Minority Report

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    Es gibt 69 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von GregMcKenna.

      Kann mich noch gut an den Film damals im Kino erinnern. Daneben, dass der Plot recht clever war, ist mir im Gedächtnis, dass mir Colin Farrell hier zum ersten Mal aufgefallen ist. "Oh, ein junger Tom", dachte ich, "aus dem wird sicher was werden!" Und er hatte in den Folgejahren einen echten Hype, und auch wenn er seit einigen Jahren keine großen Produktionen mehr macht, erreichte er einen gewissen Status in Hollywood. Hat sogar mal Saturday Night Live gehostet!

      Die Auflösung ist schon ... naja, "üblich". Es ist ja

      Spoiler anzeigen
      zumeist einer der großen Mächtigen, einer der ganz oben in der Hierarchie steht. Wäre der Böse irgendein kleiner Bürotyp, wäre es wohl noch weniger spektakulär.


      Bei Minority Report ist IMHO der Weg das Ziel. Besonders Peter Stormare hat mal wieder einen superben Auftritt :goodwork:

      Mann, ist das schon 12 Jahre her? Tempus fugit ftw ...
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      Batman SBs (Adams, Aparo, Mignola), JLA Crisis 1-5

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      Die Spinne/Supie/Roter Blitz Heftklassiker + TBs,
      SBs wie Qualen, Abgründe, Phoenix Abgesang, Ultimates,
      aktuelles wie Dark / Uncanny Avengers, Guardians, Thor
      + viele DVDs und Filmraritäten (Steel, 70s CAP America)

      paninicomics.de/forum/index.php?page=Board&boardID=17

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      ich finde man muss Filme auch nach dem Alter bewerten, anderfalls kann man 95% von allen Filmen, die älter als 15 Jahre sind, in Tonne kloppen

      Die Sehgewohnheiten ändern sich über Zeit, der Anspruch an bestimmte Genres und die Filmkunst im Allgemeinen auch

      Soll ich "Star Wars" jetzt 3 Punkte geben, weil dessen Effekte mittlerweile beschi**en sind, die Inszenierung im Vergleich zu heutigen Blockbustern etwas lahm wirkt und die Geschichte ein stereotypisches Gut vs Böse Märchen ist, eingebettet in einem ScFi-Universum mit *die Macht ist mit Dir* Fantasy-Kitsch ??

      Stellt euch vor, die Star Wars Filme hätte es damals nicht gegeben, und sie würden heute "so wie sie sind" ins Kino kommen. -> das wäre der ultimative Zerriss

      Natürlich *muss* man das Alter mitberücksichtigen und den Film "im Kontext seiner Zeit sehen",
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      10. MEG
      Original von RickOne
      Natürlich *muss* man das Alter mitberücksichtigen und den Film "im Kontext seiner Zeit sehen",

      Nein, muss man sicher nicht.

      Das mit dem Kontext geht schon deshalb gar nicht, weil ich den Film dann im Kontext seiner Vorgänger, seiner Inspirationen und zugleich innerhalb des Zeitgeistes bewerten - all das gehört zum Kontext. Und ich denke, keiner von uns schaut sich einen Film von 1992 an und denkt sich dann "Hm, was passierte eigentlich in dem Monat, als der rauskam?" um ihn angemessen in sein Zeitfenster einbetten zu können. Und das ist dann doch etwas viel Aufwand, wenn ich einen Film subjektiv bewerte. Wenn ich ihn wissenschaftlich bewerten oder im historischen Kontext sehen will - dann, ja, dann muss ich das. Aber den Anspruch habe ich bei meinen Kurzwertungen hier bei MI ganz sicher nicht. Objektivität? Nein. ^^

      Außerdem sollst du gar nix. Ich bewerte den Film so, ich erkläre mein Vorgehen für diejenigen, die das fragwürdig finden. Wie du oder ihr eure Filme bewertet - das ist eure Sache. Das könnt ihr dann auch gerne im historischen Kontext machen. Das ist euer Ding. ^^

      Und du sollst Star Wars gar nix geben, aber wo du es doch gerade so aufzählst:

      1. Die Effekte sind immernoch recht gut anschaubar.
      2. Die Inszenierung ist immernoch im Vergleich zu dem was uns als Blockbuster teilweise verkauft wird ziemlich gut. Wenn ich mir "Transformers 2" oder "Man of Steel" ansehe, so liegt "Star Wars" immernoch meilenweit vor denen.
      3. Die Geschichte ist stereotyp. Aber stereotyp ist nicht immer schlecht. Star Wars zB ist ein Lehrbuch-Beispiel für die Heldenreise-Story. Aber eben auch verdammt gut gemacht mit der Portierung ins Sci-Fi-Genre. Nach dem Film würde kein Hahn krähen wenn er ein Fantasy-Film geworden wäre.

