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Movie-Infos - Unser Jahresrückblick 2019

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    Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und das heißt, dass es auch für uns wieder Zeit wird für unseren Jahresrückblick.
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    Liebe Leserinnen und Leser, Liebe Filmbegeisterte,

    auch wir werfen wieder einen Blick zurück auf das vergangene Kinojahr und lassen alle Filme noch einmal Revue passieren. 2019 bot einige vielversprechende Titel. Neben großen Titeln wie Godzilla II: King of the Monsters, Terminator: Dark Fate, Alita: Battle Angel oder das heiß erwartete Filmevent Avengers: Endgame, das sogar zum erfolgreichsten Film unserer Zeit wurde, überraschte das Jahr vor allem mit unglaublich starken kleinen Filmen. So zeigte sogar das Horrorgenre mit Jordan Peeles Wir und Ari Asters Midsommar, dass auch in diesem Bereich eine hohe Qualität gepaart mit Einfallsreichtum noch möglich ist. Daneben begeisterten Werke wie Der Leuchtturm, The Favourite oder Green Book. Sogar aus Fernost schafften es mit Burning und Parasite zwei echte Highlights endlich mal wieder ins Kino.
    Und selbst Netflix brachte gerade zum Ende des Jahres noch echte Qualitätstitel an den Start. Neben dem weihnachtlichen Animationsfilm Klaus oder dem amüsanten Biopic Dolomite is my Name, kann sich der Streamingriese mit Marriage Story und The Irishman sogar ernstzunehmende Oscarchancen ausrechnen.

    Doch nun genug der Einleitung. Welche Titel in unserem Team einen besonderen Eindruck hinterlassen haben, erfahrt ihr in den folgenden Galerien. Dabei haben wir uns wieder dazu entschieden, dass jeder der Mitarbeiter hinter Movie-Infos, der mochte, eine eigene Galerie mit seinen persönlichen Top 5, seiner Enttäuschung des Jahres und seinem Most Wanted für das kommende erstellt hat. Schließlich ist Filmgeschmack ja dann doch oft sehr unterschiedlich.

    Euer Team von Movie-Infos

    freido
    Redakteur

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      freido's Jahresrückblick 2019

      Schon wieder neigt sich das Jahr dem Ende zu. Es war ein gutes Jahr für Filmfans, auch wenn es lange Zeit nicht wirklich danach aussah. Die meisten Highlights wurden erst vor ein paar Wochen oder Monaten veröffentlicht, einige davon sogar ohne richtigen Kinorelease direkt als Video on Demand. Zeiten ändern sich, davon bleibt auch die Filmlandschaft nicht verschont. Zwar wäre es schöner, alle Werke immer im Kino sehen zu können, aber letztendlich bin ich froh, dass kleinere Filme überhaupt irgendwie noch finanziert werden können.

      Besagte kleinere Filme machen auch ausschließlich meine Top 5 aus, denn abgesehen von "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" habe ich dieses Jahr mangels Interesse keinen einzigen aktuellen Blockbuster gesehen. 2020 dürfte sich das aber wieder ändern. Titel wie "Tenet" von Christopher Nolan, "Dune" von Denis Villeneuve oder auch "Top Gun: Maverick" sind vielversprechend. Bei letzterem interessieren mich eigentlich hauptsächlich die echten Flugzeuge...

      Zwei Filme, die nicht in meiner Liste vorkommen, möchte ich hier noch extra erwähnen. "Shoplifters", der Cannes-Gewinner aus dem Jahr 2018, wäre eigentlich in meiner Top 5 gelandet, aber wegen des Starts am 27.12.2018 fällt er leider raus. Der andere Titel ist "The Lighthouse" von Robert Eggers. Ich habe es leider nicht mehr geschafft, ihn mir anzusehen, obwohl es einer meiner Most Wanted ist. Wird schnellstmöglich nachgeholt.

      Knapp an meiner Top 5 vorbei: "The Farewell", "The Favourite", "Ad Astra" und "Us".












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      Enttäuschung des Jahres 2019

      © Warner Bros. GmbH

      Doctor Sleeps Erwachen

      Enttäuschung des Jahres ist etwas übertrieben, das gebe ich gleich zu, besonders da ich gar nicht viel erwartet habe, aber "Doctor Sleeps Erwachen", so der kreative deutsche Titel, kommt dem trotzdem am nächsten. Als Fortsetzung von "Shining" hat man es sowieso nicht leicht, aber auch unabhängig davon konnte mich der Film nicht wirklich überzeugen. Kein Grusel, keine Spannung, unnötige Überlänge, langweilige, teils unfreiwillig komische Story und Lichtblicke nur, wenn er sich an Kulissen, Figuren, Musik oder ganzen Szenen aus dem Vorgänger bedient. Schade.

