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Zuletzt gesehener Horrorfilm

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    Es gibt 2.705 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Schwambo.

      Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast (USA 1998)

      Peter Jackson lehnte die Regie ab, trotzdem - ich muss es zu geben - ist es kein schlechtes Sequel geworden. Der Ruf des Streifens ist natürlich desaströs. Ein wie ich finde ganz netter Slasher mit mehr Leichen, einer luxuriöseren Umgebung und einer noch dämlicheren Story (welche obligatorisch ist). Am interessantesten sind hier die ganzen Nebendarsteller. Bill Cobbs, John Hawkes, Red West, Mark Boone Junior und natürlich Herbert West höchstpersönlich, Jeffrey Combs. Unglaublich wen man da alles in mehr oder weniger kleinen Rollen alles verramscht hat.

      6 / 10 Voodoo-Beschwörungen

      'You Can’t Kill the Boogeyman!'
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      Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast:

      Eim sehr solider, schöner Slasher: Mag Jennifer Love Hewitt u. Sarah Michelle Gellar in ihrem Rollen,
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      der Fischer
      kommt als Killer gut rüber und ich mag die Atmosphäre des Films. Ist ein schöner 90er-Slasher, obwohl ich ihn vielleicht früher etwas lieber mochte, ist aber nicht so schlimm.

      7 von 10 Punkten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Dr. Loomis“ ()

      Open Water 3: Cage Dive (Australien 2017)

      War Teil 1 auf süffisante Art und Weise sogar annehmbar (wenn auch kein Vergleich zum inhaltlich fast identischen "The Reef"), Teil 2 richtig schlecht, so ist Teil 3 einfach nur noch belanglos. Quasi ein Reboot. Mit mehr zwischenmenschlichen Problemen (die auch die Oberhand übernehmen) und unfassbar miesen Charakteren. Da ist man doch glatt wieder einmal auf der Seite der Haie. In diesem Sub-Genre gar nicht mal so selten. :tongue:

      Dass der Regisseur danach anfing für The Asylum zu arbeiten, um wahre Schrott-Filme wie den Dino-Trash "Triassic Hunt" zu kreieren verwundert nicht.

      3 / 10 erneuten Endlos-Herumtreibereien auf hoher See

      'You Can’t Kill the Boogeyman!'
      Ich weiß noch immer, was Du letzten Sommer getan hast:

      Finde ihn für ne Fortsetzetzung ganz solide: Mag wieder Jennifer Love Hewitt in ihrer Rolle, mir
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      die Insel
      als Schauplatz (auch nachhher mit dem ), auch
      Spoiler anzeigen
      der Fischer
      kommt wieder recht gut rüber und es gibt ein paar nette, ordentlich gemachte Mordszenen. Nett ist auch die Rolle von Jeffrey Combs. Ich mag Teil 1 etwas lieber, aber auch Teil 2 ist ein solider Slasher.

      6 von 10 Punkten


      (Finde auch diesen einen Trailer recht cool wo
      Spoiler anzeigen
      Julie bei dieser Psychaterin ist
      .)


      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Dr. Loomis“ ()

      Nightmare on Elm Strret 4-Dream Master:

      Es war mal wieder Zeit für Freddy! :freddy: Ist einfach auch ein sehr guter Teil: Hat coole Szenen: U.a.
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      Freddy am Strand
      :goodwork:
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      die Schrottplatz-Szeene, wie Freddy die Eine lerrsaugt, oder dann die Eine die zur Kakerlake wird
      . Gebe zu mag z.B. Teil 3 etwas lieber, aber auch dieser gefällt mir sehr. Finde auch die Effekte noch immer recht ordentlich. Mag auch z.B Lisa Wilcox in ihrer Rolle.

      8 von 10 Punkten
      Freddy's New Nightmare:

      Bei diesem "Nightmare om Elm Street sitze ich immer so zwischen den Stühlen: Er hat Elemente die ich gut finde (Er ist/war ja auch wieder von Craven.) Ich mag z.B.
      Spoiler anzeigen
      das viele Darsteller sich selbst spielen u. einiges auf einem Film-Set
      spielt. Freddy's Optik hier geht, obwohl man sich erst etwas daran gewöhnen mußte (Mag da aber die älteren Teile lieber.) Und lda iegt auch mein "Problem": Viele Teile davor gefallen mir irgendwie besser. Weiß auch nicht so... :headscratch: Tue mich mit diesem Teil etwas schwer.

