Star Trek - The Original Series

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      Star Trek - The Original Series

      Star Trek - The Original Series

      Worum geht's?

      Die Serie spielt im 23. Jahrhundert und handelt von der Fünf-Jahres-Mission (2264-2269) des Raumschiffes Enterprise und seiner Besatzung, deren Ziel es ist, neue Welten und Lebensformen zu entdecken.
      Dieser Fünf-Jahres-Zeitraum findet ironischerweise seine Entsprechung in der ganzen Produktionsdauer der Serie; vom allerersten Pilotfilm "The Cage" (Der Käfig) 1964 mit Captain Christopher Pike bis hin zur Ausstrahlung der letzen Episode der dritten Staffel "Turnabout Intruder" (Gefährlicher Tausch) 1969. Es war keineswegs geplant, die Serie nach diesen fünf Jahren einfach einzustellen. Wie gemein hin bekannt, führten die schlechten Einschaltquoten schließlich zum Absetzen der Serie.

      Das Intro der Serie

      Der Weltraum – unendliche Weiten.
      Wir schreiben das Jahr 2200.
      Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise,
      das mit seiner 400 Mann starken Besatzung
      fünf Jahre lang unterwegs ist,
      um neue Welten zu erforschen,
      neues Leben und neue Zivilisationen.
      Viele Lichtjahre von der Erde entfernt,
      dringt die Enterprise in Galaxien vor,
      die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.




      Hintergrund:

      "Der Weltraum - unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat." (Logbuch des Captains, Sternendatum 0989,1)

      Mit diesen Worten begann am 8. September 1966, drei Jahre vor Neil Armstrongs Mondlandung, die Ausstrahlung der ersten Folge von STAR TREK - und gleichzeitig die unendliche Geschichte der erfolgreichsten Science-fiction-Serie der Welt.

      Nachdem Gene Roddenberrys erster Pilotfilm 1964 abgelehnt wurde, weil er zu anspruchsvoll fürs Fernsehen war, und die Erstausstrahlung im US-Fernsehen von 1966-1969 noch floppte, entwickelte sich STAR TREK in den 70er Jahren zu einem Mythos. Die Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen, Start am 27. Mai 1972 im ZDF, konnte sich schon gegen die "Sportschau" durchsetzen, die zur gleichen Zeit in der ARD lief. In SAT.1 war die Kult-Serie zum ersten Mal am 7. 1. 1985 zu sehen. Die Namen von Kirk, Spock, Pille und Uhura gehören einfach zum Allgemeinwissen, und was man unter "beamen" versteht, weiss auch jeder.

      Auf die Serie folgten zunächst 22 Zeichentrick-Episoden unter dem Titel Die Enterprise. Mittlerweile gehen auf diese Serie zehn Kinofilme zurück, wovon die ersten sechs direkt an die Handlung der Originalserie anknüpfen, während die letzten vier sich mit der Crew aus der Nachfolgeserie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert beschäftigen.



      Infos zum Raumschiff Enterprise


      Die USS Enterprise (NCC-1701) ist das zweite Raumschiff der Föderation mit dem Namen Enterprise.

      Sie ist ein Raumschiff der Constitution-Klasse und brach 2245 zu ihrem Jungfernflug auf. Durch ihre berühmten Kommandanten und den ebenfalls hoch angesehenen Fünf-Jahres-Missionen zählt sie zweifelsohne zu den berühmtesten Raumschiffen der Sternenflotte.

      Besonders unter Captain James T. Kirk vollzog sie zahlreiche Erstkontakte zu neuen Spezies, unternahm mehrere Zeitreisen und war auch in vielen militärischen Auseinandersetzungen involviert.

      Zwischen 2270-2272 wird an der Enterprise eine umfangreiche Umbaumaßnahme durchgeführt, die das äußere Design stark verändert.

      Ihre letzte Mission findet im Jahr 2285 statt, wo sie schließlich im Orbit des Planeten Genesis durch eine von Admiral Kirk eingeleitete Selbstzerstörung vernichtet wird.

