Der Herr der Ringe Trilogie

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    Es gibt 1.137 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Pepe Nietnagel.

      Ein paar der 'Gefährten' wiedervereint.

      They have a cave troll. @theoneringnet @electrice @boydbilly @orlandobloom @empiremagazine #squadgoals

      Ein von Dominic Monaghan (@dom_monaghan_) gepostetes Foto am



      [mehr...]Link(Quelle): movieweb.com/lord-of-rings-cas…ion-orlando-bloom-photos/


      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

      Eigentlich wollte ich ja 2017 mit Der Herr der Ringe beenden, aber nun gut, dann habe ich halt 2018 mit Der Herr der Ringe eingeleitet :D

      Nach knapp zwei Jahren gerade eben wieder mal die wohl perfekteste aller Trilogien beendet. Hier stimmt in jedem Film einfach alles. Darsteller, Ausstattung, Spannung und ganz besonders der Score. Neben dem der klassischen "Star Wars" Trilogie, ist dies hier wohl der beste und beeindruckendste, den ich bis heute gehört habe. Jede Szene ist perfekt untermalt, immer wird der richtige Ton getroffen. Ganz großartig, ich bin jedes mal aufs neue begeistert.

      Aber wirklich viel will ich zu diesen Meisterwerken gar nicht schreiben, die hat ja eh sicher hier schon jeder etliche Male gesehen und weiß um ihre Perfektheit.

      Nicht nur jeder einzelne Film, sondern auch die ganze Reihe bekommt somit die Höchstwertung.

      Immer wieder ein Genuss.


      10/10
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: <3
      Ich war über die Feiertage mal wieder seit einiger Zeit bei meinen Eltern und meinem Bruder zu Besuch und wir beide hatten uns schon vorher darauf geeinigt erstmals die komplette Mittelerde Saga in chronologisch richtiger Reihenfolge anzuschauen ( und zum ersten mal überhaupt auch die Extended Versionen der Hobbit Trilogie zu sichten ). Ja, es war mal wieder ein fantastisches Erlebnis die HDR Trilogie seit mindestens zehn Jahren erneut zu sehen und mir ist dabei auch sehr bewusst geworden, dass Peter Jackson sich hiermit selbst ein Denkmal gesetzt hat, welches dem Remake Wahn gelassen gegenübertreten kann. Besser kann man es einfach nicht mehr machen. Diese Ehrfurcht vor der literarischen Vorlage ist allgegenwärtig und über die Schauspieler, den Soundtrack, die Effekte usw. möchte ich auch an dieser Stelle gar nicht weiter drauf eingehen, da eh bereits schon alles gesagt wurde, wie auch @Burning treffend festgestellt hat. ;)

      Tatsächlich wusste auch die Hobbit Reihe sogar dank der Extended Versionen nochmals ein Stück weit mehr zu gefallen, als damals im Kino ( Teil 1 verbesserte sich von 08/10 auf 8,5/10 Punkte und Teil 3 machte einen Sprung von 06/10 auf 07/10 Punkte ). Besonders der im Kino ziemlich enttäuschende Abschluss der Prequel Trilogie wirkt nun um einiges strukturierter und etwas flüssiger. Der Film bleibt natürlich trotzdem weiterhin der schwächste aller sechs Filme, dennoch hat Jackson hier noch nachträglich einiges retten können. Aber das anschauen in der chronologischen Reihenfolge hat auch noch einen positiven Aspekt zu bieten: Nach dem "enttäuschendsten" Teil folgt meiner Meinung nach sogleich mit dem Auftakt der HDR Trilogie das Meisterwerk der gesamten Reihe ( knapp dahinter reiht sich der dritte Teil der HDR Trilogie ein ).

      Die Rückkehr des Königs ist der perfekte Abschluss und mit beinahe knapp 4,5 Std. Laufzeit ein filmisches Schwergewicht, doch erfreulicherweise ist keine einzige Minute überflüssig. Drei Sachen die ich etwas kritisieren muss, sind mir jedoch beim erneuten anschauen nun zum ersten mal aufgefallen.

