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A Discovery of Witches - Staffel 1

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  • Einleitung


    Mit A Discovery of Witches nahm sich Sky der All Souls-Buchtrilogie von Deborah Harkness an und erschuf eine achtteilige erste Staffel. Mit der Serie liefern die Macher einen neuen Beitrag zu romantischen Fantasy-Geschichten.

    Im Zentrum steht die Hexe Diana Bishop, die es allerdings versucht zu vermeiden ihre Kräfte preiszugeben, da sie diese auch nicht wirklich kontrollieren kann. Als sie auf ein geheimnisvolles Buch stößt, das seit Ewigkeiten als verschollen galt, zieht sie die Aufmerksamkeit von vielen magischen Wesen auf sich - unter anderem auch von Matthew Clairmont, ein uralter Vampir. Trotz seiner bedrohlichen Ausstrahlung übt eine einnehmende Faszination auf Diana aus, auch wenn ihr nicht klar ist, welche Absichten er verfolgt.

    Für die Hauptrollen konnten Teresa Palmer (Warm Bodies) und Matthew Goode (Stoker) gewonnen werden.

    © 2019 Universum Film GmbH

    Kritik


    A Discovery of Witches überzeugt gleich von Beginn an mit wundervollen Kulissen und eindrucksvollen Bildern. Dabei gelingt es der Serie eine interessante und vor allem einnehmende Atmosphäre zu kreieren. Matthew Goode als mysteriöser, uralter Vampir fügt sich dabei einwandfrei ein. Wie schon so oft beweist er einmal mehr, dass ihm geheimnisvolle aber charmante Figuren so gut liegen, wie kaum jemand anders. Sein Co-Star Teresa Palmer weiß aber ebenfalls zu überzeugen. Ihr gelingt es souverän eine sympathische Figur zu präsentieren, mit der man als Zuschauer gerne mitfiebert.
    Jedoch können die guten Darsteller und die visuelle Kraft nur bedingt über die dramaturgischen Schwächen hinwegtäuschen. Denn A Discovery of Witches bietet inhaltlich nichts Neues. Ein Klischee jagt das nächste und die Figurenzeichnungen und -konstellationen erinnern an zahlreiche bereits da gewesenen Genre-Beiträge. Die Macher zeigen sich diesbezüglich wenig einfallsreich und bedienen sich vor allem fleißig am nicht zu verleugnenden Vorbild Twilight.

    Machen die ersten beiden Folgen noch sichtlich Spaß, da die Stärken die Schwächen vertuschen können, wird es von Folge zu Folge schwieriger. Immer mehr rutscht die Serie in die Belanglosigkeit ab, da sie dem Genre keine neuen Facetten abgewinnen kann. Die Figuren und ihre Probleme fangen an den Zuschauer zunehmend zu ermüden und man ersehnt sich das Finale herbei, das passend ebenso unbefriedigend ist.
    Vereinzelte Szenenhighlights und das durchweg gute Hauptdarstellerduo machen die Serie aber auch in dieser Phase noch erträglich. Ansonsten lädt die Geschichte vor allem zum Kopfschütteln und zur Langeweile ein.

    © 2019 Universum Film GmbH

    Fazit


    Für Fans der Bücher und Genrevetretern wie Twilight ist A Discovery of Witches durchaus sehenswert. Alle anderen werden sich durch die uninspirierte und vor allem verbrauchte Handlung durchbeißen müssen. Visuell ist die Serie aber durchgängig stark und auch die beiden Hauptdarsteller wissen zu überzeugen.


    5/10

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    Infos
    Originaltitel:
    A Discovery of Witches
    Land:
    Großbritannien
    Jahr:
    2018
    Studio/Verleih:
    Sky / Universum Film GmbH
    Drehbuch:
    Deborah Harkness (Buch)
    Darsteller:
    Teresa Palmer, Matthew Goode
    Start (DE):
    26.04.2019 (Sky) / 02.08.2019 (Heimkino)
    Laufzeit:
    ca. 45 Minuten pro Folge (8 Folgen)
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Bilder
    • A-Discovery-of-Witches-Serienkritik-wide.jpg

      72,18 kB, 1.200×630, 104 mal angesehen
    • A-Discovery-of-Witches-Serienkritik.jpg

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