      Erbaut im San Francisco Starfleet Raumdock im Erdorbit.
      Länge: 289 m
      Masse: 193.000t
      21 Decks
      Besatzung: 430
      Waffen: Photonentorpedos, Phaser
      Antriebe: Impuls, Warp
      Maximalgeschw.: Warp 9
      Weiterhin: Transporter mit Beam-Technik, Transporter-Strahl, Shuttles für je 7 Personen
      3.5.2218: Planung beginnt
      März 2220: Konstruktion im Weltraum beginnt (Chefingenieur für Konstruktion: Franz Joseph IV)
      4.7.2220 Taufe durch den UFP-Präsidenten Samuel Solomon Qasr
      5.1.2221Indienststellung
      Erste Mission im 9. Quadranten
      Captains: bis 2253 Robert April, bis 2258. Christopher Pike, bis 2277. James T. Kirk, bis 2279
      Will Decker, bis 2284 Kirk, bis 2286 unter Cpt. Spock zur Ausbildung genutzt.
      Überholungen: 11.1.-Mai 2260 (SD6001.11-6044.17) in Starbase 12 im Gamma 400 System, umgebaut in
      Bonhomme-Richard-Klasse mit 2 auswechselbaren Phaserbänken, einem experimentellem
      Photonentorpedosystem, PB-32-Warp-Antrieb für Warp 8, Besatzung von 204 auf 430 erhöht)
      2263 (Achernar-Klasse), 2266 (im Erdorbit Dock 1 zur neuen Enterprise-Klasse)
      2274, 2276 (Generalüberholung)
      2285 im Mutara Sektor zum Schutz vor Klingonen selbstzerstört.


      Darsteller:



      William Shatner ist Captain James Tiberius Kirk

      Captain Kirk muß die wichtigsten Entscheideungen an Bord treffen und ist für den Rest seiner Mannschaft verantwortlich.Er kommt von der Erde und trainiert sich gerne im Kraftraum des Schiffes. Er ist ein richtiger Frauenheld ( Im Laufe seiner Amtszeit hatte er viele Romanzen ). James T. Kirk hatte auch einen Sohn ( Dr. David Marcus ), der allerdings bei einen Angriff auf eine Forschungseinrichtung ums Leben kam. Er ist mit Spock und Pille befreundet. Kirk setzt seine Gegner oft auf "primitive" Weise mit einem Faustschlag außer Gefecht.


      Leonard Nimoy ist Commander Spock

      Commander Spock ist der erste Offizier der Enterprise und gleichzeitig Wissenschaftsoffizier. Er ist Vulkanier. Die Vulkanier bemühen sich immer logisch zu handeln und ihre Gefühle auszulöschen. Spock ist mit Captain Kirk und Pille befreundet. Er und Pille haben oft eine verschieden Meinung, weil Pille sehr menschlich ist und der Logik der Vulkanier kritisch gegenübersteht. Wie viele andere Vulkanier auch kann er eine " Geistesverschmelzung durch- führen ( sein Geist und der seinen Gegenübers werden sozusagen wie ein Netzwer verbunden ). Außerdem kann er Wiedersacher mit einem Nackengriff dass Bewußtsein verlieren lassen, ohne diese dabei zu verletzen.


      DeForest Kelley ist Lt. Cmdr. Dr. Leonard McCoy

      Er wird von Captain Kirk freundschaftlich Pille genannt. Er ist der Arzt der Enterprise und versorgt auf seiner Krankenstation, die mit den neusten Medizinischen Geräten der Sternenflotte eingerichtet ist die Kranken und Verwundeten.Pille wird oft vom Captain auf Außenmissionen mitgenommen, um im Falle von Unfällen oder Feindkontakt die Verletzungen an Ort und Stelle behandeln zu können.Darüberhinaus bildet er sich in vielen Fällen seine eigene, kritisch Meinung und teilt diese auch vor allen Anwesenden Offizieren mit.


      James Doohan ist Lt. Cmdr. Montgomery Scott

      Er ist der Chefingeneur der Enterprise.Er hat den Ober- befehl im Maschinenraum der Enterprise und bedient den Solantrieb ( sozusagen ein Motor, der die Enterprise auf bis zu 9- fache Lichgeschwindigkeit beschleunigt.) Er bedient den Transporter, mit dem er Menschen von einen Ort zum anderen in sehr kurzer Zeit befördern kann . Scotty trinkt gerne Scotsch un ist auf der Erde geboren.


