
KURZINHALT
„Ich lebe. Ich liebe. Ich töte … ich bin zufrieden.“ – Conan der Barbar
Im Sommer kehrt der legendärste Barbar aller Zeiten zurück: Nachdem er sich über acht Jahrzehnte in der Fantasie des Publikums weiterentwickelt hat – auf Romanseiten und in Comics, auf Leinwand und Bildschirm, in Spielen und als Spielzeug –, werden Conan und seine Abenteuer im hyborianischen Zeitalter als kolossaler 3D-Action-Film zu ganz neuem Leben erweckt. Die Mission des unerbittlichen cimmerischen Kriegers beginnt als persönlicher Rachefeldzug und verwandelt sich schnell in eine epische Schlacht gegen gewaltige Rivalen und grausige Monster, denn Conan merkt, dass sein praktisch aussichtsloser Kampf die einzige Hoffnung darstellt, wenn die Völker von Hyboria nicht unter der Knute einer tyrannischen übernatürlichen Macht zugrunde gehen sollen. Die Originalvorlagen von Robert E. Howard wurden für „Conan“ geschickt bearbeitet, ohne die Mythologie und Psychologie des berühmten Helden zu verändern. Die Hauptrollen spielen Jason Momoa, Rachel Nichols, Stephen Lang, Rose McGowan, Saïd Taghmaoui und Ron Perlman. Marcus Nispel verfilmte das Drehbuch von Thomas Dean Donnelly & Joshua Oppenheimer und Sean Hood. Lionsgate und Millennium Films präsentieren eine Millennium Films Produktion in Zusammenarbeit mit EFF Independent Productions und eine Conan Properties International LLC Produktion.

ÜBER DIE PRODUKTION
Mit dem Start des Lionsgate-Films „Conan the Barbarian“ (Conan) kehrt der berühmteste Barbar der Welt auf die große Leinwand zurück. Diese Legende der Popkultur umfasst mittlerweile fast acht Jahrzehnte und hat Generationen von Künstlern in den Bereichen Belletristik, Comics, Videogames, Animation, Film und Fernsehen inspiriert. Conan der Barbar wurde 1932 von dem Groschenroman-Autor Robert E. Howard in einer Reihe von Kurzgeschichten vorgestellt – damit prägte Howard die Entwicklung des noch in den Kinderschuhen steckenden neuen Fantasy-Sub-Genres „Sword and Sorcery“ im mittelalterlich anmutenden historischen Umfeld, und er kam dem Fantasy-Meister J.R.R. Tolkien um 20 Jahre zuvor. Seitdem hat sich Conan zur wahren Kulturikone entwickelt – er inspiriert die Fantasie der Fans mit einer idealisierten Version ungebändigter Männlichkeit: Ein zäher, unerschütterlicher Held ohne Bundesgenossen überwindet die unwahrscheinlichsten Hindernisse mit brutaler Stärke und den Fähigkeiten eines hartgesottenen Kriegers. „Conan ist wohl deshalb so attraktiv, weil er sich von niemandem in die Schranken weisen lässt“, meint Regisseur Marcus Nispel. „Er verhält sich politisch nicht korrekt. Er beugt sich keinem fremden moralischen Wertesystem. Er ist ein Barbar, der sich ausschließlich auf sich selbst verlässt.“ Natürlich kann kein Conan-Film John Milius’ Originalverfilmung von 1982 ignorieren, doch Nispel und die Produzenten Danny Lerner und Les Weldon von Millennium Films sehen den damaligen Film nur als kleinen Teil eines viel größeren Conan-Universums, das sich seit seiner Erfindung ständig weiterentwickelt. Dazu Lerner: „Für uns ist dies keine Neuverfilmung, die sich an einer früheren Kinoversion orientiert. Unser Film beruft sich auf eine komplette Kultur.“ Nispel bringt bereits umfangreiche Erfahrungen mit Neufassungen von Klassikern wie „The Texas Chainsaw Massacre“ (Michael Bay’s The Texas Chainsaw Massacre) und „Friday the 13th“ (Freitag der 13.) mit. Conan erneut auf die Leinwand zu bringen, bedeutet für ihn ein rücksichtsvolles Gleichgewicht zwischen Hommage und neuen Elementen: „Wir beziehen uns auf den mythologischen Conan, wie Robert E. Howard ihn in seinen Geschichten beschrieben hat“, erklärt er. „Dennoch wollen wir durchaus nicht ignorieren, dass sich der Geschmack des Publikums gewandelt hat – die Zeiten ändern sich. Die Fans stellen sich Conan heute anders vor – aber bestimmte Elemente müssen unbedingt erhalten bleiben. Unser Mantra für Conan lautet also: ‚Die Fans bekommen, was sie wollen, aber nicht das, was sie erwarten.‘“
Der erste Schritt bestand natürlich darin, Conan selbst zu finden – keine leichte Aufgabe angesichts seines gewaltigen Körperbaus und seines stoischen Charismas. Im Dezember 2009 waren die Filmemacher bereits einen Monat mit der Besetzung beschäftigt, als Casting Director Kerry Barden Jason Momoa vorschlug, der gerade die HBO-Serie „Game of Thrones“ abgedreht hatte.
„Als wir Jason kennen lernten, bot er alles, was wir uns für Conan gewünscht hatten“, erinnert sich Weldon. „Er bringt den überwältigenden Körperbau und das Selbstbewusstsein mit. Und er strotzt nur so vor unbändiger Energie, was für die Rolle unabdingbar ist.“ Lerner fügt hinzu: „Ich kenne keinen Schauspieler, der so perfekt wie Jason zu dieser Rolle passt. Er ist von Natur aus sportlich. In ihm stecken die Aggressionen, die Power, die nötige Energie. Und wenn man liest, wie Robert E. Howard Conan beschreibt, wirkt das, als ob er Jason vor Augen hatte.“
Der Schauspieler mit hawaiianischen und irischen Vorfahren wurde durch die in aller Welt beliebte Serie „Baywatch“ (Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu) bekannt. Später trat er in „North Shore“ und „Stargate: Atlantis“ (Stargate: Atlantis) auf. Momoa war erst sechs Jahre alt, als Milius’ Film in die Kinos kam, aber er erinnert sich noch an die Conan-Bilder des visionären Comic-Zeichners Frank Frazetta, dessen düster-sinnlicher, prachtvoller Zeichenstil nicht nur Conans Comic-Universum (und das Filmplakat) prägte, sondern das gesamte Fantasy-Subgenre. „Man fühlt sich von diesen Zeichnungen unmittelbar angesprochen“, sagt Momoa. „Unser Ziel war es, den Helden aus Frazettas Bildern auf die Leinwand zu übertragen. Das haben wir uns vorgenommen.“
Frazettas Bilder beeinflussten nachhaltig das Filmkonzept, das Nispel mit Produktionsdesigner Chris August entwickelte. „Conan kann man nicht im dokumentarischen Stil drehen“, sagt Nispel. „Hier geht es um filmische Gemälde, um ungewöhnliche Blickwinkel, grafisches Licht – wir müssen die Story so erzählen, dass sie selbst für zweifelnde Zuschauer glaubwürdig wirkt.“ Unter dieser Vorgabe beschlossen Nispel und August, dem Film die Anmutung eines verschollenen Historienkapitels zu verleihen: Das Epos erzählt von realen Menschen in einer realen Vorzeit. Dazu August: „Uns war das Ambiente des Films besonders wichtig – Conans Umwelt soll dreckig und authentisch wirken. Durchaus magisch, aber auf brutalere Art.“ „Marcus wollte so viel wie möglich real mit den Kameras filmen – Computereffekte sollten also nur eine Nebenrolle spielen“, erinnert sich Weldon. Der wirklichkeitsnahe Ansatz, den Nispel vorschlug, passte gut zu Lerners und Weldons Plan, den Film in den Nu Boyana Studios und an Originalschauplätzen in Bulgarien zu drehen. Dazu Lerner: „Was die Schauwerte angeht, ließen sich die nötigen Locations in Bulgarien sehr leicht finden – Requisiten und Ausstattung sind vorhanden, um Hyboria zum Leben zu erwecken und ein Kinoerlebnis zu schaffen, das unter die Haut geht.“ Bei ihrer umfassenden Motivsuche im ganzen Land fanden Nispel und August alles, was sie suchten. „Bulgarien bietet traumhafte Landschaften und eine uralte Kultur, die perfekt zu unserem Projekt passt“, berichtet August. „Wir waren auf Motivsuche an einem Fluss, und jemand zeigte nach oben, wo es Höhlen gibt, die Mönche in den Berg gegraben haben. Ich kam mir wirklich vor wie in Conans Welt – sie ist sehr rau und unwegsam, aber gleichzeitig auch atemberaubend schön.“ „Nirgends ist das Mittelalter noch so deutlich zu spüren wie in Bulgarien“, stellt Nispel fest. „Warum sollten wir digitale Sets fingieren, wenn es dort direkt vor unserer Nase eine gigantische Höhle (die Prohodna-Höhle in Lukovit) oder einen prähistorischen Wald (Pobiti Kamani/Varna am Schwarzen Meer) gibt?“ Als der Drehplan Formen annahm, begann Momoa mit seinem intensiven Körpertraining: Sechs Wochen lang übte er täglich sechs Stunden mit dem in Los Angeles ansässigen Action-Design-Team 87eleven, bevor er in Richtung Bulgarien aufbrach. „Durch diese Vorbereitung habe ich die Figur besser verstehen gelernt“, sagt Momoa, der die meisten seiner Stunts persönlich ausführte. „Die Schwertkampf-Ausbildung mit Meister-Sensei Chad Stahelski hat mir wirklich geholfen, mich in Conan hineinzuversetzen.“ Hinzu kam Gewichtheben mit Eric Laciste – alles zusammen ermöglichte dem 1,95 Meter großen Schauspieler die Entwicklung entsprechender Muskelpakete, bevor die erste Klappe fiel.
Die Rolle der Tamara, Conans Komplizin, in die er sich später verliebt, übernahm die Action-erfahrene Rachel Nichols („Star Trek“ [Star Trek], „G.I. Joe: The Rise of Cobra“ [G.I. Joe – Geheimakte Cobra]). Als Novizin eines griechisch anmutenden Klosters und Meisterin der Martial Arts ist Tamara eine „Reinblütige“, eine direkte Nachfahrin der Zauberer von Acheron, deren Blut die Maske von Acheron aktiviert. Nach dem Treffen mit Nispel ließ sich Nichols die Chance nicht entgehen, jene kluge und fähige Frau zu spielen, die weit mehr ist als eine typische Fantasy-Heldin. „Hier geht es nicht darum, dass Conan für die gesamte Action zuständig ist, während Tamara passiv Däumchen dreht, bis sie gerettet wird“, erklärt Nichols. „Tamara ist intelligent und kräftig. Vor die Wahl gestellt, zu kämpfen oder zu fliehen, wählt sie den Kampf. Sie ist Conans weibliches Gegenstück und begegnet ihm auf Augenhöhe.“ Schauspieler Stephen Lang („Avatar“ [Avatar – Aufbruch nach Pandora]) beschreibt Khalar Zym, Conans Feind und Mörder seines Vaters, als „schlimmsten Warlord in ganz Hyboria. Er hat sich in den Kopf gesetzt, die Maske von Acheron zu finden, durch die er seine tote Frau zu neuem Leben erwecken und selbst unsterblich werden will. Wir lernen ihn am Anfang des Films kennen, als Conan noch ein Junge ist und hautnah miterlebt, was Brandschatzen bedeutet“, grinst Lang.Wenn Khalar auf Conan trifft, ergeben sich meist Kampfszenen – also verbrachte auch Lang ein Großteil seiner Freizeit in Bulgarien mit Fitnessübungen, Stretching und Choreografie-Proben mit dem Stunt-Team. „Jason Momoa ist ein Riesenkerl – was mich besonders herausforderte“, gesteht Lang. „Khalar ist kein einfacher Fechtmeister, vielmehr beherrscht er den Kampf mit dem beidhändigen Säbel, ein Ninja-Albtraum. Ich musste damit sehr selbstbewusst und punktgenau umgehen.“
Bei seiner Suche nach der absoluten Macht wird Khalar Zym von seiner Tochter Marique unterstützt, die von Rose McGowan („Charmed“ [Charmed – Zauberhafte Hexen], „Death Proof“ [Death Proof – Todsicher]) gespielt wird. „Marique ist halb Hexe, halb Mensch“, erklärt McGowan. Marique ist eifersüchtig auf den Einfluss, den ihre vor langer Zeit gestorbene Mutter immer noch auf Khalar Zym hat. Deshalb versucht sie wie besessen, ihm zu beweisen, was in ihr steckt. „Sie ist bösartig, aber nur, um die Liebe ihres Vaters zu erringen“, sagt McGowan. „Die Beziehung der beiden ist faszinierend – voller Pathos.
Ich finde es wunderbar, welch eine tolle Wendung sich dadurch in Conans Welt ergibt.“ Weil Marique eine tödliche Gegnerin ist, entwickelte McGowan zusammen mit dem Stunt-Team einen ganz persönlichen Kampfstil für ihre Figur. „Ich beschloss, dass Marique anders mit dem Schwert umgeht als die anderen. Ich stelle sie mir als Kobra vor: Sie hypnotisiert ihre Beute und schlägt dann zu“, sagt die Schauspielerin im Hinblick auf die tödlichen Metallnägel, die Requisiteur Dirk Buchmann für Marique entwarf.