      So 6 von 10 Punkten

      Teil 7 - der beste Film, den Wes Craven je gedreht hat. Da müssen selbst "Scream", "Die Schlange im Regenbogen" und "Das Haus der Vergessenen" in Deckung gehen. :hammer:

      Schade, dass dieser dunkle, bösartige, Humor-resistente und imo beste Fred Krueger nie mehr zurückkehren sollte.

      'You Can’t Kill the Boogeyman!'

      Olly schrieb:

      Teil 7 - der beste Film, den Wes Craven je gedreht hat. Da müssen selbst "Scream", "Die Schlange im Regenbogen" und "Das Haus der Vergessenen" in Deckung gehen. :hammer:

      Schade, dass dieser dunkle, bösartige, Humor-resistente und imo beste Fred Krueger nie mehr zurückkehren sollte.


      Du findest Teil 7 besser als das Original? (Das ist mein Liebling's Craven, neben "Scream 1".)

      (Wobei ich es auch nicht schlecht finde das "New Nightmare" wieder in eine andere, dunklere Richtung ging.)

      Dr. Loomis schrieb:

      Olly schrieb:

      Teil 7 - der beste Film, den Wes Craven je gedreht hat. Da müssen selbst "Scream", "Die Schlange im Regenbogen" und "Das Haus der Vergessenen" in Deckung gehen. :hammer:

      Schade, dass dieser dunkle, bösartige, Humor-resistente und imo beste Fred Krueger nie mehr zurückkehren sollte.


      Du findest Teil 7 besser als das Original? (Das ist mein Liebling's Craven, neben "Scream 1".)

      (Wobei ich es auch nicht schlecht finde das "New Nightmare" wieder in eine andere, dunklere Richtung ging.)

      Ja, ohne mit der Wimper zu zucken. Dabei geht es aber nicht darum das Original schlecht zu machen. Ganz im Gegenteil, "NOEM" von Wes Craven ist ein großartiger Horrorfilm, der geschickt mit den Ängsten des Zuschauers spielt und dabei eine ikonische Figur erschafft. Aber nach all den Sequels wurde die Figur des Freddy einfach tot-getreten. Wes Craven kam obwohl er keine wirkliche Lust verspürte zurück (er war halt eine gutmütige Person) und musste sich erstmal durch die ganzen Filme wühlen, um dann überhaupt einen Ansatzpunkt zu finden. Er kam schnell zum Entschluss, dass sich die Reihe ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch selbst parodiert und dabei kam der geniale Geistesblitz. Wieso nicht die Filme wirklich nur als Filme darstellen, während der echte Freddy wartet "hineingebten" zu werden. Und das ganze vermischt mit bekannten Märchen, das war der eigentliche Clou. Stellvertretend davor die Ofen-Szene, "Hänsel und Gretel" lassen grüßen. Auch das Eindringen in die andere Welt, oft ganz rudimentär dargestellt, wie das "Ewigreich unter dem eigenen Bett". Ein von vorn bis hinten gut durchdachter Horrorfilm, der mit einem Schwung ein müde gewordenes Franchise wieder aufwachen lässt. Auch die Macher, die sich selbst spielen, finde ich grandios. Wes Craven mimt einen höchst philosophischen Regisseur, der teils in Rätsel redet und vermutet, dass was Böses Einlass in unsere Welt erbittet und das Publikum ihm diesen Wunsch sozusagen erfüllt. Eine Haushältern läuft durch sein schmuckes Haus und bietet sofort jeden Gast einen Kaffee an. Im Audiokommentar musste Craven bei der Szene selbst lachen. Wobei das Haus wirklich seines ist, wenn ich mich nicht ganz täusche. Also wie man sieht kann man als legendärer Horror-Regisseur bestens unter den Reichen und Schönen in Hollywood weilen. ^^

      'You Can’t Kill the Boogeyman!'
      Bram Stokers Dracula (UK / USA 1992)

      Die philosophisch melodramatisch-romantische Adaption des Klassikers von Stoker. Dieser Verfilmung von Francis Ford Coppola zeigt erst wie komplex dieses Buch doch ist. Ganz annehmbar (Hopkins ist klasse), aber da lobe ich mir doch die Hammer-Filme, welche durch limitierte Budgets inhaltlich enger gestreckter mehr erreicht haben. Und sorry Oldman, Lee ist um einige Fangzähne besser.

