ANZEIGE

Dracula jagt Mini-Mädchen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 4 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Dracula jagt Mini-Mädchen


      Dracula jagt Mini-Mädchen



      Allgemeine Informationen
      Veröffentlichung: 02.12.2005
      Anbieter: Warner Home Video
      Bild: Widescreen (1.78:1 - anamorph)
      Ton: Deutsch DD 2.0 Mono, Englisch DD 2.0 Mono, Spanisch DD 2.0 Mono
      Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Spanisch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Griechisch, Portugiesisch
      Freigabe: ab 16
      DVDs: 1

      Bonusmaterialien
      Kino-Trailer

      Inhalt
      1972. Nach 100 Jahren Scheintod wird Graf Dracula zum Leben erweckt. Schon bald beginnt der König der Vampire sich seine Opfer in Londons Mädchenwelt zu suchen. Die Polizei wendet sich ratlos an Professor van Helsing, seiner Theorie vom Vampirismus schenken die Beamten jedoch keinen Glauben. Als sich die Morde im Freundeskreis seiner Enkelin Jessica häufen, befürchtet van Helsing das Schlimmste. Bewaffnet mit Weihwasser, Dolch und Kruzifix macht er sich auf, der Blutsauger zu stoppen

      BBCode Amazon B000BT59EC (Affiliate-Link)



      ANZEIGE

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kinski“ ()

      DRACULA JAGT MINI-MÄDCHEN ist auch mein Favorit unter den Dracula-Filmen mit Christopher Lee. Den hab ich so oft gesehen, dass ich mittlerweile die Dialoge schon mitsprechen kann.
      Die ziemlich allgemein gehaltene Inhaltsbeschreibung und der bekloppte deutsche Titel (im Original heißt der Streifen DRACULA A.D. 1972) können nicht darüber hinweg täuschen, dass es sich hierbei um einen wirklich gelungenen und handwerklich gut gemachten Horror-Film handelt. Zudem wird das Feeling der 70iger authentisch rübergebracht. :goodwork:
      Dracula im Swinging London. Nach dem dritten Betrachten muss ich gestehen, dass mir "Dracula A.D. '72" mittlerweile richtig zusagt. Peace, love, sex, drugs and rock 'n roll. Lange Hosen, knallige Farben und noch "leichtere Mädchen" als in den viktorianischen Zeiten. Fetzige Musik gibt es tatsächlich. Von Sex gibt es leider zu wenig, hierbei hätte Hammer ordentlich nachlegen können, immerhin lockerte die britische Zensurbehörde BBFC damals was nur geht. Kritiker werfen dem sechsten Film innerhalb der Reihe vor, dass er nicht konsequent genug war. Wieso lässt man Dracula nicht durch London marschieren als ihn lediglich in einem verfallenen steinernen Gebäude (hier eine Kirche zur Abwechslung) zu zeigen. Guter Einwand, denn wenn man schon dem Zeitgeist entsprechen will, dann aber richtig. Vielleicht wäre bei konsequenter Herangehensweise mehr rausgesprungen. Über den Schatten springen, das war jedoch einfach nicht Hammers Leitbild. Beste Beispiele stellen die "Frankenstein"-Filme zu jener Zeit dar. Gothic-Grusel wohin das Auge reicht, wenn auch mit teils faszinierenden Ideen ("Dr. Jekyll und Schwester Hyde"). Trotzdem muss ich sagen, dass mir die Mischung aus klassischer Vampirgeschichte und Aufbruch in die Moderne vorzüglich schmeckt. Dreh- und Angelpunkt ist (endlich wieder) Peter Cushing als Van Helsing. Diesmal natürlich als Prof. Lawrence Van Helsing, denn die 1870er Jahre haben wir ja hinter uns gelassen. Ich könnte Cushing stundenlang zuhören, wenn er Scotland Yard über Vampirismus aufklärt. Mit Christopher Neame und Michael Coles u.a. hat Hammer wieder gute Schauspieler für ihre Grusel-Geschichten verpflichtet. Auch die aufreizende Caroline Munro ("James Bond 007 – Der Spion, der mich liebte", "Der 6. Kontinent") ist mit von der Partie. Leider sind ihre Auftritte oft sehr kurz.

      Hinter einem kultigen deutschen Titel versteckt sich ein launischer weiterer Auftritt von Christopher Lee als der blutige Fürst aller Rasse, auch Peter Cushing kehrt nach vielen Jahren wieder als Van Helsing zurück, zunächst aber mit Büchern anstatt mit Pflöcken. Zur Hälfte klassischer Hammer-Vampirstoff und zur Hälfte typischer 70er-Horror, welcher langsam das sogenannte Savage-Cinema einleiten sollte. Übrigens einer der Lieblingsfilme von Tim Burton!

      8 / 10 ALUCARD-Anagrammen
      Kleines Pandemie-Abc für Querdenker:
      Epidemüdigkeit: Wort des Jahres 2020 & 2021.

      © Salzburger Nachrichten
    • Teilen