      1. Als Frodo mit Sam kurz davor ist, den Schicksalsberg zu erreichen,
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      schwenkt das Auge Saurons herum und erblickt Frodo. Jener steht einige Sekunden wie erstarrt auf dem felsigen Untergrund und ist völlig ungeschützt dem Blick Saurons ausgeliefert, bis er zu Boden sinkt. Da ich einiges aus den Verfilmungen nicht mehr präsent im Gedächtnis hatte, dachte ich jetzt eigentlich, dass Sauron nun Bescheid weiß und sofort nach einigen Orks oder Nazgul ruft, um Frodo am weitergehen zu hindern. Doch dem war erstaunlicherweise nicht so. Er wendet sich wieder ab und konzentriert sich auf die vor dem schwarzen Tor stattfindende Schlacht. Das war für mich dann doch relativ unverständlich, oder hat er wirklich den Ring nur nicht bemerkt, weil dieser unter dem Hemd Frodos versteckt war? Ich erwartete bis dato, dass Sauron aus so kurzer Entfernung die Präsenz des Ringes spüren müsste, auch wenn er ihn nicht sehen kann. Gut, und auch wenn er den Ring in jenem Moment nicht orten konnte, so hätte er doch wenigstens einen kleinen Trupp losschicken müssen, welcher sich diese Gestalt mal aus Nähe betrachten solle. Ein verirrter einzelner Hobbit so weit hinter dem schwarzen Tor ist schließlich kein alltäglicher Anblick.
      :D

      2. So schwach der dritte Teil der Hobbit Reihe im Vergleich zu den anderen Filmen auch ist, er ist in einem Punkt sogar besser als Die Rückkehr des Königs. Damals als es nur die HDR Trilogie gab, ist mir das fehlen dieser Szene bzw. dessen Notwendigkeit nie aufgefallen, aber
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      gerade jetzt durch die vorhandene Abschiedsszene von Bilbo gegenüber den Zwergen vor dem Tor des Erebor weiß ich das mir im letzten Teil der Reihe eben so etwas fehlt. Es hätten höchstens fünf Minuten sein müssen ( ach, vielleicht sogar noch weniger ), aber das fehlen einer Abschiedseinstellung von Legolas, Gimli und Aragorn gegenüber den Hobbits schmerzt mir doch ganz schön. Mensch Peter, eine kurze Szene abseits der Krönungszeremonie in Minas Tirith, wo die verbliebenen Gefährten sich noch ein letzten mal treffen und verabschieden, bevor sich ihre Wege trennen, wäre doch wirklich drin gewesen oder?
      :/

      3. Das ist jetzt meckern auf hohen Niveau, aber ich empfand
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      die letzte Einstellung nach den Anfurten, als man Sam ein letztes mal im Auenland sah, bevor er die Türe hinter sich schließt, als überflüssig. Die Einstellung ist toll und ich weiß auch, welchen Zweck Jackson damit verfolgte, doch für mich wäre die finale Einstellung des Films jene gewesen, als Sam dem Schiff hinterher schaut und das Schiff mit seiner Besatzung die Schwelle passiert, bis sich das Bild des Films gänzlich weiß färbt. Dann hätte man die "The End" Einstellung zeigen können.
      Hätte ich noch ein wenig passender gefunden.


      Und ja, als die Hobbits an den Grauen Anfurten Abschied von Gandalf und Frodo nehmen war es wieder da, dieses seltsame Gefühl der Trauer, welches sich mit Freude bzw. Erleichterung vermischt. Als ich damals zum ersten mal diese Einstellungen sah, blieb kein Auge trocken, aber diesmal war es ok, weil ich natürlich wusste was mich erwartete. Und spätestens als kurz nach dem einsetzen der Credits und der wunderbar gezeichneten Porträts der mitwirkenden Akteure das fantastische Lied von Annie Lennox ertönt, überkommt einen Wehmut, dass etwas so schönes irgendwann einfach zu Ende gehen muss.

      Machs gut, du beste auf Film verewigte Fantasy Reihe und bis auf ein Wiedersehen in ein paar Jahren.

      Ich hab das immer so verstanden daß Sauron Frodo nicht wirklich wahrgenommen hat.

      Es war eher so ein :

      War da was?

      Man guckt kurz hin, kann aber dann nichts sehen.

      Ich weiß das er genau zu ihm sieht, aber ich denke mal das er da schon genau hinsehen muss um ihn zu erkennen.
      Sein Auge hat ja schließlich ein gigantischen Radius :D
      Ich habe jetzt die Herr der Ringe“-Trilogie zum x-ten Mal wiederholt, und nach jedem erneuten beenden, würde ich sofort einen weiteren Rerun starten. Und obwohl mir die 'Hobbit'-Filme durchaus gefallen haben, so fehlte mir dennoch der gewisse Charme. Ich hoffe, sollte Jackson jemals „Das Silmarillion“ (*hust*) adaptieren, dann gelingt es ihm erneut.