      6 / 10 lüsternen Schloss-Schlampen

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      Cabin Fever (USA 2002)

      Das Regie-Debüt von Eli Roth. Damals ein wahrer Horror-Knaller, heute knallt da nicht mehr so viel. Blutig, abgedreht mit einigen Twists (falls man die so nennen möchte). Man erkennt dutzende Hommagen an alle möglichen Horrorfilme, die mal wieder zu sehen, das ist mehr das Verlangen welches man verspürt. Teenager-Sex-Posse trifft auf "Evil Dead" usw. Einer der besseren Filme von Roth.

      6 / 10 schwulen Eichhörnchen

      'You Can’t Kill the Boogeyman!'
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      Chucky 3:

      Zwar finde ich " Chucky 3" einer der etwas schwächemren Teile der Reihe, aber auch Teil 3 hat schon ganz ordentliche Momente (Das Opening des Films gefällt mir oder auch wie Chucky
      Spoiler anzeigen
      disen Firmenboss tötet]
      oder wo Chucky
      Spoiler anzeigen
      diesen Mann tötet der in der Akedemie die Haare schneidet.
      usw.) Und
      Spoiler anzeigen
      die Militärschule
      finde ich auch nicht so schlecht als Schauplatz. Also gucken kann man als Fan auch Teil 3.

      7 von 10 Punkten
      Re-Animator (USA 1985)

      Der gewiefte Medizin-Student Herbert West war also schneller als Baron Frankestein, wenn es darum geht den Tod zu besiegen. Eine wilde Achterbahnfahrt, welche Stuart Gordon und Brian Yuzna Mitte der 80er vom Stapel ließen. Basierend auf der Kurzgeschichte Herbert West: Re-Animator von H.P. Lovecraft wollten die beiden ihre Fußstapfen auf der Filmlandkarte hinterlassen und das schafften sie eindrucksvoll. Blutig, verrückt, tolle Effekte, teils sau-lustig und auch teils richtig gut gespielt. Vergleiche mit "Evil Dead" sind durchaus angebracht. Aber das schien ohnehin das Vorgehen vieler junger Filmemacher damals gewesen zu sein - je abgedrehter, desto mehr nimmt man mich wahr. Jeffrey Combs rockt als Re-Animator.

      Ich persönlich würde die integrale Fassung empfehlen. Die Unrated, welche Regisseur Stuart Gordon präferiert, ist zwar knackiger und um einiges rasanter. Doch die längere Fassung hat dafür ein paar "nette" zusätzliche Szenen zu bieten - wie die hypnotischen Fähigkeiten des bösen Dr. Hill.

      9 / 10 herumfliegenden zermatschten Gehirnen

      'You Can’t Kill the Boogeyman!'
      Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (USA 1979)

      Im Weltraum hört dich niemand schreien. Besonders dann nicht, wenn du dich auf der Nostromo befindest, in engen verrauchten Korridoren und von einer unheimlichen Beste gejagt wirst, welche dich unfreiwillig "schwängern" will und darüber hinaus auch noch aus Säure besteht, sodass du dieses Scheusal nicht mal umbringen kannst. Eines dieser verdammt zeitlosen Meisterwerke der Filmgeschichte. Ich breche mal eine Lanze für den Cast. Gute Schauspieler verkörpern gut geschriebene Charaktere. Ich mag noch heute jeden einzelnen von denen. Interessant ist, dass relativ wenige Ripley als richtige Bitch sehen, sondern viel mehr als eine strenge weibliche Heldin. Meine Güte, die würde Leute verrecken lassen, nur um sich an den Vorschriften zu halten. Was für ein Miststück. Parker hat absolut Recht.