Obwohl sie nie gemeinsam auftreten, arbeitete Momoa sehr intensiv mit dem 13-jährigen Leo Howard zusammen, der den jungen Conan in der Eingangssequenz des Films spielt. Dazu Momoa: „Wir schauen uns an und üben Conans Gang, der sich fast wie ein Löwe bewegt, wie ein Wolf oder Panther. So schleicht er sich an Leute heran. Es kommt auf die Augen, die Augenbrauen an, und Leo hat das total verinnerlicht.“
Howard ist Träger des schwarzen Gürtels ersten Grades und Mitglied des SideSwipe Performance Teams, das Vorführungen von Extreme Martial Arts bietet. Deshalb fiel ihm die Kampfchoreografie leichter als manchem seiner erwachsenen Kollegen. „Meine Szenen machen deutlich, wie Conan so hartherzig und brutal werden konnte“, erklärt Howard. „Er wird als kleiner Junge traumatisiert – dadurch wird er ein anderer Mensch.“
Ron Perlman ist bekannt für seine charismatischen Auftritte in Guillermo del Toros „Hellboy“-Filmen – diesmal verleiht er Conans Vater Corin eine unerbittliche, aber seelenvolle Persönlichkeit. Corin ist der Stammesführer der Cimmerier. „Die Cimmerier sind ein Krieger-Clan“, erklärt Perlman. „Sie leben in einer feindseligen Umwelt – ständig streiten sie sich mit anderen Clans um die territoriale Vorherrschaft. Die Schmiede, in der sie ihre Schwerter herstellen, hat fast den Charakter einer Kirche und wird wie ein heiliger Ort behandelt, von dem buchstäblich ihre Existenz abhängt.“
Corin führt nicht nur sein Volk, sondern muss auch seinen Sohn allein aufziehen, nachdem seine Frau, gespielt von der britischen Schauspielerin Laila Rouass, mitten in der Schlacht bei Conans Geburt stirbt. „Sie ist eine cimmerische Kriegerin und hochschwanger, kämpft aber genauso unerbittlich wie alle anderen“, sagt Rouass. „Aufgrund ihres Verhaltens verstehen wir, woher Conan seine Entschlossenheit, seine Energie und seinen Mut hat.“ „Sie gibt Corin die Richtung vor, wie sie sich das Leben ihres Kindes vorstellt – alles wird von diesem Wunsch der Sterbenden beeinflusst“, fügt Perlman hinzu. „So kommt es zu vielen bewegenden Momenten zwischen Vater und Sohn.“ Conans einziger Freund Artus ist ein stämmiger zamorischer Pirat, den Schauspieler Nonso Anozie verkörpert. „Artus ist eine Führungspersönlichkeit, aber er weiß, wann er Conan den Vortritt lassen muss“, erklärt Anozie. „Nur Artus gegenüber kann Conan sich ansatzweise öffnen – nur mit ihm kann er scherzen und lachen. Jason und ich haben also auch privat viel Zeit miteinander verbracht, um ihre Beziehung auszuloten.“
„Conan“ entstand innerhalb von zwölf Drehwochen an Schauplätzen in Bulgarien sowie in den Hallen der Nu Boyana Studios. Produktionsdesigner August und sein zeitweilig 400 Mitarbeiter zählendes Team bauten etwa 60 verschiedene Sets.
Weil das Team oft unter widrigen Witterungsbedingungen arbeitete – sei es in den verschneiten Wäldern von Zlatnite Mostove oder auf den verregneten dörflichen Schlachtfeldern bei Bistrica –, musste es sich auf einen Kameramann verlassen können, der das Optimum aus dem natürlichen Licht vor Ort herausholte.
„Unsere Ausleuchtung orientierte sich weitgehend an den Wetterbedingungen, an den Schauplätzen und den dort vorherrschenden Farben“, sagt Kameramann Thomas Kloss, der regelmäßig mit Nispel arbeitet. Großen Wert legte Nispel beim „Conan“-Dreh auf optisch unvergessliche Figuren, die Conans Welt bevölkern. Umso mehr verließ er sich auf die Fähigkeiten seines Design-Teams:
Kostümdesignerin Wendy Partridge, den für die Frisuren zuständigen Aldo Signoretti sowie die Spezialmasken-Experten Scott Wheeler und Shaun Smith.
„Marcus hat sich jeden unserer Vorschläge bei der Entwicklung der Figuren angehört – nicht nur in Bezug auf ihr Aussehen“, sagt Wheeler. Stephen Lang wurde erst eine Woche vor Drehbeginn besetzt – sein Look entstand mithilfe von E-Mails zwischen dem Schauspieler, dem Regisseur und Wheeler. „Er kam direkt vom Flughafen ins Studio, setzte sich, und wir machten einen Abguss seiner Nase – bereits zwei Tage später begannen wir mit dem ersten Masken-Test.“ Khalars unübersehbare vertikale Narbe auf der Nase wurde später sogar in die Story eingebaut – in einer Rückblende ist die frische Wunde zu sehen. McGowan bedankt sich bei Kostümdesignerin Wendy Partridge für die Gestaltung von Mariques Goth-Punk-Look. „Die Kostüme sind genial ausgetüftelt – allein um sie anzuziehen, brauchte ich jeweils zwei Leute zur Unterstützung“, sagt McGowan. „Mit einer Ausnahme konnte ich in keinem Kostüm sitzen – ich musste mein Lunch im Wohnwagen also im Stehen einnehmen, weil das Kostüm sonst beschädigt worden wäre. Alle Outfits waren aus unendlich vielen Lederteilen zusammengeschneidert.“
Um außergewöhnliche Action-Sequenzen zu gewährleisten, holten Lerner und Weldon den Regisseur des 2. Drehteams und Stunt Coordinator David Leitch, Stunt Coordinator Noon Orsatti und einige Mitglieder des Action-Design-Teams 87eleven an Bord, die praktikable Kampfszenen choreografierten und umsetzten. Dazu Leitch: „Wir haben versucht, die Schwertkämpfe des Originalfilms weiter zu entwickeln und sie etwas aktiver, moderner, dynamischer zu gestalten, indem oft mehrere Angreifer gleichzeitig abgewehrt werden müssen. Der alte Conan schlug jeweils einmal zu und parierte einmal. Diesmal muss Conan sehr viel
mehr gleichzeitig bewerkstelligen.“ Weil der Drehplan im bulgarischen Studio sehr knapp bemessen war, musste das Stunt-Team die Action-Sequenzen mit den Schauspielern oft direkt vor dem eigentlichen Dreh einstudieren. „Jason Momoa erwies sich als goldrichtig für die Rolle“, berichtet Noon. „Er ist überragend begabt und sieht mit dem Schwert wirklich spektakulär aus. Natürlich fanden wir es
besonders toll, mit hervorragenden Action-Darstellern arbeiten zu dürfen, darunter die Mixed-Martial-Arts-Stars Bob Sapp und Nathan Jones, die Khalar Zyms Männer fürs Grobe spielen. Dadurch konnten wir sehr aufwendige, kampfbetonte Action-Szenen inszenieren.“ In jeder Phase wurde das Stunt-Team von Nispel unterstützt, der sich ständig neue innovative Action-Elemente ausdachte. „Marcus hat den Ehrgeiz, sich mit diesem Film selbst zu beeindrucken – und damit hoffentlich auch die Zuschauer zu überwältigen“, sagt Momoa.
„Außerdem legt er größten Wert auf Teamarbeit“, fügt Perlman hinzu. „Ihm ist es ganz gleichgültig, wer eine gute Idee hat – ob ein Schauspieler oder sonst jemand. Wenn sich etwas ergibt, worauf er selbst nicht gekommen ist, macht er auf der Stelle eine Kehrtwendung und baut die neue Idee in die Szene ein.“
Seit Conans letztem Kinoauftritt sind über 25 Jahre vergangen – gerade deshalb hält Nispel die Zeit jetzt für besonders reif, um dem berühmten Helden erneut nachzuspüren. „Wir leben in einer sehr künstlichen Welt“, sagt der Regisseur. „Den größten Teil unserer Zeit verbringen wir vor dem Computer, wir borgen unser Wissen, machen Erfahrungen aus zweiter Hand. Conan entführt uns dagegen in eine Welt, in der man noch Schmutz unter den Fingernägeln hat und niemand um Erlaubnis fragt. Dort ist das Leben noch sehr ursprünglich.“ „Die Zuschauer lassen sich von Conans Leidenschaft mitreißen – er will das Recht durchsetzen und kämpft für das, woran er glaubt“, sagt Lerner. „‚Conan‘ ermöglicht den Zuschauern, diese Impulse in einer fantastischen, mythischen Welt auszuleben.“

ÜBER DEN FILM
Conan der Barbar wird auf dem Schlachtfeld geboren, wo sein Vater Corin ihn aus dem Leib seiner sterbenden Krieger-Mutter Fialla schneidet. Während die meisten Kinder nach der Geburt die Muttermilch zu trinken bekommen, schmeckt Conan als erstes das Blut seiner Mutter. Conan wächst zu einem unerbittlichen Krieger heran, wobei Corin sein Lehrmeister ist. Genau wie das Schwert durch Feuer und Eis gehärtet wird, muss Conan das Gleichgewicht zwischen seinem inneren Feuer (Aggression und Tapferkeit) und innerer Kälte (Ruhe und Weisheit) finden. Als Conan und Corin auf einem zugefrorenen Teich trainieren, lässt Conan sich von seiner Frustration und Aggression hinreißen, und sein Vater ermahnt ihn, dass er noch nicht bereit ist, das gewaltige cimmerische Schwert zu schwingen. Noch am selben Tag wird das cimmerische Dorf von dem Warlord und Banditenführer Khalar Zym aus Hyboria angegriffen. Khalar nimmt Corin gefangen und foltert ihn in der Dorfschmiede, um ihn gefügig zu machen, denn Corin weiß, wo sich ein bestimmter Knochensplitter befindet – jenes letzte noch fehlende Stück der uralten, geheimnisumwitterten Maske von Acheron. Khalar wird von fünf Gefolgsleuten unterstützt: dem sadistischen Hauptmann Lucius, dem triefnasigen und buckeligen Pfadfinder Remo, dem riesigen Speerwerfer Ukafa, dem amazonischen Bogenschützen Cherin und dem in Ketten gekleideten, dickleibigen Henkersknecht Akoun. Conan versucht seinem Vater beizustehen, indem er die schurkischen Schergen des Warlords angreift. Es gelingt ihm zwar, Lucius’ Nase abzuschlagen, doch dann wird der Junge sofort überwältigt. Corin weigert sich, Khalar Zym zu verraten, wo sich der mysteriöse Knochensplitter befindet. Deshalb holt Khalar seine zehnjährige Tochter Marique herbei: Die bösartige junge Hexe findet das geheime Versteck, übergibt ihrem Vater den Knochen und verhöhnt Conan, indem sie das kostbare Breitschwert seines Vaters stiehlt. Nachdem die Maske von Acheron nun vollständig ist, lässt Khalar Zym alle Bewohner des cimmerischen Dorfes niedermetzeln und steckt die Schmiede in Brand. Drinnen lässt er den jungen Conan zurück, der eine rot glühende Kette gepackt hält, um zu verhindern, dass sich ein Kessel voll geschmolzenem Stahl über seinen Vater ergießt. Wenn der Junge die Kette loslässt, tötet er seinen Vater. Wenn er weiter festhält, werden sie beide in der Schmiede verbrennen. Conans Vater ruft dem Jungen zu, dass er ihn liebt, und reißt ihm dann die Kette aus den Händen: Er opfert sich für seinen Sohn. Diesen Moment wird Conan sein Leben lang nicht vergessen.
Zehn Jahre später treffen wir Conan wieder. Inzwischen ist er zu der bekannten muskulösen Ikone herangewachsen. Mit seinem besten Freund, dem Piraten Artus, trinkt und plündert er, oder die beiden verführen die jungen Frauen, die sie aus der Hand von Sklavenhändlern befreien. Als die beiden einen ihrer Siege beim Bier in der Spelunke feiern, erkennt Conan den sadistischen Lucius wieder, dem er als Junge die Nase abgeschlagen hat. Conan folgt Lucius ins Gefängnis und bringt ihn dort um – doch zuvor erfährt er, dass der für den Tod seines Vaters verantwortliche Khalar Zym in der Wüste bei Shapur nach einer geheimnisvollen jungen Frau sucht.
Conan macht sich auf den Weg nach Shapur, um Khalar Zym aufzuspüren und Rache zu üben. Unterwegs rettet er dem hinterlistigen Dieb Ela Shan das Leben.
Während Conan die Wüste durchquert, lernen wir die wunderschöne junge Nonne Tamara kennen, deren Hohepriester Fassir Conan in einer Vision sieht – der Priester sagt ihr voraus, dass die beiden sich begegnen werden. Kurz darauf lässt Khalar Zym sein gewaltiges Heer das Kloster angreifen, und auf der Suche nach „dem reinen Blut“ schlachtet seine inzwischen erwachsene Tochter Marique alle jungen Nonnen ab. Offenbar hat Khalar Zym Tamara gesucht, auch wenn sie selbst den Grund dafür nicht kennt.Fassir verhilft Tamara in einem leeren Gefährt der Feinde und in Begleitung einiger berittener Mönche zur Flucht. Remo, der verschlagene Bucklige aus der Schmiede, und seine Männer folgen Tamara zu Pferde durch den Wald. Unterdessen hat Khalar Fassir in seine Gewalt gebracht und verhört ihn. Khalar will seine tote Frau Maliva zu neuem Leben erwecken: Die mächtige Hexe ist auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden. Falls Khalar dieses Vorhaben gelingt, wird er über ganz Hyboria herrschen. Doch der Schlüssel zu diesem Ziel und zur uralten Maske von Acheron ist Tamaras „reines Blut“.