      Trailer:

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      Top 5 2019 - Platz 5

      © 2019 Sony Pictures

      Once Upon A Time In Hollywood

      Tarantino schafft es immer wieder. Zwar zähle ich "Once Upon A Time in Hollywood" nicht zu seinen besten Werken, aber überaus unterhaltsam ist seine 70er-Jahre Hollywood-Hommage dennoch geworden. Man merkt seinen Filmen einfach immer die grenzenlose Leidenschaft an, ob bei den Dialogen, der Musik oder der Ausstattung. Alles passt wie die Faust auf ein von Cliff Booth bearbeitetes Auge.

      Trailer:

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      Top 5 2019 - Platz 4

      © 2019 Netflix

      Marriage Story

      Platz 4 geht an das wohl bodenständigste und authentischste Drama 2019. Adam Driver und Scarlett Johansson spielen ein Ehepaar, das sich scheiden lässt und haben damit zwei oscarverdächtige Leistungen hingelegt. Verdient wäre es, auch wenn die Konkurrenz dieses Mal wirklich stark ist, vor allem bei den männlichen Darstellern.

      Trailer:

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      Top 5 2019 - Platz 3

      © 2019 Capelight Pictures

      Burning

      Platz 3 geht an den mysteriösen Film aus Südkorea, in dem nicht viel passiert. "Burning" basiert auf einer Kurzgeschichte des japanischen Schrifstellers Haruki Murakami und lebt von seiner Atmosphäre und Bildsprache. Trifft sicherlich nicht jeden Geschmack, aber wenn, entwickelt er einen unglaublichen Sog.

      Trailer:

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      Top 5 2019 - Platz 2

      © 2019 Netflix

      The Irishman

      Martin Scorsese denkt auch nach etwa 50 Jahren als Regisseur nicht daran, auch nur ein kleines bisschen schlechter zu werden. Für "The Irishman" konnte er einen Mafia-Allstar-Cast zusammentrommeln, der seinesgleichen sucht. Statt die eigenen Klassiker "GoodFellas" und "Casino" zu kopieren, liefert er ein nachdenkliches Epos und dekonstruiert das Genre, das er einst selbst maßgeblich mitformte.

      Trailer:

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      Top 5 2019 - Platz 1

      © 2019 Koch Films

      Parasite

      Noch einmal Südkorea, jetzt sogar auf Platz 1. Falls noch nicht gesehen, rein da, so unwissend wie möglich!

      Trailer:

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      Most Wanted 2020

      © Sony Pictures

      Dune

      Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, worum es in "Dune" geht. Kenne weder das Buch noch den Film von David Lynch, aber wenn Denis Villeneuve einen neuen Film dreht, steht der automatisch ganz weit oben auf meiner Liste. Für mich der beste Regisseur des Jahrzents.



    The_Ghost
    Redakteur

    • Bild 1 von 8

      The_Ghost's Jahresrückblick 2019

      Ein weiteres Jahr geht zu Ende und wir konnten wieder viele Filme genießen. Zumindest manchmal mehr und manchmal viel weniger. Zum Ende des Jahres bietet es sich natürlich wieder an das Jahr Revue passieren zu lassen und auf die Highlights zu zurückzublicken.
      In der ersten Jahreshälfte sah es stark danach aus, dass 2019 eines der schlechtesten Film-Jahre der jüngeren Zeit werden würde. Es wechselte sich ein schlechter Film mit dem nächsten und belanglose sowie seelenlose Blockbuster sprossen wie Pilze aus dem Boden. Aber spätestens ab August wendete sich das Blatt und es waren unfassbar viele starke Filme zu sehen.
      So gab es dann in der zweiten Jahreshälfte einige Filme, die mich begeistern, überraschen oder einfach nur unterhalten konnten. Abseits der großen Blockbuster oder Superhelden gab es einige tolle Filme zu entdecken.

      Da der Jahresrückblick auf fünf Filme begrenzt ist, können natürlich nicht alle Filme, die mich 2019 überzeugen konnten, aufgezählt werden.

      Leider habe ich es noch nicht geschafft Martin Scorsese’s neuestes Werk The Irishman zu sehen, da bin ich mir aber sicher, dass der Film in meinen Top 5 gelandet wäre. Zudem möchte ich Filme wie die beste Comicverfilmung seit Jahren Joker, den sehr gelungenen Rennfilm Ford v. Ferrari, das hervorragende Netflix-Drama Marriage Story, Drachenzähmen leicht gemacht 3, I am Mother, John Wick 3 oder Klaus nicht unerwähnt lassen und an dieser Stelle würdigen.









