Disenchantment - Staffel 1

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  • Einleitung


    Erstmals seit "Futurama" im Jahre 1999 bringt der "Simpsons" Erfinder Matt Groening eine animierte Serie auf die Bildschirm. Anders als seine vorherigen Projekte, wird Disenchantment nicht auf FOX zu sehen sein, sondern auf Netflix. Der Streamingdienst bestellte direkt zwei Staffeln zu je 10 Episoden.

    Nachdem bei den "Simpsons" die Gegenwart und bei "Futurama" die Zukunft als Setting gewählt wurde, geht es mit Disenchantment nun erstmals in die Vergangenheit - genauer gesagt ins Mittelalter. Hier trollen sich neben den Menschen allerdings auch einige Fabelwesen wie Oger, Trolle, Elfen oder Harpyien. Außerdem geht es um eine Hochzeit, die von der Braut abgelehnt wird.



    Kritik


    Disenchantment bleibt dem allseits bekannten Zeichenstil von Groening treu und sieht seinen beiden Vorgängerserien "Futurama" und "The Simpsons" zum verwechseln ähnlich. Das neue Setting macht einen frischen Eindruck und bietet auch Platz für einige epochenspezifische Gags und einigen anderen netten Spielereien und Gimmicks innerhalb der Serie. Die englische Vertonung ist grandios, gerade Abbi Jacobson und Eric André machen einen ausgezeichneten Job. Wobei André's Figur Luci auch gleichzeitig das kleine Highlight der Serie darstellt. Diese Figur ist fantastisch inszeniert und hält einige grandiose Szenen parat, die an Witz kaum zu überbieten sind.

    Genau hier liegt allerdings auch der Hase im Pfeffer begraben. Während diese eine Figur ziemlich gut funktioniert und immer für einen Lacher sorgt, ist der Rest der Serie leider nicht allzu interessant. Fängt das Ganze in den ersten beiden Episoden noch amüsant und interessant an, nutzt sich die Serie leider schon recht schnell ab. Vieles wiederholt sich, die Handlung ist in einer Matt Groening Serie erstmals fortlaufend und baut von Folge zu Folge aufeinander auf. Hier gibt es dann zusätzlich noch recht viel Leerlauf, bis es wieder etwas vorwärts geht. Disenchantment ist sicher nicht schlecht, aber auch nicht das, was es hätte werden können. Die Serie traut sich zu wenig, bietet zu viel altbekanntes und der Humor erscheint oftmals recht altbacken und abgenutzt.

    Von der Technischen Seite her gibt es nichts zu meckern, Disenchantment ist auf hohem Niveau produziert und ein echter Hingucker. Auch an Liebe zum Detail mangelt es nicht. Dazu die durchweg gelungene Besetzung des Voice-Casts.



    Fazit


    Disenchantment bietet altbekanntes in einer hübschen Aufarbeitung, die jedoch nicht über die meist inhaltliche Leere hinwegtäuschen kann. Bis auf wenige Momente bietet die Serie nichts außergewöhnliches, das einen zum weiterschauen bewegen könnte. Von dem doch recht hohen Potential wurde leider zu viel liegen gelassen, welches in der zweiten Staffel hoffntlich umgesetzt werden kann.


    6/10

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    Infos
    Originaltitel:
    Disenchantment
    Land:
    USA
    Jahr:
    2018
    Studio/Verleih:
    Netflix
    Regie:
    Diverse
    Produzent(en):
    Matt Groening, Josh Weinstein, Lee Supercinski
    Drehbuch:
    Matt Groening, Reid Harrison
    Musik:
    Mark Mothersbaugh
    Genre:
    Animation, Comedy
    Darsteller:
    Abbi Jacobson, Nat Faxon, Eric André
    Inhalt:
    Disenchantment entführt Zuschauer in ein bröckelndes mittelalterliches Königreich und handelt von den Eskapaden der trinkfesten jungen Prinzessin, ihres temperamentvollen Elfen und ihres persönlichen Dämons. Dabei trifft das ungleiche Trio auf Oger, Kobolde, Harpyien, Wichtel, Trolle, Walrosse und tonnenweise menschliche Narren.
    Start (DE):
    17. August 2018
    Start (USA):
    17. August 2018
    Laufzeit:
    30 Minuten
    FSK:
    noch nicht geprüft

    2.442 mal gelesen

Kommentare 1

  • Benutzer-Avatarbild

    Tojama -

    Das soll eine Kritik sein? Das ist lächerlich! Der erste Abschnitt stammt ja nahezu komplett aus dem Trailer, es sind Rechtschreibfehler drin und sie ist einfach sehr Oberflächig geschrieben. Schämen solltet ihr euch! Ihr habt absolut keine Ahnung! Wie alt war der Schreiber dieser Kritik? 14?