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Der Krieg des Charlie Wilson (Charlie Wilson's War)

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    Es gibt 22 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Primat.

      Der Krieg des Charlie Wilson (Charlie Wilson's War)

      Die Bewertung des Charlie Wilson 10
      1.  
        10/10 (1) 10%
      2.  
        08/10 (5) 50%
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      Kinostart Deutschland: 07.02.2008
      Genre: Drama
      Land/Jahr: USA 2008

      Cast:
      Tom Hanks
      Julia Roberts
      Philip Seymour Hoffman
      Ned Beatty
      Rachel Nichols
      Amy Adams
      Om Puri
      John Slattery

      Crew:
      Regie - Mike Nichols
      Produktion - Tom Hanks, Gary Goetzman
      Drehbuch - Aaron Sorkin
      Buch - George Crile
      Musik - James Newton Howard

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      Trailer

      Story: Ein eher für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannter Kongressabgeordneter (Hanks - als Charlie Wilson), ein abtrünniger CIA-Agent (Hoffman als Gust Avrakotos) und eine texanische Jetset- Lady (Roberts als Joanne Herring) standen hinter der wahrscheinlich größten und erfolgreichsten Geheimoperation der Geschichte. Nach Außen wirkte Wilson wie ein sorgloser Playboy, doch hinter der gut gelaunten Fassade verbargen sich ein genialer Verstand und ein riesiges Herz für Außenseiter.

      Als ihm seine Freundin und Vertraute Joanne Herring rät, sich hinter den Kulissen auf die Seite der Freiheitskämpfer im russisch besetzten Afghanistan zu schlagen, beginnt in den frühen 1980er Jahren ein überaus kurioses Kapitel des kalten Krieges. Das ungewöhnliche Trio Charlie, Joanne und Gust reist um die Welt und aus Pakistanis, Ägyptern, Israelis, Politikern, Waffenhändlern und einer Bauchtänzerin eine noch viel ungewöhnlichere Allianz.

      Ihr Erfolg dabei war bemerkenswert - die geheime Finanzierung des afghanischen Widerstands gegen die Sowjetische Armee stieg von jährlich 5 Millionen auf eine Milliarde Dollar und dass sich die Rote Armee schließlich zurückzog, lässt sich getrost auch als Charlie Wilsons Verdienst bezeichnen.

      Highlights 2009:
      01.Transformers: Die Rache
      02. 96 Hours
      03. Hangover
      04. X-Men Origins: Wolverine
      05. Harry Potter und der Halbblutprinz
      06. Public Enemies
      07. Valkyrie
      08. Gran Torino
      09. Illuminati
      10. Twilight
      Most wanted:
      01. Der Hobbit
      02. Michael Jackson's "This is it"
      03. Harry Potter and the Deathy Hallows
      04. The Expendables
      05. Robin Hood
      06. The Book of Eli
      07. Alice im Wunderland
      08. The Men Who Stare at Goats
      09. Sherlock Holmes
      10. Nightmare On Elm Street

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      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Van Nistelrooy“ ()

      Die Dreharbeiten haben begonnen, hier ein Foto von people.com

      Kinostart: 07.02.2008


      Tom Hanks wird alt 8o Und Julia Roberts schaut noch immer gleich aus!

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      Highlights 2009:
      01.Transformers: Die Rache
      02. 96 Hours
      03. Hangover
      04. X-Men Origins: Wolverine
      05. Harry Potter und der Halbblutprinz
      06. Public Enemies
      07. Valkyrie
      08. Gran Torino
      09. Illuminati
      10. Twilight
      Most wanted:
      01. Der Hobbit
      02. Michael Jackson's "This is it"
      03. Harry Potter and the Deathy Hallows
      04. The Expendables
      05. Robin Hood
      06. The Book of Eli
      07. Alice im Wunderland
      08. The Men Who Stare at Goats
      09. Sherlock Holmes
      10. Nightmare On Elm Street

      Weis nicht - kann den Film einfach nicht einschätzen - könnte gut werden - könnte schlecht werden :gruebel: .
      Genauso bei den Schauspielern - Tom Hanks seh ich gern - Julia Roberts eher nicht .
      Naja ich werd einen Gang ins Kino nicht rieskieren - dazu war mir der Trailer einfach nicht überzeugend genug - ich schliese einen guten Film aber nicht aus .