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      Enttäuschung des Jahres 2019

      © 2019 WARNER BROS. Entertainment

      Es Kapitel 2

      Nach dem soliden und unterhaltsamen ersten Teil und einem sehr gelungenen Trailer stieg meine Vorfreude auf die Stephen King Adaption Es Kapitel 2 an. Leider konnte der Film dann letztendlich wenig überzeugen.
      Regisseur Andy Muschietti liefert mit Es Kapitel 2 einen Film, der mich stark enttäuschte. Der viel zu lange Film ist vollgepackt mit Jump-Scares, repetitiven Szenen und hat teilweise mit strukturellen als auch narrativen Problemen zu kämpfen.
      So ist für mich der Horrorfilm leider die Enttäuschung des Jahres, da ich im Vorfeld doch einiges von Es Kapitel 2 erwartet hatte.


      Trailer:



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      Top 5 2019 - Platz 5

      © 2019 20th Century Fox

      Ad Astra

      Platz 5 belegt bei mir der existenzielle und visuell betörende Science-Fiction-Film Ad Astra. Regisseur James Gray lieferte mit Ad Astra einen perfekt inszenierten, atmosphärischen und audiovisuell sehr überzeugenden Film, der mich in jedem seiner Momente in seinen Bann ziehen konnte. Die wundervollen Bilder des Weltraums und Brad Pitts reserviertes aber überzeugendes Schauspiel blieben mir lange im Gedächtnis.
      Gerade weil Ad Astra von klassisch erzählter Massenware abweicht, gehört der Film für mich zu den besten des Jahres.

      Trailer:




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      Top 5 2019 - Platz 4

      © 2019 Sony Pictures

      Once Upon A Time in Hollywood

      Quentin Tarantino lieferte mit Once Upon A Time in Hollywood wieder einmal einen starken Film, der allein durch die Stimmung, Dialoge und das Gefühl der Zeit lebt. Tarantino’s ohne roten Faden und ohne klassische Erzählstruktur erzählter Film bietet viele kleine Geschichten mit tollen Dialogen und ein wahnwitziges Finale, das einfach nur verdammt viel Spaß macht.
      Nachdem The Hateful 8 mir nicht so sehr gefallen hatte, konnte mich Tarantino mit seiner Hollywood Hommage wieder sehr überzeugen.


      Trailer:




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      Top 5 2019 - Platz 3

      © 2019 Capelight Pictures

      Burning

      Mit Burning findet sich einer der großartigsten und ungewöhnlichsten Filme auf dem dritten Platz wieder. Gerade die ambivalente, mit vielen Metaphern erzählte Geschichte über Einsamkeit, Wunschvorstellungen und verdrehte Realitäten macht aus Burning eine ganz besondere Seherfahrung.
      Zudem ist Burning einer der schönsten Filme, die dieses Jahr zu sehen waren. Auch kann der Film mit den schauspielerischen Leistungen überzeugen.
      Der Mystery-Thriller brachte mich tagelang zum Nachdenken und schwirrte mir immer wieder im Kopf herum. Burning konnte mich absolut begeistern und ist für mich hochverdient auf Platz 3 der besten Filme des Jahres.

      Trailer:






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      Top 5 2019 - Platz 2

      © 2019 Koch Films

      Parasite

      Und der nächste hervorragende Film aus Südkorea. Meisterregisseur Bong Joon-Ho liefert mit Parasite einen hervorragend inszenierten, toll fotografierten Film über soziale Unterschiede, der lange nachhallt. Bei der Gestaltung der Handlung bedient sich der Regisseur unterschiedlicher Genres und hält den Film über die gesamte Laufzeit unvorhersehbar. So sind neben dem klassischen Drama und der schwarzen Komödie selbst Elemente eines Thrillers gar eines Kammerspiels zu finden.
      Mit Parasite liefert Bong Joon-Ho einen der besten Filme der letzten Jahre ab. Über dieses faszinierende Meisterwerk wird auch noch in vielen Jahren gesprochen werden.

      Trailer:



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      Top 5 2019 - Platz 1

      © 2019 Universal Pictures

      Der Leuchtturm

      Nach dem großartigen The Witch lieferte Robert Eggers auch mit seinem neuesten Werk Der Leuchtturm einen der außergewöhnlichsten, faszinierendsten und verstörendsten Filme der letzten Jahre. Dieser in Schwarzweiß gedrehte und von Robert Pattinson & Willem Dafoe fantastisch gespielte Film ist ein irrer Trip, der seinesgleichen sucht.
      Auch bietet der Film viele unterschiedliche Möglichkeiten der Interpretation, sodass Der Leuchtturm für jeden Zuschauer eine andere Erfahrung darstellt.
      Mit diesem fieberhaften Alptraum katapultiert sich Robert Eggers endgültig zu einem meiner Lieblings-Regisseure und landet verdient auf Platz 1.

      Trailer:


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      Most Wanted 2020

      © Sony Pictures

      Dune

      Der Kanadier Denis Villeneuve hat in den vergangenen Jahren einen großartigen Film nach dem anderen abgeliefert. Mit dem fantastischen Blade Runner 2049 hat der Regisseur für mich das vorläufige Highlight seiner Karriere erreicht und einen meiner absoluten Lieblingsfilme gedreht. So liegt es natürlich auf der Hand, dass der nächste Film von Villeneuve, das Science-Fiction Epos Dune, mein Most Wanted für das Jahr 2020 darstellt.

