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Wer die Nachtigall stört

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    Es gibt 8 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von GregMcKenna.

      Wer die Nachtigall stört

      Wer die Nachtigall bewertet 9
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      Wer die Nachtigall stört




      Regie: Robert Mulligan
      Drehbuch: Horton Foote
      Schauspieler: Gregory Peck (Atticus Finch), Mary Badham (Jean Louise „Scout” Finch), Phillip Alford (Jeremy „Jem” Finch), Robert Duvall (Arthur „Boo” Radley)

      Inhalt:
      Macomb County im amerikanischen Bundesstaat Alabama während der 30er Jahre. Die friedliche Kleinstadt verwandelt sich in einen Hexenkessel, als der Schwarze Tom Robinson der Vergewaltigung einer Weißen angeklagt wird. Alle sind von seiner Schuld überzeugt, bis auf den Pflichtverteidiger Atticus Finch. Durch sein selbstloses Vorgehen zieht er den Haß seiner Gegner auf sich, die selbst vor Finchs Kindern nicht Halt machen.

      Fazit: Ein absoluter Klassiker und einer der besten Filme gegen Rassismus. Ein muss!!!!
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Samo“ ()

      RE: Wer die Nachtigall stört

      Original von Samo
      Fazit: Ein absoluter Klassiker und einer der besten Filme gegen Rassismus. Ein muss!!!!

      vollste zustimmung! :goodwork:
      einer der wenigen filme, die ich mir als dvd-blindkauf geleistet hab (das will was heißen!). hatte das buch von harper lee gelesen - ach was, regelrecht verschlungen und wollte auch unbedingt den so viel gepriesenen film sehen. nunja. das buch hat mir schon einen tick besser gefallen, aber der film kann sich auch sehen lassen. vor allem gregory peck ist einfach zum niederknien.
      ein wichtiges stück filmgeschichte! :hammer:
      Original von kane
      einer der wenigen filme, die ich mir als dvd-blindkauf geleistet hab

      Yep. Habe heute auch einfach mal zugegriffen. Obwohl ich schon einiges über den Film gelesen habe.
      Zudem ist Gregory Peck immer einen Blick wert. Ich freue mich schon auf den Film. :hammer:

      Außerdem ist die Special Edition (2 DVDs) optimal ausgestattet.
      Auf der ersten DVD befindet sich ein eineinhalbstündiges Making-Of. Da dürften echt keine Fragen mehr offen bleiben.
      Auf der zweiten DVD ist ua ein Gespräch mit Gregory Peck (97 Min.), die Dankesrede von ihm bei der Oscarverleihung, Auszeichnung des Amerikanischen Filminstitutes für das Lebenswerk von Gregory Peck zu finden.
      „Nemo tenetur se ipsum accusare!“
      Man hat seine Vorstellungen bevor man sich einen Film anschaut. Bei neueren Filmen sind sie oberflächlich. Bei Filmen die man etwas länger vor sich hin schiebt baut sich eine gewisse Erwartungshaltung auf und dann gibts noch solche wie To Kill A Mockingbird. Filme mit denen man schon beinahe sein ganzes Leben lang unterschwellig in Kontakt gekommen ist und man denkt man hätte ein klares Bild vor Augen... ein Akt der Selbsttäuschung, denn erst nach Jahren und der letzten Abblende wird einem bewusst, wie blind man doch in Wirklichkeit war.

      Erst im letzten Viertel des Films wurde mir wirklich bewusst worum es im Film wirklich geht. Der Kampf gegen Vorurteile und Rassismus und das Einstehen für das Recht kam wie erwartet, wenn auch mit Verspätung. Aber tatsächlich beschränkt sich der Film nicht bloss auf diese Grundwerte, tatsächlich stellt To Kill A Mickingbord die wohl ultimative Kindheitserinnerung dar. Eine einzige Huldigung an die Vaterschaft. Nicht ohne Grund leiten die Kinder den Film und treiben ihn voran. Nicht ohne Grund wird Gregory Peck auf eine gewisse Art verklärend dargestellt. Nicht ohne Grund umrahmt Scouts erwachsenes Alter Ego mit ihren Monologen den Film. All das Gute und Besondere was Articus Finch ausgemacht hat wird hervorgehoben. Erst im Schlusswort von Scout wird einem bewusst was man wirklich gesehen hat.