      Zu empfehlen ist heute natürlich nur noch der Director's Cut, schon wegen dem ersten Auftritt des erwachsenen Aliens, wunderbar inszeniert.

      Wunderschön gestaltet, teils eine fiese Odyssee durch engste Räume und mit einen immens hohen sehenswerten Stellenwert versehen.

      10 / 10 nicht realisierten "Alien"-Filmen von Steven Spielberg

      'You Can’t Kill the Boogeyman!'
      Zur Einstimmung auf "Halloween Kills":

      Halloween-Nacht #1 - Halloween – Die Nacht des Grauens (USA 1978) [Kinofassung]

      Wenn du all die Slasher heute her nimmst und all das Misslungene (nervige Schauspieler, öder Killer, noch ödere Kills, hässliche Optik usw.) weg subtrahierst, dann wirst du bei diesem einen kleinen Film aus dem Jahre 1978 ankommen. Die Mutter, die Blaupause, welche definitiv nicht einer Person zugeschrieben werden kann, sondern mehrerer - Regisseur Carpenter, Co-Autorin Hill und natürlich dem "Mädchen für alles" Tommy Lee Wallace. Nicht zu vergessen Nick Castle, der Myers über eine Silhouette hinaus eine gute Darstellung gegeben hat. Eine Gruppenarbeit, wo eine Gruppe von Freunden zusammen gearbeitet hat und aus wenig viel gemacht hat.

      Wer den Slasher heute zum ersten Mal sieht wird womöglich (tief) enttäuscht sein und sich fragen wieso der teilweise so in den Himmel gelobt wird. Ja, es sind halt oft die Kindheitserinnerungen, welche uns dazu veranlassen immer wieder die hohe Punktezahl zu vergeben. Ich sehe ihn mir heute noch gerne an, das einmal pro Jahr und ich liebe ihn nach wie vor. Ein perfekter kleiner Thriller, der die Zeit immer wieder schnell verfliegen lässt. Simpel - das ist hier das Zauberwort. Für die anderen "Enttäuschten" gibt es noch 3 weitere Neuinterpretationen: 1998, 2007 und 2018. Für jeden was dabei.

      Der Ulk von Teil 1 - die schnellste Sex-Szene der Filmgeschichte.
      Spoiler anzeigen
      Bei Minute 03:30 geht Judith mit ihrem Lover nach oben und bei 05:00 hat der "Hengst" bereits das Haus verlassen.


      Der Bodycount des Michael Myers -
      Spoiler anzeigen
      5 Menschen plus Schäferhund Lester.


      10 / 10 unverwechselbaren William Shatner-Masken :uglylol:

      'You Can’t Kill the Boogeyman!'

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Olly“ ()

      Zur Einstimmung auf "Halloween Kills":

      Halloween-Nacht #2 - Halloween – Die Nacht des Grauens geht weiter... (USA 1981) [Kinofassung]

      Mit dem ersten direkten Sequel begannen hier schon langsam die groben Schnitzer. Autor (und Produzent) John Carpenter gab die Schuld den mit Budweiser durchzechten Nächten. Dass Logik-Löcher teils auch Bestandteil gerade eines Horrorfilms sind, das ist doch klar. Aber die Grundstory,
      Spoiler anzeigen
      dass Laurie Strode die Schwester von Michael Myers ist, das ist schon harter Tobak. Das stellt sogar das Original in ein schlechtes Licht. Dort kam ein psychologisch auf der falschen Fahrbahn unterwegs befindlicher Killer nach Haddonfield (dort wo er einen grausamen Mord begangen hat) zurück und erblickte 3 Teenager, welche er anfing zu stalken. Ja, das kann passieren. Das tut er ja gerne in Konsequenz sie dann zu töten. Jetzt will man dem Zuschauer also sagen, dass er zurückkam, um nach der anderen Schwester zu suchen, von der er gar nicht weiß wie die aussieht und sie dann rein zufällig auch fand.