      Die Zutaten für einen großartigen Film sind auf jeden Fall gegeben. Denn Dune hat einen tollen Cast, eine interessante Vorlage und viel Talent hinter der Kamera zu bieten.







    ElMariachi90
    Redakteur, Asia- und Heimkino-Experte

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      ElMariachi90's Jahresrückblick 2019

      Das Kinojahr 2019 bot gerade zum Ende hin einige große Highlights. Auch wenn die Blockbuster in diesem Jahr mich fast ausschließlich enttäuschten, hat es einer dann doch in meine Top 5 geschafft. Ansonsten waren es vor allem die kleinen Filme, die zu begeistern und vor allem zu berühren wussten. Ganz besonders Fans des asiatischen Kinos wurden auf dem Heimkinomarkt dieses Jahr mit spannenden Titeln erfreut und im Kino gab es sogar einige unfassbar starke Vertreter zu sehen, wovon zwei sich gleich die Spitzenpositionen geschnappt haben. Dahinter folgen ein ganz persönlicher Film eines europäischen Kultregisseurs, ein SciFi-Actionfeuerwerk und eine wunderschöne Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft. Mein Most Wanted für 2020 dürfte zwar nicht sonderlich anspruchsvoll werden, allerdings setze ich dennoch viel Hoffnung in das Werk. Und negativ bleibt vor allem ein absolut unnötiges Reboot im Kopf, was sich aber nur knapp gegen den ebenso überflüssigen Neuaufguss von "Men in Black" durchsetzte.

      Bevor mein Jahresrückblick samt Top 5, Flop und Most Wanted für das kommende Jahr startet möchte ich aber wie schon in den letzten Jahren noch auf ein paar Filme hinweisen, die es leider nicht in diese Rangliste geschafft haben. So konnte mich "Marriage Story" mit ganz großem Schauspielkino überraschen, "The Farewell" präsentierte einen einfühlsamen Blick auf die unterschiedlichen Denkmuster von Ost und West, "The Gangster, The Cop, The Devil" offenbarte herrlich unterhaltsames Actionkino und "The Perfection" ließ mich etwas verstört zurück. Und ganz gegen den Strom der allgemeinen Kritikertendenz feierte ich Gerard Butlers Rückkehr als Präsidenten-Retter Mike Banning in "Angel Has Fallen".

      Nun aber viel Spass mit den für mich fünf besten Filmen 2019 und meinem persönlichen Tiefpunkt des Kinojahres.







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      Enttäuschung des Jahres

      © 2019 Universum Film GmbH

      Hellboy - Call of Darkness

      Von der Idee, dass Hellboy ein filmisches Reboot erfahren soll, war ich von vorn herein nicht sonderlich angetan, da ich die Werke von Guillermo del Toro ganz gerne mochte und von ihm lieber einen dritten Teil gesehen hätte. Als es jedoch hieß, dass die Neuausrichtung deutlich blutiger werden würde und sich dann auch noch Neil Marshall als Regisseur hinzugesellte, war meine Neugier dann doch geweckt. Gerade durch Marshalls Mitwirken war ich dann positiver Dinge, da er mit "The Descent" für mich einen der besten Horrorfilme der mindestens letzten 20 Jahre erschuf. Was dann allerdings mit Hellboy - Call of Darkness präsentiert wurde, funktionierte erschreckend schlecht. Mit Ausnahme von ein paar netten Splattereffekten und einigen erfrischend handgemachten Kostümen bot das Reboot nichts. Eine uninspirierte Handlung, fürchterliche Dialoge, schwache Darstellerleistungen, teils miese CGI-Effekte und behäbig inszenierte Actionszenen riefen ausschließlich Kopfschütteln hervor.

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      Top 5 2019 - Platz 5

      © 2019 Entertainment One

      Green Book

      Zugegebenermaßen bekam ich das bei den letzen Oscars ausgezeichnete Werk erst relativ spät zu Gesicht. Und obwohl das Werk mich nicht gerade regelrecht umhauen konnte, ist es doch eine wunderschöne Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Toll gespielt und mit einem angenehmen Sinn für Humor bekommt man einen einwandfreien Wohlfühlfilm geboten, der trotzdem stets weiß die ernsten Themen adäquat zu behandeln. Dank des für mich wundervollen Endes hat sich Green Book diesen Platz verdient.