Auf seinem Weg durch die Wüste erreicht Conan jenen Ort, an dem Khalar angeblich nach der Frau suchen soll. Er beobachtet, wie ein Wagen mit Khalars Acheron-Siegel durch den Wald rast. Verfolgt wird der Wagen von Khalars Reitern unter der Führung eines Schergen, den Conan aus der Schmiede seines Vaters kennt: Remo. Es gelingt Conan, Tamara zu retten und alle Verfolger zu töten – außer Remo, der bewusstlos zurückbleibt. Conan vermutet, dass Tamara die von Khalar gesuchte Frau ist – sicherheitshalber fesselt er sie. Tamara ist empört, weil er sie als Köder benutzen will, und schlägt vor, dass sie als Verbündete gemeinsam mehr ausrichten könnten. Es bleibt nicht aus, dass die disziplinierte, wohlerzogene Nonne Tamara und der dreiste, ungehobelte Barbar Conan ständig aneinander geraten. Unterdessen verfolgen Khalar und Marique die flüchtige Reinblütige in Khalars gewaltigem Wagen. Während Marique ihrem Vater aus der Rüstung hilft, verhält sie sich seltsam zweideutig und manipulativ, was die Auferstehung ihrer Mutter angeht. Marique möchte nämlich als Zauberin genauso mächtig wie ihre Mutter werden und ihren Vater bei der Unterwerfung von ganz Hyboria unterstützen. Doch ihr kaiserlicher Vater antwortet ihr kaltblütig: „Du bist nicht Maliva.“ Beim Morgengrauen wird Remos Leiche auf Khalars Gefährt geschleudert. Khalar erhält die Botschaft: „Ich habe das Mädchen. Wir treffen uns mittags in der Festung Shahpur.“
In Shapur wartet Conan mit der gefesselten Tamara: Es sieht so aus, als ob er sie tatsächlich aufgeben will, wenn er dadurch die Chance bekommt, gegen seinen Erzfeind anzutreten. Scheinbar allein taucht Khalar Zym am Treffpunkt auf, doch er setzt sofort vier Sandkrieger auf Conan an, während er ruhig auf die gefesselte Frau zugeht. In diesem Moment wirft Tamara ihre Fesseln ab und greift Khalar mit einem Dolch an – offenbar kämpft sie auf Conans Seite. Conan besiegt die Sandkrieger und wirft sich zwischen Khalar und Tamara. Endlich kann er sich persönlich rächen, wie er es schon als Junge geschworen hat. Khalar und Conan beginnen den Kampf, und obwohl Khalars Tochter Marique Conan auflauert und ihn mit einem vergifteten Pfeil trifft, gewinnt er die Oberhand. Als Khalar ihn aber verhöhnt, lässt Conan sich zu einem unvorsichtigen Hieb verleiten – genau jenes Verhalten, das sein Vater ihm damals auf dem Eis vorgeworfen hat. Khalar nutzt diese Schwäche und dreht den Spieß um. Nur Tamaras List ist es zu verdanken, dass sie und Conan der Übermacht von Khalars Truppen durch einen verzweifelten Sprung ins Meer entkommen können. Auf Artus’ Piratenschiff erholt sich Conan von dem Gift aus Mariques Pfeil. Erst jetzt merkt er, dass Tamara nicht nur eine gewandte Kriegerin und halsstarrige Nervensäge ist, sondern auch eine atemberaubend schöne Frau. Ebenso entdeckt Tamara, dass der Killer Conan von einem Ehrgefühl und Respekt vor Frauen geprägt wird, die ihn sehr viel „zivilisierter“ erscheinen lassen, als die meisten Männer in den Städten und Tempeln. Gemeinsam fragen sie sich, warum Khalar das Mädchen eigentlich verfolgt. Tamara berichtet, dass die 3000 Jahre alte Maske von den Zauberern in Acheron zusammengesetzt wurde. Wenn es Khalar gelingen sollte, die Zauberkraft der Maske für seine Zwecke zu nutzen, könnte er die unsagbar bösen Geister der Unterwelt entfesseln und ganz Hyboria unterjochen. Nachts wird das Piratenschiff von Khalars Kriegern überfallen, die sich mit kleinen Booten genähert haben und an Bord kommen, um Tamara zu entführen. An Deck entbrennt ein heftiger Kampf. Conan und Tamara kämpfen Seite an Seite – es gelingt ihnen, zwei weitere von Khalars Schergen aus der Schmiede zu töten: den gigantischen Speerwerfer Ukafa und den amazonischen Bogenschützen Cherin. Unterstützt von Conans Wildheit und Tamaras Fertigkeiten gelingt es den Piraten, die Feinde abzuwehren und ihnen zu entkommen.
Conan und Tamara beschließen nun, sich zu trennen. Conan hat das Gift in seinem Körper inzwischen überwunden – er will Khalar an Land weiter verfolgen. Tamara wird die Piraten an Bord bis zu den Mönchen von Hyrkania begleiten, wie es ihr Meister verlangt hat: In diesem Versteck ist ihre Sicherheit gewährleistet. Conan und Tamara fühlen sich inzwischen immer mehr zueinander hingezogen und verbringen eine Liebesnacht in einer Ruine am Strand. Doch Marique lauert ihnen mit etlichen Kriegern auf und entführt Tamara, als diese gerade allein zum Schiff zurückkehren will. Conan wacht auf und erfährt, dass die von ihm geliebte Frau in Khalars unüberwindliche Festung Khor Khalba gebracht worden ist. Während Conan sich nach Khor Khalba aufmacht, wird Tamara in Khalars Thronsaal für das Ritual vorbereitet. Marique erklärt, dass Tamara eine direkte Nachfahrin der Zauberer von Acheron ist. Deshalb wird ihr Blut die uralte Maske aktivieren, mit der Khalar die bösen Geister der Unterwelt entfesseln kann. Vor allem will Khalar den Geist seiner ruchlosen Frau Maliva beschwören, damit sie in Tamaras Körper fahren kann. Um in Khor Khalba eindringen zu können, ist Conan auf die Hilfe des berühmten Diebs Ela Shan angewiesen, den er am Anfang des Abenteuers aus dem Gefängnis befreit hat. Gemeinsam gelangen die beiden durch die Abwasserkanäle in die Festung, wobei Ela seine unübertrefflichen Fähigkeiten einsetzt, um in den berüchtigten „Tunnel der Schlösser“ einzudringen. Der führt zur Höhle des geheimnisvollen, 3000 Jahre alten „Bewohners“, der die Verliese der Festung bewacht.
Khalar Zym, Marique, ein Dutzend Gefolgsleute und eine Wacheskorte führen Tamara in die Opferhöhle, wo Maliva durch das Ritual zu neuem Leben erweckt werden soll.
Conan und Ela arbeiten sich durch die Kanäle vor, wo Conan den „Bewohner“, ein gigantisches, mit vielen Saugarmen bewehrtes Monster, im Kampf besiegt. Dann folgt er mit Ela der Prozession in die Opferhöhle. Khalar und Marique beginnen das Ritual, wobei Tamara vor der Opfergrube auf ein Rad gebunden wird. Conan unterbricht das Ritual – in der Höhle kommt es am Rande des vulkanischen Abgrunds zum entscheidenden Duell zwischen dem Barbar und seinem Erzfeind. In diesem Kampf kann Conan die Wachen überwinden, während Tamara die Hexe Marique besiegt. Doch immer noch steht Conan Khalar gegenüber – auf einer zerberstenden Brücke hoch über einem Lavastrom. Und weil das Ritual fast vollendet ist, ergreift Khalars tote Gattin Maliva allmählich Besitz von Tamaras Körper. Während des Kampfes stürzt Tamara fast in den Tod, doch es gelingt Conan, die Kette zu packen, mit der ihre Hände gefesselt sind – Tamara hängt über der Flammenhölle in der Luft. Wie schon als Junge steckt Conan wieder in der Zwickmühle: Er kann gar nicht gewinnen. Wenn er die Kette loslässt, stirbt die Liebe seines Lebens. Doch wenn er festhält, wird der abgefeimte Mörder seines Vaters triumphieren …

DARSTELLER
JASON MOMOA
Conan
Momoa profiliert sich derzeit als einer der kommenden Action-Stars in Hollywood. Seit April ist er in den USA als Warlord Khal Drogo in der mit Spannung erwarteten HBO-Serie „Game of Thrones“ nach der beliebten Buchserie „A Song of Ice and Fire“ (Das Lied von Eis und Feuer) von George R.R. Martin zu sehen. Darin geht es um den epischen Machtkampf in einem riesigen und gewalttätigen Fantasy-Reich. Mit seiner Darstellung des Ronan Dex in der SyFy-Serie „Stargate: Atlantis“ (Stargate:Atlantis, 2005 – 2009) hat er bereits viele Fans um sich geschart. Außerdem gehörte Momoa zum Ensemble der Serie „North Shore“ (FBC). Momoas künstlerische Kreativität scheint grenzenlos – derzeit bereitet er das Arthouse-Roadmovie „Road to Paloma“ vor, an dem er als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller beteiligt
ist. Als Autor, Regisseur und Produzent des Kurzfilms „Brown Bag Diaries: Ridin’ the Blinds in B Minor“ ist er derzeit in aller Munde. Momoa stammt aus Hawaii, er hat hawaiianische und europäische Vorfahren, was ihm sein charismatisches Aussehen verleiht.
RACHEL NICHOLS
Tamara
Mit bedeutenden Rollen auf Leinwand und Bildschirm hat sich Nichols beim weltweiten Publikum vorgestellt. Demnächst tritt sie als Ensemblemitglied in der CBS-Serie „Criminal Minds“ (Criminal Minds) auf. Vor Kurzem wirkte sie in den beiden Paramount-Sommer-Blockbustern „Star Trek“ (Star Trek) und „G.I. Joe: Rise of the Cobra“ (G.I. Joe – Geheimakte Cobra) mit. Für den „Alias“-Schöpfer J.J. Abrams durfte sie in der Neufassung der „Star Trek“-Serie die Galia spielen. Ruppiger durfte sie als Scarlett in dem real gefilmten Action-Thriller nach der beliebten Kinder- und Spielzeugserie „G.I. Joe“ an der Seite von Channing Tatum und Marlon Wayans auftreten. Die Rolle der Leslie Spencer spielt sie in Joshua Sternfelds Independent-Film „Meskada“. Inzwischen hat sie Margaret Whittons unabhängig produzierten Spielfilm „The Loop“ abgedreht, in dem sie die Fiona spielt.
Nichols gehörte zum Ensemble des „Warner Bros.“-Films „The Sisterhood of the Traveling Pants 2“ (Eine für 4 – Unterwegs in Sachen Liebe) mit America Ferrera und Blake Lively. Eine Hauptrolle übernahm sie auch in Mike Nichols’ „Charlie Wilson’s War“ (Der Krieg des Charlie Wilson) mit Tom Hanks und Julia Roberts.
Der Durchbruch gelang Nichols mit ihrer Hauptrolle in der letzten Staffel der erfolgreichen ABC-Serie „Alias“ (Alias – Die Agentin): Sie spielte Rachel Gibson, die mit Sydney Bristow (Jennifer Garner) in der CIA-Spezialeinheit zusammenarbeitete. 2005 trat sie in dem von Imagine Television produzierten Fox-Film „The Inside“ auf. Nichols stammt aus einer Kleinstadt in Neuengland. Der Talentsucher einer Model-Agentur entdeckte die Studentin an der renommierten Columbia University in New York City, wo sie ihren Abschluss in den Hauptfächern Mathematik und Wirtschaftswissenschaften machte. Nach Kampagnen für Marken wie Guess, L’Oreal, Abercrombie & Fitch und Nicole Miller schickte ihr Agent sie zu ihrem ersten Vorsprechen als Schauspielerin – es ging um die Serie „Sex and the City“ (Sex and the City). Es war ihr allererster Casting-Termin, aber sie ergatterte die Rolle sofort: In der Episode „A Vogue Idea“ (Nicht davongelaufen) spielte sie die Restaurant-Hostess, die Kim Catrall ihrem Freund Richard zum Geburtstag schenkt. Dann trat sie neben Richard Gere in „Autumn in New York“ (Es begann im September) auf. 2003 wirkte sie in dem Prequel zu „Dumb & Dumber“ (Dumm und Dümmer) mit: „Dumb and Dumberer: When Harry Met Lloyd“ (Dumm und Dümmerer). Eine Gastrolle übernahm Nichols in der ABC-Serie „Line of Fire“. Sie wohnt derzeit in Los Angeles.
STEPHEN LANG
Khalar Zym
2010 erwies sich als ein Meilenstein in der Karriere von Stephen Lang. Er drehte den zweistündigen Pilotfilm zur Fox-Serie „Terra Nova“, in der er Commander Frank Taylor spielt. Der Pilotfilm lief im Mai 2011 auf Fox, im Herbst startet die Serie. Derzeit ist Lang als Inspector Reinhardt in Regisseur Larry Brands Independent-Film „Christina“ zu sehen, mit dem er den Darstellerpreis auf dem Buffalo-Niagara Film Festival und auf dem VisionFest X Festival gewann. Neben Karen Allen und Peter Riegert wirkte er in Regisseur John Grays Independent-Film „White Irish Drinkers“ mit. Der Film wurde auf dem Toronto International Film Festival uraufgeführt, erhielt eine Nominierung für den Genius Audience Award auf dem Gotham Festival und gewann 2010 auf dem Woodstock Film Festival den Publikumspreis. Der Film kam im Frühjahr 2011 im Verleih der Screen Media Films in die amerikanischen Kinos. Stephen Lang hat sich über viele Jahre einer außergewöhnlichen Karriere mit unvergesslichen Darstellungen historischer und fiktiver Figuren auf Bühne und Leinwand einen Namen gemacht. 2009 spielte er Colonel Miles Quaritch in einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, James Camerons Epos „Avatar“ (Avatar – Aufbruch nach Pandora).
Mit dieser Leistung gewann Lang den Saturn Award und erhielt Nominierungen für den MTV Movie Award und den Teen Choice Award. Begeisterte Kritiken verbuchte er mit seiner Darstellung des Special Agent Charles Winstead in Michael Manns „Public Enemies“ (Public Enemies). Die Schlüsselrolle des General Hopgood spielte er neben George Clooney in „The Men Who Stare at Goats“ (Männer, die auf Ziegen starren).
Weitere Auftritte: als General „Stonewall“ Jackson in „Gods and Generals“ (Gods and Generals), mit dem er den Grace Preis gewann, sowie „Last Exit to Brooklyn“ (Letzte Ausfahrt Brooklyn), „Tombstone“ (Tombstone), „Gettysburg“ (Gettysburg), „The Hard Way“ (Auf die harte Tour), „Manhunter“ (Blutmond), „Band of the Hand“ (Die gnadenlose Clique), „Trixie“, „Fire Down Below“ (Fire Down Below) und viele andere.
