Übersicht
Einleitung
Nachdem Zack Snyder den ersten groß angelegten Anlauf wagte, ein Cinematic Universe rund um die Helden der DC-Comics aufzubauen und dieses relativ düster anlegte, stellte sich über die Jahre aber leider nicht der erhoffte Erfolg auf, auf den das Studio setzte. Zwar etablierte sich das Universe durchaus ordentlich mit Erfolgstiteln wie "Man of Steel", "Batman v Superman: Dawn of Justice", "Wonder Woman" und "Aquaman" doch mit dem Chaos hinter den Kulissen vom geplanten Mega-Event "Justice League" begann alles in Straucheln zu geraten. Während der Produktion sprang Snyder ab und danach schien man verzweifelt eine neue Richtung zu finden. Folgetitel wie die Fortsetzungen zu "Wonder Woman" und "Aquaman" sowie die Filme "The Flash", "Black Adam" und "Blue Beetle" überzeugten weder kommerziell noch qualitativ. Auch wenn etliche Zuschauer Snyders düsterer Vision für das Cinematic Universe hinterhertrauen, so entschied man sich einen (nach den letzten Fehlgriffen wohl auch nötigen) Neustart zu wagen. Dafür holte man "Guardians of the Galaxy"- und "The Suicide Squad"-Regisseur James Gunn als kreativen Leiter ins Boot, der nun höchstpersönlich mit Superman den ersten Kinofilm des neuen Cinematic Universes abliefert.
Superman sieht sich darin mit seinem wohl größten Widersacher konfrontiert: Lex Luthor. Dieser versucht gezielt Superman zu denunzieren und ihn mit perfiden Mitteln zur Strecke zu bringen.
Als Superman/Clark Kent übernimmt David Corenswet ("Twisters"). Als Lois Lane ist Rachel Brosnahan ("The Marvelous Mrs. Maisel") zu sehen, in die Rolle des Lex Luthor schlüpft Nicholas Hoult ("Juror #2"). Edi Gathegi ("For All Mankind"), Nathan Fillion ("The Rookie"), Isabela Merced ("Alien: Romulus"), Skyler Gisondo ("Licorice Pizza") und María Gabriela de Faría ("Weihnachten bei den Moodys") gehören ebenfalls zur Besetzung.
Peter Safran und Gunn, die Leiter der DC Studios, produzieren den Film. Gunn führte Regie nach einem selbst verfassten Drehbuch.

© 2025 Warner Bros.
Kritik
Regisseur und Drehbuchautor James Gunn kündigte es im Vorfeld bereits mehr als deutlich an, dass er mit seiner Version von Superman wieder mehr zum positiven Geist der ersten Comics zurück möchte und sich somit von Zack Snyders düsterer Vision des Mann aus Stahls entfernt. Und das merkt man seinem Superman-Film auch deutlich an. Lichtdurchflutet, farbenfroh und durchaus immer wieder etwas skurril kommt das Werk daher und erinnert so vom Ton her stark an die von Kultregisseur Richard Donner ("Lethal Weapon") losgetretene Quadrologie mit Christopher Reeves in der Titelrolle. Ob Supermans geheime Basis, seine Roboter-Helferlinge oder gar das Kostüm von Superman selbst, vieles dürfte besonders Fans der ursprünglichen Zeit zum Lächeln bringen. Andere wiederum werden eventuell aus anderen Gründen ein Lächeln im Gesicht haben, welches allerdings nicht unbedingt schmeichelhaft sein wird. Denn so richtig ernst nehmen kann man das Gesehene oft dadurch nicht. Auch Krypto, Supermans vierbeiniger Weggefährte, dürfte die Zuschauer spalten. Die einen werden es süß und erheiternd finden, wenn der chaotische Hund mit Superkräften für viel Unruhe sorgt. Andere dürfte das außerirdische Wesen mit ebenfalls rotem Umhang eher etwas nerven, da sich der Gag, dass Krypto einfach nicht hört und immer macht, was er will, doch sehr schnell stark abnutzt.
Generell geht Gunn durchaus mutig vor, auch wenn es um andere Helden wie Mr. Terrific, Green Lantern oder Hawkgirl geht, denn ebenfalls deren Kostüme wie Auftritte wirken häufig etwas trashig. Auch hier werden die Anhänger Gunns das dem besonderen Charme seiner Interpretation zuschreiben, für andere wird es mehr zu Stirnrunzeln führen. Allerdings darf man hier ein wenig Nathan Fillions Darbietung als Guy Gardner alias Green Lantern herausnehmen, denn die typische Art des Schauspielers verleiht seiner Figur eine gewisse Ironie, sodass dies tatsächlich zu einigen aufrichtigen Lachern sorgt.
Darstellerisch gibt es reichlich Auf und Abs zu bestaunen. Neben dem bereits erwähnten Fillion wissen wenig Schauspieler Akzente zu setzen, was aber auch viel dem fehlenden Raum für die einzelnen Figuren zuzuschreiben ist. Lediglich Hauptdarsteller David Corenswet als neuer Clark Kent aka Superman bekommt genügend Zeit eingeräumt, um sich als neuer Mann aus Stahl zu beweisen. Dieser macht das auch ordentlich, wenn auch ein klares Ausrufezeichen ausbleibt. Aber das ist abermals dem etwas dünnen Drehbuch zu verdanken. Seine Schauspielpartnerin Rachel Brosnahan hingegen bleibt Als Lois Lane weitestgehend blass, häufig sogar etwas unsympathisch. Dazu gesellt sich eine mit Abwesenheit glänzende Chemie zwischen ihr und Corenswet, sodass keinerlei Dynamik zwischen den beiden Figuren entsteht. Weitere Negativbeispiele sind hier die verkniffene Darbietung María Gabriela de Faría als The Engineer, die karikative Performance von Zlatko Buric als Präsident Ghurkos sowie der nichtssagende Auftritt der häufig so starken Isabela Merced als Hawkgirl.