      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

      Der britische Drehbuchautor Ian Nathan enthüllt in seinem neuen Buch ‘Anything You Can Imagine: Peter Jackson & The Making of Middle-Earth’, dass Weinstein Peter Jackson drohte ihn zu feuern, wenn er nicht Tolkiens Trilogie in einen einzigen Film komprimiert. Als Ersatz soll er wohl Quentin Tarantino an der Hand gehabt haben.

      “Harvey was like, ‘you’re either doing this or you’re not. You’re out. And I got Quentin ready to direct it’,” Ken Kamins, a producer who worked for Weinstein, said.

      Link(Quelle): theguardian.com/film/2018/may/…ino-for-lord-of-the-rings


      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

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      Dieser Ken Kamins ist übrigens auch der Agent und Manager von Sir Peter Jackson. Seit über 20 Jahren. Peter hält sich halt gerne alles in den eigenen Reihen.

      Selbst bei diesen ca. 12 Stunden an purer Kino-Magie, "Der Herr der Ringe", handelt es sich eh schon um eine komprimierte Fassung. Da wurden einige Kapitel gestrichen. Aber die Weinsteins. Mein Gott, wie die Menschen behandeln, darüber kannst du eine Bücherreihe mit 12 Bänden bringen. Und selbst dann ist nicht jede schmutzige Geschichte vorgekommen.


      Snow schrieb:

      Mensch Peter, eine kurze Szene abseits der Krönungszeremonie in Minas Tirith, wo die verbliebenen Gefährten sich noch ein letzten mal treffen und verabschieden, bevor sich ihre Wege trennen, wäre doch wirklich drin gewesen oder?


      Ich fand das damals auch schade. Aber bei der 2t oder drittsichtung bin ich zu der Meinung gekommen, dass Peter es richtig gemacht hat. Die Gruppe ist nach der Zerstörung des Ringes einfach endgültig auseinandergebrochen.... Es soll ja durchaus eine gewisse Traurigkeit über das Ende der Gruppe entstehen... Hat Peter so recht perfekt und vor allem nicht "standard" umgesetzt.

      Olly schrieb:

      Aber die Weinsteins. Mein Gott, wie die Menschen behandeln, darüber kannst du eine Bücherreihe mit 12 Bänden bringen. Und selbst dann ist nicht jede schmutzige Geschichte vorgekommen.


      Ich glaube deswegen hat PJ der Verfilmung von Weinsteins Leben eine Absage erteilt. Er meinte bestimmt, dass er wenn er nur 6 Extended cuts drehen darf er zu viel aus dem Weinstein Universum auslassen muss :uglylol:

      Genießt die Stille.....

      TheKillingJoke schrieb:

      Was bin ich gerade froh, dass (bisher) Peter Jackson nicht auf die Idee gekommen ist, diese wunderbare Trilogie nachträglich zu verändern und visuell dem "Hobbit" anzupassen. :)


      Jackson selbst hat ja mal erzählt, dass er eventuell den alten Hobbit aus dem Prolog von "Die Gefährten" austauscht mit einer Szene von Martin Freeman.

      Dürfte zum einen wohl rechtlich nicht so einfach gewesen sein (erinnern wir uns an das Chaos mit den Hobbit-Rechten bei MGM) und zum anderen hätte Peter Jackson wohl auch mit Veränderungen bei den Fans keinen Blumentopf mehr gewonnen.

      Angeblich soll doch die Herr der Ringe Serie von amazon auch Szenen aus den Herr der Ringe Filme verwenden können. Schließlich macht Warner Bros. auch die Serie, während sie die vollen Rechte an den Filmen haben. Vielleicht schneiden sie ja irgendwo mal Christopher Lee als Saruman rein oder so ...

      Olly schrieb:

      Er hat aber auch "versprochen" die aktuelle Fassung mit Ian Holm würde in so einem Fall erhalten bleiben. Ein Zurückhalten einer Fassung wie es bei Onkel George der Fall ist soll es nicht geben.


      Das zurückhalten der original-Versionen bei Star Wars hat ja auch nie Sinn gemacht. Ich bevorzuge ja quasi die "überarbeiteten Versionen", aber warum nicht beide Versionen nebeneinander existieren können, habe ich nie verstanden.

      Aber insgesamt hätte man bei der "Herr der Ringe Trilogie" kaum was korrigieren müssen. Außer dem Prolog OHNE Martin Freeman fällt mir da nichts ein. Zumal man bei Hobbit und den Herr der Ringe Filme auch genug zu tun hat mit der "Kinoversion" und der "SEE Version". Noch ne Version ... Ob das der normale Kunde noch kapiert hätte?