Lang ist in zahlreichen Stücken am Broadway und Off-Broadway, in den USA und im Ausland zu sehen gewesen. Zu den Uraufführungen zählen Aaron Sorkins „A Few Good Men“ (Eine Frage der Ehre), John Patrick Shanleys „Defiance“, Steve Tesichs „The Speed of Darkness“ sowie Arthur Millers „Finishing the Picture“ (Abgedreht). Hauptrollen spielte er in Klassikern von Molière, Williams, O’Casey, Beckett, Shaw, Shepard, Sophocles und Shakespeare an einigen der besten Bühnen der USA: The Goodman, The Guthrie, The New York Shakespeare Festival, Circle in the Square, The Kennedy Center, Brooklyn Academy of Music und viele andere. Mit seinem gefeierten Solo-Stück „Beyond Glory“ ist Lang in der ganzen Welt aufgetreten – darunter 101 Mal im Roundabout Theatre. Dafür dass er sein Stück vor amerikanischen Truppen in allen Teilen der Welt aufgeführt hat, zeichnete ihn das Bureau of Near Eastern Affairs mit der Chairman’s Medal für besondere Verdienste aus. Zu seinen Nominierungen und Auszeichnungen zählen der Tony, der Helen Hayes Award, der Joseph Jefferson Award, der Lucille Lortel Award, der Outer Critics Circle Award und der Drama Desk Award. Publikum und Kritiker reagierten begeistert auf Langs Darstellung des Titelhelden in „Babe Ruth“ (Babe Ruth – Die Baseball-Legende) auf NBC. Er gehörte zum Ensemble in Michael Manns klassischer Serie „Crime Story“ (Crime Story) und war der schwer fassbare Einarmige in der neuesten Fassung von „The Fugitive“ (Auf der Flucht – Die Jagd geht weiter). Lang ist seit über 20 Jahren verheiratet. Mit seiner Frau Kristina hat er vier erwachsene Kinder.
ROSE MCGOWAN
Marique
Bis sie zehn Jahre alt war, hat McGowan kein englisches Wort gesprochen. Sie stammt aus Italien und wuchs in einer großen florentinischen Familie weitab von jeglichen Schauspieleinflüssen auf. Erst nachdem ihre Familie in die USA gezogen war, beschloss sie, sich in Los Angeles als Schauspielerin zu versuchen. Vor Kurzem übernahm sie eine Hauptrolle in „Grindhouse“ (Grindhouse), dem mit
Spannung erwarteten Horrorfilm-Doppelpack aus Quentin Tarantinos „Death Proof“ (Death Proof – Todsicher) und Robert Rodriguez’ „Planet Terror“ (Planet Terror).
McGowans Fans kennen sie vor allem aus ihren eher kommerziellen Hits, aber ihre erste Hauptrolle spielte sie in einem unabhängig produzierten Film. Sie hatte das Glück, Gregg Araki in Los Angeles kennen zu lernen. Er besetzte sie als Amy Blue in seiner schwarzen Komödie „The Doom Generation“. Mit dieser Darstellung einer schwierigen Teenagerin machte sie die Kritiker auf sich aufmerksam. 1996 wurde sie als Newcommerin für den Independent Spirit Award nominiert.
Es folgten sehr unterschiedliche Filme wie Wes Cravens Horror-Blockbuster „Scream“ (Scream – Schrei!), in dem sie neben Neve Campbell, Courteney Cox und Matthew Lillard die Tatum Riley spielte. 1998 war sie in dem Independent-Film „Southie“ (Southie – Terror in South Boston) zu sehen, der 2000 auf dem Seattle Film Festival als Bester Film ausgezeichnet wurde. 1999 war sie als Teenie Courtney Shane in der Komödie „Jawbreaker“ (Der zuckersüße Tod) zu sehen und wurde in der Kategorie Bester Bösewicht für den MTV Movie Award nominiert.
2001 ersetzte McGowan Shannen Doherty in der beliebten TV-Serie „Charmed“ (Charmed – Zauberhafte Hexen) als lang verschollene Halliwell-Schwester Paige. Sie war bis zum Ende der Serie 2006 die Partnerin von Alyssa Milano und Holly Marie Combs. Mit der Rolle der Paige gewann sie 2005 als Beliebteste Schwester den Family Television Award. Dann spielte sie die Ann-Margret neben Jonathan Rhys Myers in der TV-Miniserie „Elvis“. Außerdem war sie neben Hilary Swank, Josh Hartnett und Scarlett Johansson in „The Black Dahlia“ (Black Dahlia) zu sehen. McGowan wohnt derzeit in Los Angeles.
SAÏD TAGHMAOUI
Ela-Shan
Taghmaoui wurde in Frankreich geboren, seine Eltern stammen aus Marokko. Kinofans wurden auf ihn aufmerksam, als er einen arabischen Punk in „La haine“ (Hass) spielte, der 1995 auf dem Filmfestival in Cannes Film uraufgeführt wurde. Der Film gewann auf Festivals in aller Welt zahlreiche Preise – Taghmaoui selbst wurde als vielversprechender Nachwuchsdarsteller für den César (den französiscen Oscar
®) nominiert. Kürzlich war Taghmaoui als Breaker in dem erfolgreichen Paramount-Film „G.I. Joe: The Rise of Cobra“ (G.I. Joe – Geheimakte Cobra) zu sehen. Nach zahlreichen französischen Filmen spielte er seine erste englischsprachige Rolle als Kate Winslets Lover in „Hideous Kinkey“ (Marrakesch). Aufgrund dieser Rolle wurde er als brutaler irakischer Offizier in David O. Russells „Three Kings“ (Three Kings – Es ist schön König zu sein) besetzt. Es folgten Hauptrollen in Neil Jordans „The Good Thief“ (Der Dieb von Monte Carlo), David Mamets „Spartan“ (Spartan) und „Hidalgo“ (Hidalgo – 3000 Meilen zum Ruhm) neben Viggo Mortensen. Mit David O. Russell arbeitete er ein weiteres Mal in „I Heart Huckabees“ (I Heart Huckabees). Weitere Titel: Marc Forsters „The Kite Runner“ (Drachenläufer) und eine Hauptrolle neben Don Cheadle und Guy Pierce in „Traitor“ (Traitor). Auf dem Bildschirm war er in „The West Wing“ (The West Wing – Im Zentrum der Macht) und „Sleeper Cell“ (Sleeper Cell) zu sehen. Außerdem trat er in dem HBO-Film „Between Two Rivers“ (Die Husseins – Im Zentrum der Macht) auf. Taghmaoui war einst als Boxer auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn die Nr. 2 seiner Gewichtsklasse. Aufgrund seiner Freundschaft mit Autor/Regisseur/Schauspieler Mathieu Kassovitz entschied er sich für die Schauspielalternative: Ihren Film „Hass“ haben die beiden gemeinsam geschrieben.
RON PERLMAN
Corin
Perlman verzichtete drei Jahre lang auf Kinorollen, um für CBS in der von der Kritik gefeierten Serie „Beauty and the Beast“ (Die Schöne und das Biest) aufzutreten. Dafür gewann er den Golden Globe®, wurde zweimal für den Emmy® nominiert und erhielt außerdem dreimal den Preis der Viewers for Quality Television (Zuschauer für Qualitätsfernsehen). Zu seinen weiteren Fernsehauftritten zählen „The Second Civil War“ (Die Kriegsmacher) auf HBO, „Mr. Stitch“ (Mr. Stitch), „The Adventures of Captain Zoom“ (Captain Zoom), Rob Nilssons Fassung des Rod-Serling-Klassikers „A Town Has Turned to Dust“ für den Sci-Fi Channel und „The Magnificent Seven“ (Die glorreichen Sieben). Es folgten Stephen Kings Miniserie „Desperation“ (Desperation) für ABC, Larry Fessendens unabhängig produzierter „The Last Winter“ (The Last Winter), „In the Name of the King“ (Schwerter des Königs – Dungeon Siege) mit Jason Statham, eine von John Carpenter inszenierte Episode zu „Masters of Horror“ (Masters of Horror) für Showtime, der Independent-Film „The Mutant Chronicles“ (Mutant Chronicles) mit Thomas Jane und John Malkovich, „I Sell the Dead“ (I Sell the Dead) mit Dominic Monaghan, „Outlander“ (Outlander) mit Jim Caviezel und John Hurt sowie „Bunraku“ mit Demi Moore, Josh Hartnett und Woody Harrelson. Ron spielte die Titelrolle in Guillermo del Toros „Hellboy“ (Hellboy) und „Hellboy 2: The Golden Army“ (Hellboy – Die goldene Armee) und wirkte kürzlich in „Season of the Witch“ (Der letzte Tempelritter) neben Nicolas Cage mit. Hinzu kommen drei Staffeln der gefeierten FX-Serie „Sons of Anarchy“, in der er als Motorrad-Gang-Anführer Clay zu sehen ist.
LEO HOWARD
Conan als Kind
Der engagierte und talentierte Nachwuchsdarsteller hat in seinem kurzen Leben bereits mehr erreicht als manche Erwachsene, die dreimal so alt sind wie er. Derzeit moderiert Howard „Leo Little’s Big Show“ auf dem Disney Channel, um seine Zuschauer immer aktuell über ihre Lieblings-Disney-Stars, Filme und Programme zu informieren. Die Sendung wurde am 26. Februar 2009 als Nachfolger von „Disney’s Really Short Report“ erstausgestrahlt. Neben Jason Earle („Hannah Montana: The Movie“ [Hannah Montana – Der Film]) spielt Howard seit dem Frühjahr 2011 eine Hauptrolle in der neuen Disney-XD-Serie „Kickin’ It“. Eine Hauptrolle übernahm er auch in dem Independent-Film „Logan“. Darin geht es um zwei Brüder, die merken, dass sie zusammenhalten müssen, wenn sie ihre Träume verwirklichen wollen. Der Film ist inzwischen auf DVD erschienen. Die Hauptrolle des Laser spielte Howard in dem Warner-Bros.-Familienfilm „Shorts“ (Das Geheimnis des Regenbogensteins). Mit dabei sind Kat Dennings, William H. Macy und James Spader, geschrieben und inszeniert wurde der Film von Robert Rodriguez („Spy Kids“ [Spy Kids], „Spy Kids 2: The Island of Lost Dreams“ [Spy Kids 2 – Die Rückkehr der Superspione], „The Adventures of Shark Boy and Lava Girl“ [Die Abenteuer von Shark Boy und Lava Girl]). Neben „Das Geheimnis des Regenbogensteins“ übernahm Howard eine Nebenrolle in dem Sommer-Blockbuster „G.I. Joe: The Rise of Cobra“ (G.I. Joe – Geheimakte Cobra) für Paramount Pictures, in dem er den jungen Snake Eyes darstellt – die meisten Kritiker hielten seine Kampfszene für die beste des Films! Neben seiner Arbeit als Schauspieler ist Howard Fachmann für Martial Arts – er führte alle seine Stunts in dem Film selbst aus. Seine Partner waren Channing Tatum, Marlon Wayans, Robert Park und Dennis Quaid. Regie führte Stephen Sommers („The Mummy“ [Die Mumie], „The Mummy Returns“ [Die Mumie kehrt zurück], „Van Helsing“ [Van Helsing]). Howard ist Mitglied des Sideswipe Performance Team, einer Martial-Arts-Gruppe, die traditionelle Martial Arts wie Karate und Tae Kwon Do mit Gymnastik und Akrobatik verbindet, um eine beispiellos extreme, sehr dynamische Demonstration von Talent, Kraft und Durchhaltevermögen zu bieten. Das Team trainiert in Los Angeles unter der Leitung von Howards Trainer, dem Martial-Arts-Experten Matt Mullins. Sideswipe tritt seit drei Jahren in den gesamten USA auf Bildschirm und Bühne, bei Sportveranstaltungen, in Live-Action-Shows und bei Karate-Turnieren auf. Howard zeichnet sich dadurch aus, dass er zu der sehr kleinen Anzahl von Kindern gehört, die dieses hohe Niveau meistern. Mullins ist Träger des schwarzen Gürtels vierten Grades – er trainiert Howard seit fünf Jahren. Er akzeptiert durchaus nicht jeden jungen Schüler, erkannte aber sofort Howards außergewöhnliche Begabung und hat entscheidend zur Ausbildung seiner meisterlichen Fähigkeiten beigetragen. Howard stammt aus Kalifornien und träumte schon sehr früh von dieser Karriere. Als Fünfjähriger begann er seine Ausbildung in den Martial Arts. Als Naturtalent hatte er nach drei Jahren bereits drei Weltmeisterschaften gewonnen.
Seine Spezialgebiete sind Wushu, Shorei Ryu und Shorin Ryu (darin hat er sich den schwarzen Gürtel erworben). Als Siebenjähriger ging Howard einen Schritt weiter und wandte sich den Extreme Martial Arts zu, wobei er Gymnastik in seine Übungen aufnahm. Ein außergewöhnliches Kind ist Howard von Anfang an gewesen – er war noch nicht einmal neun Jahre alt, als er seiner Mutter verkündete, dass er Schauspieler und der nächste Bruce Lee werden wollte. Seine Eltern unterstützten ihn mehr, als das üblich ist, sodass Howard Karriere machen konnte. Neben seinen Aufgaben als Schauspieler und Sportler hilft er seinen Eltern bei ihrer Zucht englischer und französischer Bulldoggen. Er selbst hat zwei Hunde, die sieben Jahre alte englische Bulldogge Lola und die dreijährige französische Bulldogge Poodle. Leo wohnt in Fallbrook/Kalifornien.
STEVE O’DONNELL
Lucius
O’Donnells Karriere begann Anfang der 1980er-Jahre auf den Bühnen der britischen Ensembles Common Stock, Durham Theatre Company und The Lyric Theatre Hammersmith. Seine Lieblingsrolle in dieser Zeit war der Dim in der Theaterfassung von „A Clockwork Orange“ am Man in the Moon Theatre in Chelsea.
