The Other Side of the Wind - Nach 40 Jahren wird Orson Welles' letzter Film endlich veröffentlicht

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    Bereits 1970 begann Orson Welles ("Citizen Kane") mit den Dreharbeiten zu dem mit Hollywood-Koryphäen wie John Huston, Peter Bogdanovich, Susan Strasberg und Oja Kodar besetzten Werk, welches sein letztes filmisches Opus werden sollte. Aufgrund von Finanzierungsproblemen zog sich die Produktion über Jahre hin und wurde schließlich dafür berühmt, niemals vollendet oder veröffentlicht worden zu sein. Mehr als 1000 Filmrollen wurden jahrzehntelang in Paris eingelagert, bis sich Frank Marshall (der beim ursprünglichen Dreh als Welles’ Produktionsmanager arbeitete) und Filip Jan Rymsza im März 2017 dazu entschlossen, das Material in der Bemühung aufzuarbeiten, den Film doch noch fertigzustellen.

    Mit neuer Filmmusik des Oscar-prämierten Komponisten Michel Legrand und neuer Montage durch das Team von Bob Murawski (Academy Award® für "The Hurt Locker"), konnte Orson Welles’ Vision von The Other Side of the Wind schließlich vollendet werden.

    Der Film erzählt die Geschichte des in die Jahre gekommenen Regisseurs J.J. “Jake” Hannaford (Huston), der nach Jahren im selbst auferlegten Europa-Exil nach Los Angeles zurückkehrt, um an seinem Comeback zu arbeiten. Dabei persifliert Welles in seinem künstlerischen Nachlass sowohl das klassische Filmstudio-System als auch die New Hollywood-Bewegung, welche in den 70er Jahren die Filmindustrie revolutionierte. Das lang erwartete ‘neue’ Werk des Kino-Großmeisters ermöglicht dabei einen faszinierenden Rückblick auf eine heute ferne Ära des Films.

    40 Jahre nach Beginn der Produktion wird Orson Welles’ The Other Side of the Wind dieses Wochenenden bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig uraufgeführt.

    Ab dem 2. November wird der Film auf Netflix und in ausgewählten Kinos zu sehen sein.




    Pressemitteilung

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