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      Top 5 2019 - Platz 4

      © 2019 20th Century Fox

      Alita: Battle Angel

      Trotz der zahlreichen vielversprechenden Blockbustertitel in diesem Jahr konnte mich kaum einer davon überzeugen. Da ich ein Herz für Action habe, war das umso enttäuschender. Doch gleich im Februar ließ ein zierlicher Kampfroboter die Leinwand erbeben. Alita: Battle Angel bot beeindruckende Sets, spektakuläre Actionszenen, ein generell visuell neuartiges Erlebnis, einen donnernden Soundtrack und eine sympathische Hauptdarstellerin. Ergänzt durch einen überraschend hohen Härtegrad, der im Kontrast zu angenehm kitschigen romantischen Szenen stand, bot das Werk von Robert Rodriguez nicht nur etwas für Augen und Ohren, sondern auch für das Herz.



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      Top 5 2019 - Platz 3

      © 2019 Studiocanal

      Leid und Herrlichkeit

      Pedro Almodóvar präsentierte mit Leid und Herrlichkeit sein wohl persönlichstes Werk. Wenig verwunderlich, dass er für die Hauptrolle Antonio Banderas wählte, mit dem er dabei zum bereits achten Mal zusammenarbeitete. Und der spanische Schauspieler offenbarte durch sein überraschend zurückhaltendes Spiel eine intensive Meisterleistung, die zurecht bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet wurde. Aber auch Almodóvars feinfühlige und gewohnt ästhetische Inszenierung lassen ein Drama entstehen, wie man es so nur selten zu Gesicht bekommt.

    • Bild 6 von 8

      Top 5 2019 - Platz 2

      © 2019 Koch Films

      Parasite

      Regisseur Bong Joon-ho ist für Kenner des südkoreanischen Kinos schon seit weit mehr als einem Jahrzehnt kein Unbekannter. Dem allgemeinen Zuschauer dürfte er hingegen erst mit "Snowpiercer" oder dem Netflix-Film "Okja" aufgefallen sein. Aber spätestens nach seinem beeindruckenden Werk Parasite aus diesem Jahr dürfte kein Filmliebhaber mehr an dem Namen vorbeikommen. Das von vielen Seiten hochgepriesene Werk wird zurecht als einer der großen Favoriten bei den diesjährigen Oscars gehandelt. Seine einmal mehr visuell überwältigende Inszenierung, mit den zahlreichen überragenden dramaturgischen Wendungen, die das Genre des Werks kaum feststellen lassen, lassen ein beeindruckendes gleichzeitig aber ebenso unterhaltsames Filmvergnügen entstehen.

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      Top 5 2019 - Platz 1

      © 2019 Capelight Pictures

      Burning

      Trotz der äußerst starken Konkurrenz in diesem Jahr konnte mich kein Film nur im Ansatz so sehr faszinieren wie Burning. Regisseur und Drehbuchautor Lee Chang-dong wirft in einer Zeit, in der so gut wie jede Frage beantwortet werden muss, dem Zuschauer eine nach der anderen an den Kopf, ohne dabei klare Erklärungen zu liefern. Stattdessen spickt er sein Thriller-Meisterwerk ausschließlich mit Andeutungen, die das Gesehene immer weiter in Frage stellen, aber gleichzeitig unfassbar viel Interpretationsmöglichkeiten offenbaren. Ergänzt von einer unglaublichen Bildersprache, einem großartigen Soundtrack und einem sensationellen Darstellertrio entsteht ein emotional wie intellektuell forderndes Meisterwerk, das einen sehr langen Nachhall kreiert.

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      Most Wanted 2020

      © 2019 Paramount Pictures

      Ja, ich weiß, dass im kommenden Jahr Werke wie "Dune" oder "Tenet" auf uns zukommen. Aber dennoch freue ich mich derzeit am meisten auf die Rückkehr von Tom Cruise in die Düsenjets. Dabei bin ich gar kein so großer Fan des Erstlings. Doch die spektakulären Flugsequenzen aus den ersten Trailern und die Tatsache, dass Tom Cruise mit "Mission: Impossible - Fallout" im vergangen Jahr mit einer Fortsetzung einen der besten Actionfilme der letzten Jahre präsentierte, lassen mich auf ein wahres Highlight hoffen. Das könnte eine der großen Überraschungen des Filmjahres 2020 werden.



    Burning
    Redakteur und Administrator

    • Bild 1 von 8

      Burning's Jahresrückblick 2019

      Die Zeit rast dahin und schon ist das Kinojahr 2019 auch schon wieder vorbei. Anfangs noch ohne große Highlights, konnte 2019 zum Ende hin nochmal ordentlich Gas geben und so einige Knaller raushauen. Vor allem 'Netflix' hat innerhalb weniger Tage gleich zwei Highlights veröffentlicht. Insgesamt bleibt für mich das Fazit, dass 2019 ein sehr reichhaltiges Kinojahr war, auch wenn die Blockbuster wiedermal deutlich in der Unterzahl liege und es keinen neuen Knaller ala "Mission: Impossible - Fallout" zu sehen gab. Dafür kam "Star Wars" zu einem Ende der Skywalker-Saga, während das MCU wächst und gedeiht und das "Terminator"-Franchise mal wieder mit einer Trilogie an den Start ging - und wieder scheiterte. Sollte 2020 so weiter gehen, wie 2019 endete, dann erwartet uns ein großartiges Kinojahr. Mit neuen Filmen der Regisseure Denis Villeneuve und Christopher Nolan stehen zumindest schon einmal zwei potentielle Highlight in den Startlöchern und auch aus Südkorea wird sicher wieder ein Highlight kommen, selbst wenn die Klasse eines "Burning" oder "Parasite" nicht erreicht werden sollte. Wünschenswert wäre es und somit auf ins neue Kinojahr!



