      Die Welt ist ein Abenteuer
      Um dem Thread und dem Film etwas frischen Wind zu verleihen, hier ein Dialog zwischen Spiegel-Online und Hanks:

      HOLLYWOOD-STAR TOM HANKS
      "Nur die Naiven gehen zur Wahl"

      Politischer Kopf und profilierter Schauspieler: Tom Hanks, 51, sprach mit SPIEGEL ONLINE über seine moralisch fragwürdige Rolle in "Der Krieg des Charlie Wilson", beklagt das mangelnde Politik-Interesse der Amerikaner - und fordert einen US-Präsidenten, der Schnaps mag.


      ___________________

      SPIEGEL ONLINE: Mr. Hanks, in "Der Krieg des Charlie Wilson" spielen Sie einen trinkenden, leichtlebigen US-Kongressabgeordneten, der an Parlament und Regierung vorbei afghanische Rebellen finanziert. Muten Sie Ihren Fans nicht ein bisschen zu viel zu?

      Schauspieler Hanks in "Der Krieg des Charlie Wilson": "Niemand will einen politischen Film sehen"
      Universal Studios

      Schauspieler Hanks in "Der Krieg des Charlie Wilson": "Niemand will einen politischen Film sehen"

      Hanks: Wieso? Habe ich irgendwo unterschrieben, dass ich vor der Kamera nicht trinken darf?

      SPIEGEL ONLINE: Nun ja, viele Amerikaner glauben immer noch, dass ihr Land durch die starke Hand eines hehren Präsidenten gelenkt wird. Der kommt in Ihrem Film aber nicht vor.

      Hanks: Aus welchem Land kommen Sie denn? Ist das bei Ihnen etwa anders? So läuft es nun einmal: Es wird gemauschelt. Die einzige Ausnahme sind Diktaturen. Nur in Nordkorea wird wahrscheinlich genau das gemacht, was der Präsident befiehlt. Nüchtern betrachtet ist das politische Tagesgeschäft wahrscheinlich langsam und irgendwie lächerlich. Aber das ist immer noch besser als die Alternative.

      SPIEGEL ONLINE: Die Geschichte des Films basiert auf Fakten. Haben Hasardeure wie Charlie Wilson in Washington tatsächlich einen Freibrief?

      Hanks: Im Film sage ich als Wilson an einer Stelle: "Ich komme aus einem Staat, in dem die Bürger einfach nur ihre Waffen tragen und niedrige Steuern zahlen wollen. Das ist alles. Einmal gewählt, kann man eigentlich machen, was man will. Und es existiert ein ungeschriebenes Gesetz: Wenn du jemandem einen Gefallen schuldest, musst du den auch einlösen. Wenn du jemanden im Stich lässt, dem du etwas schuldest, wird kein Mensch jemals wieder mit dir sprechen." Das finde ich faszinierend.


      mehr dazu: [URL=http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,532127,00.html]click[/URL]
      quelle: spiegel.de
      Hanks: Ich wünschte, man würde Politik etwas entmystifizieren. Ich fände es toll, wenn Charlie Wilson kandidieren würde, ein Typ, der verkündet: Ich trinke viel und bin hinter Frauen her, ich liebe Schnaps! Den würde ich sofort wählen. Ist mir viel lieber als jemand, der das Idealbild der amerikanischen Familie predigt. Davon habe ich die Nase voll.


      Verdammmt der Mann hört sich an wie mein Geschichtslehrer aber wo er recht hat hat er recht :D
      Also ich freue mich auf den Film hoffentlcih wird er genauso locker gedrecht sein wie man es im Trailer sieht :freaky:

      Day 7 has began

      8o :freaky: :bow: :rambo: :gunman: :guns: :70erstyle:
      Kritik:

      So, ich habe nun "Charlie Wilson's War" gesehen und bin zufrieden! Ich erwartete nach dem Trailer schon eine unterhaltsame Polit-Satire mit tollem Cast! Von Tom Hanks wurde man noch nie enttäuscht, Hoffman ist auch ein Super-Schauspieler und Julia Roberts hat zwar schon einige schlechte Filme in der Filmographie, aber sie ist meistens auch nicht schlecht. Mike Nichols, ich war zwar noch nie ein besonderer Fan von ihm, aber er hat schon einige gute Filme abgeliefert! Also: Guter Cast, guter Trailer, guter Regisseur = Ab ins Kino!

      Der Film ist keine reine Komödie, klar, es geht ja darum wie Wilson die Afghaner unterstützt um den kalten Krieg zu beenden, aber was zum schmunzeln gibt es. Manche Witze, am Anfang, waren zwar ein wenig unpassend, die man eigentlich in einer Komödie erwartet und nicht hier. Der Film ist eine Mischung aus Polit-Satire, ein wenig Drama und eine Biographie! Also das Gegenteil von "JFK", der ja immer ernst ist. Schon irgendwie schlimm, wie die USA die Afghanen, die Talibans so unterstützen, wobei die ja Jahre später ihre grössten Feinde wurden.