      Innerhalb dieser Umrahmung stellt die antirassistische Botschaft (und deren sehr überraschende aber ehrliche reflektierende Auflösung) nur eine von vielen väterlichen "Weisheiten" dar.
      Das Ende mit Boo stimmte mich mehr als nur zufrieden. Auch wenn es etwas aufgesetzt wirken kann, so passt es ins Gesamtbild und rundet das "Abenteuer" wie Scotu es so schön ausgedrückt hat wunderbar ab. Denn hier wird die Liebe des Vaters zu seinen Kindern und natürlich umgekehrt wirklich spürbar.

      Ich staune noch immer über den Kniff, den Rassismus, die Vorurteile und auch das Anderssein durch die Kinderaugen darzustellen. Man erfährt nur immer soviel wie die Kinder bereit sind zu verstehen. Eine wichtige Erkenntnis meinerseits dass es keine komplexe Fallstruktur eines Grisham braucht und auch keine überbordende Melodramatik um die Schwere und Wichtigkeit zu vermitteln.

      Original von Samo Fazit: Ein absoluter Klassiker und einer der besten Filme gegen Rassismus. Ein muss!!!!


      Oh ja, das und noch viel mehr.
      Signatur lädt...
      Sehr Interessant :

      Gregory Pecks Filmcharacter Atticus Finch wurde vom American Film Institute auf

      Platz 1 der grössten amerikanischen Film-Helden ausgezeichnet ! 8o
      :goodwork:
      (Platz 2 und 3 Indinana Jones, James Bond)

      Und:

      Die 100 besten amerikanischen Filme aller Zeiten: Platz 34
      Amerikas beste Filmmusik: Platz 17
      Amerikas am meisten beeindruckende Filme: Platz 2
      Hallo Fimfans,
      Ich finde den Film einfach Spitze . Habe als Kind das Buch gelesen .
      Und als Ich anfing alle Filme von Gregory Peck zu sammeln war der Film auch dabei . Das Buch fand Ich auch super ,und als Ich den Film Dazu gesehen habe ,
      konnte Ich das Buch auch etwas besser verstehen was die Handlungen angeht.

      Viele grüsse Moby Dick. :)
      Viele Grüsse an alle Fimfans
      Moby Dick :)
      Das ist auch wieder einer dieser alten Schinken, bei denen man sich als auf die Heldenreise- und Schema F-programmierter Kinozuschauer des 21. Jahrhunderts noch nach 20 Minuten fragt, wo jetzt eigentlich die Spannung und wer der Hauptcharakter ist. Der Film lässt sich beinahe schon provokant viel Zeit zu Beginn um die Handlung in die richtige Schiene zu setzen. Dann tauchen die Hauptfiguren mal für eine Weile komplett ab um Gregory Peck sprichwörtlich die Bühne zu bereiten und um dann dem Zuschauer im letzten Drittel einen Nierenhaken links und rechts zu verpassen und mit dem Thema um die Ecke zu kommen als man sich gerade schon fragte, was das eigentlich alles soll. Es ist eine seltsam ambivalente Haltung, mit der der Film den Zuschauer in den nicht vorhandenen Abspann entlässt. Man hat das Gefühl, etwas zu gesehen haben, das man erst noch eine Weile lang wird verdauen müssen. Das mag daran liegen, dass das Werk nach heutigen Standards schon nicht mehr sperrig ist sondern Paketabmaße hat, die es fast unmöglich machen es durch die geistige Tür zu bekommen. Aber vielleicht auch daran, dass die Botschaft darin zu groß für die geistigen Türen heute ist. Jedenfalls kein einfacher Film und ihm fehlt auch der Zug eines "Die 12 Geschworenen", zugleich aber ist er auch größer und im besten Sinne anspruchsvoller.

      8 von 10 tollwütige Hunde

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2:

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."