      George Takei ist Lieutenant Hikaru Sulu

      Hikaru Sulu ist der Navigationsoffizier der Enterprise. Er bedient gibt die Kurse ein, führt die Ausweichmanöver und steuert die Enterprise über seine Navigationskonsole aus. Außerdem feuert er bei Feindkontakt auf Befehl des Captains Phaser und Protonentorpedos ab. Nach seinem Dienst auf der Enterprise wurde er Captain der USS Excelsior, die man auch in einem Star Trek Kino Film sehen kann .


      Nichelle Nichols ist Lieutenant Nyota Uhura

      sie ist die Verbindungsoffizieren der Enterprise. Uhura übermittelt und empfängt mit Hilfe eines Ohrsteckers wichtige Nachrichten an bzw. vom Sternenflottenoberkommando. Außerdem sendet sie, wenn die Enterprise in Gefahr ist Notrufe an anderen Schiffe.


      Walter Koenig ist Pavel Andreievich Chekov

      Fähnrich Pavel Andrejewitsch Chekov ist der Navigator der Enterprise. In Star Trek: Der Film ist er zum Lieutenant befördert, in Star Trek: Der Zorn des Khan ist er bereits als Commander in der Funktion des ersten Offiziers der USS Reliant zu sehen. Später dient er wieder als Navigator und Sicherheitsoffizier auf der Enterprise.


      Majel Barrett ist Christine Chapel

      Christine Chapel, gespielt von Majel Barrett, gab ihr Biologie-Studium auf, um im Weltraum nach ihrem verschollenen Verlobten zu suchen. Sie wurde Schwester auf der Krankenstation der Enterprise und entwickelte Freundschaften zu Dr. McCoy und zu Uhura. Für den Ersten Offizier des Schiffes, Commander Spock hatte sie starke Gefühle, die jedoch nie erwidert wurden.
      Die DVDs

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      Meine Bewertung zu

      Vorab: Warum wurde denn der Thread über Star Trek - The Original Series geschlossen (KLICK)? :confused:

      Star Trek - TOS (Staffel 1)


      Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.



      Wie geht man an eine Rezension einer TV-Serie die vor 47 Jahren das Licht der Welt erblickte (also lange Zeit vor meiner Geburt), Größen wie Steve Jobs maßgeblich beeinflusst hat, heute den wahrscheinlich größten Kultstatus neben der Star Wars Reihe besitzt, die Popkultur des ausgehenden 20. Jahrhunderts mitbegründet hat und am Ende des Tages die Welt veränderte. Ja ich bin mir sicher: viele viele viele Erfindungen die im Jahre 2013 nicht mehr aus unserer Kultur wegzudenken sind, wurden maßgeblich von dieser Serie beeinflusst. Also wie kann ich nun eine Rezension schreiben, die diesem Stück Menschheitsgeschichte gerecht wird? Wahrscheinlich gar nicht und trotzdem versuche ich es. Am Ende wird es aber 3 verschiedene Wertungen geben!

      Ich persönlich (Baujahr 1982) kam mit Star Trek natürlich in meiner Kindheit in Berührung. Trotzdem wollte der Funke für diese Serie nie auf mich überspringen. Man sah sich ein paar Folgen an aber so richtig warm und Fan wurde ich mit dieser Serie nie. Das Selbe galt auch für die nachfolgende Serie TNG, die ich ja "aktiv" ab der ersten Ausstrahlung mitbekommen habe. Star Trek blieb Star Trek und wurde nie so richtig meins. Ich komme eher aus dem Star Wars Lager (Fanboy). Die Serien habe ich zudem nie so richtig Folge für Folge verfolgt und bis vor Beginn meiner Sichtung der TOS auf BD würde ich mal grob schätzen, kenne ich keine 50 Folgen ALLER Star Trek Serien - angefangen von TOS bis zuletzt ENT (Enterprise). In Relation aller vorhandenen Folgen also recht wenig. Bedingt durch die Sichtung der Kinofilme glaube ich aber schon, das ich mich zumindest rudimentär im Star Trek Universe mittlerweile auskenne und hier nun nicht kompletten Bullshit schreibe. Trotzdem mögen mir die ein oder anderen Trekkies Wissenslücken verzeihen. Ich arbeite ja aktiv daran diese zu schließen. :grins:

