Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Die Welt von Oz lockt die Massen zurück in die Kinos – Box Office News KW 47

    ElMariachi90 Kommentieren

    Wicked 2024 .jpg
    "Wicked - Teil 2" legt Traumstart hin und stellt direkt neue Rekorde auf.

    Universal Pictures ist mir der Broadway-Adaption von Wicked wahrlich kein unerhebliches finanzielles Risiko eingegangen, denn das Studio ließ die Verfilmung in zwei Teile splitten und sie gleich back-to-back drehen. Dazu stand beiden Teilen jeweils ein Budget von 150 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Doch das Risiko sollte sich auszahlen. Teil 1 spielte weltweit fast 760 Millionen US-Dollar ein und auch Teil 2 befindet sich auf dem besten Weg ein riesiger Hit zu werden. Denn bereits an seinem Starwochenende konnte der Film sensationelle 226 Millionen US-Dollar einspielen. Damit legt das Musical den besten Start einer Broadway-Musical-Adaption aller Zeiten, den viertbesten Start eines Hollywoodfilms des Jahres 2025 und den fünftbesten Start eines Musicals überhaupt hin. Damit konnte das bunte Musical an seinem ersten Wochenende mehr Geld einspielen, als die November-Großproduktionen Predator: Badlands, Die Unfassbaren 3 und The Running Man seit ihrem jeweiligen Start.

    Die Unfassbaren 3 laufen zwar an den US-Kassen zurückhalten, bisher lediglich 36 Millionen US-Dollar, dafür läuft es international für die Zauberer sehr gut. Dort kamen bisher starke 109 Millionen zusammen, sodass die Fortsetzung weltweit bei 146 Millionen US-Dollar steht.
    Predator: Badlands ist mit seinen weltweit 159 Millionen US-Dollar auf dem besten Weg der erfolgreichste "Predator"-Film aller Zeiten zu werden, jedoch schaut das Werk auch auf das bisher höchste Budget des Franchises mit 105 Millionen US-Dollar. Ob das SciFi-Abenteuer in seiner Kinolaufzeit noch in die Gewinnzone kommt, bleibt abzuwarten.
    Eines ist zumindest aber schon einmal sicher: The Running Man wird es nicht mehr in den grünen Bereich schaffen. Mit seinem 110 Millionen US-Dollar hohen Budget zeichnet sich hier einer der größten finanziellen Flops des Jahres ab. Gerade einmal 48 Millionen US-Dollar hat die Stephen King-Verfilmung weltweit eingespielt.

    Die Neustarts der Woche, Rental Family (deutscher Kinostart: 08. Januar 2026) und Sisu: Road to Revenge, konnten keine Ausrufezeichen setzen. Das in Japan ansässige Drama mit Brendan Fraser erhielt zwar gute Zuschauer- und Kritikerreaktionen, spielte dennoch lediglich 3,3 Millionen US-Dollar ein. Die blutige Fortsetzung des finnischen Überraschungshits Sisu legte ebenfalls einen verhaltenen Start hin. Hier kamen weltweit 5,7 Millionen US-Dollar am Startwochenende zusammen. Zwar bewegt sich das Budget auf überschaubare gut 12 Millionen US-Dollar, dennoch hatte man sich hier bestimmt mehr erhofft und wird dennoch Schwierigkeiten haben, allein durch die Kinoauswertung in den Gewinnbereich vorzudringen.

    Alles andere als neu und dennoch mit einem wichtigen Meilenstein: Das Kanu des Manitu überschritt am vergangenen Wochenende die 5-Millionen-Besucher-Grenze in Deutschland, was seit 2019 keinen deutschen Film mehr gelang. Damit baut die späte Fortsetzung weiter seinen Titel des erfolgreichsten Film des Jahres 2025 in Deutschland aus. Weit dahinter auf Platz 2 rangiert hier "Ein Minecraft Film" mit 3,45 Millionen Besuchern. Im kompletten deutschsprachigen Raum kommt Das Kanu des Manitu übrigens bereits auf über 6 Millionen Kinobesucher.
zu den Kommentaren

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.
Kommentar schreiben …