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Mysterious Skin

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    Es gibt 14 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Mysterious Skin

      Bewertung für "Mysterious Skin" 4
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      Infos zum Film:
      Produktionsland / Jahr: USA 2004
      Genre: Drama
      Regisseur: Gregg Araki
      Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Brady Corbet, Michelle Trachtenberg...



      Story:
      Zwei kleine Jungs vertreiben ihre Freizeit in der amerikanischen Little League, sowas wie die F-Junioren des Baseballs. Neil ist der Star des Teams und der Liebling des Trainers. Brian ist hingegen eher ungeschickt. Als es einmal wegen Regens zu einem Spielunterbruch kommt, werden alle Kinder abgeholt ausser Brian. Der wird später mit blutiger Nase aufgefunden, ohne Erinnerungsvermögen an die letzten Stunden.

      Zehn Jahre später ist Brian (Brady Corbet) überzeugt davon, dass er während seines Blackouts von Ausserirdischen entführt wurde. Die Alpträume, die ihn seit der fraglichen Nacht plagen, handeln von den schrecklichen Experimenten, die man an ihm durchführte. Immer wieder erkennt er aber auch einen Jungen in seinen Visionen, über die er penibel Buch führt. Dank einer Fernsehsendung zum Thema findet er Kontakt zu einer anderen Betroffenen. Zusammen mit ihr macht er den Namen des Jungen ausfindig. Es handelt sich um Neil (Joseph Gordon-Levitt), mit dem er vor Jahren im selben Baseballteam war. Doch dieser ist mittlerweile nach New York City gezogen... (Quelle: outnow.ch)

      Meine Meinung:
      Der wunderbare Schlusssong von "Sigur Ròs" fing an und da kam auch schon der Abspann und ich sass noch gefesselt am Stuhl und blickte zum Fernseher und war einfach begeistert. Ich bin es immer noch. Was soll man zu "Mysterious Skin" schon gross sagen? Ich bin mal wieder überrascht worden, mit so einem Film hätte ich nicht gerechnet.

      "Mysterious Skin" ist fesselnd, intensiv, liebenswert, aber auch roh, verstörend und traurig. Vor allem Jospeh Gordon-Levitt brilliert in seiner Rolle als charismatischer, sexy aber auch verletztlicher Draufgänger Neil. Es gelingt ihm sehr gut, die verschiedenen Gefühle präzise und glaubhaft rüberzubringen. Aber auch Brady Corbet als introvertierter und an Alien glaubender 'Muttersöhnchen' Brian kann durchaus überzeugen.

      Die Optik des Films ist einfach grandios, sie hat so einen naiven und poetischen Touch. Der Score ist erlesen und jede Szene wird mit dem passenden Lied sehr schön untermalt.

      Einziges Manko ist meines Erachtens die Verharmlosung von Pädophilie, ja wird sie sogar als 'nicht allzu schlimm' betrachtet.
      Spoiler anzeigen
      Wobei dies irgendwie erklärt wird, dass Neil es zwar nicht unbedingt wollte, aber da er sich dabei als etwas spezielles fühlte (und vielleicht auch wegen der fehlende Vaterrolle) den Sex mit dem Couch akzeptierte.


      Dennoch ein rührendes, mitreissender, teils rohes aber auf jeden Fall lohnendes Drama rund um Erwachsenwerden, Selbstfindung und Pädophilie.

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :halbstern: :stern2:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „blAckstorm“ ()

      kann ihn dir wirklich wärmstens empfehlen.

      kommt vielleicht daher, dass er (in deutschland) gar nicht auf den markt ist, bzw. die deutsche dvd gibt es gar nicht.

      hier gibts die code1-dvd
      ich bin ein laie im englisch und habe aber trotzdem (fast) alles verstanden. finde das aber gar nicht schlimm. schliesslich gilt ja: bilder sagen mehr als tausend worte :D

      schwierig abzuschätzen. ich bin jetzt positiv und denke, dass eine deutsche veröffentlichung geplant ist (vielleicht wird "mysterious skin" ja ende dieses jahres schon rauskommen, verdient hätte er es allemal). ich meine schliesslich lief er sogar bei uns in der schweiz in den kinos.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „blAckstorm“ ()

      Habe den Film vor einigen Monaten auf englisch gesehen und war wirklich begeistert. Eine tragische, verstörende, perverse, aber auch schöne Geschichte mit exzellenten Darstellern. Der ein oder andere wir bei dem Film das Gesicht verziehen, doch man muss sich der Thematik einfach stellen.
      2 Geschichten werden erzählt, bis sich langsam aber sicher die Verknüpfung der beiden ergibt.