      In den 1960er Jahren erfand Gene Roddenberry eine TV-Serie die weit in der Zukunft angesiedelt ist (genauer im Jahr 2200 - also zu Beginn des 23. Jahrhunderts) und die Menschheit ist dabei den Weltraum zu kolonisieren. Mit Hilfe riesiger Raumschiffe (die hunderte von Personen über Jahre beherbergen können), neuen Technologien und Antriebsarten, ist es möglich die unglaublichen Distanzen zu anderen Planeten zu überbrücken. Wir begleiten den noch recht jungen Captain James Tiberius Kirk und seine Mannschaft der U.S.S. Enterprise NCC-1701 bei der Erkundung des Weltraums. Hauptaufgabe ist es, neue Regionen und Zivilisationen zu entdecken und zu erforschen. Dabei ist die Enterprise in friedlicher Absicht unterwegs - auch wenn ab und zu der Einsatz von Gewalt erforderlich ist.

      Etwas wüst gestaltet sich der Anfang der Season One. Ursprünglich wurde ein Pilotfilm namens "Der Käfig" gedreht, der aber vom geldgebenen Studio abgelehnt wurde. Roddenberry bekam aber die Chance einen 2. Pilotfilm zu drehen. "Die Spitze des Eisbergs" wurde aber erst als 3. Folge der Serie ausgestrahlt. Die erste offizielle Folge (Das Letzte seiner Art) macht sich also nicht die Mühe, das Universum, die Crew und all die Dinge einzuführen. Man wird direkt ins Geschehen geworden. Aus heutiger Sicht sicherlich kein Problem, da man Namen wir Kirk, Mr. Spock, Pille aber auch die Technologien wie das Beamen, Phaser oder den Warp-Antrieb kennt. Ich kann mir aber vorstellen, das in den 60ern (bzw. 1972 bei der dt. Erstausstrahlung) es sicherlich Verständnisprobleme unter den Zuschauern gab. Auch die Kontinuität zwischen den Folgen leidet. Mal wird vom Sol-Antrieb gesprochen, dann wird der gebräuchlichere Begriff Warp-Antrieb verwendet nur um eine Folge weiter wieder vom Sol-Antrieb zu reden. Sehr sehr schade!

      Die 1. Staffel selbst besteht aus 29 Folgen. Diese (bis auf einen Zweiteiler in dem sogar Elemente aus dem ursprünglichen Pilotfilm "Der Käfig" wiederverwendet wurden) in sich abgeschlossenen Episoden wechseln sich in Hinsicht auf Thematik, Schauplätzen und Dramatik ab. Dies ist wohl einer der Gründe warum ich mit der Serie nie warm wurde. Es gibt herausragende Episoden - allen voran "Der schlafende Tiger" in dem Khan (bekannt aus dem 2. Kinofilm und seit 2013 von J.J. Abrams wiederbelebt) - eingeführt wurde. Diese Folge ist mit das Beste was die erste Staffel zu bieten hat. Zudem wurden auch schon die Romulaner und auch die Klingonen eingeführt. Daneben gibt es weitere wirklich spannende und gut inszenierte Episoden. Aber zwischenzeitlich muss man sich auch immer wieder tot langweilige Folgen anschauen, in denen so gut wie gar nichts passiert oder die Handlung und Schauplätze einfach nur langweilig sind. Ganz schlimm fand ich z.B. die Episode "Landurlaub". Diese war auch der Grund, warum ich in 2011 bei ca. der Häfte der Staffel abgebrochen habe und erst jetzt, bedingt durch den 2. Abrams-Kinofilm, wieder angefangen bzw. weitergemacht habe.

