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Helden der Nacht (We Own the Night)

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    Es gibt 25 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Falk E..

      Hm schwierig, der Film ist def. ein sehr ambitioniertes Projekt, Robert Duvall, Joaquin Phoenix, Mark Wahlberg (von dem ich nie viel halte), sie alle haben überzeugend gespielt und auch, ich trau es mich kaum auszusprechen, Eva Mendes überzeugt nicht nur dank ihrer Optik. An den Credits hab ich zum Schluß auch gelesen das Wahlberg und Phoenix den Film auch produziert haben, ob sie nun vertraglich an den Credits gebunden waren oder ob ihnen an den Film dennoch mehr lag sei mal dahingestellt.

      Der Film hatte wirklich Potenzial zu einen der ganz großen Crime-Dramas werden, schöpfte aber sein Potenzial nur gelegentlich aus, der Drama-Anteil kam etwas zu kurz, aber dennoch kann man sehr gut mit den Figuren mitfühlen. Höhepunkt des Streifens war ja eine Autoverfolgungsjagd wo der großteil im Innern des Autos aus den Augen der Opfer betrachtet wurde und dieser mit sehr wenig Cuts auskam. Sehr gut gefilmt.

      Einzig die Plotwendung das Phoenix
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      Charakter sich zum Schluss diesem Sinneswandel hergab ein Cop zu werden und dieses auch so durchzog
      war in meinen Augen schon sehr hirnrissig, aber ok. Wat solls.

      Ich will jetzt nicht sagen das der Film nur Durchschnitt sei, dafür hatte er sehr viel gute Momente und konnte auch prima unterhalten. Aber irgendwie hat da noch ne Kleinigkeit gefehlt...


      "You have my respect Stark, when I'm done, a half of humanity will still exist, and I hope they remember you..." - Thanos
      glückwunsch, we own the night, du bist die größte filmgurke meines kinojahres! es mag sicher schlechtere filme geben - ich musste tatsächlich ne minute darüber nachgrübeln, ob we own the night oder doch eher four christmases die schlußlichtlaterne tragen sollte, aber we own the night verbreitet eine langeweile, die mir körperlichen schmerz bereitet hat (wohingegen ich bei four christmases nur märtyrerhaft mit einem sturz in die kinoleinwand selbstmord begehen wollte, damit die mitkinogänger diesen misanthropen white trash-antiweihnachts-mist nicht länger mitansehen müssten).
      ich hab nichts gegen ruhige inszenierungen, gerade bei filmen aus dem räuber & gendarm-genre und wenn sie dann noch im new yorker raum spielen, da ist eine klassisch, fast antiquierte inszenierung à la ffc mit seinem kochrezepten ("wenn dem zuschauer der film nicht gefällt, kann er immerhin ein neu gelerntes pastarezept aus dem kinosaal mitnehmen" wie der meister selbst auf einem audiokommentar unkte) fast schon wieder positiv zu werten: wie oft hat man sich ja schon durch diverse paten oder es war einmal in amerika geguckt, da kommt an minuten doch so einiges zusammen, nicht minder auch bei solchen zeitlichen großwerken wie die unbestechlichen oder l.a. confidential.
      aber das hier: phhh! nichtssagende dialoge, belanglose figuren, die dann noch von so leeren (und nicht mal mehr attraktiv-interessanten) hüllen wie eva mendez ausgefüllt werden dürfen (no offence, aber allein dieser teint hat fast schon fast vulgär-aufgesetztes) oder schauspielern, über die man, ganz in dubio pro mimo, urteilt, sie wären etwas unterfordert, könnten es sonst aber eigentlich besser (duvall und phoenix gemeint. wahlberg ist eher in der kategorie "männliche eva" einzuordnen). vorhersehbarkeit kann man der story kaum vorwerfen... aber auch nur, weil die wendungen so hanebüchen sind, dass man einfach traurig den kopf schütteln kann über so viel ideenlosigkeit.
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      überzeugter nicht-polizist lässt sich mir nichts dir nichts einfach in den polizeidienst einschwören, duh-hu?!

      ich muss ganz ehrlich gestehen: ich hab keine ahnung, wo der film hinwollte. um den schlechtesten der anzitierten vorbilder auch nur um ein jot zu verbessern, fehlen we own the night an allen ecken von vornherein die ressourcen. man kann schlecht erwarten, dass phoenix und duvall (gerade so wie die figur "angelegt" ist) den film alleine tragen würden, allein schon, weil er ganz in der tradition der mafia/cop-streifen eher auf ensemble-, denn als einzelwerk angelegt ist - der zusammenhalt der truppe auf der jeweiligen seite des gesetzes ist ja ein unbedingtes element dieses genres. vom rest des zentralen castes kann wie gesagt eh nur hübsch aussehen verlangt werden und regisseur und autor gray ist noch zu unerfahren um es mit solchen new hollywood-schwergewichten aufzunehmen. war das ganze also von anfang an als müder abklatsch geplant? auch da muss ich die verantwortlichen enttäuschen. diese sonderkommission steht wegen völligen nicht-erreichens des klassenziels vor der auflösung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „kane“ ()