      Habe den Film auch auf englisch gesehen und keinerlei Probleme gehabt, sehr zu empfehlen.
      Das Sigur Ros das Schlusslied beisteuerte ist dann nochmal das I-Tüpfelchen...
      wow, ein spontankauf der sich gelohnt hat.

      ein film der wirklich fesselnd ist, nachdenklich stimmt und am ende ein mulmiges gefühl in der magengegend hinterlässt.
      es werden harten themen wie pädophilie, prostitution und vergewaltigung behandelt und das auf eine sehr deprimierende,erschreckende und gleichzeitig gefühlvolle art und weise, der geniale soundtrack spielt dabei auch eine wichtige rolle.
      finde auch nich das diese verharmlost werden sondern ehr abschreckend wirken, man mag manchmal gar nicht hinsehen.

      die darsteller, unter denen viele bekannte gesichter sind, spielen ihre rollen alle durchweg gut.. was alles noch realer wirken lässt.

      fands auch mal interessant michelle trachtenberg von ihrer punkig vampigen seite kennenzulernen, man sieht sie ja meistens als nettes mädchen von nebenan.

      alles in allem ein wirklich toller film, kanns gar nicht in worte fassen da ich iwie immernoch n' bisschen aufgewühlt bin o.o
      bin mir deswegen auch mit der bewertung nich sicher.. vergeb mal
      9/10 obwohl ich mir auch durchaus ne 10 vorstellen könnte, steh ja auf solche filme.

      prädikat: sehenswert!!!
      vor allem für menschen die auf filme wie requiem for a dream oder ken park stehen, intolerante leute allerdings die meinen homosexualität sei eklig etc. :rolleyes: sollten abstand halten (manche szenen sind ganz schön explizit)

      hier gibts übrigens nen trailer.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Towlie“ ()

      Der Film sagte mir vorher rein gar nichts. Doch irgendwie hat mich Towlie auf diesen Film aufmerksam gemacht. Dann sah ich mir den Trailer an. Fand ihn sehr interessant und hat mein Interesse geweckt...Heute hab ich ihn mir angesehen...

      Kann mich towlie eigentlich nur anschliessen...

      Der Film packt einen total. Meiner Meinung nach sind auch echt ein paar krasse Szenen dabei. Und vorallem das Ende... Oh man. Echt heftig ... Die Darsteller haben mir auch echt super gefallen. Allem vorran die jungen Darsteller...

      Ein Film, der aufjedenfall mehr aufmerksamkeit bekommen sollte. Kann eigentlich nur jedem empfehlen, sich den Film mal auszuleihen. Aber auch ein Blindkauf würde euch nicht enttäuschen.
      Für mich war der Film jetzt nix. Die Schauspieler fand ich alle gut, aber die Machart des Films hat mir fast gar nicht zugesagt. Auch wenn der Film ein paar schonungslose Anspielungen macht, hat er mich emotional zu wenig berührt. Die Story war mir auch viel zu vorhersehbar. Das Ende konnte man sich bereits nach 20 Minuten denken. Schade!

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2:
      5/10
      Ich kann da patri-x nicht zustimmen.

      Ich bin nur durch Zufall über diesen Film gestolpert, und habe mich montelang gegen den Film gewehrt.
      Als es aber dann doch irgendwann an der Zeit war, den Film reinzulegen war ich nach 20 min echt baff.

      Der Film greift einerseits mit sehr viel Feingefühl aber auch schonungslos ein Thema auf, dass jede Gesellschaft betrifft. Das Ende war nicht komplett überraschend, aber auch nicht so vorhersehbar.

      Als der Abspann anfing, kam mir der Film wie ein Schlag ins Gesicht vor und ließ mich 3 Tage nicht los.

      8 / 10
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      Original von patri-x

      Achtung, Kalauer:
      Es Soljah Leute geben, die haben einfach einen anderen Geschmack :rotfl:

      Klar, der Film greift ein schweres Thema auf, aber mir hat die Machart des Films einfach nicht zugesagt.


      :goodwork:

      Da kann ich dir aber wiederum zustimmen, der Stil des Films ist ganz "anders". Mir hat der Stil auch nicht zu 100 % gepasst, obwohl ich die Heransgehenweise an solch einer Geschichte gut fand.
      Puh - ganz schwer einzuschätzen dieses Werk. Zunächst einmal zolle ich den Machern Respekt, sich an Tabu-Themen der Pädophilie und Prostitution derart explizit herangetraut zu haben. Ein äußerst schwer verdauliches Drama mit teils höchst unangenehmen Szenen. Ergreifend schildert man die Schicksale zweier Kinder und man erlebt, wie diese ihre Erlebnisse als Jugendliche kompensieren, was unterschiedlicher nicht sein könnte. Das Schauspiel der beiden Hauptdarsteller war überzeugend und authentisch. Während des letzten Aktes bewies man zudem viel Fingerspitzengefühl und entfesselte einige Emotionen, die nachwirken. Ein paar Klischees weniger hätten dem Werk aber ganz gut getan, manch Dialog wirkte etwas unbeholfen oder schoss über das Ziel hinaus, zumal die altbacken wirkende Inszenierung sich nicht endgültig fügen wollte. Da mich der Film im Kollektiv aber doch packen konnte, drehe ich den Wertungshahn trotz manch Makel ein weniger weiter auf.

      7,25 / 10