      Nun zum Cast. Tom Hanks ist wie immer toll. Ich nahm ihm die Rolle als Charlie Wilson gut ab. Aber das Highlight ist sowieso Phillip Seymour-Hoffman, er hat hier meiner Meinung nach, die beste Rolle in seiner bisherigen Filmographie. Er spielt den CIA-Agenten Gust einfach genial! Ich fand es immer klasse als er seine Auftritte im Film hatte! Julia Roberts spielt auch ganz gut, ich kann sie jetzt nicht gross loben, aber auch nicht so richtigen kritisieren, sie spielt halt einfach gut!

      Okay, ich glaube nicht, das der Film einer der besten 2008 ist oder besser gesagt sein wird (hat ja erst angefangen das Jahr), aber gut und sehenswert ist er jedenfalls mal!

      9/10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2:
      Dank meinem Job durfte ich den Film gestern gratis sehen und bin nicht enttäuscht worden. Dennoch denke ich kann man bei dem Film getrost auf ein DVD Release warten. Der Film besticht vor allem durch extrem liebenswerte, gut gespielte Dialoge und einen fantastischen Tom Hanks.(nicht das mich Tom Hanks je enttäuscht hätte) Alles in allem würde ich sagen, es ist ein Film der auf eine angenehme Weise eine Geschichte erzählt. Wie eine leicht ausgeweitete Dokumentation. Aber alles in allem finde ich den Film nicht abgerundet genug um als Film für sich zu sehen. Während beispielsweise Walk the Line, dokumentarisch und fiktiv als Film gut da stehen würde, ist "Der Krieg des Charlie Wilson" eher faszinierend dadurch, dass es eine echte Geschichte ist. Vor allem das Ende kam mir etwas knapp und schnell während der Anfang sich etwas arg gezogen hat.
      7/10
      Wie ich bereits bei "Zuletzt gesehener Film" angedeutet hatte hat mich der Film doch sehr beeindruckt. Ich war zwar durch die sehr positiven Kritiken schon etwas vorgewarnt, dass der Film gut sein würde, in seiner Gesamtheit hat der Film dann aber meine Erwartungen sogar noch einmal übertroffen und ist bis dato auf jeden Fall mein Kinohighlight des Jahres.

      Der Film hat einen tollen Humor. Das beginnt mit der Person des Charlie Wilson, der eher so etwas in den Tag hineinlebt, der gerne und ausschweifend lebt und damit eigentlich nicht so richtig in diese Welt der Ausschüsse zu gehören scheint. Dass es trotzdem funktioniert und wie es funktioniert sind definitiv ein erstes großes Highlight des Filmes. Tom Hanks passt, nicht nur optisch, wirklich perfekt in die Rolle, in der er einmal wieder seine ganze, sehr eigenwillige und komische, Art ausspielen kann.

      Übertroffen wird er zweifelsohne noch durch Philip Seymour Hofman, der wirklcih zurecht seine nächste Oskarnominierung für den Film verzeichnen durfte. Seine Rolle ist so herzallerliebst komisch und zugleich eindringlich, dass man nur applaudieren möchte.
      Etwas abreißen lässt in der ganzen Geschichte lediglich Julia Roberts, die aber auch noch überzeugend agiert und nach langer Pause durchaus erfolgreich zurück kehrt.

      Die Geschichte insgesamt zeigt alle Facetten auf, über die man vorher bereits die Lobeshymnen zu hören bekam. Endlich einmal wieder kommt auch aus Hollywood intelligentes, politisches, witziges, kritisches, bewegendes Filmmaterial, wie man es sonst höchstens aus den Independent-Schmieden kennt.

      Viel mehr möchte ich eigentlich garnicht sagen, ich muss den Film erst noch etwas weiterverdauen. Die komplette Bandbreite des Filmes ist das, was ihn besonders macht und mich ihn jedem empfehlen lässt.
      So hat der Film bereits seinen Weg in mein Filmherz gefunden und rangiert aktuell auf Platz 32 meiner Lieblingsfilme.