      Sehr schade ist auch das, bedingt durch das geringe Budget, die Serie wirklich billig aussieht. Dauernd werden Requisiten und Einstellungen wiederverwendet. An sich gibt es nur eine handvoll Enterprise Außenaufnahme, die in jeder Folge recycelt werden und nur durch einen neuen Anstrich des jeweiligen Planeten daneben sich unterscheidet. Natürlich sieht ALLES aus heutiger Sicht mehr als bescheiden aus. Aus Sicht 1966 muss man aber sagen, das zumindest so Highlights wie die Brücke, der Maschinenraum oder auch der Transporterraum sehr gut geworden sind. Trotzdem wirken Räume und Gänge sehr sehr leer. Andererseits sind manche Locations auf den jeweiligen Planeten sehr schön geworden. Allerdings sieht man natürlich die Effekte die damals eingesetzt wurden (z.B. Mattepaintings als Hintergrundkulisse). Was wirklich schlimm ist, sind dann die Folgen, die außerirdisch sein sollen aber eine komplette irdische Kulisse haben. Nehmen wir das Mittelalter/Burg-Setting aus "Tödliche Spiele auf Gothos", die einfache kalifornische Farm (die als Kolonie in "Falsche Paradiese" dient) oder das unfreiwillig komische Erdensetting in "Landurlaub". Auch das Wildwest-Setting in "Landru und die Ewigkeit" erweckt nicht den Anschein nach einer SciFi-Serie. Diese Folgen wirken sich stark auf die Atmospähre der Serie aus und sind sehr oft unfreiwillig komisch, was noch mehr an der Glaubhaftigkeit nagt. Daneben gibt es aber so geniale Locations wie "Die Notlandung auf Galileo 7", den (Mattepainting)Planeten in "Krieg der Computer" oder auch die Bergarbeitersiedlung in "Horta rettet ihre Kinder" (schreckliche dt. Episodenübersetzung). In solchen Folgen kommt wieder richtiges SciFi/im Weltraum sein-Feeling auf.

      Auch das Make-Up der verschiedenen Außerirdischen und Rassen variiert und wechselt sich zwischen "einfach billig" und "doch recht ansehbar" ab. In Folgen wo gar kein Budget mehr zur Verfügung stand, wurde dann einfach ein Mensch anhand von unsichtbaren Kräften als Außerirdische Lebensform verkauft. Oder Menschen wurde einfach nur mit Farben angemalt und dann als extraterrestrisch Art verkauft. Ganz schlimm war auch das Kostüm des Eidechsenmanns in "Ganz neue Dimensionen" der als Gorn verkauft wurde. Hier würde es mich nicht überraschen, wenn das Kostüm aus einem anderen Trashfilm wiederverwendet wurde. Schön und liebevoll hingegen wurden die bahnbrechenden Requisiten wie der Kommunikator (daraus ist das Handy entstanden) oder die Phaser umgesetzt.

      Nun noch ein Abschnitt über die Besetzung. Die Ursprungscrew die Millionen von Zuschauern über 28 Jahre (3 Jahre TOS und dann die anschließenden Kinofilme) begleiten sollten, werden hier schon eingeführt. Einzig der Russe Pavel Chekov als Navigator der Enterprise fehlt noch und wird erst in der 2. Staffel eingeführt. Hauptaugenmerk liegt in der ersten Season natürlich auf Kirk (Amerikaner), Spock (Halbvulkanier) und McCoy (auch Ami). Diese drei Rollen kommen in jeder Folge vor und tragen diese maßgeblich. Aber auch ein Scotty (Schotte), eine Uhura (Afrikanerin) und Sulu (Japaner) sind direkt von Anfang an dabei. Nice an der Geschichte: in Zeiten von Frauenunterdrückung und Diskriminierung und Konflikten zwischen den verschiedensten Ländern, beherbergt die Enterprise die unterschiedlichsten Völker der Erde (und natürlich einen Außerirdischen) und nur der Erfolg als Team bringt den Erfolg einer jeden Mission! Dies ist ja ein zentraler Punkt der Serie: die kleinlichen und barbarischen Konflikte der Menschen auf der Erde wurde beseitigt, um endlich in Frieden zu leben!

