ANZEIGE

Ghost in the Shell: Stand Alone Complex OST 1

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Ghost in the Shell: Stand Alone Complex OST 1

    Ghost in the Shell: Stand Alone Complex OST 1




    Ghost in the Shell ist Cyperpunk-Freunden auf der ganzen Welt ein Begriff. Groß waren die Erwartungen, als die Serie Ghost in the Shell: Stand alone Complex angekündigt wurde. Die Geschichte behandelt abermals die Kriminalfälle der auf Cyber-Terrorismus spezialisierten Einheit Section 9.
    Für die musikalische Untermalung konnte niemand geringeres als das Soundtrack-Multitalent Yoko Kanno verpflichtet werden.



    - Erscheinungsdatum: 9. November 2004
    - Label: Bandai
    - Komponist: Yoko Kanno
    - Produzent: Toshiaki Ota
    - Musik: u.a. Scott Matthew, Jillmax, Origa, Chris Mosdell, Shanti Snyder, Ilaria Graziano, Gabriela Robin, Hide, Tim Jensen
    - Anzahl der CDs: 1


    Trackliste:
    01. Run Rabbit Junk (4:33)
    02. Yakitori (7:10)
    03. Stamina Rose (2:52)
    04. Surf (3:01)
    05. Where Does This Ocean Go?
    06. Train Search (1:59)
    07. Siberian Doll House (3:50)
    08. Velveteen (5:06)
    09. Lithium Flower (3:52)
    10. Home Stay (3:57)
    11. Inner Universe (4:18 )
    12. Fish - Silent Cruise (7:30)
    13. Some Other Time (4:07)
    14. Beauty Is Within Us (6:08 )
    15. We're the Great (1:34)
    16. Monochrome (5:06)
    17. GET9 (4:44)
    18. Rise (5:31)


    Gesamtspieldauer: 78 Minuten 20 Sekunden


    Kritik:

    1. Run Rabbit Junk (4:33) (Top des Albums)
    Dieser sehr rockige Track markiert den Anfang des Soundtracks und begrüßte uns schon in der ersten Episode der Serie während einer Gebäudestürmung. Ein ziemlich New-Metal-mäßiges Lied, das gleichermaßen auf Gitarreneinsatz wie auf Hip-Hop-Elemente setzt.

    2. Yakitori (7:10)
    Dieses reine akkustik-Stück bietet durchgehend flotte Gitarren-Riffs, die lediglich vom Schlagzeug begleitet werden. Ein Fest für Fans von Gitarren-Virtuosen.

    3. Stamina Rose (2:52)
    Ein monoton stampfender Bass als Hintergrund für sirenenhaften Gesang. Ein zügiger Track, aber dennoch beruhigend.

    4. Surf (3:01)
    Ein wenig fernöstliches Flair versprüht dieser reine Instrumental-Track. Flöten und Trommeln spielen schnell aber unauffällig vor sich hin.

    5. Where Does This Ocean Go?
    Blanker Durchschnitt. Über diesen Track kann nichts besonderes berichtet werden.

    6. Train Search (1:59)
    Ähnlich wie Yakitori. Die Gitarren dominieren von Anfang bis Ende, nur ist diesmal alles ein wenig rockiger gehalten, die Riffs härter, das Tempo höher.

    7. Siberian Doll House (3:50)
    Surreale Klänge dominieren dieses Stück. In der zweiten Hälfte wird auch ein kleines bisschen Gesang eingemischt. Dennoch bleibt der ganze Track abstrakt verschwommen, wie eine nächtliche Autofahrt vor urbaner Kulisse.

    8. Velveteen (5:06)
    Ein sehr ruhiges Lied mit schönem Gesang, dem man gerne zu hört. Irgendwie erinnert mich dieses Lied an ein episches Drama, vor allem bei den Gesangseinlagen.

