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Game of Thrones - Theorie beleuchtet die Beziehung zwischen Drachen und den Targaryens

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  • Game of Thrones
    Achtung, der folgende Text beinhaltet Spoiler zur achte Staffel von Game of Thrones sowie zu Fire & Blood!

    Letzte Woche startete die achte Staffel von Game of Thrones. Neben vielen Zusammenkünften unterschiedlichster Charaktere passierte auch endlich etwas, das - insbesondere Buchfans - schon seit Jahren erwarteten: Jon reitet einen Drachen. Bei diesem Ausritt machten Daenerys und Jon einen kleinen Zwischenstopp, bei dem es zu einem Kuss kam. Und, Hundehalter kennen dies vermutlich sehr gut, es kam zu einem eifersüchtigen Blick vom Drachen Drogon.

    Einige fragen sich, ob da vielleicht mehr hintersteckt, oder ob dies einfach nur eine witzige Szene sein soll. In erster Linie ist vermutlich letzteres zutreffend, jedoch gibt es auch Grund zur Annahme, dass da mehr hintersteckt, denn insbesondere die Buchreihe stützt diese These. Inwiefern die folgende Theorie, sollte sie zutreffend sein, in der Serie noch thematisiert wird, bleibt jedoch abzuwarten, aber vielleicht finden wir in den nächsten Büchern von George R.R. Martin mehr Relevanz (wenn wir die Bücher denn endlich mal in den Händen halten...).

    Die Theorie geht davon aus, dass Drachen in der Lage sind, die Seelen Verstorbener in sich tragen zu können. Immerhin gibt es ein ähnliches Konzept im Norden, wo Wargs existieren, die sich mental in den Körper anderer Tiere, mitunter auch Menschen, transportieren können. Targaryens und die Drachen tauchen in den historischen Aufzeichnungen ziemlich gleichzeitig auf, auch wenn es heißt, dass die Valyrer die Drachen in den Vulkanen von Valyria entdeckt haben und als deren Hirten fungiert haben. In der Tat haben die Valyrer mit den Drachen eine Gemeinschaft gebildet, was ihnen Macht verschafft hat, so dass das valyris che Imperium einen Großteil von Essos ausgemacht hat.

    Nun geht die Theorie jedoch davon aus, dass die Valyrer die Drachen erschaffen haben. Vor den Drachen haben bereits ähnliche Spezies existiert, wie in A Feast for Crows geschildert wird: Wyverns (Lindwurme) und Firewyrms. Wyverns ähneln den Drachen physisch sehr, können jedoch kein Feuer speien. Die Firewyrms hingegen leben unterirdisch und können hingegen Feuer speien, haben allerdings keine Flügel und ab dem Hals kaum physische Ähnlichkeit zu Drachen. Firewyrms wurden kurz vor dem Doom of Valyria (Untergang von Valyria) wurden diese in den Minen unterhalb der Vulkane noch gesichtet.

    Es ist also möglich, dass die Legende zwar davon spricht, dass die Valyrer die Drachen entdeckt haben, es ist aber auch möglich, dass es sich dabei entweder um Wyverns oder Firewyrms handelt. Valyrer waren alles andere bescheidene Hirten, sondern Hexenmeister, die sich mit dunkler Magie ausgekannt haben. Auch obskure Blutmagie befand sich in deren Repertoire.

    Damit ist es zumindest hypothetisch möglich, dass valyrische Blutmagier Wyverns und Firewyrms gekreuzt haben, um Drachen zu schaffen. George R.R. Martin hat in seinen Büchern deutlich gemacht, dass für Blutmagie menschliche Opfer nötig sind: So opfert Mirri Maz Duur Daenerys' ungeborenen Sohn Rhaego, um Khal Drogos Leben zu retten. Dany hingegen opfert Mirri Maz Duur, woraufhin die Drachen aus ihren Eiern schlüpfen. Melisandre versucht, Roberts Bastard Edric Storm (in der Serie übernimmt diese Rolle Gendry) zu opfern, um mit Königsblut die steinernen Drachen zu erwecken. Daneben gibt es noch weitere Beispiele.

    Nun bezieht sich die Theorie auf Martins jüngstes Buch aus der Welt vom Lied von Eis und Feuer, Fire & Blood. Dort ist die Geschichte von Aerea Targaryen geschrieben, die etwa 250 Jahre vor den ersten Ereignissen aus Game of Thrones gelebt hat. Als Aerea 12 Jahre alt ist, wollte sie mit dem Drachen Balerion von zu Hause wegfliegen. Sie konnte Balerion jedoch nicht kontrollieren und ging verloren. Eine große Suchaktion in den Sieben Königslanden und Essos führte zu keiner Spur, jedoch kehrten Aerea und Balerion zwei Jahre später mit grausamen Verletzungen zurück. Während Balerions Wunden zum Teil schon geheilt waren, befand sich die Prinzessin in einem äußerst schlechten Zustand: Sie war kochend heiß und unter ihrer Haut haben sich Dinge bewegt, was ihr Schmerzen zufügte. Aerea fing an zu rauchen, weil ihr Körper am Kochen war, so dass der Septon Barth sie in ein Eisbad legte. Dort entschwanden kleine, schleimige Kreaturen aus ihr heraus. Eine von ihnen, so lang wie ein Unterarm, hat geschrien, als es im eiskalten Wasser starb. Auch Aerea hat die Prozedur nicht überstanden und starb.