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      Top 5 2019 - Platz 5

      © 2019 Netflix

      The Irishman

      Martin Scorsese ist mit dem wohl klassischsten seiner Genres zurück. In The Irishman vereint er mit Robert De Niro, Al Pacino, Joe Pesci drei wahre Leinwandlegenden und erzählt in einem Epos eine Geschichte über die Schattenseiten des Mafiadaseins und all den damit einhergehenden Opfern, die man bringen muss. Inszeniert mit klassischen Dialogen, bildgewaltigen Einstellungen und einer Jahrzehnte umspannenden Geschichte, kann der Altmeister mit reichlich Qualität punkten und an seine alten Erfolge anknüpfen.

    • Bild 3 von 8

      Top 5 2019 - Platz 4

      © 2019 Netflix

      Marriage Story

      In diesem Film bekommt man die wohl ehrlichste und schonungsloseste Inszenierung einer gescheiterten Ehe samt Scheidung zu sehen, die es auf Film wohl jemals gegeben hat. In unglaublich herzzerreissenden Momenten spielen sich sowohl Scarlett Johansson als auch Adam Driver die Seele aus dem Leib und können einen Film voller Gefühle, Emotionen und heftigen Wortgefechten stemmen. Marriage Story ist ein einziger Sehgenuss, in dem so ziemlich alles stimmt.

    • Bild 4 von 8

      Top 5 2019 - Platz 3

      © 2019 Weltkino GmbH

      Midsommar

      Nach "Hereditary" hat Regisseur Ari Aster ein erneutes Meisterwerk geschaffen. Horror bei Tageslicht? Kann das funktionieren? Und wie. Midsommar beruft sich auf die frühen Tugenden eines guten Horrorfilms und gruselt in erster Linie durch eine packende Atmosphäre, einer ausgefeilten Inszenierung und guten Darstellern samt Dialogen. Nirgends springt einem ein lautes Etwas ins Gesicht, die Anspannung der Figuren und des Zuschauers erfolgt ganz alleine durch die wahnsinnig gute Inszenierung und die dichte Atmosphäre.

    • Bild 5 von 8

      Top 5 2019 - Platz 2

      © 2019 Koch Films

      Parasite

      Die wohl größte Überraschung des Jahres kommt diesmal aus Südkorea und erzählt in den wohl schönsten Bildern des Jahres eine wundervolle Geschichte über Menschlichkeit sowie deren Abgründe. Über Arm und Reich. Über Leben und Tod. Para entwickelt über den Lauf einen ungemeinen Sog, der einen immer mehr in das Schicksal der Familie hineinzieht und gleichzeit sowohl an Spannung als auch Sozialkritik kaum zu überbieten ist. Ein wahrliches Meisterwerk.

    • Bild 6 von 8

      Top 5 2019 - Platz 1

      © 2019 Universal Pictures

      The Lighthouse

      The Lighthouse ist wohl nicht nur einer der außergewöhnlichsten Filme des Jahres, sondern auch der beeindruckendsten. In hartem, aber dennoch wunderschönem Schwarz/Weiß und im 4:3 Bildformat, erzählt Robert Eggers in diesem Film gleich mehrere Geschichten - je nachdem wie der Zuschauer es empfindet. Diese Kunst gelingt ihm ausgezeichnet, so dass man mit The Lighthouse theoretisch jedes Mal einen anderen Film sehen kann. Nebenbei liefern sowohl Willem Dafoe als auch Robert Pattinson die besten Leistungen ihrer Karriere ab.

    • Bild 7 von 8

      Enttäuschung des Jahres

      © 20th Century Fox

      Terminator: Dark Fate

      Die Frage lautet, was kann man von einem Franchise erwarten, dass nach zwei gescheiterten Trilogien einen Versuch in eine dritte neue Trilogie startet? Im Grunde nicht viel, doch mit der Rückkehr des damaligen Masterminds James Cameron (wenn auch nur als Produzent), konnte man zumindest einen Funken Hoffnung haben. Doch leider war auch der neueste Eintrag ins "Terminator"-Franchise eine Niete und zeigte einmal mehr auf, dass die Macher nach Teil 2 nie mehr verstanden haben, was die damaligen Filme ausmachte. Vielleichte sollte das Franchise erst einmal viele viele Jahre ruhen, bevor es einen neuen Versuch geben kann.