    9. Lithium Flower (3:52)
    Das Ending-Theme der Serie, als welches es seine Aufgabe sehr gut erfüllt hat, die Gemüter nach einer aufregenden Episode abzukühlen und auf das folgende Tachikoma-Special vorzubereiten. Als eigenständiger Track ohne Bildbegleitung wirkt dieses etwas zügigere Lied, aber etwas einfallslos und langweilig.
    Um es in zwei Worten auszudrücken: Ganz nett. - Aber nichts besonderes.

    10. Home Stay (3:57)
    Ein ziemlich moderner Mix bekannter Klänge wird uns hier geboten. Home Stay ist wieder so ein Fall, der als musikalische Untermalung zum bewegten Bild gut passt, aber für sich allen gestellt irgendwie ziellos wirkt.

    11. Inner Universe (4:18 )
    Im Opening der Serie wird ausschließlich auf russisch gesungen. Das gibt dem Lied einen fremdartigen und auch ein wenig mystischen Charakter. Der flotte Track gefällt auf der Stelle, nicht zuletzt wegen der gelungenen Harmonie von Gesang und Musik.

    12. Fish - Silent Cruise (7:30)
    Ein beruhigendes Streicher-Konzert, zusammen mit ein wenig gregorianisch anmutenden Gesang beginnt dieses Stück. Später schwindet der Gesang und die Streicher werden ergänzt durch einige technische Töne und ein regelmäßiges Sonar-Piepen. Erst gegen Ende werden wir auf die Cyberpunk-Schiene zurückgeführt, wenngleich uns Geigen und Co. Bis zum Schluss erhalten bleiben.

    13. Some Other Time (4:07)
    Wir begeben uns ein Stück weit in J-Pop-Gefilde. Poppig, modern, aber ruhig kommt dieser Track daher. Einfach nur schön, ohne große Ausreißer lädt dieses Lied zum weiter hören und träumen ein.

    14. Beauty Is Within Us (6:08 ) (Flop des Albums)
    Ein sehr beschauliches Lied, das weder mitreißt noch beruhigt, sondern einfach nur missfällt. Zumal diese gefühlvolle Ballade von einem Mann gesungen wird, was man durchaus als Fehlbesetzung ankreiden kann.

    15. We're the Great (1:34)
    Durch dieses kurze Stück führt uns eine einsame Gitarre. Der Gesang wird nur angedeutet.

    16. Monochrome (5:06)
    Ein durch und durch durchschnittliches Lied, das man jederzeit nebenbei laufen lassen kann ohne, dass es besonders auffallen würde. Alles plätschert vor sich hin, Gesang und Musik beides ist einfach nur mono. Gut geeignet zum ausspannen, wenn man gerade nichts hippes brauchen kann.

    17. Get9 (4:44)
    Ein ziemlich funkiger Track, der mich in seiner Art sehr an die Disco-Musik der Siebziger erinnert hat. Hipp und flott läuft der Gesang mit der musikalischen Begleitung um die Wette wie auf einer großen Party.

    18. Rise (5:31) (Top des Albums)
    Sehr ähnlich wie Inner Universe, kein Wunder, Rise ist auch das Opening-Theme der zweiten Staffel von SAC und hatte die selbe Sängerin. Der Track ist noch ein Stückchen schneller und weniger mystisch, dafür poppiger als Inner Universe und muss den Vergleich mit seinem Bruder nicht scheuen.



    Fazit:
    Wie von Frau Kanno gewohnt deckt der Soundtrack ein breites Band verschiedener Stile ab. Von Rock über Techno und Pop bis hin zu Klassik wird von allem ein bisschen geboten ohne, dass eine bestimmte Richtung besonders überhand nehmen würde.
    Es war ziemlich schwer für mich einen "Flop des Albums" auszusuchen, da kein Track wirklich schlecht ist, sondern nur weniger gut als der Rest.
    Der Soundtrack zu Ghost in the Shell: Stand alone Complex bewegt sich auf sehr hohem Niveau und ist sein Geld wert, nicht nur für Anime-Fans.

    BBCode Amazon B0009EM0EG (Affiliate-Link)
    ANZEIGE

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „The Fox“ ()