      Und wo du von dem Verriss sprichst: Ich hab die alten Star Wars-Filme erst Mitte der 2000er gesehen und hatte null Kontext zu dessen kinematographischer Geschichte. Aber dennoch mochte ich die. Wie ist das nun wieder möglich? ^^

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Klar, sehe ich auch so. Bei MR ist es aber schon so, dass rein vorn der technischen Seite der Film auch heute noch locker oben mitspielen könnte. Und soooo alt ist der Film mit 12 Jahren auch noch nicht, dass man da ein anderes Zeitalter sich zurechtdenken muss. OK, direkt post-9-11 und kurz vor der Bankenkriese, aber das dürfte nicht ausschlaggebend sein für eine Bewertung. So ab 25 oder 30 Jahren ist das ein wichtigerer Punkt beim Filmegucken ...
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      aktuelles wie Dark / Uncanny Avengers, Guardians, Thor
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      Original von GregMcKenna
      Das mit dem Kontext geht schon deshalb gar nicht, weil ich den Film dann im Kontext seiner Vorgänger, seiner Inspirationen und zugleich innerhalb des Zeitgeistes bewerten - all das gehört zum Kontext. Und ich denke, keiner von uns schaut sich einen Film von 1992 an und denkt sich dann "Hm, was passierte eigentlich in dem Monat, als der rauskam?" um ihn angemessen in sein Zeitfenster einbetten zu können. ^



      Um einen Film "angemessen in ein Zeitfenster einbetten zu können", brauchst du keine wissenschaftlichen Studien über das Jahr 19xx.

      Als Filmfan, der aus vielen Perioden (zB. ab den 70ern) viele Filme gesehen hat, entwickelt man automatisch ein Gespühr dafür, was wann State of the Art war.

      Wenn zB das "Böser-Cop"-Klischee zur Herabwertung älterer Filme führt, dann würde das ja auch bei Filmen wie "Cop Land","Verhandlungssache" und vielen weiteren negativ ins Gewicht fallen?
      Aber die Frage ist doch: sollte es das ?

      Oder das Thema Optik: für dich natürlich nicht mehr beeindruckend weil andere Filme die Idee einer pseudo-realistischen Hochglanzzukunft längst abgefrühstückt haben. Damals war MR aber ein absoluter Hingucker dessen Look sich deutlich von anderen Zeitgenossen abhob.
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      10. MEG
      Original von RickOne
      Um einen Film "angemessen in ein Zeitfenster einbetten zu können", brauchst du keine wissenschaftlichen Studien über das Jahr 19xx.

      Doch. Sonst vergisst man ja Teile und wenn Teile fehlen, ist ein Kontext fehlerhaft. Du kannst dir auch jetzt Begriffe nicht zurechtrücken wie du sie gerne hättest. ;)

      Original von RickOne
      Als Filmfan, der aus vielen Perioden (zB. ab den 70ern) viele Filme gesehen hat, entwickelt man automatisch ein Gespühr dafür, was wann State of the Art war.

      Ich sehe wenige Filme aus den 70ern, daher baue ich diese Form von filmhistorischem Kontext (eine bestimmte Unterart von Kontext) gar nicht erst auf. Warum also sollte ich auf etwas zurückgreifen, das ich gar nicht habe, das ich nach meinem Ermessen gar nicht brauche und das nur andere für notwendig halten?

      Original von RickOne
      Wenn zB das "Böser-Cop"-Klischee zur Herabwertung älterer Filme führt, dann würde das ja auch bei Filmen wie "Cop Land","Verhandlungssache" und vielen weiteren negativ ins Gewicht fallen?
      Aber die Frage ist doch: sollte es das ?

      Wenn ich sie jetzt sehen würde, würde es das. Ja. Hätte ich sie früher gesehen, hätte es das nicht. Nun mag man sagen "Oh, das ist ja unfair - Filme werden abgewertet, weil du sie nach anderen gesehen hast" und hätte damit nicht unrecht. Aber es gibt ja einen bestimmten Grund, warum ich Filme erst nach anderen sehe. Ein Film reizt mich zB so wenig, dass ich ihn erst später sehe als andere Filme mit gleichem Schema, die mich dann aber eher ansprechen. Dieser Umstand ist an diesem Kern mit in die Wertung eingeflossen. "Minority Report" fand ich schon von vornherein eher weniger sehenswert, sah ihn darum später als zB "Street Kings" oder "LA Confidential" und daher muss er sich auch hinter denen mit diesem Schema einordnen. Dadurch werden aber nicht automatisch ältere Filme abgewertet. Wenn ein älterer Film ein Schema besser anwendet als ein Neuerer, so findet auch das seinen Ausdruck in der Wertung. "LA Confidential" zB kam 5 Jahre vor "Minority Report", behandelte das Schema aber meiner Meinung nach besser. "Street Kings" kam noch nach "Minority Report" und war auf einem ähnlichen Level. Für meine Sehgewohnheiten ist aber das nicht erheblich. Ich stelle fest: Diese Art von Auflösung ist bei dieser Art von Film für mich langsam einfach gewöhnlich geworden und damit zunehmend unspannend.