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      Most Wanted 2020

      © Sony Pictures

      Dune

      Der vor kurzem erst zum Filmemacher des Jahrzehnts gekührte Denis Villeneuve zaubert im kommenden Jahr einen weiteren Science Fiction Film auf die große Leinwand und kann dazu auf ein umfangreiches Angebot herausragender Filme zurückblicken. Mit Dune nimmt sich der Franko-Kanadier einer umfangreichen, wie tiefgreifenden Romanvorlage an und möchte diese in zwei Teilen in die Kinos bringen. Dank seiner bisherigen Arbeiten und dem großen Potential einer anständigen Umsetzung der Vorlagen, ist Dune mein größtes Most Wanted für das kommende Jahr.



    patri-x
    Administrator

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      patri-x Jahresrückblick 2019

      2019 neigt sich dem Ende zu. Zeit, um nochmal auf das vergangene Kinojahr zu blicken. Aufgefallen ist mir, dass Mainstream immer mehr gefragt ist und viele Filme erfolgreich waren, die Remakes oder Sequels sind. Allein deshalb muss ich vor allem den asiatischen Markt loben. Mit "Burning", "Parasite" und "The Farewell" kommen drei Filme aus Fernost, die es mir dieses Jahr sehr angetan haben, aber ganz knapp an meinen Top 5 vorbeigerauscht sind. Und da merke ich eben wieder, dass ich einer von euch bin: Mr. Mainstream.

      Kleiner Trost: Auch Avengers'm: Endgame hat es nicht in meine Bestenliste geschafft. War ich enttäuscht? Nein. Aber wenn man ehrlich ist, dann war der Film nur so gut, weil die Vorgänger so gut vorgelegt haben. Aber genug geschwafelt, los geht's mit meinem Flop des Jahres.












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      Enttäuschung des Jahres

      © 2019 Universum Film GmbH

      Hellboy - Call of Darkness

      Kennst du das Gefühl, wenn man mit niedrigen Erwartungen ins Kino geht und hofft, dass man dadurch überrascht werden kann? Tja, Hellboy hat mich sogar noch enttäuscht, es ist ein Film aus der Hölle... Das liegt aber nicht am Setting, sondern an den billigen Effekten und dem schlechten Drehbuch, das nur aus blöden Sprüchen besteht. Der Film hat keinen Cent verdient und ist wirklich nur was für hartgesottene Genrefans.

    • Bild 3 von 8

      Top 5 2019 - Platz 5

      © 2019 20th Century Fox

      Ad Astra

      James Gray hat mich mit seinem Weltraum-Drama gepackt. Na gut, vielleicht lag es auch an den tollen Bildern und dem starken Soundtrack von Max Richter. Aber auf einer gewissen Ebene hat mich Ad Astra einfach abgeholt. Brad Pitt spielt dabei echt gut und auch, wenn seine Stimme aus dem Off andere verprellt hat: Mich haben die Monologe zum Nachdenken angeregt. Und wenn ein Film sowohl emotional, als auch intellektuell stimuliert, dann hat er sich seinen Platz in diesem Jahresrückblick einfach verdient!

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      Top 5 2019 - Platz 4

      © 2019 Entertainment One

      Green Book

      Du hast Green Book nicht gesehen? Dann ab vor den Fernseher, Netflix einschalten (oder ggf. abonnieren) und den letzten Oscar-Gewinner unbedingt nachholen! Rassismus ist trotz der älteren Geschichte auch heute noch allgegenwärtig und wird vom Film vielleicht an der einen oder anderen Stelle zu plakativ ins Rampenlicht gerückt. Trotzdem geht man mit dem Thema äußerst sensibel um und lockert mit einem sehr gut platzierten Humor immer mal wieder das Geschehen auf. Und wenn du dann noch Viggo Mortensen und Mahershala Ali im Aufgebot hast, die ganz selbstverständlich glänzend aufspielen, dann ist es kein Wunder, dass man zur Award-Season mit sämtlichen Goldjungen überschüttet wird. Ich bin rein ins Kino, habe mich 130 Minuten lang unterhalten lassen und kam bestens gelaunt wieder raus.