      Fazit:
      Abschließend bleibt zu sagen das TOS wirklich wegweisend für das SciFi-Genre und am Ende auch für die Menschheit war. Es gibt wohl kaum größere Einflüsse einer Serie als durch Star Trek. Selbst Star Wars kommt zumindest von den Erfindungen nicht heran. Aus heutiger Sicht wirkt das gezeigte sehr sehr billig. Die Serie ist wirklich schlecht gealtert, wobei auch damals die Effekte sicherlich nicht bahnbrechend waren. Trotzdem versprüht die Serie einen überaus großen Charme. In der ersten Staffel ist zudem das Grund-Universe schon komplett vorhanden. Die Crew ist bis auf Chevok komplett eingeführt und auch die später immer stärker beleuchteten Völker der Romulaner und Klingonen wurden schon in der ersten Staffel beleuchtet. An sich sehr geil. Andererseits fragt man sich an der Stelle auch, ob den Machern danach die Ideen ausgegangen sind. Erst mit TNG kamen ja wegweisende neue Völker wie die Ferengi oder die Borg hinzu. Auch technisch hat sich seit der ersten Staffel kaum was verändert. Beamen, Phaser, Warp-Antrieb. Alle grundlegenden Elemente (auch die Bewaffnung der Enterprise durch Photonentorpdeos und Phaser) sind schon vorhanden und wurden kaum weiterentwickelt. Insgesamt muss man sagen, liegt der Fokus von Star Trek eher auf Story und Charaktere, denn auf Kampfhandlungen. Die Action hält sich sehr sehr weit im Hintergrund und so richtig geht es erst im Abrams-Universe ab. Mit ein Grund für mich, warum ich Star Wars immer vorgezogen haben. Allein die Lichtschwertduelle haben mir 300 % mehr Spaß gegeben, als alle Kämpfe von Kirk zusammen.

      Ich werde sicherlich kein eingefleischter Trekkie mehr werden, aber ich setze mich liebgerne mit dem Franchise weiter auseinander und möchte mir noch viel viel mehr Hintergrundwissen aneignen. Am meisten freue ich mich auf den nächsten Kinofilm, aber auch die 2. Staffel TOS wird von mir direkt im Anhscluss konsumiert werden und ich brauche unbedingt mal die Kinofilme I bis X auf BD. Leider gibt es ja die DCs bis dato noch nicht. Was mich persönlich auch freut, das neben TNG nun auch die Serie ENT auf BD erscheint. Bis auf 2-3 Folgen daraus kenne ich gar nichts von der Serie und weiß nur, das diese VOR TOS spielt und die Anfänge der Förderation und die Besiedlung des Weltraums schildert. Dies wird dann sicherlich meine nächste Star Trek Serie auf BD werden! Aber auch Picard werde ich in einer BD-Komplettbox (wird sicherlich noch Jahre dauern, da derzeit ja erst mal die Einzelstaffeln veröffentlicht werden) auf jeden Fall eine Chance geben. Alleine wegen dem Borg-Konflikt muss ich die Serie sehen. Und Geordi, Data, Worf und natürlich Picard sind sowieso absoluter Kult. In diesem Sinne: Energie!



      Meine Punkte für Star Trek - The Original Series nach verschiedenen Aspekten:

      Für Trekkies und im Gesamtkontex der letzten 50 Jahre: 12/10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern:

      Für Kino- und Seriennormalos inkl. Sci-Fi Affinität: 8/10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2:

      Für genrefremde und nostalgielose Zuschauer: 5,5-6/10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2:





      Edit: Wer sich ein Bild zwischen den Original und den Remastered-Effekten der Blu-ray machen will, kann dies an dieser Stelle tun: KLICK

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      Meine Moviebase: Tritt ein, sterblicher!
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Belphegor“ ()

      ein perfektes Rezept für einen entspannten abend:

      ​Pfefferminztee - ein paar Zigaretten - und dazu Raumschiff Enterprise

      ​manchmal ist man einfach in Stimmung dazu. ich mag viele Sachen daran - und von allen star trek Serien die ich kenne ist mir diese am liebsten. gibt echt kreative Ideen - aber vorallem mag ich die noch heile welt. man achtet auf anstand - auf manieren - und solche Sachen - das tut iwie mega gut.
      ​tolle Serie.


      Die Macht ist stark in deinem Haar.

      Die sind mit Medichlorianern gewaschen
      .