Ende der 1980er-Jahre hat er sich auf Leinwand und Bildschirm etabliert. Zu seinen TV-Auftritten zählen unter anderem „Shameless“, „Minder“ (Der Aufpasser), „The Outsiders“, „Silent Witness“ (Gerichtsmediziner Dr. Leo Dalton), „Foyle’s War“, „The Bill“, „Doc Martin and the Legend of the Cloutie“, „Casualty“ und „Lovejoy“. Bekannt wurde er vor allem durch seine zahlreichen Comedy-Auftritte, darunter in „Lee Evans: So What Now?“ (Lee Evans: So What Now?), „Bottom“, „French and Saunders“ (French and Saunders) und „Nelson’s Column“. Steven gehörte zum Ensemble der berüchtigten Gruppe Comic Strip und hat in zahlreichen ihrer Film- und TV-Projekte mitgewirkt. Seine Filmografie umfasst über 20 Spielfilme. Seine Partner waren Michael Caine, Tom Cruise, Gwyneth Paltrow, Heath Ledger, Judi Dench, Anthony Perkins und … die Spice Girls. Zu seinen Lieblingsrollen im Kino zählen „Finding Rin Tin Tin“ (Rin Tin Tin), „A Knight’s Tale“ (Ritter aus Leidenschaft), „Churchill: The Hollywood Years“, „Far and Away“ (In einem fernen Land) und „Shakespeare in Love“ (Shakespeare in Love), mit dem er den Ensemble-Preis der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler)
gewann.
RAAD RAWI
Fassir, der Hohepriester
Rawi hat irakische und russische Vorfahren und verbrachte seine Jugendjahre in Kairo, Paris und Genf, bevor er in Kalifornien Wirtschaftswissenschaften studierte. Dann wechselte er ins Schauspielfach und machte seine Ausbildung an der Old Vic Theatre School in Bristol. Rawi hat in zahlreichen klassischen und modernen Stücken am Londoner National Theatre, im Ensemble der Royal Shakespeare Company, am Chichester Festival Theatre und im Londoner West End mitgewirkt, darunter „King Lear“ (König Lear), „Electra“ (Electra), „Bombay Dreams“ und „Stuff Happens“ (David Hares Stück über die Vorgeschichte des Irak-Krieges). Inzwischen hat er eine USA-Tournee mit der gefeierten Inszenierung „The Great Game: Afghanistan“ abgeschlossen, deren Höhepunkt eine Aufführung im Pentagon in Washington/DC war.
Zu Rawis aktuellen Filmen zählen „Green Zone“ (Green Zone) unter der Regie von Paul Greengrass, „Traitor“ (Traitor) mit Don Cheadle und Guy Pearce sowie „The Kingdom“ (Operation: Kingdom) mit Jamie Foxx und Jennifer Garner. Zu seinen Fernsehauftritten zählen „Murphy’s Law“, „Wire in the Blood“ (Hautnah – Die Methode Hill), „Spooks“ (Spooks – Im Visier des MI5) und „Silent Witness“ (Gerichtsmediziner Dr. Leo Dalton).
NONSO ANOZIE
Artus
Anozie lernte sein Handwerk an der Londoner Central School of Speech and Drama. Dann war er der jüngste Schauspieler aller Zeiten, der König Lear im Ensemble der Royal Shakespeare Company gespielt hat. Neben Kenneth Branagh spielte er dann den Gefangenen in David Mamets „Edmond“ (Edmond) am National Theatre. Weltweite Anerkennung erhielt Anozie für seine Titelrolle auf der Welttournee des Ensembles Cheek by Jowl Theatre Company mit „Othello“ (Othello). Anozies Laufbahn führte ihn zu Nationaltheatern in bedeutenden Städten in allen Teilen der Welt: New York, Los Angeles, Paris, Rom, Hongkong, Madrid, Sydney, Moskau und London. Seine Filmkarriere spiegelt seine Bühnenleistungen – er spielte Hauptrollen in Oscar-Kandidaten und von der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) ausgezeichneten Produktionen, darunter Joe Wrights „Atonement“ (Abbitte), Mike Leighs „Happy-Go-Lucky“ (Happy-Go-Lucky), „RocknRolla“ (RocknRolla), „Cass“ (Cass – Legend of a Hooligan), „Brighton Rock“ (Brighton Rock), „The Last Legion“ (Die letzte Legion) und „Occupation“. Aktuell hat er Justin Chadwicks TV-Film „Stolen“ abgedreht. Anozies unverkennbare Stimme war weltweit in vielen Werbespots, Hörspielen und Videogames zu hören. Nonso gewann den Ian Charleson Award mit „König Lear“ und „Othello“, den Screen Nation Award als Nachwuchsdarsteller in „Cass – Legend of a Hooligan“, die chinesische Magnolie als Bester Darsteller in „Othello“ sowie mit „Occupation“ den Preis der britischen Presse-Gewerkschaft und den Preis der BAFTA für die Beste dramatische Serie.
BOB SAPP
Ukafa
Der 1,92 Meter große Bob Sapp war Football-Spieler, Kickboxer, Mixed-Martial-Artist und Profi-Wrestler, bevor er sich dem Film zuwandte. Wegen seiner Größe und charismatischen Aggressionen wird er liebevoll „The Beast“ genannt. Als Lineman spielte er für etliche National-Football-League-Teams, bevor er 2000 professioneller Fighter wurde und William „Kühlschrank“ Perry im FX-Box-Special „Toughman“ besiegte. Seine bekannteste Rolle ist der Switowski im Paramount-Sportkomödien-Remake „The Longest Yard“ (Spiel ohne Regeln) mit Adam Sandler und Chris Rock. Darin tritt Sapp mit weiteren Profi-Wrestlern auf – zu ihnen zählen „Stone Cold“ Steve Austin und Kevin Nash. Weitere Filmauftritte: für Lionsgate die Horrorkomödie „Frankenhood“, der Fighter Hammerman eines Mafioso in Ben Ramseys Mixed-Martial-Arts-Splatterfilm „Blood and Bone“ (Blood and Bone – Rache um jeden Preis), Regisseur Rob Schneiders Gefängnishof-Komödie „Big Stan“ (Big Stan; auch: Big Stan – Kleiner Arsch ganz groß!) im Team mit weiteren echten MMA-Fightern wie Randy Couture und Don Frye und schließlich der hochspezialisierte, unverletzbare Martial-Arts-Experte Stone in Rob Bowmans Superheldenfilm „Elektra“ (Elektra) mit Jennifer Garner. Sapp begann seine Schauspielkarriere in der lustigen japanischen Krimi-Serie „You’re Under Arrest!“ nach Kosuke Fujishimas Manga- und Anime-Serie „Taiho Shichauzo“.
Zu sehen war er auch in Takashi Miikes Fantasy-Horrorfilm „Izo“ (Izo: The World Can Never Be Changed) über die Nach-Tod-Erlebnisse des Samurais und Attentäters Izo Okada aus dem 19. Jahrhundert. 2004 gewann Sapp den IWGP-Weltschwergewichtstitel durch seinen Sieg über Kensuke Saski. Er ist in Japan sehr populär und tritt dort in TV-Sendungen und Werbespots auf. Er veröffentlichte die Musik-CD „It’s Sapp Time“.
MILTON WELSH
Remo
Seine Ausbildung machte Welsh von 1992 bis 1997 an der Fritz-Kirchhoff-Schule „Der Kreis“ in Berlin und am Lee Strasberg Theatre Institute in New York. Gleichzeitig war er Mitglied des Ensembles Hexenkessel Hoftheater in Berlin, das unter freiem Himmel Shakespeare spielte. Er war zwischen 1994 und 2004 als Titelheld in „Richard III“ (Richard III.), als Zettel in „A Midsummer Night’s Dream“ (Ein Sommernachtstraum) und als Petrucchio in „The Taming of the Shrew“ (Der Widerspenstigen Zähmung) unter der Regie von J.C. Zimmermann zu sehen. Eine frühe Bühnenrolle spielte er in Jeremy Wellers Inszenierung von Camus’ „La peste“ (Die Pest) an der Volksbühne in Berlin. Weller erregte Aufsehen, als er Obdachlose einlud, Mitglieder des Ensembles zu werden. Das machte ihnen derart viel Spaß, dass sie 1992 mithilfe von Welsh und anderen Schauspielern das Ensemble Ratten 07 gründeten, das nach wie vor auftritt. Es folgten Bühnenrollen in Rob Beckers zweieinhalbstündiger Solo-Komödie „Caveman“ unter der Regie von Esther Schweins – mit diesem Stück tritt er seit 2005 auf. 2008 wirkte er unter Frank Hoffmanns Regie in Sam Shepards „True West“ (Goldener Westen) am Theatre National du Luxembourg (TNL) mit – hinzu kamen Aufführungen bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und am Renaissance-Theater in Berlin. 2009 spielte Welsh am TNL die Hauptrolle des Golfkriegsveteranen Peter Evans in Tracy Letts’ von der Kritik gefeiertem Bühnenstück „Bug“ (Bug; auch: Verwanzt) unter der Regie von Anne Simon. Welsh ist auch in zahlreichen Filmen und TV-Produktionen aufgetreten, aktuell in Roman Polanskis „The Ghost Writer“ (Der Ghostwriter), der 2010 auf der Berlinale den Silbernen Bären gewann, in Vanessa Jopps „Ladylike – Jetzt erst recht!“, als Hauptdarsteller in Lars Beckers „Schade um das schöne Geld“, in Andy Schaaps „Must Love Death“ (der 2009 auf dem Montreal Fantasy Film Festival lief), Rolf S. Wolkensteins „Lauf der Dinge“, „Nitro“ vom Regieduo Mike Majzen und David Schalko sowie in Marc Meyers preisgekröntem Kurzfilm „Sonntag im August“. Vor seiner Schauspiellaufbahn war Welsh von 1986 bis 1991 Koch in der Bundesmarine. 1990 bis 1991 war er während des Golfkriegs als Seemann zwei Jahre auf der Fregatte Bremen stationiert, die 50 Seemeilen vor der israelischen Küste patrouillierte, während Haifa und Tel Aviv bombardiert wurden. Welsh wurde am 3. Februar 1969 in Kassel geboren.

HINTER DER KAMERA
MARCUS NISPEL
Regie
Nispel hat für seine Werbespots und Musikvideos zahlreiche Preise gewonnen. Aufgrund dieser Erfahrungen inszenierte er den Spielfilm „Friday the 13th“ (Freitag der 13.), der mit dem umsatzstärksten Start eines Horrorfilms alle Rekorde brach.
Nispel inszenierte auch den Spielfilm „Pathfinder“ (Pathfinder – Fährte des Kriegers), den er mit Produzent Mike Medavoy für Phoenix Pictures entwickelte und co-produzierte. 20th Century Fox brachte den Film im April 2007 auf die Leinwand. Gleichzeitig veröffentlichte Nispel den Comic-Roman „Pathfinder“ mit Zeichnungen von Christopher Shy. Sein Spielfilmregiedebüt gab Nispel 2003 mit „The Texas Chainsaw Massacre“ (Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre) für New Line Cinema. Der Film setzte über 100 Millionen Dollar um und war damit der profitabelste Film des Jahres. Nispels erstes TV-Projekt als Regisseur und Produzent war die moderne Fassung von „Frankenstein“ (Frankenstein – Auf der Jagd nach seinem Schöpfer), die Dean Koontz schrieb und Martin Scorsese co-produzierte. Nispel stammt aus Deutschland. Seine Laufbahn begann er als Art Director bei Young & Rubicam in Frankfurt. 1984 kam er als 20-Jähriger mit einem Fulbright-Stipendium in die USA. Sein Regiedebüt gab er 1989 mit einer Reihe von Musikvideos für C&C Music Factory. In New York gründete und leitete Nispel seine eigene Produktionsfirma Portfolio Artists Network, bevor er sich mit RSA-USA zusammentat und 2000 zu MJZ stieß. Inzwischen hat Nispel über 1000 Werbespots und Musikvideos inszeniert, unter anderem für Werbekunden wie Coca-Cola, Kodak, Levi’s, L’Oreal, Mercedes, Nike, Pepsi, Showtime, UPS, US Postal Service sowie für MTV, ABC, CBS und NBC. Nispel gewann zahlreiche Preis der Werbebranche: etliche Clio Awards, den Moebius Award und den Grand Prix bei der Verleihung der BDA Awards.
Zu seinen Musikvideos zählen über 15 Nr.-1-Hits und etliche Durchbruch-Videos mit Stars wie den Spice Girls, Simply Red, Puff Daddy, Bush, No Doubt, The Fugees, George Michael, Janet Jackson, Elton John, Billy Joel, Aretha Franklin, Cher, Mariah Carey, k.d. Lang, Tony Bennett, C&C Music Factory, Bette Midler, LL Cool J, Bryan Adams und Gloria Estefan. Seine Arbeiten erhielten Nominierugen für zwölf MTV Music Video Awards – vier dieser Preise gewann er, darunter 1993 den Preis für das Beste europäische Video mit George Michaels „Killer/Papa was a Rolling Stone“. Nispel gewann zwei Billboard Awards und Music Video Filmmaker Association Awards. 2001 wurde er von der MVPA für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Seine Arbeiten sind inzwischen Teil der ständigen Ausstellung im Museum of Modern Art – gezeigt wurden sie auf dem New York Film Festival, im Art Directors Club und im Frankfurter Film- und Rundfunkmuseum in Frankfurt. Nispel gewann Preise auf den Festivals in New York, Houston und Chicago und wurde vom Art Director’s Club ausgezeichnet. 1997 im MOMA war Nispel Gastredner im Rahmen der Ausstellung der Association of Independent Commercial Producers (AICP). Die AICP hat ihn mit mehreren Preisen gewürdigt. 1996 ehrte ihn die Film Society of Lincoln Center mit „Cross Cultural Dreams“, der Retrospektive seiner Musikvideos. Ihm ist ein Kapitel in Armond Whites Buch über die Pop-Revolution gewidmet, und er erhielt den Black Achievement Award für positive Darstellung von Afroamerikanern in den Massenmedien. Artikel über Nispel erschienen in Vogue, Vanity Fair, Details, The New York Times, The LA Times, AdWeek, AdAge und Creativity. Er war Gegenstand zweier Dokumentarfilme. Time Magazine nahm ihn in die Jahresabschlussausgabe „Best of 1996“ auf – Anlass war seine Kampagne „A Time Has Come Today“ für Fidelity Investments.
