ANZEIGE

Light of my Life

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Einleitung


    Mit Light of my Life liefert Oscarpreisträger Casey Affleck seine zweite Regiearbeit ab und inszeniert sich selbst in der Hauptrolle. An die Seite gestellt bekommt er dabei die Newcomerin Anna Pniowsky.

    Zehn Jahre nach einer Epidemie, die fast alle Frauen und Mädchen der Welt das Leben gekostet hat, muss ein Vater seine heranwachsende Tochter um jeden Preis beschützen. Er lässt sie wie einen Jungen aussehen, denn als Frau kann sie nie in Sicherheit sein. Als die beiden jedoch Begegnungen mit Menschen nicht mehr aus dem Weg gehen können, droht eine Katastrophe…

    Kritik


    Light of my Life inszeniert eine trostlose Welt, voller Schrecken und Gefahren. In erster Linie konzentriert sich der Film dabei auf Rag und ihren Vater, der sie, als vermutlich letztes weibliche Lebewesen auf der Welt, vor den Gefahren dieser Welt zu schützen versucht. Light of my Life ist fast den kompletten Film über nah an den beiden dran, so gibt es viele Nahaufnahmen und generell wirkt in diesem Film alles viel enger. Unterstützt durch das schmale Bildformat von 1,66:1 kommt die Atmosphäre noch bedrückender daher und kann somit die angespannte Stimmung der Protagonisten auf den Zuschauer übertragen.

    Doch leider schafft es Light of my Life nicht durchgehend auf diesem hohen Niveau zu bleiben. Trotz der dichten Atmosphäre schleicht sich gerne mal die ein oder andere Länge ein. Vor allem im Mittelteil kommt der Film etwas zu sehr repetitiv daher und verliert sich einmal zu viel in dem Abklappern von eingeübten Notfallpraktiken. Dies ist zwar grundsätzlich interessant, nutzt sich nach dem zweiten oder dritten Mal jedoch ab und sorgt für die ein oder andere langweilige, schon bekannte Szene. So verläuft ein recht großer Teil von Light of my Life in einer Mischung aus Anspannung und Monotonie und lebt hauptsächlich vom gebotenen Schauspiel.

    Ein großes Plus des Films ist jedoch die Chemie zwischen Casey Affleck und Anna Pniowsky. Nicht nur spielen beide ihre Rollen absolut überzeugend, auch harmonieren sie hervorragend miteinander. Die Angst und Genervtheit voneinander wirkt natürlich, ebenso wie ihre Liebe zueinander. Egal ob in einer ernsten Situation oder in den seltenen spaßigen Momenten, ihre Darstellungen sind stets auf den Punkt und wirken zu keiner Zeit künstlich.

    Fazit


    Insgesamt ist Light of my Life ein durchaus gelungener Film geworden, verliert sich jedoch etwas zu oft in der Wiederholung bekannter Szenarien. Als großes Highlight stechen Casey Affleck und Anna Pniowsky heraus, die mit ihrem Schauspiel zu überzeugen wissen.


    6/10

    :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2:
    Infos
    Originaltitel:
    Light of my Life
    Land:
    USA
    Jahr:
    2020
    Studio/Verleih:
    Universum Film GmbH
    Regie:
    Casey Affleck
    Produzent(en):
    John Powers Middleton, Teddy Schwarzman
    Drehbuch:
    Casey Affleck
    Kamera:
    Adam Akapaw
    Musik:
    Daniel Hart
    Genre:
    Drama
    Darsteller:
    Casey Affleck, Anna Pniowsky
    Inhalt:
    Zehn Jahre nach einer Epidemie, die fast alle Frauen und Mädchen der Welt das Leben gekostet hat, muss ein Vater seine heranwachsende Tochter um jeden Preis beschützen. Er lässt sie wie einen Jungen aussehen, denn als Frau kann sie nie in Sicherheit sein. Als die beiden jedoch Begegnungen mit Menschen nicht mehr aus dem Weg gehen können, droht eine Katastrophe…
    Start (DE):
    24. Januar 2020
    Start (USA):
    9. August 2019
    Laufzeit:
    120 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Links
    Webseite:
    https://www.universumfilm.de/filme.html?id=154354&title=light-of-my-life
    Bilder
    • Ligh-of-my-Life-Wide.jpg

      311,67 kB, 1.200×800, 67 mal angesehen

    1.481 mal gelesen