      Wenn man von dieser Absurdität mal absieht - was im Genre-Film gerne getan wird -, dann wird man aber trotzdem leider feststellen, dass man den grandiosen Eröffnungsminuten (die sind wirklich gut) keine weiteren folgen lassen kann. Sobald sich das Geschehen ins Haddonfield Memorial Hospital verlegt wird es zunehmend öder. Damals waren es die brutalen Kills, welche dem Film einen gewissen beliebten Rang eingebracht haben. Aber davon kann heute freilich keine Rede mehr sein (absurd, dass dieser Film immer noch beschlagnahmt ist). Man merkt deutlich sie wollten das Original einfach kopieren (gab Carpenter auch indirekt zu), indem sie Michael wieder herumschleichen lassen, aber ihn diesmal auch glamourös-killender in Szene zu setzen. Dabei sind aber weder die Figuren, zunehmend die Angestellten im Krankenhaus nicht interessant gezeichnet. Und Laurie schickt man gewissermaßen lethargisch durch den selben Showdown wie den aus Teil 1, nur diesmal aufwändiger und deutlich länger ausgebaut. Irgendwie war es nicht das was man sehen wollte. Irgendwie fehlte da noch was. Vielleicht eine stärkere Laurie Strode, vielleicht einen "Abgang" eines Charakters, den man nicht für möglich gehalten hätte usw.

      Die zweite Hälfte der Nacht, welche vom damaligen Greenhorn Rick Rosenthal inszeniert wurde, die hat seine Fans. Unverständlich ist es nicht. Michael Myers wird diabolischer und tödlicher als noch im Vorgänger dargestellt. Man bekommt mehr von Donald Pleasence als Dr. Loomis zu sehen, das ist immer ein Pluspunkt. Alleine wie er da über Druiden und ihre Rituale spricht - als Regisseur sitzt du hinter der Kamera und musst dir einen grisen. ^^ Und siehe da, es gibt (wieder) blanke Brüste zu ergötzen. Diesmal exploitation-mäßig dargestellt. Man spürte einfach den Druck des Marktes. Und das kann doch nie ein Nachteil sein.

      Größer, blutiger, reißerischer - Michael Myers tobt wieder durch Haddonfield. Für manche Fans sogar besser als Teil 1, für manche ein eben-würdiges Sequel und für andere (Hand heben) leider eine kleine Enttäuschung und der Anfang großer Probleme, welche jetzt folgen sollten...

      Der Ulk von Teil 2 - Ben Tramer.
      Spoiler anzeigen
      Dieser angeblich schnuckelige Junge vom College, den Laurie gerne gedatet hätte (wir erinnern uns - Teil 1) läuft also in der Halloween-Nacht mit einer Kürbistasche alleine durch die Stadt, um Süßigkeiten zu sammeln. Oh, John (Carpenter)! :uglylol:


      Der Ulk von Teil 2 (Hinter den Kulissen) - Laurie Strode ist der Name der ersten Freundin, welche Carpenter je hatte. Michael Myers ist der Name eines Verleihers aus England - er hat Carpenteres Vorgängerfilm "Assault on Precinct 13" dort herausgebracht und als Dank gab Carpenter dem Killer seinen Namen. Ein wohl zweifelhaftes Vergnügen, man stelle sich mal vor der echte Michael Myers will irgendwo eine Mitgliedschaft beantragen. ^^

      Der Bodycount des Michael Myers -
      Spoiler anzeigen
      10 Menschen:
      macht insgesamt bisher 15 Menschen plus Schäferhund Lester
      .


      5 / 10 leicht betrunkenen Chef-Ärzten im Spital :uglylol:

      'You Can’t Kill the Boogeyman!'
      Hab ihn - zugegeben - schon Jahre nicht mehr gesehen und auch so gut wie kein Verlangen danach. Aber das ist auch ungefähr meine Erinnerung an den Film. Die Grundlage für ein ödes Sequel, auf welches das nächste (noch ödere) folgen sollte.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



      Zur Einstimmung auf "Halloween Kills":

      Halloween-Nacht #3 - Halloween 3 – Season of the Witch (USA 1982)