THOMAS DEAN DONNELLY
Drehbuch
Donnelly wuchs wie Jon Bon Jovi in Sayreville/New Jersey auf. Seinen Bachelor machte er in den Fächern Film und Kreatives Schreiben am Vassar College. Seinen Master machte er in Filmproduktion an der University of Southern California.
2002 tat sich Donnelly mit seinem Kommilitonen Joshua Oppenheimer zusammen, um als Autoren und Executive Producers den zweistündigen Pilotfilm „Thoughtcrimes“ (Thoughtcrimes – Tödliche Gedanken) für das USA Network zu betreuen. Im Jahr darauf wurden zwei Drehbücher der beiden produziert: „Sahara“ (Sahara – Abenteuer in der Wüste) mit Matthew McConaughey, Penélope Cruz, Steve Zahn und William H. Macy für Paramount Pictures und „A Sound of Thunder“ (A Sound of Thunder) mit Sir Ben Kingsley, Ed Burns und Catherine McCormack für Warner Bros. 2011 läuft ihr Independent-Film „Dylan Dog: Dead of Night“ mit Brandon Routh und Sam Huntington an – der von Hyde Park und Platinum Studios produzierte Film basiert auf dem beliebten italienischen Comic. Die Autoren arbeiten an der Kinoversion von „Uncharted: Drake’s Fortune“ nach dem Videogame-Bestseller, einer Filmfassung des klassischen Marvel-Comics „Doctor Strange“ sowie einer Adaption des Science-Fiction-Mangas „Voltron“. Tom lebt mit seiner Frau Moira und den beiden Kindern Aidan und Solea in Los Angeles.
JOSHUA OPPENHEIMER
Drehbuch
Oppenheimer stammt aus New York City und wuchs in Westchester County am Rande der Metropolis auf. Er studierte Film und Theater an der Northwestern University in Evanston/Illinois.
2002 tat er sich mit seinem Kommilitonen Thomas Dean Donnelly zusammen, um als Autoren und Executive Producers den zweistündigen Pilotfilm „Thoughtcrimes“ (Thought Crimes – Tödliche Gedanken) für das USA Network zu betreuen. Die Hauptrollen spielten Navi Rawat, Joe Flanigan und Peter Horton. Im Jahr darauf wurden zwei Drehbücher der beiden produziert: „Sahara“ (Sahara – Abenteuer in der Wüste) mit Matthew McConaughey, Penélope Cruz, Steve Zahn und William H. Macy für Paramount Pictures und „A Sound of Thunder“ (A Sound of Thunder) mit Sir Ben Kingsley, Ed Burns und Catherine McCormack für Warner Bros.
2011 läuft ihr Independent-Film „Dylan Dog: Dead of Night“ mit Brandon Routh und Sam Huntington an – der von Hyde Park und Platinum Studios produzierte Film basiert auf dem beliebten italienischen Comic.
Die Autoren arbeiten an der Kinoversion von „Uncharted: Drake’s Fortune“ nach dem Videogame-Bestseller, einer Filmfassung des klassischen Marvel-Comics „Doctor Strange“ sowie einer Adaption des Science-Fiction-Mangas „Voltron“ für Relativity. Oppenheimer lebt mit seiner Frau Lucy und den beiden Töchtern Olivia und Juliana in Los Angeles.
SEAN HOOD
Drehbuch
Der amerikanische Drehbuchautor ist ein Spezialist für Horrorfilme und Action-Thriller.
Hood machte seinen College-Abschluss in Mathematik und Studiokunst an der Brown University in Rhode Island. Mehrere Jahre arbeitete er in Hollywood als Innenrequisiteur, Assistent der Requisite und Art Director mit so unterschiedlichen Filmemachern wie James Cameron, David Fincher und David Lynch. Er setzte seine Studien an der School of Cinematic Arts unter dem Dach der University of Southern California fort. Seinen Master machte er im Fach Produktion. Sein Studenten-Kurzfilm „The Shy and the Naked“ erhielt ein Stipendium der Sloan Foundation für die positive Darstellung eines wissenschaftlichen Themas. 2000 verkaufte Hood sein erstes ohne Auftrag verfasstes Drehbuch an MTV Films. Dann schloss er einen Vertrag mit Dimension Films – in diesem Rahmen überarbeitete er das Drehbuch zu „Halloween: Resurrection“ (Halloween: Resurrection). Aktuell schrieb er den Action-Film „Hercules“ für Produzent Avi Lerner und den Science-Fiction-Film „Subterranean“ für „Conan“-Regisseur Marcus Nispel. Als Regisseur gehörte Hood zu den Gründungsmitgliedern der Filmmakers Alliance. Oft arbeitet er im kreativen Bereich mit dem President der FA, Jacques Thelemaque, zusammen. Sein aktuellster Kurzfilm heißt „Melancholy Baby“. Hood lehrt derzeit das Fach Drehbuch an der School of Cinematic Arts unter dem Dach der University of Southern California.
ROBERT E. HOWARD
Schöpfer der Conan-Figur
Howard zählte zu den bedeutendsten Autoren seiner Zeit. Er gilt als Schöpfer des Fantasy-Subgenres „Sword and Sorcery“, dessen bekanntester Vertreter Conan der Barbar ist. Trotz seiner kurzen Karriere – Howard starb nach nur zwölf Jahren als Autor im Alter von 30 Jahren – schrieb er über 800 Geschichten und Gedichte. Sein Durchbruch gelang ihm in den 1930er-Jahren, als das Groschenheft Weird Tales seine Geschichten zu veröffentlichen begann – darin lernten die Leser das antike Atlantis, die nordafrikanische Wüste während des Ersten Weltkriegs, geheime Opiumhöhlen in dunklen Gassen und die Schlachtfelder im Norden Englands zur Zeit der römischen Invasion kennen. Robert E. Howards Leben wird in dem Film „Whole Wide World“ (Liebe auf dem Prüfstand; auch: Alle Liebe dieser Welt) erzählt, in dem Howard von Vincent D’Onofrio dargestellt wird. Renée Zellweger spielt Novalyne Price, eine Lehrerin in Cross Plains/Texas, wo Howard die meiste Zeit seines Lebens verbrachte. Mitte der 1930er-Jahre erlebten die beiden eine stürmische Beziehung – der Film beruft sich auf Prices Memoiren „One Who Walked Alone“. Zu den von Howard erfundenen Helden zählen Kull, Solomon Kane und Bran Mak Morn.
FREDRIK MALMBERG
Produzent
Malmberg war 1999 Mitbegründer von Paradox Entertainment. Er ist President und Chief Executive Officer der Firma und überwacht die Filmentwicklung als Produzent. Malmberg ermöglichte den Ankauf der Conan-Rechte und der Robert E. Howard-Bibliothek für Paradox Entertainment und betreut nach wie vor die Rechteverwertung in den verschiedenen Medien. Gleichzeitig ist er President und Chief Executive Officer der schwedischen Mutterfirma Paradox Entertainment AB (publ). Als Executive Producer betreute Malmberg „Let Me In“, das Remake des schwedischen Vampir-Kulthits „Låt den rätte komma in“ (So finster ist die Nacht). Als Executive Producer war er kürzlich auch an „Setup“ mit Bruce Willis, 50 Cent und Ryan Phillippe sowie an „Freelancers“ mit Robert De Niro, Forest Whitaker und 50 Cent beteiligt. Vor Paradox Entertainment gründete Malmberg die Firma Target Games, die er 19 Jahre lang als CEO geleitet hat. In diesem Rahmen entwickelt er viele erfolgreiche internationale Figurenmarken für eine große Bandbreite von Produkten, darunter Mutant Chronicles, Chronopia und Kult. Daneben baut er in Schweden die erfolgreiche Spiel-Einzelhandelskette namens Tradition auf. Malmberg ist Mitglied der Producer’s Guild of America (US-Gewerkschaft der Produzenten).
BOAZ DAVIDSON
Produzent
Davidson hat als erfolgreicher Filmemacher etwa 75 Spielfilme produziert. Er schrieb über 30 und inszenierte über 40 Filme. Als Regisseur verantwortete er „Eskimo Limon“/ „Lemon Popsicle“ (Eis am Stiel, 1978), „Looking for Lola“ (Macarena, 1998), „Blood Run“/ „Outside the Law“ (Blood Run – Die geheimnisvolle Frau, 1994), „Lunarcop“/„Solar Force“ (Astrocop, 1995), „Salsa“ (Salsa, 1988), „Going Bananas“ (Im Urwald ist die Hölle los, 1987), „Dutch Treat“ (Sturzflug ins Chaos – Wenn schräge Vögel fliegen lernen, 1987) und „The Last American Virgin“ (Die letzte amerikanische Jungfrau, 1982). Davidson stammt aus Tel Aviv. Seine Zusammenarbeit mit Nu Image/Millennium Films begann er 1995. Inzwischen ist er Chef der Produktions- und Kreativabteilung der Firma.
GEORGE FURLA
Produzent
Seinen Abschluss in Business Administration machte Furla an der University of Southern California. Dann arbeitete er im Fonds- und Wertpapierhandel für die international bekannte Maklerfirma Cantor Fitzgerald. 1982 bis 1985 war er als Aktienhändler tätig. Anschließend übernahm er bei Jones and Associates für drei Jahre eine ähnliche Funktion. 1988 verließ Furla Jones and Associates, um zehn Jahre lang einen Hedgefond zu verwalten, den er auch selbst eingerichtet hat. Dann gründete er mit seinem Partner Randall Emmett die Filmproduktionsfirma Emmett/Furla Films. Furla nutzt seine Hedgefond-Erfahrungen, um Filmfinanzierungen zu gestalten. Dabei verantworten Furla und Emmett die Konzeptentwicklung und die Finanzierungsarrangements der Filme. Emmett/Furla Films hat eine große Anzahl von Filmen produziert, darunter „Rambo“ (John Rambo), „16 Blocks“ (16 Blocks), „The Wicker Man“ (Wicker Man – Ritual des Bösen) und „Righteous Kill“ (Kurzer Prozess – Righteous Kill).
DANNY LERNER
Produzent
Lerner wurde in Israel geboren. Seine Karriere in der Branche begann er im Bereich Filmverleih. Er verwaltete eine Kinokette und wandte sich der Produktion zu, als er 1986 zu Nu World Productions stieß. Seitdem hat er über 70 Filme produziert, die an Schauplätzen in Südafrika, Namibia, Israel, Mexico, Bulgarien, Kanada und den USA entstanden. 2003 gründete er mit seinem langjährigen Freund Les Weldon die Firma Tosca Pictures. Aktuell produzierten sie in Bulgarien „Target of Opportunity“ (Mission Undercover – Richtiger Ort... Falsche Zeit...) mit Dean Cochran und Todd Jensen. Als Regisseur drehte Lerner „Traitor’s Heart“ (Betrayed – Verraten und verkauft, 1999) mit Bryan Genesse und „Shark Zone“ (Shark Zone, 2003) mit Dean Cochran. „Raging Sharks“ (Raging Sharks – Killer aus der Tiefe, 2005) hat Lerner geschrieben, inszeniert und produziert. 2005 betreute er auch „Finding Rin Tin Tin“ (Rin Tin Tin) und „Today You Die“ (Today You Die) mit Steven Seagal. Seine Beziehung zu Schäferhunden setzte er mit dem neuen Familienabenteuer „Cool Dog“ (Tierisch Cool – Ein Hund in New York, 2010) fort.
JOHN BALDECCHI
Produzent
Baldecchi produziert derzeit in Santa Fe/New Mexico „Odd Thomas“ nach den Romanen von Dean Koontz. Drehbuch und Regie verantwortet Stephen Sommers, die Hauptrollen spielen Anton Yelchin und Willem Dafoe. Im Herbst produziert Baldecchi in Finnland Antti Jokinens „Nicholas North“ mit Julianne Moore. Das Fantasy-Abenteuer beruft sich auf das finnische Vers-Epos „ Kalevala“ und ist der erste Teil einer geplanten Trilogie, die Baldecchi produziert. Zuvor betreute Baldecchi als Executive Producer „88 Minutes“ (88 Minutes). Der Tristar-Film entstand in Vancouver/British Columbia, die Hauptrollen übernahmen Al Pacino und Leelee Sobieski. Baldecchi produzierte auch den Action-Film „Ultraviolet“ (Ultraviolet) für Sony/Screen Gems – Kurt Wimmer schrieb das Buch und führte Regie, die Hauptrolle übernahm Milla Jovovich. Gedreht wurde in Hongkong und Shanghai. Baldecchi machte seinen College-Abschluss an der University of California/Los Angeles in den Fächern Ökonomie und Finanzen. Dann begann er ein Praktikum bei Moffit-Lee Productions und konnte so im Independent-Filmbereich Fuß fassen. Als kreativer Manager arbeitete er im Entwicklungsbereich für Wizan/Black Films, dann wurde er Chef der Entwicklungsabteilung bei Laurence Mark Productions. Er stieg zum Vice President, dann zum President und Produzenten auf und co-produzierte Disneys „The Adventures of Huck Finn“ (Die Abenteuer von Huck Finn) mit Elijah Wood unter der Regie von Stephen Sommers. Es folgten für Miramax „Gunmen“ (Gunmen) mit Christopher Lambert und Mario Van Peebles, Peter Hewitts Disney-Film „Tom and Huck“ (Tom und Huck) mit Brad Renfro und Jonathan Taylor Thomas, der von Stephen Sommers geschriebene und inszenierte Action-Thriller „Deep Rising“ (Octalus) mit Treat Williams und Famke Janssen und für DreamWorks Pictures Gore Verbinskis Action-Komödie „The Mexican“ (Mexican) mit Julia Roberts, Brad Pitt, James Gandolfini und Gene Hackman. Als Executive Producer betreute Baldecchi Mark Steven Johnsons Touchstone-Film „Simon Birch“ (Der kleine Held; auch: Über Gürteltiere, Simon und mich) nach dem Roman „A Prayer for Owen Meany“ (Owen Meany) von John Irving. Die Hauptrollen spielten Ashley Judd, Jim Carrey, Oliver Platt und David Straithairn. Baldecchi fungierte zeitweilig auch als Regisseur des 2. Drehteams.Baldecchis Einstieg in den TV-Bereich war seine Funktion als Executive Producer bei Tony Bills ABC-Film „Oliver Twist“ (Oliver Twist) mit Richard Dreyfuss und Elijah Wood. Als Regisseur war er an Teilen des Fox-Films „Beyond Belief“ beteiligt. John Baldecchi betreut aktuell die Entwicklung einer Staffel von Spielfilmen, einstündigen Serien und Miniserien. Er ist Mitglied der Writers Guild of America (Gewerkschaft der US-Autoren), Directors Guild of America (Gewerkschaft der US-Regisseure), Producers Guild of America (Gewerkschaft der US-Produzenten) und lebt in Los Angeles.
