Verhandlungen werden außerdem - Achtung, nun wird es besonders interessant - durch die Tatsache beeinflusst, dass 'Disney' plane, Gunns Drehbuch zu verwenden, wie einige Quellen mitteilen.

    Gunns
    Drehbuch ist damit noch gar nicht vom Tisch und um Dave Bautista brauchen wir uns erstmal also keine Sorgen machen.

    Doch gäbe es gemäß zwei Quellen auch immer noch die Hoffnung, dass Gunn 'Marvel' nicht komplett den Rücken kehrt, denn in irgendeiner Form könnte er zu 'Marvel' zurückkehren. Dies würden die Verhandlungen zeigen, doch offen sei derzeit erstmal alles, und wenn Gunn eines Tages nur einen anderen 'Marvel'-Film entwickelt oder inszeniert. Aber hier müssen die Gespräche abgewartet werden.

    Wer sich bislang noch nicht zu dem Fall geäußert hat, ist 'Marvel'-Oberguru Kevin Feige. 'MCU'-Blogger Jeremy Conrad behauptet, dass Feige hinter verschlossenen Türen für Gunn kämpfe, und sei es nur, dass sein Drehbuch genutzt wird - was allerdings genauso wenig bewiesen werden kann wie die anderen Aussagen. Allerdings würde es Sinn ergeben: 'Marvel' gehört zwar zu 'Disney', allerdings ist Guardians of the Galaxy das Baby von 'Marvel', streng genommen. Die im 'MCU' umgesetzte Vision ist die von 'Marvel', und dort denkt man insbesondere an die Zukunft des Franchises - ein anderer Regisseur, oder gar im schlimmsten Fall eine enorme Verschiebung täte dem 'Marvel Cinematic Universe' nicht gut. Auch ist man sich dort den möglichen Konsequenzen bewusst, denn der Cast von Guardians of the Galaxy steht hinter Gunn, wie wir bereits berichteten. Und wenn schon einzelne Darsteller ihren Ausstieg ankündigen, kann dies äußerst schädlich sein. Gestützt wird dies durch einen neuen Bericht von 'Deadline', der heute veröffentlicht wurde. Auch dort heißt es, sei man bei 'Marvel' bemüht, mit 'Disney' einen Kompromiss zu finden, um eine für das Franchise bestmögliche Lösung herbeizuführen.

    Sollte Gunn in der Tat bald auf der Suche nach einem neuen Job sein, sollte dies nicht allzu lange dauern: Angeblich haben schon mehrere Studio-Verantwortliche geäußert, dass sie den Regisseur gerne verpflichten würden. Auch wenn diese derzeitig noch anonym bleiben müssen, da die Verhandlungen zwischen Gunn und 'Disney' noch nicht abgeschlossen sind, so soll sich auch 'Warner Bros.' darunter befinden - also das Studio, das für die Comicverfilmungen aus dem Hause 'DC' verantwortlich ist.

    Sicherlich wird es schhon bald weitere Neuigkeiten zur Causa James Gunn geben.







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