Aber ein positiv herausstechender Name darf nicht ungenannt bleiben: Nicholas Hoult. Nach der stark gewöhnungsbedürftigen Performance von Jesse Eisenberg im alten DC-Universe, geht der britische Schauspieler als versessener Gegenspieler von Superman förmlich auf und legt mindestens ebenso viel Spielfreude an den Tag wie einst in seiner denkwürdigen Darbietung in "Mad Max: Fury Road". Man könnte sogar soweit gehen, dass Hoult hier die bisher beste Personifizierung des Kultbösewichts Lex Luthor präsentiert, an der sich bereits Schauspiellegende Gene Hackman oder Kevin Spacey versuchten. Hoult gewinnt der Figur etliche Facetten ab, macht seinen zur Besessenheit gewordenen Drang, Superman zu töten greifbar (ohne, dass man allzu viel Vorgeschichte der beiden vorgesetzt bekommt) und versprüht durchweg eine ungemeine Bedrohlichkeit. Und das ist bei einigen albernen Einfällen Gunns (Stichwort: Affen) eine große Leistung. Jede einzelne Szene mit dem "About a Boy"-Star ist eine wahre Freude und das, obwohl er hier der Antagonist ist. Diese Lex Luthor-Inkarnation hätte auch das düstere Cinematic Universe von Snyder damals ungemein bereichert.

© 2025 Warner Bros.
Viele Fans von Regisseur und Drehbuchautor Gunn schätzen seinen häufig etwas unkonventionellen Humor sowie sein Gespür, dennoch menschlich berührende Augenblicke zu schaffen. Beides lässt Superman leider missen. Der Humor ist meist albern und zündet in kaum einem Augenblick und die Dramatik fehlt nahezu komplett. Die Figuren durchlaufen keinerlei Entwicklungen und Gunn schenkt ihnen nie wirklich den Raum, auch einmal etwas Tiefgehendes zu verhandeln. Dazu gesellen sich noch reichlich Erklärdialoge, die wenig geschickt integriert wurden und so den eigentlichen Pluspunkt, nicht zum x-ten Mal eine Origin-Geschichte von Superman vorgesetzt zu bekommen, negieren. Allerdings kann man der zumindest visuell fehlenden Entstehungsgeschichte des nahezu unbesiegbaren Helden zugutehalten, dass der Film hoch einsteigt und uns mitten ins Geschehen wirft - eine Welt in der Superman, Metawesen und Aliens bereits zum alltäglichen Leben gehören. Allerdings gelingt es Gunn hier nicht, die nötigen Akzente zu setzen, um trotzdem eine fesselnde Geschichte zu präsentieren.
Die Action ist weitestgehend okay, ebenso die Effekte. Viel davon bleibt allerdings nicht im Gedächtnis. Leider kann man das über den Rest des Films auch sagen.
Fazit
Man muss eingestehen, Superman ist bunt, skurril, teilweise etwas bizarr, aber so richtig seinen Ton findet der Film dennoch nicht. James Gunn versucht den berühmten Superhelden wieder näher an die ursprünglichen Comics zu bringen, was ihm auch fraglos gelingt, ein wirklich guter Film ist dabei allerdings nicht herumgekommen. Zumindest Hauptdarsteller David Corenswet macht in seinem Debüt als Mann aus Stahl eine gute Figur und Nicholas Hoult gelingt es als Lex Luthor sogar eine starke im Gedächtnis bleibende Performance abzuliefern. Alles andere bleibt irgendwie befremdlich und nichtssagend.
5/10
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S wie Superman -
Also ich habe mir den neuen Film angeguckt von Superman ich muss sagen er ist nicht schlecht aber auch nicht so besonders Lex Luther als Figur was sehr stark was ich letzter Zeit langweilig finde ist dass man die Comic-Helden langsam alle auf den Deadpool eingestellt hat dass jeder viel Humor machen muss so wie der Green Laterne auch nicht meins mit diesem weißen Kostüm das hat nichts mit green laternen zu tun Hawk Girl ist nicht schlecht aber zu kurzer Einsatz was ich noch nicht gut fand ist dass angeblich die Helden sich schon kennen man konnte das etwas anders einwirken in dem Film und natürlich die Figuren etwas zum Schluss hinzugefügt da gibt's viele Möglichkeiten bei diesem Film dass man diese Figuren rein bringt Olsen und Jimmy Perry die Charakter ist nichts besonders was normales halt.Was ich nicht verstehe ist das der Superman Film und die Justice League Film von zack snyder angeblich so schlechter waren wie die Kritiker behaupten also auf mich wirkten die filme stärker lebendiger männlichen und menschlicher super auftritt von wonder woman batman flash aquaman also ich glaube wenn man zack Snydee die Möglichkeit gegeben hätte die Filme vorzusetzen er hätte was großartiges rausgeholt das ist meine Meinung habe das Gefühl dass dieser Film hier mehr so eine Mischung von Guardians of the galaxy Iron Man und Deadpool ist es fehlt was.Das mit krypto fand ich stark vielleicht konnte sich Jack Snyder was abgucken.aber bis jetzt muss ich sagen es ist ein Superman Film auf Kinder Art zu comic Charakter