      Das beste Sequel der Reihe, zumindest eine lange Zeit lang, aber welches ohne Michael Myers auskommt. Der ist zwar in gewisser Weise dabei, aber so wie es ab da an sein sollte - "Halloween" war ein Film. Und jetzt nehmen wir uns die Volksbräuche am Abend vor Samhain zur Brust. Produzent John Carpenter holte sich den legendären Sci-Fi-Autoren Nigel Kneale (bekannt durch die britischen "Quatermass"-Filme und -Serien) an Bord. Leider wurden die meisten seiner Ideen verworfen und das Script nochmals massiv überarbeitet. Aber die besten Szenen des Films gehen immer noch auf Kneale zurück - wie das Geheimnis um Stonehenge. Ein irrer Film, leider eben nicht so irre wie er hätte sein sollen. Aber er macht wirklich Spaß. Und Tom Atkins sieht man immer gerne.

      Der Bodycount des Michael Myers -

      6 / 10 "Insekten-Fressen"


      Halloween-Nacht #4 - Halloween 4 – Michael Myers kehrt zurück (USA 1988)

      Die Fans mussten einige Jahre warten, aber Moustapha Akkad brachte das Franchise wieder zurück. Ja, aber was hat er denn da genau zurückgebracht? Ich vergleiche den dritten Film mit Michael Myers immer gerne mit den ganzen schaurig-schlechten Horrorfilmen, welche in den Videotheken direkt im untersten Regal mit einer Kopie gelandet bzw. verschwunden sind, weil sich selbst die Macher fast schon dafür schämen.

      Optisch sah Michael nie lächerlicher aus. Was ist denn das bitte für eine lachhafte Maske, die er nun trägt. Ich muss mir da immer das ganz fette Grinsen verkneifen. Furchtbar. Die ganz junge Danielle Harris spielt sehr gut, allerdings ist Jamie für mich die mit Abstand unerträglichste Figur der ganzen Reihe. Die nervt einfach nur. Akkad wollte zurück zu den Wurzeln und demnach muss es somit ein weiteres Familienmitglied sein, welches dem Unmut von Herrn Myers ausgesetzt ist. Aber die eigentlichen Wurzeln sind das nicht, wenn man sich die Kinofassung von Teil 1 in Erinnerung ruft. Und dann dieses Love Triangle, welches nur durch eine Szene mit Miss Hotpants funktioniert - da lacht das Männerherz, beim Rest wendet es sich aber ab. Die Figuren freilich so belanglos wie der Nebel, der hier des öfteren zu sehen ist. Woher dieser nur herkommt? Dr. Sam Loomis wird noch kräftig durch den Kakao gezogen, indem man ihn fast zu einem totalen Idioten abstempelt. Er wird sogar noch von Kids veräppelt. Wieso Pleasence sich das antat, dieses Geheimnis dürfte er mit ins Grab genommen haben. Das kann doch nichts mehr mit Loyalität zu Carpenter zu tun haben. Dieser wäre übrigens froh gewesen, wenn er seinen Namen aus den Credits streichen hätte können.

      Ein ganz großer Murks, bei dem lediglich Sheriff Meeker und die bier-bäuchigen schießwütigen Haddonfieldaner ein wenig Spaß bereiten. Der Rest ist wirklich unter aller Kanone.

      Der Ulk von Teil 2 - Dr. Loomis.
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      Er fliegt in Teil 2 in einem mit gasgefüllten Raum in die Luft und hier hat er plötzlich nur leichte bis mittlere Verbrennungen. :uglylol:


      Der Ulk von Teil 2 (Hinter den Kulissen) - John Carpenter wollte seinen Namen aus den Credits haben, wollte er doch nichts mehr mit der Reihe zu tun haben (auch weil er mit Teil 3 finanziell gewaltig auf die Fresse geflogen ist). Doch das ging nicht. Er hatte nie die Rechte zu seiner Musik und so musste sein Namen in den Credits erscheinen, es ist schließlich sein Theme, welches man ständig hört.

      Der Bodycount des Michael Myers -
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      17 Menschen und Golden Retriever Sundae:
      macht insgesamt bisher 32 Menschen plus Schäferhund Lester und Golden Retriever Sundae
      .


      3 / 10 gar nicht mal so dummen Anmachen

      'You Can’t Kill the Boogeyman!'
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