      Original von RickOne
      Oder das Thema Optik: für dich natürlich nicht mehr beeindruckend weil andere Filme die Idee einer pseudo-realistischen Hochglanzzukunft längst abgefrühstückt haben. Damals war MR aber ein absoluter Hingucker dessen Look sich deutlich von anderen Zeitgenossen abhob.

      Ja, damals. Aber heute nicht mehr. Und wann hab ich den Film gesehen? Heute. Nicht damals. Ich kann doch einen Film nicht heute sehen und so tun, als hätte ich ihn damals gesehen. Okay, einige von euch können das vielleicht. Das mag für euch gut gehen und ich will niemanden davon abhalten, das auch so zu handhaben. Aber bei mir klappt das nicht.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Nach deiner Sichtweise würde Citizen Cane heute der mieseste Film seit Jahrzehnten sein^^
      In jeder Kunstform muss das Werk nach dem Einfluss/Stand beurteilt werden, den es zu seiner Veröffentlichung hatte. Da war CK bahnbrechend. Heute vielleicht nur noch was die Erzählstruktur angeht.

      Wie du allerdings Filme betrachten kannst oder willst liegt ja natürlich an dir. Aber dir fehlt in jedem Fall eine Ebene der filmischen Tragweite.
      Original von thegigaboss
      Aber dir fehlt in jedem Fall eine Ebene der filmischen Tragweite.

      Das ist durchaus richtig. Auf die pfeife ich aber, weil ich sie für eine Form von äußerer Beeinflussung halte die mir einreden will wie ich einen Film zu bewerten hätte weil alle anderen ihn auch so bewertet haben. Für mich zählt lediglich der Film alleine und nicht seine "historische Tragweite". Das führt gerne mal zu kontroversen Bewertungen (etwa zuletzt bei "Breaking Bad" oder meine Haltung zu jedem Quentin Tarantino-Film ^^).

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      also wenn du versuchst hier mit Wortklauberei und rhetorischen Tricks zu punkten, dann lassen wir diese Diskussion lieber gleich bleiben. Ich brauche jedenfalls keine historisch-wissenschaftliche Abhandlung über Gott und die Welt im Jahr 2000 akademisch aufzuarbeiten um einen Film einordnen zu können, da ich a) damals schon gelebt habe und b) als Filmfan ein gewisses Gespür für diverse Perioden entwickelt habe

      Es ist ja nicht so dass ich dir vorschreiben will, wie du einen Film bewerten sollst.
      Nur deine Vorgehensweise ist für einen "Filmfan" eher unüblich und wie du schon selbst zugibst, wirst du den Filmen damit auch nicht gerecht. Insofern akzeptiere ich deine Sichtweise natürlich, muss aber dennoch sagen, dass ich überrascht bin
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      09. Die Verurteilten
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      10. MEG
      Original von RickOne
      also wenn du versuchst hier mit Wortklauberei und rhetorischen Tricks zu punkten, dann lassen wir diese Diskussion lieber gleich bleiben. Ich brauche jedenfalls keine historisch-wissenschaftliche Abhandlung über Gott und die Welt im Jahr 2000 akademisch aufzuarbeiten um einen Film einordnen zu können, da ich a) damals schon gelebt habe und b) als Filmfan ein gewisses Gespür für diverse Perioden entwickelt habe

      Ich hab zwar 2002 schon gelebt, war da aber noch nicht alt genug um den Film im Kino zu sehen, a) fällt bei mir weg und b) auch. Wenn du das nicht brauchst, um zu behaupten, dass du einen Film objektiv bewerten könntest - okay. Das kann man dann in einer anderen Diskussion anfechten. Mir fehlen a) und b) und daher behaupte ich auch nicht, einen Film objektiv bewerten zu können sondern ihn einfach subjektiv zu bewerten: So wie mir der Schnabel gewachsen ist. ^^

      Original von RickOne
      Es ist ja nicht so dass ich dir vorschreiben will, wie du einen Film bewerten sollst.
      Nur deine Vorgehensweise ist für einen "Filmfan" eher unüblich und wie du schon selbst zugibst, wirst du den Filmen damit auch nicht gerecht. Insofern akzeptiere ich deine Sichtweise natürlich, muss aber dennoch sagen, dass ich überrascht bin

      Zugegeben: Ob es unüblich ist, kann ich nicht sagen. Ich hab mich da wenig durch die Vorgehensweisen anderer gewühlt. Ob ich den Filmen gerecht werde, lässt sich ausdiskutieren (ich halte ja auch die Bewertungsdurchschnitte für zu hoch angesetzt aber das kann man ebenfalls woanders diskutieren). Und wenn dich das überrascht - okay. Zumindest konnte ich mich dann mal erklären. :)

      Und um die Diskussion dann mit einem Zitat von Hulk zu beenden: Peace. :]

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