    Barth hat spekuliert, dass Balerion mit Aerea nach Valyria geflogen ist. Aerea hatte keine Kontrolle über den Drachen, und dieser würde in diesem Fall am ehesten nach Hause fliegen. Deshalb wurden die beiden auch nicht gefunden, denn nach Valyria geht, wie man weiß, keiner mehr so wirklich. Barth geht also davon aus, dass solche Kreaturen, die Aerea beherbergt hat, noch in Valyria leben.

    Und diese Kreaturen in Valyria treffen also Balerion, den ältesten Drachen der Welt, mit Aerea, Blood of the Dragon, an. Dunkle Rituale könnten dazu geführt haben, dass man mithilfe von Aerea das Zwiete Zeitalter von Valyria einleiten will. Schon länger gibt es Gerüchte, dass Valyrer mit Schwänzen, Flügeln und anderen Elementen der Drachenphysis geboren wurden, auch wenn diese nach dem Kleinkindalter nie wirklich beobachtet werden konnten. Vielleicht sind nur die, die hinsichtlich der Blutlinie nah genug an den Drachen geboren wurden, wirklich in der Lage, mit einem Ei verbunden zu werden. Vielleicht haben die Valyrer die Drachen so treu gemacht, indem sie eine Seele eines Valyrers in einen Drachen gepflanzt haben. Denn so werden sich diese ungern gegen ihre Erschaffer stellen.

    Damit wäre auch erklärt, wieso man auf Ehe innerhalb der Blutlinie bei den Valyrern setzt. Man muss möglichst nahe bei der ursprünglichen DNA bleiben, damit der Zauber aufrecht erhalten werden kann. Dies erklärt auch, wieso die Drachen nach dem Untergang Valyrias langsam ausstarben. Denn nur noch die targarysche Blutlinie blieb bestehen, so dass nicht genug Magie übrig war, den Zauber zu verbreiten. Hinzu kam, dass die targaryschen Mitglieder des Königshauses auch in andere Häuser der Sieben Königslanden eingeheiratet haben und das Drachenblut, und damit auch der dazugehörige Zauber, nachließ. Nur das Opfer von Daenerys, als sie Mirri Maz Duur opfert, hat einen Neustart der Spezies bewirkt.

    Während Mirri Maz Duur das Blut für das Opfer lieferte, so hat Daenerys' ungeborener Sohn Rhaego die Seele geliefert. Es wurde geäußert, dass auch er mit Flügeln und einem Schwanz ausgestattet war. Also ganz offensichtlich mit Drachenblut ausgestattet. Es ist möglich, dass seine Seele in Drogon haust, denn die Prophezeiung der Dothraki besagte, dass Rhaego der Hengst, der die Welt besteigt, werde. Dany hatte zudem die Vision, dass ihr Sohn seinen Mund öffnet und Feuer speit. Des Weiteren erklärt dies die äußerst gute Verbindung zwischen Dany und Drogon.

    Und wer haust in Rhaegal? Kein anderer als Rhaegars Seele, Bruder von Dany und Vater von Jon, mittlerweile auch bekannt als Prinz Aegon Targaryen VI. Wir haben gesehen, dass Rhaegal Jon ziemlich schnell akzeptiert. Bislang ging man davon aus, dass er einfach nur merkt, dass Jon ein Targaryen ist, aber diese Theorie würde diese Mutmaßung weiterführen. Und wo wir schon dabei sind: Natürlich hat der Night King Viserion, der vielleicht die Seele von Danys arrogantem Bruder Viserys beherbergt.

    Die Regie bei der achten Staffel von Game of Thrones haben David Nutter, Miguel Sapochnik (Episode "Battle of the Bastards"), sowie die beiden Showrunner David Benioff und D.B. Weiss, die das Serienfinale in Szene gesetzt haben, übernommen.

    Als Darsteller kehren alle diejenigen zurück, deren Charaktere in den vergangenen Staffeln noch nicht gestorben sind, also unter anderem Kit Harington, Maisie Williams, Sophie Turner, Emilia Clarke, Lena Headey, Peter Dinklage, Nikolaj Coster-Waldau, Gwendoline Christie, Isaac Hempstead Wright, John Bradley, Kristofer Hivju und Alfie Allen.

    Quelle: Collider





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