LES WELDON
Produzent
In der Filmografie des Autors und Produzenten finden sich Action-Filme, Thriller, Komödien und TV-Produktionen. Er betreute 13 Filme mit Stars wie Jean-Claude Van Damme, Steven Seagal, Dolph Lundgren und Charlton Heston. Als Autor war er beim Dreh auf fünf Kontinenten in sieben Ländern im Einsatz: in den USA, Kanada, England, Israel, Hongkong, Venezuela und Bulgarien. Weldon stammt aus Brasilien und gewann bereits mit zwölf Jahren einen panamerikanischen Wettbewerb für Nachwuchsautoren. Mit 17 veröffentlichte er seine erste Kurzgeschichte „The Book“ im Sandstone Magazine. Weldon studierte an der University of Southern California mit Hauptfach Business Administration und Nebenfach Film. Nach seinem Abschluss schrieb er zwei Drehbücher im Auftrag der Sony Studios. Dann begann er für die CBS-Serie „Dangerous Curves“ (Scharfe Waffen – Heiße Kurven) zu schreiben. Es folgte der von der Kritik gefeierte „Replicant“ (Replicant), mit dem Van Damme in der Kategorie Bester Darsteller eine Nominierung für den DVD Premiere Award verbuchte, der Action-Thriller „Hidden Agenda“ (Concept of Fear) mit Dolph Lundgren und „The Order“ (The Order), erneut mit Van Damme.
Weldon gründete die neue Firma Tosca Pictures mit seinem Partner Danny Lerner. Ihr erster Film „Target of Opportunity“ (Mission Undercover – Richtiger Ort... Falsche Zeit...) wurde von Weldon geschrieben und von Lerner inszeniert. Dann folgte der Science-Fiction-Action-Film „Raging Sharks“ (Raging Sharks – Killer aus der Tiefe). Les Weldon produzierte Sylvester Stallones internationalen Hit „The Expendables“ (The Expendables), „Train“ (Train – Nächster Halt: Hölle) mit Thora Birch und „War, Inc.“ (War, Inc. – Sie bestellen Krieg: Wir liefern!) mit John Cusack, Ben Kingsley, Marisa Tomei und Hillary Duff.
JOE GATTA
Produzent
Gatta war Chef von Millennium Films, als er die Rechte zu „Conan the Barbarian“ (Conan) erwarb und den Film entwickelte und produzierte. 1999 kam er erstmals mit „Conan“ in Kontakt – als literarischer Agent der Gersh Agency vertrat er Conan Properties Inc. (CPI). Gatta schloss einen Vertrag über acht Jahre mit Warner Bros., den Wachowski-Brüdern und Robert Rodriguez. In dieser Phase wurde CPI an Stan Lee Media und dann an Paradox Entertainment verkauft, wobei der Vertrag mit Warner Bros. bestehen blieb. Als Gatta zu Millennium Films stieß, standen die Rechte wieder zur Verfügung – er erwarb sie zusammen mit seinem ehemaligen Klienten Paradox Entertainment. Das Ziel war, den Film nach so vielen Jahren der Entwicklung innerhalb einer überschaubaren Zeit zu
produzieren. Gatta fand in Lionsgate schnell einen amerikanischen Partner – der kreative Prozess konnte beginnen. Bei Millennium betreute Gatta innerhalb von sechs Jahren die Entwicklung und Produktion etlicher weiterer Filme. Im Mai 2011 wurde er President of Production der neuen Firma Red Granite Pictures.
AVI LERNER
Executive Producer
Der Co-Chairman von Nu Image, Inc. und Millennium Films hat bereits über 300 Filme verantwortet – er ist einer der erfahrensten Produzenten und Verleiher von unabhängig produzierten Filmen in der internationalen Kinobranche. Aktuell produzierte er den mit Spannung erwarteten Action-Hit „The Expendables“ (The Expendables) mit Sylvester Stallone und „The Mechanic“ (The Mechanic) mit Jason Statham. Lerner wurde 1947 in Haifa/Israel geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität in Tel Aviv und absolvierte seinen Wehrdienst in der israelischen Armee als Fallschirmspringer. Nach kurzer Zeit im Bankgewerbe begann er seine Laufbahn in der Branche als Manager von Israels erstem und einzigen Autokino in Tel Aviv. Er baute eine Kette von sechs israelischen Kinos auf. 1979 sah er den Siegeszug des Videoverleihs voraus und bewährte sich als Pionier des größten Videovertriebs in Israel – er akquirierte die Rechte an über 7000 Kinofilmen. 1984 arbeitete er als Executive Producer in Südafrika an dem Remake „King Solomon’s Mines“ (Quatermain – Auf der Suche nach dem Schatz der Könige, 1985) und am Sequel „Allan Quatermain and the Lost City of Gold“ (Quatermain II – Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt, 1986) mit Richard Chamberlain und Sharon Stone. Aufgrund des Erfolgs verkaufte er seine israelische Firma und zog ins südafrikanische Johannesburg. Zwischen 1984 und 1992 produzierte Lerner mit seiner Firma Nu Metro Productions über 40 Spielfilme in Südafrika und verkaufte sie in alle Welt. 1986 erwarb er die Kinokette Metro in Südafrika und die südafrikanische Video-Filiale von Thorn EMI. In den folgenden vier Jahren baute Lerner die Nu Metro Entertainment Group zu einer der größten und aggressivsten Entertainment-Firmen in Afrika aus. Nu Metro bestand aus vier verschiedenen Firmen für Produktion, Vertrieb, Kino und Video.
1991 und 1992 wurde Nu Metro Ltd. (mit Ausnahme der Filmproduktionsabteilung) verkauft – teils weil Südafrika politisch instabil geworden war, teils weil Lerner in Los Angeles eine Produktions- und Verleihfirma aufbauen wollte. Der Erlös floss teilweise in die Produktion der ersten fünf Filme der neuen Gruppe und teils in die Gründung der neuen Firma in Los Angeles. 1992 zog Lerner nach Los Angeles, wo er mit Danny Dimbort und Trevor Short Nu Image gründete. 1996 gründete er unter dem Nu-Image-Banner die Tochterfirma Millennium Films, um der Nachfrage nach hochwertigen Kinofilmen und aufwändigeren Action-Filmen gerecht zu werden. Gleichzeitig bediente Nu Image weiterhin den lukrativen internationalen Videomarkt. Beide Abteilungen zusammen haben seit 1992 über 230 Filme produziert. Heute zählt Lerner zu den renommiertesten und umtriebigsten Independent-Produzenten der Branche. Er gehört zum Aufsichtsrat der Independent Producers Association und der American Film Marketing Association. Seine Firma Nu Image/Millennium Films produziert derzeit etwa 14 bis 15 Spielfilme pro Jahr. Für das Millennium-Label hat Lerner zahlreiche Titel produziert, zum Beispiel „Lonely Hearts“ (Lonely Hearts Killers, 2006) mit John Travolta, James Gandolfini, Jared Leto und Salma Hayek, Brian De Palmas „The Black Dahlia“ (Die schwarze Dahlie, 2006) mit Hilary Swank, Josh Hartnett und Scarlett Johansson, Richard Donners „16 Blocks“ (16 Blocks, 2006) mit Bruce Willis und Mos Def, Jon Avnets „88 Minutes“ (88 Minutes, 2007) mit Al Pacino, Alicia Witt und Leelee Sobieski, Steve Miners „Day of the Dead“ (Day of the Dead) mit Christa Campbell, Nick Cannon, Mena Suvari und Ving Rhames, „The Contract“ (The Contract) mit Morgan Freeman und John Cusack, „The Wicker Man“ (Wicker Man – Ritual des Bösen) mit Nicolas Cage und Leelee Sobieski, „Rambo“ (John Rambo) mit Sylvester Stallone und Julie Benz, „Mad Money“ (Mad Money) mit Queen Latifah, Katie Holmes und Diane Keaton sowie Jon Avnets „Righteous Kill“ (Kurzer Prozess – Righteous Kill, 2008) mit Al Pacino und Robert De Niro in den Hauptrollen.
DANNY DIMBORT
Executive Producer
Dimbort begann seine Laufbahn im Unterhaltungsbereich bei der israelischen Verleihfirma Golan-Globus Films und stieg innerhalb von zwei Jahren zum Geschäftsführer auf. 1980 kam er nach Los Angeles und übernahm bei Cannon Films den Auslandsverkauf. Dann kehrte er nach Israel zurück und produzierte etliche Spielfilme, um anschließend in Los Angeles den Vertrieb für Cannon/Pathe zu leiten. Bis 1991 war er Präsident des internationalen Vertriebs bei MGM. Dann gründete er Nu Image mit Avi Lerner und war als Partner verantwortlich für den Verkauf und das Marketing.
TREVOR SHORT
Executive Producer
Short stammt aus Harare/Simbabwe und studierte Jura an der Universität von Zimbabwe. Seinen Master machte er an der Universität von Kapstadt, wo er mit der goldenen Verdienstmedaille ausgezeichnet wurde. Nach Abschluss seines Jura-Studiums stieg er in die Handelsbankbranche ein. Bei der Investec Bank in Johannesburg war er für die Unternehmensfinanzierung zuständig. Dann stieß er als Geschäftsführer zu Nu Metro Entertainment.
Nach der Übernahme von Nu Metro wurde Short Geschäftsführer von Nu World Services, einer Filmproduktionsfirma in Johannesburg. In dieser Funktion produzierte Short Filme in Südafrika und im Ausland.
EDA KOWAN
Executive Producer
Kowan ist seit neun Jahren Senior Vice President of Acquisitions and Co-Productions bei Lionsgate. Sie akquirierte so unterschiedliche Filme wie „Saw“ (Saw), „The Descent“ (The Descent – Abgrund des Grauens), „Religulous“ (Religulous – Man wird doch wohl fragen dürfen), „Transporter 3“ (Transporter 3), „Precious“ (Precious – Das Leben ist kostbar), „Kick-Ass“ (Kick-Ass), „Buried“ (Buried – Lebend begraben) und „The Last Exorcism“ (Der letzte Exorzismus). Neben dem Ankauf fertiger Filme betreut sie auch Vorab-Verträge und arbeitet mit Produzenten und Filmemachern von der Drehbuchphase bis zur Endfertigung und zum Filmstart zusammen. Zu den aktuellen Vorab-Verträgen gehören „Daybreakers“ (Daybreakers) und „The Expendables“ (The Expendables). Außerdem leitet Kowan alle Markt- und Festivalvorbereitungen inklusive der Prioritätenliste für potenzielle Lionsgate-Akquisitionen. Vor Lionsgate sammelte Eda Kowan als Assistentin bei Trimark Erfahrungen im Akquisitionsbereich. Zuvor hat sie im Produktionsbereich sowie im Vertrieb gearbeitet – sie präsentierte Arthouse-Filme auf internationalen Festivals und Märkten.
JOHN SACCHI
Executive Producer
Sacchi arbeitet seit neun Jahren für Lionsgate – unter anderem an Produktionen wie „Confidence“ (Confidence), „Employee of the Month“ (You’re Fired!), „Pride“, „Punisher: War Zone“ (Punisher: War Zone), „My Best Friend’s Girl“ (Männer sind Schweine) und „My Bloody Valentine 3D“ (My Bloody Valentine 3D). Derzeit ist er Senior Vice President of Production. Vor Lionsgate arbeitete Sacchi bei Warner Bros. für Produzentin Denise Di Novi.
MICHAEL PASEORNEK
Executive Producer
Seit Gründung der Firma Lionsgate im Jahr 1997 ist Paseornek President of Film Production. Somit war er eine Schlüsselfigur des Managementteams beim Aufstieg von Lionsgate zu einer der führenden unabhängigen Filmfirmen, und als Executive Producer oder Produzent hat er über 50 Filme verantwortet. Das Fachblatt Variety beschrieb ihn als einen der Architekten des Lionsgate-Modells. Paseornek ist ein Spezialist für das urbane Publikum. Er förderte die Filmkarriere von Tyler Perry und eine Reihe von Filmen wie Tyler Perrys Blockbuster „Madea Goes to Jail“, „Why Did I Get Married?“, „Diary of a Mad Black Woman“ (Das verrückte Tagebuch) und „Madea’s Family Reunion“ (Das verrückte Familienfest), die alle auf Platz 1 der Kinocharts starteten. Außerdem sicherte er sich die Filmrechte an dem berühmten afroamerikanischen Stück „For Colored Girls Who Have Considered Suicide When the Rainbow Is Enuf“. Er initiierte Komödien wie „The Wash“ (The Wash), dramatische Filme wie „Pride“ und Kritikererfolge wie „Akeelah and the Bee“ (Akeelah ist die Größte). Im Horror-Genre nutzte Paseornek den Erfolg der „Saw“-Serie und entwickelte den innovativen Kassenknüller „My Bloody Valentine 3D“ (My Bloody Valentine 3D) – erstmals in diesem Genre wurde die neue digitale 3D-Technik eingesetzt. Als Executive Producer betreute er Rob Zombies „The Devil’s Rejects“ (TDR – The Devil’s Rejects) und das Remake „The Eye“ (The Eye) mit Jessica Alba. Paseornek setzt auch weiterhin auf die 3D-Technik – aktuell mit dem animierten Familienfilm „Alpha and Omega“ und einer ganzen Staffel kommender Genre-Filme.