      8,5/10 Punkte
      Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Frank Castle“ ()

      Ich bin ohne jegliche Erwartungen in den Film reingegangen und wurde positiv überrascht.
      Während letztes Jahr viele Filme probiert habe ein ähnliches Thema nüchtern und ziemlich ernsthaft zu erzählen, sind gescheitert. Charlie Wilson schafft es dank seiner satirischen Töne auf der einen zu unterhalten, aber auf der anderen auch eine ernsthafte Geschichte zu erzählen. Diese wird sehr straff und konsequent erzählt. Und irgendwie wirkt er nicht zu kurz, er ist wirkt genau richtig. Zum Ende bekommt man aber ein ungutes Gefühl, weil man weiß wie die es letztendlich enden wird. Und zwar wie es gesagt worden ist und das Zitat passt einfach perfekt. Auch gelungen sind die kurzen, aber wichtigen Charakterisierungsszenen von Charlie.
      Tom Hanks und Philip Seymour Hofman tragen auch sehr viel dabei, dass der Film so gut funktioniert. Vor allem Philip Seymour Hofman ist großartig in seiner Rolle und hat verdient eine Oscarnominierung. Und auch ein bisschen gewöhnungsbedürftig war die neue Synchronstimme von Tom Hanks. Julie Roberts stattdessen kann kaum Akzente setzen. Sie wird sehr stark in den Hintergrund gedrängt und wirkt kaum präsent. Obwohl ihre Rolle sehr wichtig war.
      Leider konnte die Inszenierung nicht immer so überzeugen. Vor allem die Body Count Montage hat mir überhaupt nicht gefallen oder die restlichen Kriegsszenen. Die waren meiner Meinung nach sehr unnötig und wirkten fremd. Die Szene mit im Flüchtlingscamp hat meiner Meinung nach schon ausgereicht, obwohl diese Szene ein bisschen aufgesetzt wirkte.
      Als Fazit kann man sagen, dass Der Krieg des Charlie Wilson ein schwieriges Thema unterhaltsam, aber auch ernsthaft rüberbringt.

      8 von 10 Punkten
      Kann mir jemand von euch sagen, wie die Besetzung der Synchronsprecher ist?

      Im Trailer haben Hanks und Hoffman ja nicht ihre "normalen" deutschen Stimmen.
      Wurden etwa für die Kinofassung nun 2 neue Synchronsprecher eingesetzt?


      Wenn ja, warum? Ich versteh das nicht, dass einige Synchronsprecher einfach mal so ausgetauscht werden. Das ist ziemlich lästig, finde ich. ;)

      irgendwann wird die Verfilmung von "Der Schwarm" schon kommen..... ;)
      Tom Hanks hatte nicht seinen altbekannten Synchronsprecher, bei Hoffman kann ich es nicht mehr sagen. :gruebel:

      Mir hat der Film außerordentlich gut gefallen. Tom Hanks brilliert wie immer und muss dennoch darauf achten, dass Hoffman ihm nicht die Show stiehlt. Roberts halte ich nach wie vor stark überschätzt... sie bereichert den Film nicht wirklich und mir fallen zick Schauspielerinnen ein, die ich mir in der Rolle mindestens genausogut vorstellen hätte können. Insgesamt ein sehr empfehlenswerter Film. :goodwork:

      9 von 10 Hubschraubern
      Seife: Das Eichmaß der Zivilisation
      Aaron Sorkin hat einfach ein Gespür für das gewisse politische Etwas. Wie schon in The American President und vor allem in West Wing, schafft er es auch hier mit seinem scharf pointierten Wortwitz und vereinfachten politischen Auslegungen den Zuschauer sofort auf seine Seite zu ziehen. Da stört es fast nicht dass die wirklich interessanten Ansätze und Entwicklungen lediglich in wenigen Nebensätzen aufgegriffen werden. Vor allem in der von "Gottes Hand geführten" Ansprache im Flüchtlingslager werden zwar konkrete Parallelen zu 9/11 gezogen, aber dann sehr schnell wieder unter den Teppich gekehrt. Der Film will in erster Linie eine Komödie sein und so verhält er sich auch. Trotzdem schade, denn gerade mit der von Julia Roberts gespielten Figur wäre wesentlich mehr aktuelle Prisanz möglich gewesen.

      Was man(n) ebenfalls erwähnen sollte ist der beachtenswerte weibliche Cast abseits der gelifteten Roberts. Wilson muss ein richtiger Schwerenöter gewesen sein, anders kann ich mir seine Charlie's Angels nicht erklären ;)
      Amy Adams, zuletzt eher peinlich in der Oscarverleihung aufgefallen, habe ich hier ohne Märchenkleider und Dauergrinsen fast nicht wieder erkannt. Und das meine ich positiv, denn solch eher ernstere Rollen stehen ihr ungemein gut.

      Unterm Strich ein unterhaltsamer Film zu einer wahren Begebenheit aus der man neben dieser bissigen Satire auch einen fesselnden Thriller hätte machen können.

      8/10 entblösste Aussichten auf und in Washington.
      Signatur lädt...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „goodspeed“ ()