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      Top 5 2019 - Platz 3

      © 2019 Walt Disney Pictures

      Der König der Löwen

      Gaaanz ruhig, alle mal tiiiief durchatmen – ich kann das erklären! Der König der Löwen war mein Lieblingszeichentrickfilm als Kind und ja, die Fallhöhe war enorm. Aber als ich im Kino saß und diese wahre Bilderpracht auf der großen Leinwand erleben durfte, da hat es mich einfach gepackt! Der Vorhang geht auf, eine Sonne steigt auf und durch die Boxen kracht "Aaaaah, zuwennjaaaa, Mammaniii Mammanaaaa" (oder so ähnlich) – da hatte ich direkt Pippi in den Augen und Gänsehaut am ganzen Körper. Man kann von Disneys Politik halten, was man will, aber ich bin dem Studio extrem dankbar dafür, dass ich das nochmal erleben durfte. Klar, der Film ist fast eine 1:1-Kopie des Klassikers, aber dadurch entgeht man eben auch einer gewissen Gefahr, alles falsch zu machen. Dass die Technik die aktuell Beste ist und sämtliche Tiere sehr real ausgesehen haben, ist für mich dann nur noch das Sahnehäubchen gewesen. Der König der Löwen hat mich in meine Kindheit zurückversetzt und mir fast nochmal genau dieselben Glückshormone entlockt wie das Original.

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      Top 5 2019 - Platz 2

      © 2019 Netflix

      The Irishman

      The Irishman ist mit seiner Laufzeit von knapp 3,5 Stunden kein Film, bei dem man motiviert auf den Play-Button drückt und sich denkt: "Den guck ich mir jetzt in einem Durchgang an!" Ausnahmen gibt es sicherlich, aber ich habe mir den Film lieber in 4 kleine Episoden eingeteilt, wodurch dich das neueste Werk von Martin Scorsese eher wie eine Miniserie angefühlt hat – und die hat mir richtig gut gefallen! Auch hier wird aktuelle Technik angewendet, wenn die Gesichter der Figuren digital verjüngt werden. Das ist besonders am Anfang noch gewöhnungsbedürftig und Robert de Niro bewegt sich auch als 40-Jähriger ein bisschen wie ein Opa. Darüber konnte ich aber hinwegsehen und mich ganz auf den Film einlassen. Es war einfach schön, de Niro, Pacino & Pesci vereint zu sehen und schauspierisch bewegen sich die drei Säcke immer noch auf einem extrem hohen Niveau. Aber auch die langsame Erzählweise hat mir imponiert, während sich andere Filme im Moment eher darum bemühen, größer, lauter und mainstreamiger zu sein. Ja, man muss sich auf The Irishman einlassen und in der Stimmung für dieses Mammutwerk sein. Trifft aber beides zu, dann wird man mit einer sehr guten und trotz seiner ruhigen Handlung durchweg unterhaltsamen Biografie über den Mafioso Frank Sheeran entschädigt.

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      Top 5 2019 - Platz 1

      © 2019 Warner Bros.

      Joker

      Sorry, Marvel. Aber obwohl ich Avengers: Endgame richtig gut fand, erntet der Film dann doch nur die Lorbeeren, die vorher schon zurechtgelegt worden sind. Deshalb schafft es dieses Jahr der Joker von DC auf meinen ersten Platz. Eigentlich wurde über den Film schon alles gesagt und er spaltet auch die Gemüter. Die einen schreien "Meisterwerk!", die anderen finden die Origin über Batmans größten Widersacher völlig überschätzt. Ich für meine Begriffe kann Warner Bros. und DC nur ein Kompliment machen und Danke sagen: Danke für den Mut, ein Drama mit einem R-rating ins Kino zu bringen, den Film ernst aufzuziehen und ihn im Arthouse-Gewand überhaupt produzieren zu lassen. Regisseur Todd Philips hat mich 122 Minuten in seinen Bann gezogen, der Soundtrack ist ne Wucht und selbiges gilt für Joaquin Phoenix, dessen eh schon starke Leistung noch höher zu bewerten ist, wenn man bedenkt, dass der Joker nach Heath Ledgers Interpretation für nahezu unantastbar galt. Jetzt haben wir zwei völlig verschiedene Clowns, die jeder für sich genommen zu den besten Bösewichten der Filmgeschichte zählen. Wie böse der neue Joker dann aber tatsächlich ist, wird das Sequel beweisen müssen, das hoffentlich genauso einen Punch entwickelt wie der Vorgänger.

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      Most Wanted 2020

      © 2019 Warner Bros.

      Tenet

      Oh, Christopher Nolan, du hast mich schon wieder erwischt! Ich schätze sehr, dass man über den Film nur wenig weiß, der Trailer aber genug zeigt, um mich extrem neugierig zu machen. Ist "Tenet" im Universum von Inception angesiedelt? Was hat es mit den Zeitreisen auf sich? Und warum ist der Filmtitel ein Palindrom? Ich will Antworten – und zwar jetzt! Zugegeben: Andere Filme wie "Top Gun: Maverick", "Ghostbusters: Afterlife" (ich verweigere den deutschen Zusatz "Legacy") oder Denis Villeneuves "Dune" erwarte ich fast genauso sehnsüchtig, aber Nolan hat mich bisher einfach immer überzeugt. Deshalb geht mein Most Wanted diesmal an den Briten – und nicht an den Kanadier. Kurz gesagt: In Nolan I trust.

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