Eine Schlüsselrolle übernahm Paseornek auch, um Lionsgate im Action-Bereich zu etablieren: „Crank“ (Crank), „The Punisher: War Zone“ (The Punisher: War Zone) und „The Forbidden Kingdom“ (The Forbidden Kingdom). Daneben war Paseornek als Executive Producer an hochkarätigen Produktionen wie „Monster’s Ball“ (Monster’s Ball) beteiligt, mit dem Halle Berry den Oscar als Beste Darstellerin gewann. Der gefeierte „Akeelah ist die Größte“ wurde als Bester Film mit dem Black Movie Award ausgezeichnet und stand im Zentrum des ersten Kino-PR-Vertrags mit Starbucks. Hinzu kommen „American Psycho“ (American Psycho), „Shattered Glass“ (Lüge und Wahrheit – Shattered Glass) und „Buffalo ’66“ (Buffalo ’66). In den vergangenen 25 Jahren hat Paseornek eine bedeutende Rolle in der Entwicklung der unabhängigen Filmszene gespielt. 1992 gründete er die US-Filiale von Cinepix/Famous Players (CFP), um den amerikanischen Zuschauern gefeierte Filme wie Oscar-Gewinner Ang Lees ersten Spielfilm „Tui shou“ (Schiebende Hände), James Mangolds Regiedebüt „Heavy“ (Liebeshunger), „Affliction“ (Der Gejagte), mit James Coburns Oscar-preisgekrönter Leistung und Bill Condons Oscar-Gewinner „Gods and Monsters“ (Gods and Monsters) vorzustellen. Als CFP an die Börse ging und 1997 in Lionsgate umbenannt wurde, entwickelte sich die Firma zur führenden Independent-Company mit Video- und TV-Abteilungen. Die Filmabteilung hat 25 Oscar-Nominierungen gesammelt, darunter sechs für den Besten Film des Jahres 2006, „Crash“ (L.A. Crash) und den Kritikererfolg „Precious“ (Precious – Das Leben ist kostbar).
Über 30 von Paseorneks Filmen wurden zu großen Festivals wie Cannes, Berlin, Sundance und Toronto eingeladen. Neben Lionsgate gehört Paseornek zum Vorstand von Mattel’s Children’s Hospital unter dem Dach der University of California/Los Angeles, er sitzt im Beirat der Stiftung Hearts of Hope, die Ärzte nach Lateinamerika entsendet, und im Vorstand von Del Corazon, einem ständigen karitativen Ferienlager für Kinder mit Herzkrankheiten. Paseornek begann seine Laufbahn 1974 nach dem College-Abschluss an der New York University: Er wurde Autorenpartner des ehemaligen National Lampoon-Redakteurs Michel Choquette. Dann schrieb er humoristische Reden für etliche führende amerikanische Business-Manager und arbeitete als Skript-Doktor an etlichen Spielfilmen. Ende der 1970er-Jahre lernte Paseornek die kanadischen CFP-Mitbegründer John Dunning und Andre Link kennen und entwickelte das Sequel zu ihrem Komödienhit „Meatballs“ (Babyspeck und Fleischklößchen).
Paseornek ist Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences und der Writers Guild of America (US-Gewerkschaft der Autoren). Als Gastredner wurde er von vielen Institutionen eingeladen, darunter Harvard, New York University und das American Film Institute. Außerdem war er Mitglied etlicher Kommissionen für Organisationen wie die National Association for the Advancement of Colored People (NAACP, Vereinigung zur Förderung der Farbigen) und die Directors Guild of America (US-Gewerkschaft der Regisseure).
THOMAS KLOSS
Kamera
Kloss ist einer der gefragtesten Kameraleute beim Film sowie im Bereich der Werbung und Musikvideos. Er begann seine Laufbahn, als ein Freund aus der Werbung ihn bat, einen Werbespot für Amnesty International zu drehen. Kloss hatte keine formale Ausbildung, aber genug Selbstbewusstsein und Neugier, um sich alles selbst beizubringen. Er nahm die Kamera in die Hand, und schon bald wurde er für seine Bilder und Ausleuchtung geschätzt und geachtet. Bald hatte er in der Werbung und im deutschen Fernsehen alle Hände voll zu tun.
Aufgrund der großen kreativen Bandbreite des amerikanischen Markts kam er 1989 in die USA und drehte zunächst Musikvideos. Sein herausragendes Gespür für Beleuchtung passte perfekt zu den Eigenarten von Musikstars wie Madonna, Lenny Kravitz und Jennifer Lopez, um nur einige zu nennen. 2010 wurde Lady Gagas „Bad Romance“, eine seiner aktuellen Arbeiten, für zehn MTV Video Music Awards nominiert, darunter in der Kategorie Video des Jahres, und gewann sieben dieser Preise sowie den Grammy für das Beste kurze Musikvideo. 1994 drehte Kloss einen ersten Spielfilm, Peter Medaks „Pontiac Moon“ (Der Traum von Apollo XI) mit Ted Danson und Mary Steenburgen. Es folgte James Foleys mitreißender „Fear“ (Fear – Wenn Liebe Angst macht) mit den jungen Darstellern Mark Wahlberg und Reese Witherspoon, Volker Schlöndorffs romantischer Thriller „Palmetto“ (Palmetto) mit Woody Harrelson und Elisabeth Shue sowie Tom Deys Buddy-Cop-Parodie „Showtime“ (Showtime) mit Robert De Niro und Eddie Murphy. Vor „Conan the Barbarian“ (Conan) hat Kloss mit Marcus Nispel schon jahrelang im Werbebereich gearbeitet. Kloss wuchs in den 1960er-Jahren nahe des Eisernen Vorhangs in Wien auf – er ist der dritte Sohn eines renommierten Nachrichtenfotografen. Mit seinen beiden älteren Brüdern und seiner jüngeren Schwester musste er bei wichtigen politischen Konferenzen Kamerataschen und Stative tragen – Titelseiten-Berichte von Kennedy bis Chruschtschow sind ihm aus diesen prägenden Jahren seiner Jugend noch lebhaft in Erinnerung.
KEN BLACKWELL, A.C.E.
Schnitt
Blackwell arbeitet regelmäßig mit vielen der renommiertesten Filmemachern in Hollywood. Kürzlich schnitt er „The Expendables“ (The Expendables) für Regisseur Sylvester Stallone, und 2009 betreute er „Friday the 13th“ (Freitag der 13.) für Regisseur Marcus Nispel und Produzent Michael Bay. Als zusätzlicher Cutter war er an den Blockbustern „Hancock“ (Hancock; Regie: Peter Berg) und „Transformers“ (Transformers; Regie: Michael Bay) beteiligt. Als erster Schnittassistent arbeitete Blackwell an Michael Bays „The Island“ (Die Insel), Tarsem Singhs „The Cell“ (The Cell) und „The Fall“ (The Fall – Im Reich der Fantasie), Barry Sonnenfelds „Wild Wild West“ (Wild Wild West), Mimi Leders „Deep Impact“ (Deep Impact), Steven Spielbergs „The Lost World: Jurassic Park“ (Vergessene Welt – Jurassic Park), Tony Scotts „True Romance“ (True Romance), Martin Brests „Scent of a Woman“ (Der Duft der Frauen) und an der Dokumentation „U2: Rattle and Hum“ (U2: Rattle and Hum). In seiner Laufbahn hat er verschiedene Funktionen ausgeübt – er schnitt die visuellen Effekte für Michael Manns „Collateral“ (Collateral), „Miami Vice“ (Miami Vice) und zuletzt „Public Enemies“ (Public Enemies) sowie für Rob Cohens „xXx“ (Triple X). Hinzu kommen „League of Extraordinary Gentlemen“ (Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen), „S1m0ne“ (S1m0ne), „Eraser“ (Eraser) und „Under Siege 2: Dark Territory“ (Alarmstufe – Rot 2). Im Fernsehbereich schnitt Blackwell Steven Bochcos Serie „Over There“ (Over There – Kommando Irak). Als Schnittassistent war er an beiden Staffeln von David Lynchs Serie „Twin Peaks“ (Das Geheimnis von Twin Peaks) beteiligt. Er begann als Praktikant der Oscar-preisgekrönten Regisseurin Barbara Kopple bei ihrem Dokumentarfilm „American Dream“. Seinen Bachelor machte er an der Tisch School of the Arts unter dem Dach der New York University.
CHRIS AUGUST
Produktionsdesign
Eine große Bandbreite von Projekten betreute Chris August als Art Director, darunter „I, Robot“ (I, Robot) und „Underworld: Evolution“ (Underworld: Evolution). Als Produktionsdesigner verantwortete er „War“ (War) und „Battle in Seattle“ (Battle in Seattle). In den 1980er-Jahren begann er seine Laufbahn mit der erfolgreichen Komödienserie „Ernest“ bei Disney. Als Produktionsdesigner arbeitete er auch an „Stan Helsing“, „Chaos“ (Chaos), „They Wait“ (Demon Days – Im Monat der Geister), „Kevin of the North“ (Elche, Eis und Erbschaftsärger), „Pirates of the Plain“ (Der Pirat aus der Vergangenheit), „The All New Adventures of Laurel & Hardy in ‚For Love or Mummy‘“ und „Deadlocked: Escape From Zone 14“ (Deadlocked – Flucht aus Zone 14). Im Fernsehbereich war er an „John Doe“ (Der Fall John Doe!) beteiligt, aber auch an „Maybe It’s Me“ (Meine Familie – Echt peinlich) und dem TV-Film „Dad’s Week Off“ (Dad’s verrückte Woche; auch: Hilfe – Dad allein zu Haus), „An Unexpected Family“ (Eine Familie zum Verlieben), „To Brave Alaska“ (Gefangen in klirrender Kälte; auch: Katastrophe im Eis), „The Limbic Region“ (Jagdgründe des Verbrechens), „When the Vows Break“ (Recht und Gerechtigkeit), „Tears and Laughter: The Joan and Melissa Rivers Story“ (Kampf der Herzen – Eine Mutter beginnt ein neues Leben), „This Can’t Be Love“ (Liebe ist nicht bloß ein Wort) und „When a Stranger Calls Back“ (Stimme der Dunkelheit). Er hat an Produktionen in allen Teilen der Welt mitgewirkt. Er studierte an der University of Florida. Neben seiner Arbeit als Produktionsdesigner ist August als Maler und Drehbuchautor tätig. Er nimmt an BMX-Rennen teil und profilierte sich in der kanadischen Rangliste. Außerdem betreibt er Snowboarding und Wasserski.
WENDY PARTRIDGE
Kostüme
Partridge arbeitet im Kino- und TV-Bereich. Zu ihren zahlreichen Filmen zählen „Hellboy“ (Hellboy), der ihr eine Saturn-Nominierung einbrachte, „Resurrecting the Champ“ (The Champ), „Silent Hill“ (Silent Hill), „Underworld“ (Underworld), „Underworld: Evolution“ (Underworld: Evolution), „The Hitcher II: I’ve Been Waiting“ (Hitcher Returns – Die Rückkehr des Highwaykillers), „Blade II“ (Blade II), „Texas Rangers“ (Texas Rangers), „Highlander: Endgame“ (Highlander: Endgame) und der Fantasy-Thriller „Legion“ (Legion, 2010). 2007 erhielt sie eine Emmy-Nominierung mit dem TV-Film „Broken Trail“ (Broken Trail). 2003 wurde sie mit dem TV-Film „Come l’America“ für den kanadischen Genie Award nominiert. Zu ihren bedeutenden TV-Arbeiten gehören auch „The Secret of the Nutcracker“, „Ultra“, „Call Me: The Rise and Fall of Heidi Fleiss“ (Heidi Fleiss – Callgirl der Stars), „High Noon“, „Heart Full of Rain“ (Herz voller Tränen), „In Cold Blood“ (Kaltblütig) und die Serie „Lonesome Dove: The Outlaw Years“ (Wildes Land – Die Serie).
KERRY BARDEN
PAUL SCHNEE
Besetzung
Zu ihren aktuellen Filmen zählen der Gewinner des großen Jury-Preises in Sundance 2010, „Winter’s Bone“ (Winter’s Bone), der als Bester Film und für das Hervorragende Ensemble auch zwei Gotham Awards gewann. Außerdem verbuchte er die meisten Nominierungen für den Independent Spirit Award und erhielt diesen Preis für den Besten Nebendarsteller (John Hawkes) und die Beste Nebendarstellerin (Dale Dickey). „Winter’s Bone“ bekam außerdem Oscar-Nominierungen für Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence und Nebendarsteller John Hawkes. Auf dem Sundance Film Festival 2011 war Barden/Schnee Casting vertreten durch das Regiedebüt der Schauspielerin Vera Farmiga, „Higher Ground“, mit Vera Farmiga, Bill Irwin, Joshua Leonard, Norbert Leo Butz und Donna Murphy in den Hauptrollen, Tom McCarthys „Win Win“ (Win Win) mit Paul Giamatti, Amy Ryan und Bobby Cannavale, Dito Monteils „The Son of No One“ mit Channing Tatum, Al Pacino, Tracy Morgan, Ray Liotta und Katie Holmes, „Flypaper“ mit Patrick Dempsey, Ashley Judd und Tim Blake Nelson sowie Chris Kentis’ und Laura Laus „Silent House“. Weitere aktuelle und kommende Filme: die Bestsellerverfilmung „The Help“ für DreamWorks mit Emma Stone, Viola Davis, Allison Janney und Bryce Dallas Howard, Oscar-Kandidat Bruce Beresfords „Peace, Love & Misunderstanding“ mit Jane Fonda, Catherine Keener, Jeffrey Dean Morgan und Kyle MacLachlan, Tony Goldwyns „Conviction“ (Betty Anne Waters) mit Hilary Swank, Sam Rockwell und Minnie Driver, „Every Day“ mit Helen Hunt, Liev Schreiber und Brian Dennehy, „The Big Bang“ mit Antonio Banderas, die New Yorker Besetzung für Paul Haggis’ „The Next Three Days“ (72 Stunden – The Next Three Days) mit Russell Crowe, Elizabeth Banks und Olivia Wilde sowie „What’s Wrong with Virginia“, das Regiedebüt des Oscar-preisgekrönten Drehbuchautors Dustin Lance Black mit Jennifer Connelly, Ed Harris, Amy Madigan und Toby Jones in den Hauptrollen.

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